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| Geschrieben von Lyor Fudge - 19.07.2026, 12:21 |
they will not force usTHEY WILL STOP DEGRADING US THEY WILL NOT CONTROL US Manche Leute trifft man einfach und hasst sie von der ersten Sekunde an. So war es zwischen Benjamin und Lyor. Schon während ihrer ersten Woche in Hogwarts lernten sie sich kennen und hassen. Benjamin fand, dass Lyor schon immer ein überhebliches Arschloch war, selbst im zarten Alter von 11 Jahren (womit er absolut recht hatte) und Lyor ... nahm eigentlich erst einmal kaum Notiz von Benjamin, entwickelte aber zunehmend eine Antipathie im Laufe der Jahre, als er feststellte, dass dieser überhaupt nicht beeindruckt von Lyor zu sein schien. Da sie im Hogwarts im gleichen Jahrgang waren, hatten sie immer wieder miteinander zu tun. In Hogwarts war er vermutlich in Gryffindor oder Ravenclaw.Nach seinem Schulabschluss fing er an, beim Tagespropheten zu arbeiten, wo er häufig auch mit Wesley zusammenarbeite. Dass Benjamin die Eigenschaft hatte, manchmal sehr distanzlos mit dem Privatleben der Leute, über die er schrieb, umzugehen, gefiel und behagte Wesley überhaupt nicht, weshlab er manchmal versuchte, da mäßigend auf seinen Kollegen einzuwirken, aber stets ohne Erfolg. Da Lyor nach seinem Abschluss eine Karriere als professioneller Quidditchspieler einschlug, wurde er unweigerlich irgendwann einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Auch nicht zuletzt deswegen, weil er in der Öffentlichkeit mit Äußerungen wie "Muggelstämmige haben nichts in der Profiliga einer magischen Sportart zu suchen" für Skandale sorgte, oder sich auch einfach dadurch im Gespräch hielt, diverse Vereine durchzubeleidigen. Benjamin schrieb damals schon gerne sehr eifrig über Lyor, bis er durchschaute, dass Lyor die Skandale bewusst herbeiführte, weil negative Presse in seinen Augen besser war als gar keine. Damit durch kam er, weil er bedauerlicherweise tatsächlich ein außerordentlich talentierter Jäger war. Nichtsdestotrotz fand Benjamin, dass Lyor endlich mal auf die Schnauze fallen musste. Stattdessen schaffte Lyor es irgendwann auch noch in die Nationalmannschaft, was Benjamin ziemlich ankotzte. Absolut jeder wusste, dass Lyor Fudge ein gewaltiges Arschloch war, aber weil er leider erfolgreich dabei war, wurden seine Skandale immer so gut wie möglich unter den Teppich gekehrt. Journalisten wie Benjamin, der sich absolut nicht einschüchtern ließ, waren Lyor allerdings schon immer ein Dorn im Auge. Anfang des Jahres 1977 eskalierte die Situation schließlich doch noch: Relativ kurz, nachdem Lyor, dessen Bemerkungen zunehmend muggelfeindlicher wurde, sich öffentlich negativ über Squibs ausließ, konfrontierte Benjamin ihn öffentlich mit seinen Äußerungen und deren Scheinheiligkeit - denn Lyors eigene Schwester ist ebenfalls eine Squib. Benjamin ließ nicht locker, auch nicht, nachdem Lyor dreimal dabei blieb, nicht darüber zu sprechen, woraufhin Lyor der Geduldsfaden riss und er Benjamin ins Gesicht schlug und ihm die Nase brach. Der Vorfall kostete Lyor nach all den Jahren schließlich doch den Job. Arrogante und teilweise stark abwertende Äußerungen anderen gegenüber hatte man immer versucht, mit Lyors Exzentrik wegzudiskutieren, aber Körperverletzung konnte man dann doch nicht mehr wirklich ignorieren. Sowohl Lyors Verein - die Montrose Magpies - als auch die britische Nationalmannschaft warfen ihn raus und distanzierten sich in aller Form von ihm. Benjamin erfüllte das auch mit ein bisschen Genugtuung, aber bald schon hatte er andere Probleme, denn im November 1977 stellte sich heraus, dass die Todesser an der Macht sind, womit er als muggelstämmiger Zauberer plötzlich überhaupt nicht mehr viel zu lachen hat. Aber Benjamin wäre eben nicht Benjamin, wenn er sich davon unterkriegen ließe.
Lyor und Benjamin verband wie gesagt eine gegenseitige Antipathie seit der Schulzeit, was vor allem an Lyor lag, der einfach schon immer ein riesiges Arschloch war. Schon als Jugendlicher hatte er stark narzisstische Tendenzen und die Tatsache, dass er im Leben auch Erfolg in genau der einen Sache hatte, die er sich vorgenommen hatte - Quidditch - half nicht unbedingt, um sein Ego zu schmälern. Dazu muss man sagen, dass Lyor wirklich ein sehr guter Jäger war, objektiv betrachtet (nur deswegen haben die Mannschaften ihn trotz allen Ärgers so lange durchgeschleppt), und dass er auch extrem hart gearbeitet hat, um so gut zu werden und zu bleiben. Ändert nur nichts daran, dass sein Ego ihn am Ende alles gekostet hat.
Allerdings sieht Lyor das komplett anders und gibt den Muggelstämmigen Schuld an seinem Karriereende: Kann ja schließlich kein Zufall sein, dass sowohl der Reporter, dem er die Nase gebrochen hat, als auch der Spieler, der ihn schließlich ersetzte, muggelgeboren war. Auch wenn Lyor formal kein Todesser ist und nicht das Dunkle Mal trägt, heißt er das aktuelle Regime gut, da er der fragwürdigen Meinung ist, dass Reinblüter vorher zensiert wurden und jetzt endlich wieder frei ihre Meinung sagen können. Lyor ist komplett unfähig, eigene Fehler einzusehen und sieht sich als das Opfer einer Verschwörung. Weich gefallen ist er trotzdem, er nahm einen Job als Professor für Astronomie in Hogwarts an zum neuen Schuljahr und lässt seinen Frust jetzt an den Schülern aus. An den Unwürdigen, versteht sich. Und jetzt, wo der Wind sich gedreht hat, hat er sich fest vorgenommen, Benjamins Leben zu zerstören, so wie dieser aus seiner Sicht das seine zerstört hat.
Wesley entspricht wenig dem klassischen Gryffindor-Klischee. Meistens tritt er erst einmal ruhig und besonnen auf, was aber auch daran liegt, dass er ungern auffallen möchte. An sich ist er schon mutig und hat feste Überzeugungen, denen er folgt, aber gleichzeitig hat er auch oft Angst, dass Informationen über ihn in falsche Hände geraten könnte, gerade in der aktuellen Zeit.
Schon seit seiner Schulzeit liebt er seinen damaligen besten Freund Devon. Allerdings hatte Wesley immer Angst vor gesellschaftlicher Ächtung, sollte diese Beziehung jemandem bekannt werden. Die Beziehung zerbrach daran und Wesley versuchte es mit Frauen (unter anderem mit einer Kollegin beim Tagespropheten), was aber nie so richtig gut funktionierte, da er sich von ihnen einfach null angezogen fühlt. Beim Tagespropheten arbeitete er gewissenhaft und auch häufig mit Benjamin in der Quidditchsparte zusammen, wodurch sie eben beide auch häufiger die Wege mit Lyor kreuzten. (Sehr zu dessen Missfallen, denn dass man die Wahrheit über Lyor schrieb und ihn wörtlich zitierte, fand der nur dann gut, wenn es nicht nach hinten losging, was er gesagt hatte. Ansonsten waren eben konsequent andere Leute wie Benjamin und/oder Wesley Schuld). Benjamin ahnte vermutlich schon lange, dass Wesley mit Frauen eigentlich nichts anfangen kann und hakte auch das eine oder andere Mal nach, was aber dazu führte, dass Wes eigentlich immer aus Angst sofort komplett dichtmachte. Daraufhin ließ Benjamin das Thema irgendwann fallen, da er Wesley auch nicht bedrängen wollte. Nichtsdestotrotz verstanden sie sich meistens sehr gut (auch wenn sie sich nicht immer in allem einig waren) und freundeten sich durch die Arbeit an. Als Wesley nach dem Ende seiner Beziehung Hals über Kopf seinen Job beim Tagespropheten vor etwa zweieinhalb Jahren an den Nagel hängte (da seine Ex-Freundin nach der Trennung drohte, herumzuerzählen, dass er auf Männer steht, wenn er nicht aus ihrem Umfeld verschwinden sollte) und Professor für Geschichte der Zauberei in Hogwarts wurde, wusste Benjamin zwar nicht sicher, was vorgefallen war, hat es sich aber vermutlich ganz gut zusammengereimt. Wie Benjamin stammt auch Wesley von Muggeln ab und hat daher im aktuellen Regime weniger zu lachen, ist inzwischen aber zumindest wieder mit seiner großen Liebe Devon zusammen. So, herzlichen Glückwunsch, wenn du es durch diese Wall of Text geschafft hast xD |
Manche Leute trifft man einfach und hasst sie von der ersten Sekunde an. So war es zwischen Benjamin und Lyor. Schon während ihrer ersten Woche in Hogwarts lernten sie sich kennen und hassen. Benjamin fand, dass Lyor schon immer ein überhebliches Arschloch war, selbst im zarten Alter von 11 Jahren (womit er absolut recht hatte) und Lyor ... nahm eigentlich erst einmal kaum Notiz von Benjamin, entwickelte aber zunehmend eine Antipathie im Laufe der Jahre, als er feststellte, dass dieser überhaupt nicht beeindruckt von Lyor zu sein schien. Da sie im Hogwarts im gleichen Jahrgang waren, hatten sie immer wieder miteinander zu tun. In Hogwarts war er vermutlich in Gryffindor oder Ravenclaw.