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Welcome
Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Housepoints
Gryffindor:
11360
Hufflepuff:
4860
Ravenclaw:
6230
Slytherin:
10840
Zeitraum
01.10.1977 – 31.12.1977
Jahreszeit
Herbst / Winter
Wetter
-2 bis 10° Grad
Vollmond
27.10. · 25.11. · 25.12.
Wichtige Links
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Die nächste Postwoche findet vom 01.06. - 08.06.2026 statt!

Postmarathon vom 01.07.2026 bis 30.08.2026

66%
199 von 300 Inplayposts
113%
113.033 von 100.000 Wörtern
39%
590.233 von 1.500.000 Zeichen
Topliste nach Charakteren | Topliste nach Spieler*innen

Smoke on the water >

Lexikon

Nachschlagewerk für die magische Welt
Dokumente
Die 70er29
Alle Einträge29Die wilden 70er1Bekannte Bands & Musiker6Magische Bands & Musiker3Muggel Musik Charts4Magische Musik Charts4Drogen & berauschende Mittel1Geschichtliche Ereignisse 3Wohnen & Alltag6Technik im magischen Alltag1
Blutlinien7
Alle Einträge7Die verschiedenen Blutlinien5Reinblütige Gesellschaft & Familientraditionen1Blutsverrat1
Schulen11
Alle Einträge11Beauxbatons1Castelobruxo1Durmstrang1Hogwarts1Ilvermorny1Koldovstoretz1Mahoutokoro1Uagadou1Weitere magische Bildungseinrichtungen1Austauschprogramme 1Schulabschlüsse im Ausland 1
Hogwarts19
Alle Einträge19Alter/Schuljahr/Abschluss1Schulferien 1977/19781Hogsmeade Wochenenden1Quidditch Termine1Clubs & AGs9Pflichtfächer1Wahlfächer1Lehrplan1Die Schule3
Besonderheiten12
Alle Einträge12Wortlose/Zauberstablose Magie1Animagi1Legilimentik1Metamorphmagi 1Okklumentik1Parselmund1Patronuszauber1Seher1Vampire1Veelas1Werwölfe1Magische Wesen1
Magische Orte10
Alle Einträge10Askaban1Der verbotene Wald1Godric's Hollow1Gringotts1Hogsmeade1Internationale magische Orte1Nokturngasse1Versteckte Dörfer1Weitere magische Orte1Winkelgasse1
Magische Welt14
Alle Einträge14Berufe1Feste & Feiertage1Kleidung & Etikette1Kommunikation1Magische Fortbewegungsmittel1Magische Gegenstände1Magische Küche1Orden des Phönix1Todesser1Währung1Zaubersprüche1Zauberstäbe2Zaubertränke1
Magische Sportarten27
Alle Einträge27Quidditch6Quidditch-Weltmeisterschaft1Frostball13Besenrennen 1Creaothceann 1Quodpot 1Zauberkorb1Eiszauberlauf1Bannball1Magische Sportveranstaltungen 1
Ministerium7
Alle Einträge7Allgemeines1Aufbau1Berufe im Ministerium1Gefängnisse und Haftanstalten 1Mysteriumsabteilung1Zaubereiminister1Zaubergamot1
St. Mungos8
Alle Einträge8Allgemeines & Geschichte1Aufbau des Hospitals1Aufnahme & Notfälle1Besuchszeiten1Fluchschäden 1Heilerinnen & Heiler1Janus-Thickey-Station 1Magische Krankheiten 1
Die 70er
Die wilden 70er
Eine kurze Beschreibung
Inhalt

Die Handlung des Forums spielt im Jahr 1977 – mitten in einem Jahrzehnt, das für gesellschaftlichen Wandel, politische Unsicherheit und eine besonders prägnante Popkultur steht. Während sich die magische Welt zunehmend abschottet und unter dem Einfluss der Todesser verändert, erlebt die Muggelwelt ihre ganz eigenen Umbrüche.

Die 1970er sind laut, widersprüchlich und voller Gegensätze. Glitzernde Diskotheken, wilde Partynächte und das Gefühl grenzenloser Freiheit stehen neben wirtschaftlichen Krisen, Streiks, Arbeitslosigkeit und einer wachsenden Unzufriedenheit in weiten Teilen der britischen Gesellschaft. Viele Jugendliche grenzen sich bewusst von den Vorstellungen ihrer Eltern ab, probieren neue Musik, Mode und Lebensstile aus und suchen nach Freiheit, Rebellion oder schlicht nach einem Platz in einer zunehmend chaotischen Welt.

Die Nachwirkungen der Hippie- und Flower-Power-Bewegung sind noch immer spürbar, doch gleichzeitig wird die Musik rauer, lauter und rebellischer. Rock, Glam Rock, Disco und die ersten Vorboten des Heavy Metal prägen die Zeit – und spätestens mit dem Aufkommen der Punk-Szene verändert sich das Bild einer ganzen Generation. Gerade in London sind schrille Frisuren, Lederjacken, Sicherheitsnadeln, zerrissene Kleidung, auffällige Aufnäher und eine offen zur Schau gestellte Abneigung gegen Regeln und Autoritäten immer häufiger zu sehen.

Künstlerinnen und Künstler tragen Plateauschuhe, Schlaghosen, Glitzer, Samt, Kunstpelz oder Leder und setzen damit bewusst Zeichen. Musik wird nicht nur gehört, sondern gelebt: auf Partys, in Clubs, in Jugendzimmern, auf den Straßen Londons oder heimlich über das Radio. Themen wie sexuelle Freiheit, Frauenrechte, Arbeitslosigkeit, Rassismus, Drogen und politische Radikalisierung werden sichtbarer diskutiert und prägen die Gesellschaft ebenso wie die Mode und Musik dieser Zeit.

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass Figuren wie die Rumtreiber als Rebellen wahrgenommen werden, die Regeln lieber umgehen als befolgen und selten etwas gegen ein wenig Unsinn einzuwenden haben. Sie wachsen in einer Zeit auf, in der Widerstand gegen Erwartungen, Autoritäten und festgefahrene Traditionen für viele Jugendliche beinahe selbstverständlich geworden ist.

Für muggelstämmige Hexen und Zauberer kann dieses Wissen Teil ihrer Kindheit, Familie oder persönlichen Erinnerung sein. Vielleicht lief die Lieblingsband eines älteren Geschwisters ständig im Radio, vielleicht gehörten Schlaghosen und Plattenspieler zum Elternhaus oder vielleicht erinnern sie sich an Gespräche über Streiks, Politik und die Unruhe auf Londons Straßen. Reinblüterinnen und Reinblüter kennen viele dieser Entwicklungen dagegen häufig nur aus zweiter Hand – oder betrachten sie mit Skepsis, Unverständnis oder offener Ablehnung. Gerade dadurch kann die Muggelwelt im Inplay einen spannenden Kontrast zur magischen Gesellschaft bilden.

Für die Darstellung eurer Charaktere dürft ihr euch gerne an Filmen, Serien, Fotografien, Musik und Modebildern orientieren, die in den 1970ern spielen oder von dieser Zeit inspiriert sind. Wichtig ist dabei vor allem das Lebensgefühl: laut, bunt, rebellisch, manchmal überdreht und nicht selten ein wenig chaotisch.

Umgang mit Drogen im Inplay

Die 1970er waren auch von einem sichtbaren Drogenkonsum geprägt. Dennoch soll es in diesem Forum keine Verherrlichung harter Drogen geben. Harte Drogen aus der Muggelwelt werden daher nicht ausgespielt oder als cooles, erstrebenswertes Element dargestellt.

Möglich sind dagegen Zigaretten, Alkohol, Marihuana sowie Zaubertränke oder andere magische Substanzen mit berauschender Wirkung. Solche Elemente können durchaus genutzt werden, um Figuren ausnahmsweise unvernünftig, enthemmt oder besonders mutig handeln zu lassen – sie sollten jedoch nicht zum dauerhaften Mittelpunkt eines Charakters werden. Für genauere Informationen steht ein eigener Lexikonartikel zum Thema Drogen zur Verfügung.

Bekannte Bands & Musiker
Bekannte Bands – Bekannte Bands
Inhalt

Die 1970er sind musikalisch vielseitig: klassischer Rock, Hard Rock, Progressive Rock, Disco, Soul, Punk und New Wave existieren nebeneinander. Während einige Bands bereits seit den 60ern erfolgreich sind, prägen andere gerade erst das Lebensgefühl einer jüngeren, rebellischeren Generation.

Für muggelstämmige Hexen und Zauberer können diese Bands Teil ihrer Kindheit, Familie, Plattensammlung (ja, in den 70ern hörte man noch Schallplatte) oder erster Partys sein. Reinblüterinnen und Reinblüter kennen sie dagegen meist nur aus Erzählungen, Muggelkundeunterricht oder durch Freunde, die heimlich Muggelmusik hören. Für diese Teenager sind die magischen Musiker und Bands wichtiger.

Für das Ingame zu beachten!

Das Board spielt im Jahr 1977/1978. Figuren können also keine Songs, Bands oder Alben kennen, die erst später berühmt werden. Besonders bei Punk ist wichtig: Viele Gruppen stehen gerade erst am Anfang und sind nicht automatisch überall bekannt. Eine Figur aus London oder aus einer rebellischen Muggel-Familie kennt Punk vermutlich eher als ein Reinblut aus einer traditionsbewussten Zaubererfamilie.

Rock, Hard Rock & Blues Rock
Inhalt

AC/DC (Bekannte Songs: T.N.T. (1975), Dirty Deeds Done Dirt Cheap (1976), Let There Be Rock (1977), Whole Lotta Rosie (1977))
Aerosmith (Bekannte Songs: Dream On (1973), Sweet Emotion (1975), Walk This Way (1975), Draw the Line (1977))
Alice Cooper (Bekannte Songs: School’s Out (1972), Only Women Bleed (1975), Welcome to My Nightmare (1975), I Never Cry (1976))
Bachman-Turner Overdrive (Bekannte Songs: You Ain’t Seen Nothing Yet (1974), Roll On Down the Highway (1974), Take It Like a Man (1975))
Black Sabbath (Bekannte Songs: Paranoid (1970), Iron Man (1970), Sabbath Bloody Sabbath (1973), Never Say Die! (1978))
Deep Purple (Bekannte Songs: Speed King (1970), Highway Star (1972), Smoke on the Water (1972), Burn (1974))
Eric Clapton (Bekannte Songs: I Shot the Sheriff (1974), Lay Down Sally (1977), Wonderful Tonight (1977), Cocaine (1977))
Led Zeppelin (Bekannte Songs: Immigrant Song (1970), Stairway to Heaven (1971), Rock and Roll (1971), Kashmir (1975))
The Rolling Stones (Bekannte Songs: Brown Sugar (1971), Angie (1973), It’s Only Rock ’n Roll (But I Like It) (1974), Miss You (1978))
Santana (Bekannte Songs: Black Magic Woman (1970), Oye Como Va (1970), Europa (1976), She’s Not There (1977))
The Who (Bekannte Songs: Baba O’Riley (1971), Behind Blue Eyes (1971), Love, Reign o’er Me (1973), Who Are You (1978))
Thin Lizzy (Bekannte Songs: Whiskey in the Jar (1972), Jailbreak (1976), The Boys Are Back in Town (1976), Dancing in the Moonlight (1977))
Uriah Heep (Bekannte Songs: Easy Livin’ (1972), Sweet Lorraine (1972), Stealin’ (1973), Free Me (1977))
ZZ Top (Bekannte Songs: La Grange (1973), Tush (1975), Arrested for Driving While Blind (1976))

Glam Rock, Art Rock & Progressive Rock
Inhalt

David Bowie (Bekannte Songs: Starman (1972), Rebel Rebel (1974), Fame (1975), Heroes (1977))
Electric Light Orchestra (Bekannte Songs: Evil Woman (1975), Livin’ Thing (1976), Telephone Line (1977), Mr. Blue Sky (1977))
Elton John (Bekannte Songs: Your Song (1970), Rocket Man (1972), Bennie and the Jets (1973), Don’t Go Breaking My Heart (1976))
Emerson, Lake & Palmer (Bekannte Songs: Lucky Man (1970), From the Beginning (1972), Fanfare for the Common Man (1977), C’est la Vie (1977))
Fleetwood Mac (Bekannte Songs: Rhiannon (1975), Go Your Own Way (1976), Dreams (1977), Don’t Stop (1977))
Jethro Tull (Bekannte Songs: Aqualung (1971), Locomotive Breath (1971), Bungle in the Jungle (1974), Songs from the Wood (1977))
Pink Floyd (Bekannte Songs: Money (1973), Wish You Were Here (1975), Pigs (Three Different Ones) (1977), Sheep (1977))
Roxy Music (Bekannte Songs: Virginia Plain (1972), Do the Strand (1973), Love Is the Drug (1975), Both Ends Burning (1975))
Supertramp (Bekannte Songs: Dreamer (1974), Bloody Well Right (1974), Give a Little Bit (1977), Even in the Quietest Moments (1977))
Peter Gabriel (Bekannte Songs: Solsbury Hill (1977), Modern Love (1977))

Pop, Disco, Soul & Funk
Inhalt

ABBA (Bekannte Songs: Waterloo (1974), Mamma Mia (1975), Dancing Queen (1976), Take a Chance on Me (1977))
Bee Gees (Bekannte Songs: Jive Talkin’ (1975), You Should Be Dancing (1976), Stayin’ Alive (1977), Night Fever (1977))
Boney M. (Bekannte Songs: Daddy Cool (1976), Ma Baker (1977), Rivers of Babylon (1978), Rasputin (1978))
Donna Summer (Bekannte Songs: Love to Love You Baby (1975), I Feel Love (1977), Last Dance (1978), MacArthur Park (1978))
Diana Ross (Bekannte Songs: Ain’t No Mountain High Enough (1970), Touch Me in the Morning (1973), Love Hangover (1976))
Gloria Gaynor (Bekannte Songs: Never Can Say Goodbye (1974), Reach Out, I’ll Be There (1975), I Will Survive (1978))
Hot Chocolate (Bekannte Songs: Emma (1974), You Sexy Thing (1975), So You Win Again (1977), Every 1’s a Winner (1978))
KC & the Sunshine Band (Bekannte Songs: Get Down Tonight (1975), That’s the Way (I Like It) (1975), I’m Your Boogie Man (1976), Boogie Shoes (1975))
Marvin Gaye (Bekannte Songs: What’s Going On (1971), Let’s Get It On (1973), Got to Give It Up (1977))
Stevie Wonder (Bekannte Songs: Superstition (1972), You Are the Sunshine of My Life (1973), Sir Duke (1977), Isn’t She Lovely (1976))
The Jackson 5 / The Jacksons (Bekannte Songs: ABC (1970), The Love You Save (1970), Dancing Machine (1974), Blame It on the Boogie (1978))
Barry White (Bekannte Songs: Can’t Get Enough of Your Love, Babe (1974), You’re the First, the Last, My Everything (1974), Let the Music Play (1976))

Punk & New Wave
Inhalt

Blondie (Bekannte Songs: X Offender (1976), In the Flesh (1976), Denis (1978), Picture This (1978))
Elvis Costello (Bekannte Songs: Less Than Zero (1977), Watching the Detectives (1977), Pump It Up (1978))
Iggy Pop (Bekannte Songs: Lust for Life (1977), The Passenger (1977), China Girl (1977))
Patti Smith (Bekannte Songs: Gloria (1975), Free Money (1975), Ask the Angels (1976), Because the Night (1978))
Ramones (Bekannte Songs: Blitzkrieg Bop (1976), I Wanna Be Your Boyfriend (1976), Sheena Is a Punk Rocker (1977), Rockaway Beach (1977))
Sex Pistols (Bekannte Songs: Anarchy in the U.K. (1976), God Save the Queen (1977), Pretty Vacant (1977), Holidays in the Sun (1977))

Singer-Songwriter, Folk & Soft Rock
Inhalt

Bob Dylan (Bekannte Songs: Knockin’ on Heaven’s Door (1973), Tangled Up in Blue (1975), Hurricane (1975))
Carole King (Bekannte Songs: I Feel the Earth Move (1971), It’s Too Late (1971), So Far Away (1971))
Carly Simon (Bekannte Songs: You’re So Vain (1972), Nobody Does It Better (1977), You Belong to Me (1978))
Cat Stevens (Bekannte Songs: Wild World (1970), Morning Has Broken (1971), Oh Very Young (1974))
George Harrison (Bekannte Songs: My Sweet Lord (1970), What Is Life (1970), Give Me Love (Give Me Peace on Earth) (1973))
Joan Armatrading (Bekannte Songs: Love and Affection (1976), Show Some Emotion (1977), Willow (1977))
John Lennon (Bekannte Songs: Imagine (1971), Mind Games (1973), #9 Dream (1974), Stand by Me (1975))
Joni Mitchell (Bekannte Songs: Big Yellow Taxi (1970), Help Me (1974), Free Man in Paris (1974))
Kate Bush (Bekannte Songs: Wuthering Heights (1978), The Man with the Child in His Eyes (1978))
Neil Young (Bekannte Songs: Heart of Gold (1972), Old Man (1972), Like a Hurricane (1977))
Paul McCartney & Wings (Bekannte Songs: My Love (1973), Band on the Run (1973), Silly Love Songs (1976), Mull of Kintyre (1977))
Rod Stewart (Bekannte Songs: Maggie May (1971), Sailing (1975), The First Cut Is the Deepest (1976), Da Ya Think I’m Sexy? (1978))
Tom Jones (Bekannte Songs: She’s a Lady (1971), Letter to Lucille (1973), Say You’ll Stay Until Tomorrow (1977))

Magische Bands & Musiker
Tanzmusik, Zauberfunk & Disco
Inhalt

Celestina Warbeck (Bekannte Songs: You Charmed the Heart Right Out of Me, A Cauldron Full of Hot, Strong Love, Beat Those Bludgers Back, Boys, and Chuck that Quaffle Here)
The Golden Galleons (Bekannte Songs: Keep the Change (1973), Galleons on the Dancefloor (1975), Turn Me Round the Floo (1977))
Lavinia Lark (Bekannte Songs: Sparkle, Darling, Sparkle (1974), Love Me Like a Lumos (1976), Saturday Night Spell (1977))
The Enchanted Eight (Bekannte Songs: Cauldron Heat (1975), Tonight We Fly (1976), Glitterspell (1977))
Jemima Jinx (Bekannte Songs: Kiss Me, Curse Me (1974), Magic in My Shoes (1976), Wild Witch Weekend (1977))

Folk, Wirtshausmusik & Quidditch-Lieder
Inhalt

Bramble & Broom (Bekannte Songs: The Road to Hogsmeade (1970), Black Lake Lullaby (1973), Home by Moonrise (1976))
Rowan Reed (Bekannte Songs: The Old Wizard’s Road (1972), Ballad of the Lost Snitch (1975), Autumn at Godric’s Hollow (1977))
The Hog’s Head Ramblers (Bekannte Songs: Three Broomsticks, Two Ales, One Regret (1972), Devil’s Snare Reel (1974), No Place Like Diagon (1977))
The Wandering Wands (Bekannte Songs: A Broomstick for Two (1971), Portkey Home (1974), The Quidditch Cup Waltz (1977))

Untergrund, Protest & dunklere Musik
Inhalt

The Ashen Owls (Bekannte Songs: No Names on the Register (1977), This Fire Still Burns (1977), Quietly We Rise (1977))
Nox & the Nightshades (Bekannte Songs: Whispers Through the Floo (1975), Turn Off the Wireless (1977), Curfew at Midnight (1977))
The Black Quills (Bekannte Songs: Words Cannot Be Burned (1976), Ink Stains and Ashes (1977), A Thousand Little Lies (1977))
Morwenna Crow (Bekannte Songs: Black Veil Ballad (1974), The Ministry Never Sleeps (1977), Ashes in the Snow (1977))

Muggel Musik Charts
Britische Singlecharts 1975 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

Die Datumsangaben nennen den Beginn der jeweiligen Zeit auf Platz 1. „Lonely This Christmas“ war bereits 1974 erschienen, blieb aber noch bis Mitte Januar 1975 an der Spitze.

Mud – Lonely This Christmas (noch bis 17. Januar 1975 auf Platz 1)
Status Quo – Down Down (ab 18. Januar, 1 Woche auf Platz 1)
The Tymes – Ms. Grace (ab 25. Januar, 1 Woche auf Platz 1)
Pilot – January (ab 1. Februar, 3 Wochen auf Platz 1)
Steve Harley & Cockney Rebel – Make Me Smile (Come Up and See Me) (ab 22. Februar, 2 Wochen auf Platz 1)
Telly Savalas – If (ab 8. März, 2 Wochen auf Platz 1)
Bay City Rollers – Bye Bye Baby (ab 22. März, 6 Wochen auf Platz 1)
Mud – Oh Boy (ab 3. Mai, 2 Wochen auf Platz 1)
Tammy Wynette – Stand by Your Man (ab 17. Mai, 3 Wochen auf Platz 1)
Windsor Davies & Don Estelle – Whispering Grass (ab 7. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
10cc – I’m Not in Love (ab 28. Juni, 2 Wochen auf Platz 1)
Johnny Nash – Tears on My Pillow (ab 12. Juli, 1 Woche auf Platz 1)
Bay City Rollers – Give a Little Love (ab 19. Juli, 3 Wochen auf Platz 1)
Typically Tropical – Barbados (ab 9. August, 1 Woche auf Platz 1)
The Stylistics – Can’t Give You Anything (But My Love) (ab 16. August, 3 Wochen auf Platz 1)
Rod Stewart – Sailing (ab 6. September, 4 Wochen auf Platz 1)
David Essex – Hold Me Close (ab 4. Oktober, 3 Wochen auf Platz 1)
Art Garfunkel – I Only Have Eyes for You (ab 25. Oktober, 2 Wochen auf Platz 1)
David Bowie – Space Oddity (ab 8. November, 2 Wochen auf Platz 1)
Billy Connolly – D.I.V.O.R.C.E. (ab 22. November, 1 Woche auf Platz 1)
Queen – Bohemian Rhapsody (ab 29. November, insgesamt 9 Wochen auf Platz 1; davon 5 Wochen im Jahr 1975)

Britische Singlecharts 1976 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

„Bohemian Rhapsody“ war bereits Ende 1975 auf Platz 1 und blieb dort noch bis zum 30. Januar 1976.

Queen – Bohemian Rhapsody (noch bis 30. Januar 1976 auf Platz 1)
ABBA – Mamma Mia (ab 31. Januar, 2 Wochen auf Platz 1)
Slik – Forever and Ever (ab 14. Februar, 1 Woche auf Platz 1)
The Four Seasons – December, 1963 (Oh, What a Night) (ab 21. Februar, 2 Wochen auf Platz 1)
Tina Charles – I Love to Love (But My Baby Loves to Dance) (ab 6. März, 3 Wochen auf Platz 1)
Brotherhood of Man – Save Your Kisses for Me (ab 27. März, 6 Wochen auf Platz 1)
ABBA – Fernando (ab 8. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
J. J. Barrie – No Charge (ab 5. Juni, 1 Woche auf Platz 1)
The Wurzels – Combine Harvester (Brand New Key) (ab 12. Juni, 2 Wochen auf Platz 1)
The Real Thing – You to Me Are Everything (ab 26. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
Demis Roussos – The Roussos Phenomenon EP (ab 17. Juli, 1 Woche auf Platz 1)
Elton John & Kiki Dee – Don’t Go Breaking My Heart (ab 24. Juli, 6 Wochen auf Platz 1)
ABBA – Dancing Queen (ab 4. September, 6 Wochen auf Platz 1)
Pussycat – Mississippi (ab 16. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
Chicago – If You Leave Me Now (ab 13. November, 3 Wochen auf Platz 1)
Showaddywaddy – Under the Moon of Love (ab 4. Dezember, 3 Wochen auf Platz 1)
Johnny Mathis – When a Child Is Born (Soleado) (ab 25. Dezember, 3 Wochen auf Platz 1)

Britische Singlecharts 1977 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

„When a Child Is Born (Soleado)“ war bereits Ende 1976 auf Platz 1 und hielt sich noch bis zum 8. Januar 1977 an der Spitze.

Johnny Mathis – When a Child Is Born (Soleado) (noch bis 8. Januar 1977 auf Platz 1)
David Soul – Don’t Give Up on Us (ab 9. Januar, 4 Wochen auf Platz 1)
Julie Covington – Don’t Cry for Me Argentina (ab 6. Februar, 1 Woche auf Platz 1)
Leo Sayer – When I Need You (ab 13. Februar, 3 Wochen auf Platz 1)
Manhattan Transfer – Chanson d’Amour (ab 6. März, 3 Wochen auf Platz 1)
ABBA – Knowing Me, Knowing You (ab 27. März, 5 Wochen auf Platz 1)
Deniece Williams – Free (ab 1. Mai, 2 Wochen auf Platz 1)
Rod Stewart – I Don’t Want to Talk About It / The First Cut Is the Deepest (ab 15. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
Kenny Rogers – Lucille (ab 12. Juni, 1 Woche auf Platz 1)
The Jacksons – Show You the Way to Go (ab 19. Juni, 1 Woche auf Platz 1)
Hot Chocolate – So You Win Again (ab 26. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
Donna Summer – I Feel Love (ab 17. Juli, 4 Wochen auf Platz 1)
Brotherhood of Man – Angelo (ab 14. August, 1 Woche auf Platz 1)
The Floaters – Float On (ab 21. August, 1 Woche auf Platz 1)
Elvis Presley – Way Down (ab 28. August, 5 Wochen auf Platz 1)
David Soul – Silver Lady (ab 2. Oktober, 3 Wochen auf Platz 1)
Baccara – Yes Sir, I Can Boogie (ab 23. Oktober, 1 Woche auf Platz 1)
ABBA – The Name of the Game (ab 30. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
Wings – Mull of Kintyre / Girls’ School (ab 27. November, insgesamt 9 Wochen auf Platz 1; davon 5 Wochen im Jahr 1977)

Britische Singlecharts 1978 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

„Mull of Kintyre / Girls’ School“ war bereits Ende 1977 auf Platz 1 und blieb dort noch bis zum 28. Januar 1978. „Y.M.C.A.“ erreichte Ende 1978 die Spitze und blieb auch Anfang 1979 dort.

Wings – Mull of Kintyre / Girls’ School (noch bis 28. Januar 1978 auf Platz 1)
Althea & Donna – Uptown Top Ranking (ab 29. Januar, 1 Woche auf Platz 1)
Brotherhood of Man – Figaro (ab 5. Februar, 1 Woche auf Platz 1)
ABBA – Take a Chance on Me (ab 12. Februar, 3 Wochen auf Platz 1)
Kate Bush – Wuthering Heights (ab 5. März, 4 Wochen auf Platz 1)
Brian & Michael – Matchstalk Men & Matchstalk Cats & Dogs (Lowry’s Song) (ab 2. April, 3 Wochen auf Platz 1)
Bee Gees – Night Fever (ab 23. April, 2 Wochen auf Platz 1)
Boney M. – Rivers of Babylon / Brown Girl in the Ring (ab 7. Mai, 5 Wochen auf Platz 1)
John Travolta & Olivia Newton-John – You’re the One That I Want (ab 11. Juni, 9 Wochen auf Platz 1)
Commodores – Three Times a Lady (ab 13. August, 5 Wochen auf Platz 1)
10cc – Dreadlock Holiday (ab 17. September, 1 Woche auf Platz 1)
John Travolta, Olivia Newton-John & Cast – Summer Nights (ab 24. September, 7 Wochen auf Platz 1)
The Boomtown Rats – Rat Trap (ab 12. November, 2 Wochen auf Platz 1)
Rod Stewart – Da Ya Think I’m Sexy? (ab 26. November, 1 Woche auf Platz 1)
Boney M. – Mary’s Boy Child / Oh My Lord (ab 3. Dezember, 4 Wochen auf Platz 1)
Village People – Y.M.C.A. (ab 31. Dezember, insgesamt 3 Wochen auf Platz 1; davon 1 Woche im Jahr 1978)

Magische Musik Charts
Zauberfunk-Charts 1975 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

Celestina Warbeck – A Cauldron Full of Hot, Strong Love (ab 4. Januar, 4 Wochen auf Platz 1)
Morgana Vale – Spellbound (ab 1. Februar, 3 Wochen auf Platz 1)
Ambrosius Vane – Love Spell Blues (ab 22. Februar, 4 Wochen auf Platz 1)
The Weird Sisters – Firelight and Fangs (ab 22. März, 3 Wochen auf Platz 1)
The Hobgoblins – One More Round at the Leaky Cauldron (ab 12. April, 4 Wochen auf Platz 1)
The Golden Galleons – Galleons on the Dancefloor (ab 10. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
The Screaming Mandrakes – Potion for a Broken Heart (ab 7. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
The Silver Snakes – Mirror of Desire (ab 28. Juni, 4 Wochen auf Platz 1)
The Enchanted Eight – Cauldron Heat (ab 26. Juli, 3 Wochen auf Platz 1)
Rowan Reed – Ballad of the Lost Snitch (ab 16. August, 4 Wochen auf Platz 1)
Nox & the Nightshades – Whispers Through the Floo (ab 13. September, 3 Wochen auf Platz 1)
The Wandering Wands – The Portkey Tango (ab 4. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
Elspeth Fairbairn – The Last Candle in Hogsmeade (ab 1. November, 4 Wochen auf Platz 1)
Celestina Warbeck – You Charmed the Heart Right Out of Me (ab 29. November, 5 Wochen auf Platz 1)

Zauberfunk-Charts 1976 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

Lavinia Lark – Love Me Like a Lumos (ab 3. Januar, 4 Wochen auf Platz 1)
Celestina Warbeck – Beat Those Bludgers Back, Boys, and Chuck That Quaffle Here (ab 31. Januar, 3 Wochen auf Platz 1)
The Black Quills – Words Cannot Be Burned (ab 21. Februar, 4 Wochen auf Platz 1)
The Golden Galleons – A Pocket Full of Knuts (ab 20. März, 3 Wochen auf Platz 1)
Jemima Jinx – Magic in My Shoes (ab 10. April, 4 Wochen auf Platz 1)
Velvet Thestral – Darker Than the Forest (ab 8. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
The Stormcrows – Run Fast, Fly Higher (ab 5. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
Bramble & Broom – Home by Moonrise (ab 26. Juni, 4 Wochen auf Platz 1)
The Enchanted Eight – Tonight We Fly (ab 24. Juli, 3 Wochen auf Platz 1)
The Hobgoblins – Wild at the Hog’s Head (ab 14. August, 4 Wochen auf Platz 1)
Morgana Vale – A Handful of Stardust (ab 11. September, 3 Wochen auf Platz 1)
The Wandering Wands – Whistling Through the Floo (ab 2. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
The Silver Snakes – Venom & Velvet (ab 30. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
Celestina Warbeck – Witching Hour Serenade (ab 27. November, 5 Wochen auf Platz 1)

Zauberfunk-Charts 1977 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

The Weird Sisters – Dancing with Devil’s Snare (ab 1. Januar, 4 Wochen auf Platz 1)
The Hobgoblins – Run with the Mooncalves (ab 29. Januar, 3 Wochen auf Platz 1)
The Screaming Mandrakes – Howl at the Moon (ab 19. Februar, 4 Wochen auf Platz 1)
Velvet Thestral – No One Sees Me Fly (ab 19. März, 3 Wochen auf Platz 1)
The Golden Galleons – Turn Me Round the Floo (ab 9. April, 4 Wochen auf Platz 1)
Lavinia Lark – Saturday Night Spell (ab 7. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
The Enchanted Eight – Glitterspell (ab 4. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
Jemima Jinx – Wild Witch Weekend (ab 25. Juni, 4 Wochen auf Platz 1)
The Black Quills – Ink Stains and Ashes (ab 23. Juli, 3 Wochen auf Platz 1)
The Stormcrows – Midnight on the Floo (ab 13. August, 4 Wochen auf Platz 1)
Rowan Reed – Autumn at Godric’s Hollow (ab 10. September, 3 Wochen auf Platz 1)
Nox & the Nightshades – Curfew at Midnight (ab 1. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
The Silver Snakes – Blood Moon Rising (ab 29. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
Albert Runcorn – Peer Pressure (ab 26. November, 6 Wochen auf Platz 1; davon 5 Wochen im Jahr 1977)

Zauberfunk-Charts 1978 – Nummer-eins-Hits
Inhalt

„Peer Pressure“ von Albert Runcorn stand noch bis einschließlich 6. Januar 1978 auf Platz 1.

The Weird Sisters – Wicked Little Waltz (ab 7. Januar, 4 Wochen auf Platz 1)
Celestina Warbeck – Moonlight on My Cauldron (ab 4. Februar, 3 Wochen auf Platz 1)
The Hog’s Head Ramblers – One Last Round Before Dawn (ab 25. Februar, 4 Wochen auf Platz 1)
The Screaming Mandrakes – Kiss the Killer Bloom (ab 25. März, 3 Wochen auf Platz 1)
Jemima Jinx – Spellbound in Soho (ab 15. April, 4 Wochen auf Platz 1)
The Golden Galleons – Gold on the Dancefloor (ab 13. Mai, 4 Wochen auf Platz 1)
The Hobgoblins – The Dragon’s Last Dance (ab 10. Juni, 3 Wochen auf Platz 1)
Lavinia Lark – Candlelight & Charms (ab 1. Juli, 4 Wochen auf Platz 1)
Velvet Thestral – Wingless at Dawn (ab 29. Juli, 3 Wochen auf Platz 1)
The Black Quills – Ashes & Ink (ab 19. August, 4 Wochen auf Platz 1)
Morgana Vale – Satin & Silver (ab 16. September, 3 Wochen auf Platz 1)
Ambrosius Vane – Kiss Me at Knockturn (ab 7. Oktober, 4 Wochen auf Platz 1)
The Enchanted Eight – Witching Hour (ab 4. November, 4 Wochen auf Platz 1)
Celestina Warbeck – Yuletide, My Darling (ab 2. Dezember, 5 Wochen auf Platz 1)

Drogen & berauschende Mittel
Drogen & berauschende Mittel
Inhalt

Berauschende Mittel gehören auch in den 1970ern zum Zeitbild. Sie dürfen im Inplay vorkommen, sollen jedoch weder verherrlicht noch als harmloser Lifestyle dargestellt werden. Alkohol, Zigaretten, Marihuana sowie einzelne magische Rauschmittel können Teil einer Figur, einer Party oder einer problematischen Lebensphase sein – sie sollten aber nicht zum alleinigen Charaktermerkmal werden.

Harte Muggel-Drogen wie LSD, Kokain, Heroin und vergleichbare Substanzen bleiben im Forum außen vor. Es geht nicht darum, möglichst extreme Szenarien auszuspielen, sondern das Lebensgefühl der Zeit glaubwürdig aufzugreifen. Bei magischen Mitteln gilt außerdem: Nicht alles, was berauschend wirkt, ist automatisch eine harmlose Partydroge.
Bei mit ✦ markierten Drogen handelt es sich um solche, die rein in der magischen Welt kursieren.

Alkohol

Feuerwhisky, Met, Wein, Bier oder Muggelalkohol gehören für viele Erwachsene zum Alltag und sind auf Feiern, in Pubs oder bei privaten Zusammenkünften kaum wegzudenken. Gerade Jugendliche sehen Alkohol häufig als Mutprobe oder als etwas Verbotenes, das sie unbedingt ausprobieren möchten.

Auf dem Gelände von Hogwarts ist Alkohol selbstverständlich verboten. Das hält jedoch nicht jede Schülerin und jeden Schüler davon ab, einmal eine Flasche Feuerwhisky in den Schlafsaal zu schmuggeln oder sich bei einem Hogsmeade-Ausflug etwas zu organisieren. Alkohol kann enthemmen, zu Streit, peinlichen Geständnissen, schlechten Entscheidungen oder Erinnerungslücken führen – und am nächsten Morgen oft zu deutlichen Konsequenzen.

Zigaretten

Rauchen gilt in den 1970ern vielerorts noch als lässig, erwachsen oder rebellisch. Werbetafeln, Magazine und Filme tragen dazu bei, dass Zigaretten gerade unter Jugendlichen als Zeichen von Coolness wahrgenommen werden. Besonders Figuren, die provozieren, dazugehören oder erwachsener wirken wollen, greifen daher vielleicht zur Zigarette.

Auch wenn Rauchen verbreitet ist, bleibt es gesundheitsschädlich und kann schnell abhängig machen. In Hogwarts ist das Rauchen verboten, weshalb es eher heimlich in abgelegenen Korridoren, auf Türmen, am Schwarzen See oder während eines Ausflugs nach Hogsmeade stattfinden dürfte.

Marihuana

Marihuana kann im Inplay vorkommen, sollte aber nicht romantisiert werden. Es kann Figuren entspannter, alberner, unkonzentrierter oder müder machen und ihre Wahrnehmung verändern. Für eine Szene darf daraus durchaus Chaos entstehen – etwa wenn jemand plötzlich viel zu ehrlich wird, sich in einer simplen Idee verliert oder überzeugt ist, besonders kluge Gedanken zu haben.

Nach dem Konsum sollte jedoch niemand einen Besen besteigen, Apparieren oder verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Gerade bei Schülerinnen und Schülern kann der Besitz außerdem ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

Amortentia ✦

Amortentia ist kein harmloser Liebestrank und keine romantische Spielerei, sondern eines der gefährlichsten magischen Mittel überhaupt. Der Trank erzeugt keine echte Liebe, kann bei der betroffenen Person jedoch eine intensive Verliebtheit oder obsessive Fixierung auf die Person hervorrufen, von der sie den Trank erhalten hat.

Eine Verabreichung ohne Wissen oder Einverständnis der betroffenen Person ist im Inplay als schwerwiegende Manipulation zu behandeln. Amortentia eignet sich daher nicht für harmlose Streiche, sondern höchstens für ernstere Plots mit klaren Absprachen zwischen allen Beteiligten.

Billywig-Stachel ✦

Ein Stich des australischen Billywigs löst zunächst Schwindel und anschließend einen berauschenden Schwebezustand aus. Gerade unter jüngeren Hexen und Zauberern gibt es immer wieder Menschen, die absichtlich versuchen, gestochen zu werden, um dieses Gefühl zu erleben.

Der vermeintliche Spaß kann allerdings gefährlich werden. Zu viele Stiche können zu unkontrollierbarem Schweben führen; bei einer starken allergischen Reaktion besteht sogar das Risiko, dass die betroffene Person dauerhaft nicht mehr auf den Boden zurückkehrt. Deshalb sind Billywigs als Rauschmittel keineswegs harmlos.

Felix Felicis ✦

Felix Felicis, auch bekannt als Flüssiges Glück, ist ein seltenes und äußerst kompliziert herzustellendes Mittel. Wer es einnimmt, erlebt für eine begrenzte Zeit eine Phase außergewöhnlichen Glücks, in der Entscheidungen plötzlich mühelos wirken und vieles wie von selbst zu gelingen scheint.

Der Trank ist jedoch kein gewöhnliches Genussmittel. In größeren Mengen kann Felix Felicis giftig sein und zu gefährlicher Selbstüberschätzung, Leichtsinn und Rücksichtslosigkeit führen. Bei organisierten Wettkämpfen wie Quidditch ist der Einsatz verboten. Im Forum sollte Felix Felicis daher selten bleiben und niemals als frei verfügbare Partydroge behandelt werden.

Elixier der Euphorie ✦

Das Elixier der Euphorie erzeugt ein plötzliches, intensives Glücksgefühl. Sorgen, Zweifel und schlechte Stimmung scheinen für eine Weile einfach zu verschwinden. Gerade deshalb ist der Trank bei Personen beliebt, die etwas verdrängen oder sich einer unangenehmen Realität entziehen wollen.

Bei übermäßigem Konsum kann die Wirkung jedoch in unkontrollierte Heiterkeit, peinliche Gesangseinlagen, Übermut oder einen völligen Verlust des Situationsgefühls umschlagen. Wer sich dauerhaft auf das Elixier verlässt, riskiert außerdem, Probleme nur noch wegzulächeln, statt sie tatsächlich anzugehen.

Traumtropfen ✦

Traumtropfen sind ein illegal gehandeltes, silbrig schimmerndes Mittel, das den Konsumenten in einen angenehm entrückten Zustand versetzt. Geräusche wirken weiter entfernt, Erinnerungen verschwimmen und unangenehme Gedanken scheinen für einige Stunden kaum noch erreichbar zu sein.

Die Wirkung kann jedoch unberechenbar sein. Manche Personen werden ungewöhnlich still, andere verlieren jedes Zeitgefühl oder vermischen Träume mit tatsächlichen Erinnerungen. Am folgenden Tag bleiben häufig Müdigkeit, Verwirrung und lückenhafte Erinnerungen zurück.

Dämmerrauch ✦

Dämmerrauch ist ein dunkles, stark riechendes magisches Rauschmittel, das besonders in zwielichtigen Kreisen Londons bekannt ist. Es kann ein Gefühl von Wärme, Selbstsicherheit und emotionaler Distanz auslösen. Für eine Weile wirkt alles leichter, langsamer und weniger bedrohlich.

Die Kehrseite zeigt sich meist erst später: Misstrauen, Gereiztheit, emotionale Abstürze und spontane, schlecht kontrollierte Magie können die Folge sein. Dämmerrauch eignet sich daher vor allem für düstere oder problematische Plots und sollte nicht als harmlose Partydrohung behandelt werden.

Sternenstaub ✦

Sternenstaub ist ein seltenes, glitzerndes magisches Pulver, das unter Jugendlichen den Ruf hat, Farben intensiver wirken zu lassen und kurze Glücksmomente zu erzeugen. Besonders auf Partys oder bei heimlichen Treffen wird es gelegentlich als angeblich „leichte“ Alternative zu stärkeren Mitteln erwähnt.

Tatsächlich kann Sternenstaub die Wahrnehmung massiv verzerren. Betroffene sehen Lichtreflexe, hören Stimmen oder glauben, vertraute Personen und Orte nicht mehr richtig erkennen zu können. In manchen Fällen kommt es außerdem zu kleinen, ungewollten Magieausbrüchen. Gerade weil der Stoff oft unterschätzt wird, kann er schnell gefährlich werden.

Für das Ingame zu beachten!

Keine Macht den Drogen!

Geschichtliche Ereignisse
Wichtige Ereignisse der Muggelwelt
Inhalt

1971 – Großbritannien stellt seine Währung auf das Dezimalsystem um. Für viele Muggel verändert sich dadurch der Alltag: Preise, Münzen und Rechnungen müssen plötzlich neu gedacht werden.

1972 – Richard Nixon wird bei der US-Präsidentschaftswahl erneut gewählt. Kurz darauf gewinnt die Watergate-Affäre zunehmend an Bedeutung und erschüttert das Vertrauen vieler Menschen in die amerikanische Politik.

1973 – Am 1. Januar treten Großbritannien, Irland und Dänemark der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bei.

1973 – Der arabisch-israelische Krieg und das darauf folgende Ölembargo lösen eine internationale Ölkrise aus. Steigende Preise, Energieknappheit und wirtschaftliche Unsicherheit prägen auch Großbritannien.

1974 – Die britische Regierung führt infolge der Energiekrise zeitweise die sogenannte Drei-Tage-Woche ein. Viele Betriebe dürfen nur an drei Tagen pro Woche Strom verbrauchen, was den Alltag und die Wirtschaft erheblich belastet.

1974 – In Großbritannien finden innerhalb eines Jahres zwei Parlamentswahlen statt. Harold Wilson übernimmt erneut das Amt des Premierministers.

1974 – Richard Nixon tritt am 9. August wegen der Watergate-Affäre als US-Präsident zurück.

1975 – Am 30. April endet der Vietnamkrieg mit dem Fall Saigons. Die Bilder des Krieges und seines Endes prägen die internationale Öffentlichkeit nachhaltig.

1975 – In einem Referendum stimmt die britische Bevölkerung mehrheitlich dafür, in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu bleiben.

1975 – Der Equal Pay Act und der Sex Discrimination Act treten in Kraft. Frauen erhalten damit stärkeren rechtlichen Schutz gegen Diskriminierung im Arbeitsleben, in Bildung, Wohnraum und beim Zugang zu Dienstleistungen.

1976 – Großbritannien erlebt einen außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer. Dürre, Wasserknappheit und Einschränkungen im Alltag prägen die Erinnerungen vieler Muggel.

1977 – Königin Elizabeth II. feiert ihr Silbernes Thronjubiläum. Im gesamten Vereinigten Königreich finden Feiern, Straßenfeste und öffentliche Veranstaltungen statt.

1977 – Die Punkbewegung wird besonders in London sichtbarer. Rebellion, politische Unzufriedenheit, Arbeitslosigkeit und eine wachsende Ablehnung klassischer Autoritäten prägen das Lebensgefühl vieler junger Muggel.

Wichtige Ereignisse der magischen Welt
Inhalt

1971 – Die Peitschende Weide wird auf dem Gelände von Hogwarts gepflanzt.

1971 – Royston Idlewind wird zum Internationalen Direktor des Quidditch-Komitees der Internationalen Konföderation der Zauberer ernannt. Seine offene Abneigung gegen Quidditch-Publikum und seine strengen Sicherheitsvorschriften machen ihn schnell unbeliebt.

1971 – Die bekannte Liebesroman-Autorin Fifi LaFolle verstirbt. Ihre Reihe Zauberhafte Begegnungen bleibt jedoch weiterhin populär.

1972 – Blenheim Stark veröffentlicht Muggel, die es sehen, eine wissenschaftliche Untersuchung über Muggel, die Zeugen eindeutig magischer Ereignisse wurden.

1972 – Die Chudley Cannons ändern ihr bisheriges Motto „Wir werden siegen“ in „Drücken wir alle die Daumen und hoffen auf das Beste“.

1973 – Das Zaubereiministerium weist einen Antrag gegen die Versklavung von Hauselfen zurück.

1974 – Syrien gewinnt die 417. Quidditch-Weltmeisterschaft gegen Madagaskar. Das Turnier wird besonders durch den Skandal um Royston Idlewinds Zauberstabverbot bekannt: Tausende Zuschauer schmuggeln ihre Zauberstäbe als sogenannte Dissimulatoren ins Stadion. Idlewind tritt daraufhin zurück.

1975 – Eugenia Jenkins wird als Zaubereiministerin abgesetzt, da sie als nicht entschlossen genug im Kampf gegen Lord Voldemorts wachsenden Einfluss gilt.

1975 – Harold Minchum wird Zaubereiminister. Er gilt als kompromissloser Hardliner, verstärkt die Bewachung Askabans durch Dementoren und versucht erfolglos, Voldemorts Aufstieg einzudämmen.

Vorgeschichte des Forums – Forenkanon

1976 – Lord Voldemort schart immer mehr Anhänger um sich. Angriffe auf muggelstämmige Hexen und Zauberer nehmen spürbar zu, während das Ministerium zunehmend an Einfluss und Glaubwürdigkeit verliert.

31. Oktober 1976 – Während der Halloweenfeier in Hogwarts kommt es erstmals zu gezielten Angriffen auf muggelstämmige Schülerinnen und Schüler innerhalb der Schulmauern.

14. Februar 1977 – Todesser greifen Hogsmeade an. Der Angriff erschüttert die magische Gemeinschaft und zeigt, dass selbst vermeintlich geschützte Orte nicht mehr sicher sind.

25. Juni 1977 – Am letzten Schultag kommt es gleichzeitig in Hogwarts und in der Winkelgasse zu einer großen Schlacht. Zahlreiche Menschen verlieren ihr Leben. Albus Dumbledore und Lord Voldemort sterben während der Kämpfe.

Sommer 1977 – Viele Hexen und Zauberer glauben zunächst, die dunkle Zeit sei mit Voldemorts Tod beendet. Doch Todesser, Sympathisanten und einflussreiche Reinblutfamilien sind längst tief im Ministerium, in der Wirtschaft und in anderen wichtigen Institutionen verankert.

September 1977 – Alcott Rowle wird neuer Zaubereiminister. Unter seiner Führung gewinnen ehemalige Todesser und ihre Verbündeten offen an Macht.

1. November 1977 – Weitreichende neue Gesetze treten in Kraft. Muggelstämmige müssen sich registrieren lassen, dürfen Großbritannien nicht ohne Genehmigung verlassen und verlieren zahlreiche Rechte. Neue Eheschließungen benötigen ministerielle Zustimmung, Auroren erhalten erweiterte Befugnisse und die Anwendung Unverzeihlicher Flüche wird unter bestimmten Voraussetzungen legalisiert.

Seit November 1977 – Die Todesserherrschaft ist nicht länger nur ein Gerücht. Das Ministerium, Hogwarts und große Teile der magischen Gesellschaft stehen unter ihrer Kontrolle. Widerstand ist gefährlich und selbst vertraute Personen können zu einer Bedrohung werden.

Kulturgeschichte der 1970er
Inhalt

Die 1970er sind keine einheitliche Kultur, sondern ein Jahrzehnt voller Gegensätze. Neben Disco, Glam Rock, neuen Freiheiten und auffälliger Mode stehen wirtschaftliche Krisen, Arbeitslosigkeit, konservative Familienbilder und politische Spannungen. Nicht jede Figur muss Teil einer Subkultur sein oder sich für gesellschaftliche Bewegungen interessieren – doch gerade für muggelstämmige Hexen und Zauberer können diese Entwicklungen prägende Teile ihrer Kindheit, Familie oder Jugend sein.

Auch in der magischen Welt bleiben solche Ideen nicht völlig unsichtbar. Manche Einflüsse gelangen über muggelstämmige Schülerinnen und Schüler, Halbblüter, Magazine, Musik oder Verwandte in die Zauberergesellschaft. Andere werden als unpassende Muggelmode abgetan. Unter der zunehmend autoritären Herrschaft des Ministeriums können Kleidung, Musik, Beziehungen oder eine offen geäußerte Meinung außerdem schnell zu einem stillen Zeichen des Widerstands werden.

Hippies

Die Hippiebewegung entstand in den 1960er Jahren als Gegenkultur und prägt auch die frühen und mittleren 1970er noch deutlich. Viele Hippies stellen Konsumdenken, starre Moralvorstellungen, Krieg und gesellschaftliche Erwartungen infrage. Naturverbundenheit, Frieden, Selbstbestimmung und ein freieres Leben gehören für viele Anhängerinnen und Anhänger zu den wichtigsten Ideen.

Das bekannte Motto „Make love, not war“ wird besonders mit der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg verbunden. Auch Themen wie sexuelle Selbstbestimmung, Umweltschutz, Antirassismus und alternative Lebensformen überschneiden sich häufig mit der Hippiekultur, auch wenn nicht jede Person innerhalb der Bewegung dieselben Werte vertritt.

Typisch sind lange Haare, selbst genähte oder gefärbte Kleidung, Muster, Fransen, Blumenmotive, Schmuck, Schlaghosen und natürliche Stoffe. Gerade weil Hippies sich bewusst von der Konsumgesellschaft abgrenzen möchten, werden sie von anderen oft als naiv, arbeitsscheu, ungepflegt oder ständig berauscht wahrgenommen.

Auch in Hogwarts kann es Schülerinnen und Schüler geben, die sich mit bunten Kleidungsstücken, selbstgemachtem Schmuck, einer pazifistischen Haltung oder einer sehr deutlichen Meinung gegen die gesellschaftliche Ordnung abgrenzen. In einer Zeit, in der Blutreinheit, Gehorsam und Kontrolle immer stärker gefordert werden, kann bereits der Wunsch nach Frieden oder Gleichberechtigung als stiller Protest verstanden werden.

Punks

Die Punkbewegung entsteht Mitte der 1970er Jahre vor allem in London. Sie ist lauter, wütender und deutlich aggressiver als die friedlichere Hippiekultur. Punk bedeutet nicht nur Musik, sondern vor allem Haltung: Ablehnung von Autoritäten, Misstrauen gegenüber Politik und Gesellschaft, Frust über Arbeitslosigkeit, fehlende Zukunftsperspektiven und ein steifes Klassensystem.

Punks wollen auffallen, provozieren und Erwartungen bewusst brechen. Typisch sind Lederjacken, Sicherheitsnadeln, zerrissene Kleidung, selbstgemachte Aufnäher, Ketten, auffälliges Make-up und ungewöhnliche Frisuren. Nicht jede Person mit bunten Haaren oder einer Lederjacke ist automatisch Punk, doch die Szene nutzt Kleidung gezielt als Ausdruck von Rebellion.

Während Hippies oft von Frieden, Freiheit und einem besseren Miteinander sprechen, zeigen Punks ihren Widerstand lauter und direkter. Wut, Sarkasmus, Chaos und die offene Ablehnung dessen, was als „anständig“ oder „normal“ gilt, gehören ebenso dazu wie eine ausgeprägte Do-it-yourself-Mentalität.

In Hogwarts und der magischen Welt können punkige Einflüsse besonders bei muggelstämmigen und halbblütigen Jugendlichen auftauchen. Manche Reinblüter mögen sie als geschmacklos oder respektlos empfinden. Andere könnten gerade in der auffälligen, unangepassten Art einen Reiz sehen. Unter Rowles Regime wird ein provokanter Stil schnell mehr als bloße Mode: Er kann als Zeichen verstanden werden, dass jemand sich nicht vollständig anpassen will.

Frauenbewegung & Geschlechterrollen

In Großbritannien ist die Frauenbewegung der 1970er vielfältig und nicht auf eine einzelne politische Richtung zu reduzieren. Viele Frauen fordern gleichen Lohn, bessere berufliche Chancen, Schutz vor Diskriminierung, selbstbestimmte Familienplanung und ein Ende starrer Erwartungen an Ehefrauen und Mütter. Rechtlich entstehen wichtige Fortschritte, doch im Alltag bleiben Sexismus, ungleiche Bezahlung und traditionelle Rollenvorstellungen weiterhin weit verbreitet.

Nicht jede Frau betrachtet sich als Feministin, und nicht jede Figur muss sich aktiv politisch engagieren. Dennoch können Themen wie Berufswünsche, finanzielle Unabhängigkeit, Ehe, Kinder, Kleidung oder die Frage, wer eine Familie repräsentiert, große Konfliktpunkte sein.

In der magischen Welt können Hexen zwar Berufe ausüben, zaubern und sich in vielen Bereichen frei bewegen. Gerade alte Reinblutfamilien halten jedoch oft an traditionellen Vorstellungen fest: standesgemäße Ehen, Erben, Familienpflichten und ein makelloser Ruf können für junge Hexen ebenso einengend sein wie für junge Zauberer. Eine Figur kann sich diesen Erwartungen fügen, sie heimlich ablehnen oder offen dagegen rebellieren.

Rassismus & Antirassismus

Auch Großbritannien der 1970er ist von Rassismus, Ausgrenzung und politischen Spannungen geprägt. Menschen mit familiären Wurzeln in der Karibik, Afrika oder Südasien erleben Diskriminierung im Alltag, bei der Arbeit, auf dem Wohnungsmarkt und in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig entstehen und wachsen antirassistische Bewegungen, lokale Initiativen und Bündnisse, die sich gegen rechte Gewalt, Vorurteile und gesellschaftliche Ausgrenzung stellen.

Musik, Mode und Jugendkulturen werden dabei oft zu Orten, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen. Reggae, Soul, Funk, Punk und spätere Bewegungen wie Rock Against Racism zeigen, dass Kultur nicht nur Unterhaltung, sondern auch Ausdruck von Zugehörigkeit, Solidarität und Widerstand sein kann.

Für das Forum muss Rassismus nicht automatisch für jede Figur ein zentrales Thema sein. Dennoch sollte die Zeit nicht so dargestellt werden, als hätten Diskriminierung und Gegenbewegungen keine Rolle gespielt. In der magischen Welt können Vorurteile andere Formen annehmen: Blutstatus, Herkunft, Familienname, Spezies oder magische Begabung werden häufig als Maßstab für Wert und Zugehörigkeit missbraucht.

Homosexualität & queere Beziehungen

Die gesellschaftliche Haltung gegenüber homosexuellen und queeren Menschen ist im Jahr 1977 deutlich ablehnender als heute. Viele Betroffene leben vorsichtig, verheimlichen Beziehungen oder sprechen höchstens mit wenigen vertrauten Personen über ihre Gefühle. Familien können mit Unverständnis, Scham, Druck oder dem Versuch reagieren, ihre Kinder in eine erwartete Rolle zu drängen.

Rechtlich ist die Lage kompliziert: In England und Wales wurden private sexuelle Handlungen zwischen Männern über 21 Jahren 1967 nur teilweise entkriminalisiert. Diese Regelung galt jedoch nicht für Schottland, wo entsprechende Handlungen 1977 weiterhin strafbar sind. Weibliche gleichgeschlechtliche Beziehungen waren nicht auf dieselbe Weise gesetzlich geregelt, wurden gesellschaftlich aber häufig ignoriert, abgewertet oder als etwas behandelt, über das man nicht spricht.

Da Hogwarts und Hogsmeade in Schottland liegen, ist die rechtliche Lage für viele Figuren besonders bedrückend. Hinzu kommt, dass Hogwarts-Schülerinnen und -Schüler ohnehin nicht volljährig sind und Beziehungen meist heimlich, vorsichtig oder nur innerhalb eines kleinen Vertrauenskreises stattfinden dürften.

Für die magische Gesellschaft gilt im Forum: Es gibt keine allgemeine magische Regel, nach der queere Menschen automatisch verfolgt werden. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist jedoch in vielen konservativen Kreisen gering. Besonders traditionsbewusste Reinblutfamilien können Beziehungen ablehnen, wenn sie nicht in ihre Erwartungen von Ehe, Erbschaft und Familienfortführung passen. Gleichzeitig gibt es selbstverständlich Hexen, Zauberer, Familien und Freundeskreise, die kein Problem mit queeren Beziehungen haben oder ihren Angehörigen Schutz bieten.

Queere Figuren müssen nicht zwangsläufig versteckt, unglücklich oder traumatisiert dargestellt werden. Heimliche Beziehungen, vorsichtige Annäherungen, sichere Freundschaften, familiäre Konflikte oder offene Rebellion können Teil einer Geschichte sein – aber ebenso Liebe, Zugehörigkeit und Unterstützung.

Für das Ingame zu beachten!

Historische Diskriminierung soll das Setting greifbarer machen, nicht anderen Spielerinnen und Spielern den Spaß nehmen. Homophobie, Rassismus, Sexismus oder ähnliche Themen dürfen nicht als Freibrief verstanden werden, andere Figuren ungefragt herabzusetzen oder unangenehme Szenen aufzuzwingen.

Plots, in denen solche Themen eine Rolle spielen, sollten immer mit den beteiligten Personen abgesprochen werden. Niemand muss Diskriminierung ausspielen, um einen historisch passenden Charakter zu schreiben. Ebenso darf jede Figur unterstützend, offen, tolerant oder rebellisch sein – auch dann, wenn dies im Jahr 1977 nicht überall selbstverständlich wäre.

Wohnen & Alltag
Wohnen & Alltag
Inhalt

Wie Menschen 1977 wohnen und ihren Alltag gestalten, hängt stark davon ab, woher sie kommen, wie viel Geld ihre Familie besitzt und ob sie in einer Großstadt, einer Kleinstadt oder auf dem Land leben. Die 1970er wirken aus heutiger Sicht oft bunt, laut und glamourös – doch der Alltag vieler Familien ist deutlich bodenständiger: Arbeit, Schule, Einkaufen, Haushalt, Fernsehen am Abend und der Versuch, mit steigenden Preisen und wirtschaftlicher Unsicherheit zurechtzukommen.

Gerade für muggelstämmige Hexen und Zauberer ist das Zuhause häufig der Ort, an dem zwei Welten aufeinandertreffen. Während sie in Hogwarts mit Kerzenlicht, Eulenpost und Magie leben, kehren sie in den Ferien zu Plattenspielern, Fernsehern, Telefonen, Supermärkten und Muggelnachrichten zurück. Für viele Reinblüter wirken diese Dinge dagegen fremd, überflüssig oder sogar ein wenig befremdlich.

Wohnformen

In britischen Städten sind Reihenhäuser besonders verbreitet. Viele Familien leben in schmalen Backsteinhäusern mit kleinem Vorgarten, einer Küche im Erdgeschoss, einem Wohnzimmer und mehreren kleinen Schlafzimmern im oberen Stockwerk. Gerade in Arbeitervierteln wohnen Familien oft eng beieinander, kennen ihre Nachbarn und bekommen Streit, Besuch oder schlechte Nachrichten schnell mit.

Daneben gibt es Doppelhaushälften, kleine Mietwohnungen, größere Stadthäuser und Sozialwohnungen. Besonders junge Erwachsene, Studierende oder Menschen mit wenig Geld leben nicht selten in kleinen Zimmern zur Untermiete, sogenannten Bedsits, oder teilen sich ein Haus mit anderen. Ein eigenes Bad, ein großes Wohnzimmer oder viel Privatsphäre sind keineswegs selbstverständlich.

Auf dem Land findet man eher Cottages, Bauernhäuser oder abgelegene Häuser mit Garten. Wohlhabendere Familien leben in größeren Einfamilienhäusern, Herrenhäusern oder gepflegten Stadthäusern in besseren Vierteln. Gerade in Großbritannien verrät eine Wohnadresse oft viel über Herkunft, Einkommen und gesellschaftlichen Stand.

Ein Zuhause in den 70ern

Viele Wohnungen und Häuser wirken aus heutiger Sicht sehr gemustert, farbig und vollgestellt. Tapeten mit Blumenmustern, braune oder orangefarbene Teppiche, schwere Vorhänge, dunkle Holzmöbel, Schrankwände und große Sofas gehören in vielen Haushalten zum Bild der Zeit. Häufig stehen Fotos von Familienmitgliedern, Souvenirs, Porzellanfiguren oder Zimmerpflanzen sichtbar im Wohnzimmer.

Das Wohnzimmer ist meist der Mittelpunkt des Hauses. Hier wird ferngesehen, Besuch empfangen, gestritten, gelacht und manchmal auch gegessen. Ein Fernseher gilt in vielen Familien als wichtiges Möbelstück, auch wenn es nur wenige Programme gibt. Wer eine neue Folge einer beliebten Serie oder ein großes Fußballspiel sehen möchte, muss zur richtigen Uhrzeit zuhause sein – Aufnahmen oder Streaming gibt es nicht.

Nicht jede Familie verfügt über moderne Zentralheizung. Gasöfen, elektrische Heizgeräte, Kamine, Kohlefeuer und Wärmflaschen gehören in vielen Häusern weiterhin zum Alltag. Gerade im Winter können manche Wohnungen kalt, zugig oder feucht sein.

Haushalt & Technik

Waschmaschinen, Staubsauger, Kühlschränke und Fernseher gibt es zwar, doch nicht jede Familie besitzt automatisch alle Geräte. Manche Haushalte nutzen Waschsalons, andere waschen zuhause und trocknen die Kleidung auf Leinen, Wäscheständern oder im Garten. Hausarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch und wird noch immer oft selbstverständlich den Frauen einer Familie zugeschrieben.

Telefone stehen meist fest im Haus, häufig im Flur oder Wohnzimmer. Private Gespräche sind deshalb nicht immer wirklich privat. Wer kein eigenes Telefon besitzt, nutzt eine Telefonzelle oder bittet Nachbarn darum, kurz anrufen zu dürfen. Lange Gespräche über weite Entfernungen können teuer sein, weshalb Briefe und persönliche Besuche weiterhin wichtig bleiben.

Musik wird über Radio, Plattenspieler oder Kassettenrekorder gehört. Schallplatten sind für viele Jugendliche etwas Persönliches: Sie werden gesammelt, verliehen, heimlich mit Freunden gehört oder als Zeichen des eigenen Musikgeschmacks im Zimmer sichtbar aufgestellt.

Einkaufen & Essen

Viele Familien kaufen noch regelmäßig bei kleinen Geschäften ein: beim Bäcker, Metzger, Gemüsehändler, Kiosk oder im Laden an der Ecke. Supermärkte werden zwar immer wichtiger, doch der wöchentliche Einkauf besteht oft aus mehreren kleinen Wegen. Milch wird in manchen Gegenden noch vom Milchmann geliefert, Zeitungen liegen morgens vor der Tür und frisches Brot wird häufig am selben Tag gekauft.

Der Speiseplan hängt stark vom Einkommen ab. Klassische Gerichte wie Braten mit Kartoffeln, Shepherd’s Pie, Würstchen mit Bohnen, Fisch mit Pommes, Eintöpfe, Toast oder Aufläufe gehören in vielen Haushalten zum Alltag. Konserven, Tiefkühlprodukte und Fertiggerichte werden beliebter, gelten aber nicht überall als selbstverständlich oder besonders hochwertig.

Pubs spielen für viele Erwachsene eine wichtige Rolle. Sie sind Treffpunkt, Stammkneipe, Ort für Feierabendbier, politische Diskussionen, Dartspiele und Neuigkeiten aus der Nachbarschaft. Jugendliche versuchen dagegen vielleicht, älter auszusehen, sich heimlich hineinzuschleichen oder bei älteren Geschwistern Alkohol zu organisieren.

Freizeit & Familienleben

Freizeit findet oft draußen, bei Freunden oder innerhalb der Familie statt. Kinder spielen auf der Straße, im Garten, auf Spielplätzen oder bei Nachbarn. Jugendliche treffen sich in Cafés, Plattenläden, Parks, Pubs, Jugendclubs oder auf Partys. Wer etwas erleben möchte, fährt mit dem Bus in die nächste Stadt, geht ins Kino oder besucht ein Konzert.

Familienleben kann sehr eng sein, aber auch konfliktreich. Viele Jugendliche leben noch länger bei ihren Eltern, teilen sich Zimmer mit Geschwistern und haben wenig Rückzugsmöglichkeiten. Erwartungen an Ausbildung, Beruf, Ehe und Familie sind häufig klarer und konservativer als heute. Wer davon abweicht, kann auf Unverständnis, Streit oder Druck stoßen.

Unterwegs im Alltag

Die meisten Wege werden zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus, Zug oder Auto erledigt. Ein eigenes Auto ist praktisch, aber nicht für jede Familie selbstverständlich. Gerade in London spielen Busse und U-Bahnen eine große Rolle. Reisen müssen geplant werden: Es gibt keine Handys, keine digitalen Fahrpläne und keine schnelle Möglichkeit, jemandem Bescheid zu geben, wenn man sich verspätet.

Wer zu spät kommt, muss eine Telefonzelle finden, einen Brief schreiben oder hoffen, dass die andere Person geduldig genug ist zu warten. Verabredungen sind deshalb oft verbindlicher – oder enden im Chaos, wenn sich jemand am falschen Ort, zur falschen Zeit oder mit völlig falschen Erwartungen trifft.

Wohnen & Alltag in der magischen Welt

Auch in der magischen Welt sagt ein Zuhause viel über eine Familie aus. Alte Reinblutfamilien leben häufig in geerbten Häusern, Landsitzen oder Stadthäusern, die seit Generationen im Familienbesitz sind. Manche dieser Gebäude sind voller Porträts, Familienwappen, magischer Gegenstände und Regeln, die älter sind als ihre Bewohner.

Wohlhabende Familien beschäftigen teilweise Hauselfen, während andere Hexen und Zauberer ihren Haushalt selbst führen müssen. Magie kann vieles erleichtern: Reinigung, Kochen, Reparaturen, Transport und Kommunikation funktionieren anders als bei Muggeln. Dennoch verschwinden Armut, enge Wohnverhältnisse oder familiäre Konflikte nicht einfach, nur weil jemand zaubern kann.

Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler kennen oft beide Seiten. Sie wachsen mit Elektrizität, Telefonen und Muggelnachrichten auf, lernen aber gleichzeitig, dass Briefe per Eule, Flohpulver und magische Gegenstände in der Zaubererwelt völlig normal sind. Gerade daraus können interessante Unterschiede entstehen: Eine Figur kann sich in beiden Welten zuhause fühlen – oder in keiner von beiden vollständig dazugehören.

Für das Ingame zu beachten!

Das Zuhause einer Figur kann viel über sie erzählen. Lebt sie in einem engen Reihenhaus mit fünf Geschwistern, in einem kalten Cottage auf dem Land, in einer wohlhabenden Reinblutfamilie mit Hauselfen oder in einer kleinen Wohnung über einem Muggelgeschäft? Hat sie ein eigenes Zimmer, teilt sie sich eins oder schläft sie vielleicht sogar im Wohnzimmer?

Solche Details müssen nicht in jedem Post erwähnt werden, können aber helfen, Figuren greifbarer zu machen und ihre Entscheidungen verständlicher wirken zu lassen.

Film & Fernsehen
Inhalt

Film und Fernsehen sind in den 1970ern feste Bestandteile des Alltags. Sie dienen als Ablenkung, Gesprächsthema und gemeinsame Freizeitbeschäftigung. Eine neue Folge der Lieblingsserie, ein großes Fußballspiel oder ein Kinofilm werden nicht einfach jederzeit abgerufen: Wer etwas sehen möchte, muss zur passenden Uhrzeit vor dem Fernseher sitzen oder sich mit Freunden ins Kino verabreden.

Gerade für muggelstämmige Hexen und Zauberer kann Fernsehen ein vertrauter Teil des Elternhauses sein. Vielleicht läuft im Wohnzimmer ständig der Fernseher, vielleicht streitet man sich mit Geschwistern um das Programm oder vielleicht gehört der wöchentliche Kinobesuch zu den wenigen besonderen Ausflügen der Familie. Reinblüter kennen Muggelproduktionen dagegen meist nur über Freunde (wenn überhaupt), Muggelkunde oder heimliche Ausflüge in die Muggelwelt.

Fernsehen im Alltag

In vielen Familien steht nur ein Fernseher im Wohnzimmer. Er ist Mittelpunkt des Abends, und die ganze Familie schaut gemeinsam – auch dann, wenn nicht alle dieselbe Sendung sehen wollen. Farbfernsehen ist 1977 bereits weit verbreitet, aber ein Schwarzweißgerät ist besonders in ärmeren Haushalten oder bei älteren Menschen noch keineswegs ungewöhnlich.

Das britische Fernsehen besteht vor allem aus BBC One, BBC Two und ITV. Nachrichten, Sport, Seifenopern, Quizsendungen, Kindersendungen, Musikformate, Komödien und Krimiserien prägen den Alltag. Anders als heute gibt es nur eine begrenzte Auswahl an Programmen. Wer eine Folge verpasst, muss darauf hoffen, dass sie irgendwann wiederholt wird.

Bekannte Fernsehsendungen im Jahr 1977

Doctor Who
Die Science-Fiction-Serie begleitet den geheimnisvollen Doctor auf Reisen durch Zeit und Raum. Im Jahr 1977 ist Tom Baker als vierter Doctor besonders prägend. Für Kinder, Jugendliche und Fans von Abenteuern, Monstern und fremden Welten gehört die Serie fest zum britischen Fernsehen.

Dad’s Army
Eine Comedyserie über eine chaotische britische Home-Guard-Einheit während des Zweiten Weltkriegs. Die Serie läuft seit Jahren und endet 1977. Sie ist besonders bei Familien und älteren Zuschauerinnen und Zuschauern beliebt.

The Good Life
Tom und Barbara Good versuchen, ihr gewöhnliches Vorstadtleben hinter sich zu lassen und möglichst selbstversorgend zu leben. Die Serie verbindet Humor mit Themen wie Konsumkritik, Nachbarschaft und dem Wunsch nach einem anderen Lebensstil.

Fawlty Towers
Eine schrille Comedyserie über Basil Fawlty, den cholerischen Besitzer eines kleinen Hotels in Torquay. 1977 existiert bislang nur die erste Staffel; trotzdem ist Basil Fawlty vielen Zuschauerinnen und Zuschauern bereits ein Begriff.

The Sweeney
Eine düstere Polizeiserie über die Flying Squad der Londoner Metropolitan Police. Die Serie zeigt London rauer, gefährlicher und weniger geschniegelt als viele frühere Fernsehproduktionen.

Porridge
Eine Comedyserie, die im Gefängnis spielt und sich um Norman Stanley Fletcher dreht. Sie verbindet trockenen britischen Humor mit dem Alltag hinter Gittern.

Top of the Pops
Die wichtigste Musiksendung für viele Jugendliche. Hier treten bekannte Künstlerinnen, Künstler und Bands auf, und die aktuellen Charts werden sichtbar. Wer wissen möchte, was gerade angesagt ist, schaut Top of the Pops oder hört Radio.

Coronation Street
Die langlaufende Seifenoper erzählt vom Alltag der Bewohner einer Arbeitergegend im Norden Englands. Streit, Liebe, Familienprobleme und Nachbarschaftstratsch machen sie für viele Zuschauerinnen und Zuschauer besonders greifbar.

Das Kino der 1970er

Kino ist in den 1970ern ein Ereignis. Man verabredet sich, kauft Karten, teilt Popcorn oder Süßigkeiten und verbringt den Abend gemeinsam im dunklen Kinosaal. Besonders Jugendliche nutzen Kinobesuche als Möglichkeit, ohne Eltern unterwegs zu sein – oder zumindest so zu tun, als ginge es nur um den Film.

Die Filme der Zeit sind vielseitig. Katastrophenfilme, Horror, Krimis, Musikfilme, Science-Fiction, Komödien und gesellschaftskritische Dramen laufen nebeneinander. Viele Produktionen wirken realistischer, härter und direkter als frühere Filme. Gewalt, Politik, soziale Konflikte und Sexualität werden sichtbarer behandelt, weshalb manche Filme für Jugendliche nicht zugänglich sind.

Bekannte Filme, die 1977 bereits erschienen sind

Love Story (1970)
Eine romantische Tragödie über zwei junge Menschen aus völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Verhältnissen.

A Clockwork Orange (1971)
Ein düsterer, gewalttätiger und kontroverser Film über Jugendgewalt, Kontrolle und freie Entscheidung. Obwohl der Film bekannt ist, ist er 1977 in Großbritannien nicht regulär im Kino zu sehen.

Cabaret (1972)
Ein Musical vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus in Berlin. Glamour, Musik und politische Bedrohung stehen direkt nebeneinander.

Der Exorzist (1973)
Ein Horrorfilm über ein besessenes Mädchen. Der Film sorgt für Skandale, lange Schlangen vor Kinos und zahlreiche Diskussionen darüber, wie viel Horror ein Publikum ertragen sollte.

The Wicker Man (1973)
Ein britischer Folk-Horrorfilm über einen Polizisten, der auf einer abgelegenen Insel nach einem verschwundenen Mädchen sucht. Besonders düster, seltsam und atmosphärisch.

Der Clou (1973)
Ein eleganter Betrugsfilm mit Robert Redford und Paul Newman. Gut geeignet für Figuren, die clevere Pläne, Glücksspiel oder charmante Gauner mögen.

Die drei Musketiere (1973)
Ein Abenteuerfilm voller Fechtkämpfe, Intrigen und Humor. Für jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer ebenso geeignet wie für Familien.

Der weiße Hai (1975)
Ein Thriller über einen riesigen Hai, der einen Badeort terrorisiert. Der Film wird zu einem großen Kinoereignis und sorgt dafür, dass viele Menschen plötzlich Angst vor dem Meer haben.

Die Rocky Horror Picture Show (1975)
Ein schräges, musikalisches Kultstück voller Glamour, Horror, Sexualität und Extravaganz. Nicht unbedingt ein Familienfilm, aber besonders für Figuren interessant, die Glam Rock, Grenzüberschreitungen und schrille Mode mögen.

Rocky (1976)
Die Geschichte eines Boxers aus einfachen Verhältnissen, der eine unerwartete Chance bekommt. Der Film steht für Durchhaltewillen, große Gefühle und den Traum, über sich hinauszuwachsen.

Carrie (1976)
Ein Horrorfilm über ein ausgegrenztes Mädchen mit telekinetischen Fähigkeiten. Gerade für junge Hexen und Zauberer kann der Film auf seltsame Weise vertraut oder unangenehm wirken.

The Omen (1976)
Ein düsterer Horrorfilm über ein Kind, dessen Herkunft mit apokalyptischen Ereignissen verbunden ist. Der Film setzt auf religiöse Symbolik, Unheil und beklemmende Stimmung.

Taxi Driver (1976)
Ein bedrückendes Drama über Einsamkeit, Gewalt und den psychischen Verfall eines Taxifahrers in New York. Kein leichter Film, aber ein viel diskutierter.

A Bridge Too Far (1977)
Ein großer Kriegsfilm über die alliierte Operation Market Garden im Zweiten Weltkrieg. Besonders ältere Zuschauer, Geschichtsinteressierte und Familien mit Kriegserinnerungen könnten ihn sehen wollen.

Star Wars (1977)
Ein Science-Fiction-Abenteuer über eine weit entfernte Galaxis, Rebellen, ein Imperium und einen jungen Helden. In Großbritannien startet der Film erst Ende Dezember 1977 und ist deshalb nur für ein sehr spätes Inplay des Jahres bereits ein Thema.

Filme, die erst ab 1978 relevant werden

Grease (1978)
Ein Musical über amerikanische Highschool-Jugendliche, Rock ’n’ Roll und erste Liebe. Für ein Inplay im Jahr 1977 ist der Film noch nicht bekannt.

Saturday Night Fever (1977/1978 in Großbritannien)
Ein Discofilm mit John Travolta, der Musik, Mode und Tanzstile stark prägen wird. Für eine streng britische Zeitlinie sollte er erst ab 1978 verwendet werden.

Filmfreigaben

Nicht jeder Film ist für alle Altersgruppen gedacht. In Großbritannien gibt es unterschiedliche Altersfreigaben. Besonders Horrorfilme, Gewaltfilme oder explizitere Produktionen können mit einer Altersgrenze versehen sein. Schülerinnen und Schüler aus Hogwarts könnten solche Filme daher nur heimlich, mit älteren Geschwistern oder unter falschem Vorwand sehen.

Film & Fernsehen in der magischen Welt

Die magische Welt nutzt vor allem Zauberfunk, Eulenpost, Zeitungen und persönliche Erzählungen. Der Zauberfunk übernimmt dabei teilweise die Rolle, die das Radio in der Muggelwelt hat: Musik, Nachrichten, Unterhaltung und bekannte Stimmen erreichen viele Haushalte.

Ein fest etabliertes magisches Gegenstück zu Muggelkino oder Muggelfernsehen ist im Canon nicht näher beschrieben. Für das Forum kann daher davon ausgegangen werden, dass Filme und Serien überwiegend Teil der Muggelwelt bleiben. Muggelstämmige oder Halbblüter können sie kennen und darüber sprechen; Reinblüter reagieren vielleicht mit Neugier, Verwirrung oder dem Vorurteil, Muggel müssten für jede Unterhaltung erst eine Maschine einschalten.

Gerade daraus können schöne Spielsituationen entstehen: heimliche Kinobesuche in London, ein muggelstämmiger Charakter, der seinen Freunden Doctor Who erklären will, oder ein Reinblut, das zum ersten Mal vor einem Fernseher sitzt und nicht versteht, warum die Menschen darin nicht antworten.

Politik & Gesellschaft
Inhalt

Das Jahr 1977 ist politisch und gesellschaftlich von Unsicherheit geprägt. Viele Menschen haben das Gefühl, dass sich die Welt verändert, ohne dass klar ist, wohin diese Veränderungen führen werden. Wirtschaftliche Sorgen, politische Spannungen, gesellschaftliche Umbrüche und ein wachsendes Misstrauen gegenüber Autoritäten bestimmen den Alltag vieler Muggel. Gleichzeitig verschärft sich auch die Lage in der magischen Welt zunehmend.

Nicht jede Figur muss sich aktiv für Politik interessieren. Manche lesen jeden Morgen die Zeitung, diskutieren laut mit ihren Eltern oder engagieren sich in Bewegungen. Andere wollen von all dem möglichst wenig wissen, weil sie genug mit Schule, Arbeit, Familie oder persönlichen Problemen zu tun haben. Politik bleibt jedoch selten vollständig außerhalb des eigenen Lebens – besonders dann nicht, wenn Gesetze, Herkunft, Beruf oder die eigene Familie betroffen sind.

Großbritannien unter Druck

Die 1970er sind in Großbritannien von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägt. Viele Familien kämpfen mit steigenden Preisen, geringerem Einkommen, Arbeitsplatzsorgen und einer unsicheren Zukunft. Besonders in Industriegebieten und ärmeren Stadtteilen ist die Angst vor Arbeitslosigkeit oder finanziellen Problemen deutlich spürbar.

Während manche Familien weiterhin in Sicherheit und Wohlstand leben, müssen andere jeden Penny umdrehen. Ein kaputtes Auto, eine höhere Stromrechnung oder ein verlorener Arbeitsplatz können schnell zu ernsthaften Problemen führen. Jugendliche wachsen deshalb oft mit dem Gefühl auf, dass es nicht selbstverständlich ist, später einen guten Beruf, eine eigene Wohnung oder finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

Regierung, Parlament & Vertrauen

1977 wird Großbritannien von der Labour Party unter Premierminister James Callaghan regiert. Seine Regierung besitzt jedoch keine sichere Mehrheit im Parlament und ist auf Unterstützung anderer Parteien angewiesen. Politik wirkt auf viele Menschen dadurch instabil, langsam und voller Kompromisse.

Für die meisten Familien bedeutet das nicht, dass sie jede Debatte im Parlament verfolgen. Dennoch tauchen politische Themen ständig im Alltag auf: beim Abendessen, im Pub, im Radio, in der Zeitung oder bei Gesprächen auf der Arbeit. Viele Menschen sind frustriert darüber, dass Politiker große Versprechen machen, während die Probleme im eigenen Viertel bestehen bleiben.

Arbeit, Gewerkschaften & Streiks

Gewerkschaften spielen in den 1970ern eine große Rolle. Sie vertreten Arbeiterinnen und Arbeiter, verhandeln über Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen und organisieren Streiks, wenn sie sich nicht ernst genommen fühlen. Besonders in Bergwerken, Fabriken, Verkehrsbetrieben, Krankenhäusern oder im öffentlichen Dienst können Arbeitskämpfe den Alltag vieler Menschen direkt beeinflussen.

Ein Streik bedeutet nicht nur politische Diskussionen. Busse fahren vielleicht unregelmäßig, Müll wird nicht abgeholt, Waren kommen später in Geschäfte oder Familien sorgen sich darum, ob das Einkommen am Ende des Monats reicht. Manche Menschen sehen Gewerkschaften als notwendigen Schutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, andere machen sie für wirtschaftliche Probleme verantwortlich.

Klassengesellschaft & Herkunft

Das britische Klassensystem ist im Alltag deutlich spürbarer als heute. Die Wohngegend, der Beruf der Eltern, die Schule, die Sprache, der Akzent und sogar die Kleidung können viel darüber verraten, aus welchem Umfeld jemand kommt. Wer aus einer wohlhabenden Familie stammt, hat häufig bessere Chancen auf Bildung, Kontakte und einen sicheren Beruf.

Für Jugendliche kann das bedeuten, dass sie sich für ihre Herkunft schämen, sie stolz verteidigen oder unbedingt aus ihrem Umfeld ausbrechen wollen. Ein Akzent kann Türen öffnen oder schließen. Eine gute Schule kann über Zukunftschancen entscheiden. Manche Familien erwarten, dass ihre Kinder den Betrieb übernehmen, andere hoffen einfach darauf, dass sie überhaupt eine feste Arbeit finden.

Europa & nationale Identität

Großbritannien ist seit 1973 Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. 1975 stimmt die Bevölkerung mehrheitlich dafür, Mitglied zu bleiben. Trotzdem bleibt das Thema umstritten. Manche sehen Europa als Chance für Handel, Zusammenarbeit und wirtschaftliche Stabilität. Andere fürchten, Großbritannien verliere dadurch Unabhängigkeit, Arbeitsplätze oder Einfluss.

Die Frage, was es bedeutet, britisch zu sein, wird in den 1970ern ohnehin immer wieder diskutiert. Für manche gehören Monarchie, Tradition, Empire-Erinnerungen und nationale Symbole dazu. Andere betrachten genau diese Dinge kritisch und sehen darin ein Bild eines Landes, das sich zu sehr an eine vergangene Größe klammert.

Nordirland & politische Gewalt

Der Konflikt in Nordirland, später häufig als „The Troubles“ bezeichnet, prägt die Nachrichten und das Sicherheitsgefühl vieler Menschen. Gewalt zwischen republikanischen und loyalistischen Gruppen, Einsätze von Polizei und Militär sowie Anschläge sorgen dafür, dass der Konflikt weit über Nordirland hinaus wahrgenommen wird.

Für Figuren aus Nordirland oder Familien mit Verbindungen dorthin kann das Thema sehr persönlich sein. Für andere bleibt es etwas, das sie aus dem Radio, aus Zeitungen oder aus Gesprächen Erwachsener kennen. Trotzdem trägt die andauernde Gewalt dazu bei, dass viele Menschen politischen Extremismus, Bombendrohungen oder Sicherheitskontrollen nicht mehr nur für ferne Probleme halten.

Rassismus, Einwanderung & Gegenbewegungen

Großbritannien ist vielfältiger, als viele Menschen wahrhaben wollen. Familien mit Wurzeln in der Karibik, Afrika, Südasien und anderen Teilen der Welt leben seit Jahren im Land und prägen Musik, Essen, Mode, Sprache und das Stadtbild. Gleichzeitig erleben viele von ihnen Rassismus, Ausgrenzung und Benachteiligung bei der Wohnungssuche, im Beruf, in der Schule oder im Alltag.

Der Race Relations Act von 1976 soll Diskriminierung stärker bekämpfen und schafft neue rechtliche Möglichkeiten gegen rassistische Benachteiligung. Gesetze allein verändern jedoch nicht automatisch Einstellungen. Vorurteile, rechte Gruppierungen und rassistische Gewalt verschwinden dadurch nicht.

Gleichzeitig entstehen antirassistische Bewegungen, lokale Initiativen und kulturelle Räume, in denen Menschen sich gegenseitig unterstützen. Musikrichtungen wie Reggae, Soul, Funk und Punk werden für viele Jugendliche auch zu Ausdrucksformen von Zusammenhalt, Identität und Widerstand.

Monarchie & Silbernes Thronjubiläum

1977 feiert Königin Elizabeth II. ihr Silbernes Thronjubiläum. Überall im Vereinigten Königreich finden Straßenfeste, Paraden, Feiern und öffentliche Veranstaltungen statt. Für viele Familien ist das Jubiläum ein Grund für Gemeinschaft, patriotische Stimmung und gemeinsame Erinnerungen.

Nicht alle Menschen teilen diese Begeisterung. Gerade in rebellischeren Jugendkulturen wird die Monarchie oft als Symbol einer alten, starren Gesellschaft wahrgenommen. Während manche stolz Fahnen aufhängen oder an Straßenfesten teilnehmen, reagieren andere mit Spott, Protest oder völliger Gleichgültigkeit.

Jugend & politische Haltung

Jugendliche der 1970er wachsen in einer Zeit auf, in der vieles infrage gestellt wird. Musik, Kleidung und Zugehörigkeit zu bestimmten Szenen können politische Aussagen sein, auch wenn jemand sich selbst nicht als politisch betrachtet. Lange Haare, Punkkleidung, ein Peace-Zeichen, ein feministisches Abzeichen oder ein Anti-Rassismus-Aufnäher können bewusst provozieren oder einfach zeigen, zu welcher Gruppe man gehören möchte.

Manche Jugendliche übernehmen die politischen Ansichten ihrer Eltern. Andere lehnen sie entschieden ab. Besonders in Familien, in denen Tradition, Religion, Herkunft, Beruf oder gesellschaftlicher Status wichtig sind, können politische Themen schnell zu Streit führen.

Politik & Gesellschaft in der magischen Welt

Die magische Gesellschaft ist nicht weniger politisch als die Muggelwelt – sie spricht nur oft anders darüber. Familiennamen, Blutstatus, alte Bündnisse, wirtschaftlicher Einfluss und persönliche Kontakte zum Ministerium können über Ansehen, Chancen und Sicherheit entscheiden.

Viele Reinblutfamilien betrachten sich als natürliche Führungsschicht der magischen Welt. Sie sehen Tradition, Abstammung und den Erhalt alter Familienlinien als besonders wichtig an. Andere Hexen und Zauberer lehnen diese Vorstellungen ab oder versuchen, sich aus ihnen herauszuhalten. Gerade in den Jahren vor 1977 werden Blutstatus und Herkunft jedoch immer stärker politisiert.

Die Macht des Ministeriums

Nach der Schlacht vom 25. Juni 1977 hoffen viele Hexen und Zauberer zunächst, dass mit dem Tod Lord Voldemorts auch die Bedrohung endet. Diese Hoffnung hält nicht lange an. Todesser, Sympathisanten und einflussreiche Reinblutfamilien sind längst in wichtigen Bereichen des Ministeriums, der Wirtschaft und der Gesellschaft verankert.

Mit Alcott Rowle als Zaubereiminister verändert sich das politische Klima spürbar. Ab November 1977 werden Gesetze erlassen, die muggelstämmige Hexen und Zauberer registrieren, überwachen und in ihren Rechten einschränken. Reisen, Eheschließungen, Berufe und private Beziehungen können plötzlich Angelegenheiten des Ministeriums werden.

Die Herrschaft der Todesser zeigt sich nicht nur durch offene Gewalt. Sie zeigt sich auch durch Angst, Überwachung, Propaganda, berufliche Nachteile, verschwundene Nachbarn und Menschen, die plötzlich vorsichtiger sprechen als früher.

Schweigen, Anpassung & Widerstand

Nicht jede Person, die unter dem neuen Regime lebt, unterstützt es automatisch. Manche profitieren davon. Manche haben Angst. Manche versuchen, sich und ihre Familien zu schützen, indem sie nicht auffallen. Andere sprechen offen gegen das Ministerium, helfen Verfolgten oder schließen sich heimlich Widerstandsgruppen an.

Auch innerhalb einer Familie können sehr unterschiedliche Haltungen existieren. Ein Vater arbeitet vielleicht im Ministerium, während seine Tochter heimlich muggelstämmigen Freunden hilft. Eine Reinblutfamilie unterstützt Rowle öffentlich, um ihren Ruf zu schützen, während einzelne Mitglieder die Ideologie längst ablehnen. Andere glauben tatsächlich daran, dass die neue Ordnung notwendig sei.

Hogwarts als politischer Ort

Hogwarts bleibt keine neutrale Schule. Neue Regeln, veränderte Lehrinhalte, Einschränkungen für muggelstämmige Schülerinnen und Schüler und der zunehmende Einfluss des Ministeriums machen deutlich, dass auch Kinder und Jugendliche von der politischen Lage betroffen sind.

Freundschaften, Hauszugehörigkeit, Familienname und Blutstatus können wichtiger werden, als sie es früher gewesen wären. Manche Schülerinnen und Schüler passen sich an, um keinen Ärger zu bekommen. Andere lehnen sich heimlich auf. Wieder andere nutzen die neue Ordnung, um Macht über Mitschülerinnen und Mitschüler auszuüben.

Für das Inplay

Politik muss nicht in jedem Post im Mittelpunkt stehen. Sie kann aber im Hintergrund fast jeder Geschichte mitschwingen: in der Sorge einer Familie um eine Registrierung, in einem Streit über die Arbeit im Ministerium, in einer heimlichen Freundschaft, in einem Artikel des Tagespropheten oder in der Frage, ob man einer Person wirklich vertrauen kann.

Eine Figur darf unpolitisch, angepasst, ängstlich, opportunistisch, überzeugte Anhängerin des Regimes oder Teil des Widerstands sein. Wichtig ist nur, dass die Haltung zur Welt glaubwürdig zu Herkunft, Erfahrungen und persönlicher Geschichte passt.

Sprache, Slang & Redewendungen
Inhalt

Die Figuren im Forum müssen nicht in einer künstlich überzogenen „70er-Sprache“ reden. Nicht jede britische Person verwendet dieselben Begriffe, und gerade Herkunft, Alter, Bildungsweg, Familie und soziale Schicht prägen die Sprache oft stärker als das Jahr selbst.

Ein Schüler aus London spricht möglicherweise anders als eine Hexe aus einer alten Reinblutfamilie, ein Arbeiterkind aus Manchester anders als eine Schülerin aus Edinburgh. Hogwarts liegt zwar in Schottland, doch die Schule wird von Kindern aus ganz Großbritannien besucht. Nicht jede Figur braucht deshalb automatisch einen schottischen Akzent oder schottische Redewendungen.

Da die Posts im Forum auf Deutsch geschrieben werden, müssen englische Begriffe nicht zwanghaft in jeden Satz eingebaut werden. Sie können als kleine Besonderheit genutzt oder sinngemäß übersetzt werden. Wichtig ist vor allem das Gefühl dahinter: locker, direkt, manchmal trocken, manchmal höflich untertrieben und je nach Figur durchaus frech.

Alltag, Begrüßungen & Anreden

All right? – Eine sehr übliche Begrüßung im Sinn von „Alles klar?“ oder „Wie geht’s?“. Meist wird keine ausführliche Antwort erwartet.
Cheers – Kann „Prost“ bedeuten, wird aber ebenso häufig als lockeres „Danke“ verwendet.
Ta – Kurzes, informelles „Danke“. Eher beiläufig und unkompliziert.
Mate – Freund, Kumpel oder lockere Anrede. Kann ehrlich freundschaftlich oder leicht genervt klingen, je nach Tonfall.
Bloke – Kerl, Typ, Mann.
Bird – Junge Frau oder Mädchen. Kann locker gemeint sein, wirkt aber häufig herablassend oder respektlos und passt eher zu bestimmten Figuren.
Love / Dear – Freundliche Anrede wie „Schätzchen“ oder „Liebe“. Gerade von älteren Personen, Verkäuferinnen oder Nachbarinnen kann dies völlig unverbindlich sein und muss nichts Romantisches bedeuten.
Lad / Lass – Junge beziehungsweise Mädchen. Besonders passend für nordenglische oder schottische Figuren.
Fancy ...? – Kann „Lust auf ...?“ oder „etwas mögen“ bedeuten. „Fancy a drink?“ entspricht etwa „Lust auf etwas zu trinken?“
Give someone a ring – Jemanden anrufen. Da Telefone fest im Haus stehen, ist ein Anruf oft weniger privat als heute.
I’m off – „Ich bin dann weg.“
Give us a hand – „Hilf mir mal.“
Fair enough – „Kann ich nachvollziehen“ oder „Na gut, meinetwegen.“

Alltag, Geld & Orte

Telly – Fernseher.
Loo – Toilette.
Bog – Ebenfalls Toilette, aber deutlich derber.
Fag – Britische Bezeichnung für eine Zigarette. Der Begriff darf in diesem Zusammenhang nicht als Bezeichnung für Personen verwendet werden.
Quid – Ein britisches Pfund.
Fiver – Fünf Pfund.
Tenner – Zehn Pfund.
Skint – Pleite sein oder gerade kein Geld haben.
On the dole – Arbeitslos sein und Unterstützung beziehen.
Nick – Kann „stehlen“ bedeuten. „He nicked it.“ heißt: „Er hat es geklaut.“
Nicked – Kann auch bedeuten, von der Polizei festgenommen worden zu sein.
The nick – Polizeiwache oder Gefängnis.
Coppers / The Old Bill – Umgangssprachliche Bezeichnungen für die Polizei.

Gefühle, Zustände & Bewertungen

Knackered – Völlig erschöpft oder kaputt.
Chuffed – Sehr zufrieden, stolz oder glücklich sein.
Narked – Genervt oder verärgert sein.
Naff – Uncool, kitschig, peinlich oder geschmacklos.
Dodgy – Unseriös, zwielichtig oder verdächtig.
Barmy / Bonkers – Verrückt, durchgedreht oder völlig übergeschnappt.
Ace – Großartig, richtig gut.
Brilliant – Toll, hervorragend.
Smashing – Sehr gut, wunderbar. Klingt etwas klassischer und passt gut zu Erwachsenen oder älteren Figuren.
Proper – Verstärkend im Sinn von „richtig“ oder „echt“. „That was a proper mess.“ bedeutet etwa: „Das war ein richtiges Chaos.“
Not bad – Typisches britisches Understatement. Kann durchaus heißen, dass etwas ziemlich gut war.

Liebe, Partys & Beziehungen

Snog – Knutschen oder heftig küssen.
Have a snog – Mit jemandem knutschen.
On the pull – Auf der Suche nach einem Flirt oder einer Person zum Knutschen sein.
Pull someone – Jemanden erfolgreich abschleppen oder einen Flirt landen.
Get off with someone – Mit jemandem knutschen oder etwas anfangen.
Have a kip – Ein Nickerchen machen oder schlafen gehen.
Fancy someone – Jemanden attraktiv finden oder in jemanden verknallt sein.

Streit, Spott & Flüche

Bloody – Verstärkung wie „verdammt“. Im Jahr 1977 kann es je nach Familie deutlich unhöflicher wirken als heute.
Blimey – Ausdruck für Überraschung, ähnlich wie „Meine Güte!“
Sod off – „Hau ab.“ Unfreundlich, aber noch kein extrem harter Fluch.
Bugger off – Ebenfalls „Hau ab“, meist gröber.
Prat – Idiot, Trottel.
Git – Unsympathischer Kerl oder Idiot.
Berk – Dummkopf oder Vollidiot.
Wally – Trottel, besonders für jemanden, der sich albern anstellt.
Twit – Dummkopf; eher mild.
Taking the mick – Jemanden aufziehen oder sich über jemanden lustig machen.
Taking the piss – Deutlich gröbere Variante von „Taking the mick“.
Bollocks – Grober Ausdruck für Unsinn, Ärger oder völlige Absurdität.

Hippie-Sprache

Viele typische Hippie-Ausdrücke stammen eigentlich aus den 1960ern. 1977 können sie noch immer verwendet werden, wirken bei manchen Figuren aber bereits bewusst altmodisch, friedlich oder leicht ironisch.

Groovy – Großartig, cool oder angenehm.
Far out – Unglaublich, abgefahren oder beeindruckend.
Peace – Ausdruck einer pazifistischen Haltung oder lockerer Abschiedsgruß.
Heavy – Ernst, intensiv oder emotional belastend.
Freak – Kann selbstironisch für eine ungewöhnliche Person genutzt werden, aber auch abwertend gemeint sein.
Free love – Begriff für freiere Vorstellungen von Liebe, Beziehungen und Sexualität.

Punk-Sprache & Londoner Szene

Die Punkbewegung prägt London im Jahr 1977 besonders stark. Sie steht für Wut, Ablehnung von Autoritäten, Do-it-yourself, Fanzines, auffällige Kleidung und die bewusste Verweigerung gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen.

Gig – Konzert oder Auftritt einer Band.
Fanzine – Selbstgemachtes Magazin von Fans für Fans.
DIY – „Do it yourself“; selbst machen statt kaufen oder auf Erlaubnis warten.
Poser – Jemand, der nur so tut, als gehöre er zur Szene.
Sell-out – Person oder Band, die ihre Ideale für Geld, Ruhm oder Anerkennung verkauft hat.
No future – Ausdruck von Frust, Perspektivlosigkeit und Ablehnung gegenüber der gesellschaftlichen Ordnung.
The scene – Die Szene, also ein bestimmtes Umfeld aus Clubs, Musik, Mode und Menschen.

Schottische & regionale Einflüsse

Aye – Ja. Besonders schottisch oder nordenglisch.
Wee – Klein. Kann auch liebevoll oder verniedlichend eingesetzt werden.
Lass / Lad – Mädchen beziehungsweise Junge; besonders passend für schottische und nordenglische Figuren.
Dinnae – Schottische Form von „don’t“. Sollte nur verwendet werden, wenn die Figur tatsächlich entsprechend spricht.
Cannae – Schottische Form von „can’t“.

Cockney-Reimslang kann bei Londoner Figuren auftauchen, sollte aber nur sparsam verwendet werden. Nicht jede Person aus London spricht automatisch Cockney, und selbst Menschen mit Cockney-Hintergrund benutzen nicht ständig Reimslang.

Apples and pears – Treppe.
Barnet Fair – Haare.
Trouble and strife – Ehefrau oder Partnerin; häufig scherzhaft, aber nicht immer freundlich.

Magische Begriffe & Redewendungen

✦ = Begriff stammt aus dem Canon.

Merlin’s Bart! ✦ – Magischer Ausruf für Überraschung, Schock oder Ärger.
Merlin’s Unterhose! ✦ – Etwas frechere, oft komische Variante.
Bei Merlin! – Ausdruck wie „Bei Merlin!“ oder „Um Himmels willen!“
Muggle ✦ – Nichtmagische Person.
Schlammblut ✦ – Schweres, abwertendes Schimpfwort gegen muggelstämmige Hexen und Zauberer. Nicht als neutrale Bezeichnung verwenden.
Blutsverräter ✦ – Abwertende Bezeichnung aus reinblütigen Kreisen für Personen, die sich gegen Blutreinheitsideologien stellen oder enge Beziehungen zu Muggeln und Muggelstämmigen haben.

Für das Ingame zu beachten!

Slang sollte die Figur unterstützen und nicht ersetzen. Ein eher förmlicher Reinblüter kann trotzdem gelegentlich „bloody hell“ sagen, während eine muggelstämmige Punkfigur nicht in jedem Satz „groovy“ oder „no future“ verwenden muss.

Akzente sollten besser über einzelne Wörter, Satzbau und Haltung vermittelt werden als über schwer lesbare Lautschrift. Statt jeden Satz künstlich zu verformen, reicht es meist, wenn eine Figur gelegentlich „aye“, „mate“, „ta“, „lass“ oder „proper“ benutzt.

Besonders belastete Begriffe wie „Mudblood“ oder „blood traitor“ sollten im Inplay immer als das behandelt werden, was sie sind: gezielte Abwertung, politische Drohung und Ausdruck von Vorurteilen – nicht bloß ein lockerer Spruch.

Zeitungen, Magazine & Werbung
Inhalt

Zeitungen, Magazine und Werbung gehören in den 1970ern fest zum Alltag. Nachrichten werden nicht jederzeit über ein Telefon abgerufen, sondern morgens am Kiosk gekauft, im Zug gelesen, beim Frühstück aufgeschlagen oder abends im Fernsehen und Radio verfolgt. Wer wissen möchte, was in der Welt passiert, ist auf Zeitungen, Nachrichtensendungen, Gespräche mit anderen Menschen und gelegentlich auf Gerüchte angewiesen.

Gerade in Großbritannien prägen Zeitungen stark, wie Menschen über Politik, Musik, Verbrechen, Prominente oder gesellschaftliche Veränderungen denken. Schlagzeilen können Diskussionen im Pub auslösen, Familien beim Abendessen streiten lassen oder dafür sorgen, dass plötzlich jede Person über denselben Skandal spricht.

Zeitungen im Alltag

Viele Familien kaufen täglich oder zumindest regelmäßig eine Zeitung. Manche holen sie morgens am Kiosk, andere lassen sie liefern oder lesen die Ausgabe in der Mittagspause. Zeitungen liegen in Cafés, Pubs, Wartezimmern, Friseursalons und oft auch auf Küchentischen herum. Wer keine Zeitung kauft, bekommt die wichtigsten Nachrichten meist trotzdem mit – denn irgendjemand im Umfeld wird darüber sprechen.

Die Inhalte reichen von Politik, Wirtschaft und internationalen Ereignissen über Sport, lokale Nachrichten und Todesanzeigen bis hin zu Klatsch, Rätseln, Horoskopen, Kleinanzeigen und Leserbriefen. Besonders Klatschspalten und reißerische Schlagzeilen sind beliebt, auch wenn viele Menschen behaupten, sie würden „so etwas“ natürlich nie lesen.

Bekannte britische Tageszeitungen

The Times
Eine eher ernsthafte Zeitung mit Politik, Wirtschaft, internationalen Nachrichten und Kommentaren. Besonders in bürgerlichen, wohlhabenderen oder akademischen Haushalten kann sie auf dem Tisch liegen.

The Guardian
Eine Zeitung mit stärkerem Fokus auf Politik, Gesellschaft, Kultur und kritische Kommentare. Sie passt gut zu Figuren, die sich für gesellschaftliche Fragen, Gewerkschaften, Bildung oder linkere Politik interessieren.

The Daily Telegraph
Eine konservativere Zeitung, die besonders bei wohlhabenderen, traditionsbewussten oder politisch eher rechten Familien beliebt sein kann.

Financial Times
Vor allem für Menschen interessant, die sich mit Wirtschaft, Handel, Unternehmen und Finanzen beschäftigen. Für Jugendliche dürfte sie meist eher langweilig wirken – es sei denn, ihre Familie arbeitet im Bankwesen, besitzt ein Unternehmen oder legt großen Wert auf Geld und Status.

Daily Mirror
Eine populäre Zeitung mit großen Schlagzeilen, Sport, menschlichen Geschichten, Prominenten und Politik. Sie passt gut in Arbeiterhaushalte, Pubs, Kantinen oder auf den Küchentisch einer Familie, die lieber direkt und verständlich informiert werden möchte.

The Sun
Eine sehr populäre Boulevardzeitung mit kurzen, auffälligen Schlagzeilen, Fußball, Prominenten, Skandalen und viel Unterhaltung. Sie kann in Figurenkonzepten für Diskussionen, Klatsch oder besonders reißerische Berichterstattung genutzt werden.

Daily Mail
Eine Zeitung mit gesellschaftlichen Themen, Politik, Familiengeschichten, Prominenten und einem eher konservativen Blick auf viele Entwicklungen der Zeit.

Daily Express
Eine verbreitete Tageszeitung mit Politik, Unterhaltung, Sport und menschlichen Geschichten. Gerade ältere Familienmitglieder oder konservativere Haushalte könnten sie regelmäßig lesen.

Sonntagszeitungen

Am Sonntag nehmen sich viele Menschen mehr Zeit für die Zeitung. Sonntagsausgaben enthalten häufig längere Artikel, Beilagen, Kultur, Sport, Prominentenberichte und ausführlichere politische Kommentare.

The Sunday Times
Eine umfangreiche Sonntagszeitung mit Politik, Wirtschaft, Kultur und längeren Reportagen.

The Observer
Eine Sonntagszeitung mit politischem und gesellschaftlichem Fokus, die gut zu Figuren mit Interesse an Kultur, Politik oder internationalen Themen passt.

News of the World
Eine besonders sensationsorientierte Sonntagszeitung, die für Skandale, Prominente, Verbrechen und aufsehenerregende Geschichten bekannt ist.

Lokalzeitungen

Neben den großen nationalen Zeitungen sind Lokalzeitungen wichtig. Sie berichten über Unfälle, Nachbarschaftsstreit, Vereinsfeste, kleine Anzeigen, lokale Politik, Sportvereine, vermisste Tiere, Arbeitsstellen oder Todesanzeigen. Für Figuren aus kleineren Städten oder Dörfern kann eine Lokalzeitung besonders prägend sein: Dort weiß plötzlich jeder, wer geheiratet hat, wer Ärger mit der Polizei hatte oder wessen Sohn eine Auszeichnung bekommen hat.

Magazine & Jugendzeitschriften

Magazine erscheinen meist wöchentlich oder monatlich und richten sich gezielter an bestimmte Interessen. Sie liegen in Wartezimmern, Friseursalons, Jugendzimmern oder auf dem Couchtisch. Viele Jugendliche sammeln Ausgaben, schneiden Bilder aus, hängen Poster auf oder lesen heimlich Ratgeberseiten über Liebe, Familie und Körper.

NME
Eine wichtige Musikzeitung für Rock-, Glam-, Punk- und Popfans. Sie enthält Interviews, Konzertberichte, Kritik, Charts und manchmal sehr deutliche Meinungen über Bands und Musikrichtungen.

Melody Maker
Eine weitere große Musikzeitung, besonders interessant für Figuren, die sich intensiver mit Rock, Progressive Rock, Gitarrenmusik und Konzerten beschäftigen.

Sounds
Ein Musikmagazin, das besonders für Hard Rock, Punk und lautere, härtere Musik interessant sein kann. Gut geeignet für Figuren, die sich von den populären Charts bewusst abgrenzen möchten.

Record Mirror
Ein Musikmagazin mit Charts, Interviews, Plattenkritiken und Neuigkeiten aus der Musikszene.

Radio Times
Eine Programmzeitschrift für Radio- und Fernsehangebote. Familien nutzen sie, um zu sehen, was in der kommenden Woche im Fernsehen oder Radio läuft.

TV Times
Eine weitere Fernsehzeitschrift, besonders passend für Familien, die Serien, Shows, Sport oder Unterhaltungssendungen auf ITV verfolgen.

Jackie
Ein beliebtes Magazin für jugendliche Mädchen mit Mode, Popstars, Liebesgeschichten, Problemen aus dem Alltag, Postern und Ratgeberseiten. Für viele jüngere Muggelmädchen kann es ein fester Bestandteil des Alltags sein.

Spare Rib
Ein feministisches Magazin, das sich mit Themen wie Frauenrechten, Sexismus, Familie, Arbeit, Körperbildern und gesellschaftlicher Gleichberechtigung beschäftigt. Es passt gut zu Figuren, die sich für die Frauenbewegung interessieren oder sich gegen traditionelle Erwartungen stellen.

Smash Hits
Dieses Magazin erscheint erst ab 1978 und ist daher für ein Inplay im Jahr 1977 noch nicht relevant. Es wird später besonders für Songtexte, Popstars, Poster und jugendliche Musikfans bekannt werden.

Werbung in den 70ern

Werbung ist überall sichtbar: in Zeitungen, Zeitschriften, Schaufenstern, auf Litfaßsäulen, in Bahnhöfen, an Bushaltestellen, im Kino und im Fernsehen. Gerade auf ITV unterbrechen Werbespots regelmäßig das Programm. Jingles, kurze Slogans und auffällige Bilder sorgen dafür, dass viele Produkte im Gedächtnis bleiben.

Beworben werden vor allem Lebensmittel, Süßigkeiten, Tee, Waschmittel, Haushaltsgeräte, Autos, Versicherungen, Reisen, Schallplatten, Kosmetik, Kleidung und Alkohol. Viele Anzeigen arbeiten mit klaren Rollenbildern: Frauen werden oft mit Haushalt, Schönheit, Kindern oder Ehe verbunden, während Männer für Autos, Bier, Arbeit, Geld oder Stärke angesprochen werden. Gleichzeitig verändern sich diese Bilder langsam, weil immer mehr Menschen solche Erwartungen hinterfragen.

Zigarettenwerbung ist im Fernsehen bereits verboten, doch Anzeigen in Zeitungen, Zeitschriften und auf Plakaten sind 1977 weiterhin sichtbar. Rauchen wird häufig mit Freiheit, Erwachsensein, Abenteuer, Eleganz oder Coolness verbunden – auch wenn die gesundheitlichen Risiken zunehmend bekannt sind.

Für Jugendliche sind Werbung und Zeitschriften oft eine Möglichkeit, herauszufinden, was gerade als modern gilt. Neue Schallplatten, Modetrends, Kosmetik, Jeansmarken oder Kinofilme werden nicht nur gekauft, weil sie praktisch sind, sondern weil sie Zugehörigkeit, Rebellion oder einen bestimmten Lebensstil versprechen.

Medien in der magischen Welt

✦ = Name stammt aus dem Canon.

Der Tagesprophet ✦

Der Tagesprophet ist die wichtigste Zeitung der britischen Zauberergemeinschaft. Er berichtet über Politik, Verbrechen, Quidditch, gesellschaftliche Ereignisse, Ministeriumsangelegenheiten und bekannte Persönlichkeiten. Die Zeitung wird oft per Eule geliefert und ist für viele Hexen und Zauberer die wichtigste tägliche Informationsquelle.

Im Forenjahr 1977 sollte der Tagesprophet jedoch mit Vorsicht gelesen werden. Unter Alcott Rowle und dem Einfluss der Todesser wird die Berichterstattung zunehmend kontrolliert. Bestimmte Ereignisse werden beschönigt, verschwiegen oder bewusst so dargestellt, dass sie die neue Ordnung unterstützen. Muggelstämmige, Widerständler oder Kritiker des Ministeriums können als Gefahr, Unruhestifter oder Verräter dargestellt werden.

Hexenwoche / Witch Weekly ✦

Die Hexenwoche ist ein bekanntes Magazin der magischen Welt. Es bietet sich für Klatsch, Mode, gesellschaftliche Ereignisse, Ratgeberseiten, prominente Hexen und Zauberer, Quidditchstars, Rezepte oder besonders beliebte Zaubertränke an. Der Canon bestätigt unter anderem den bekannten Preis für das charmanteste Lächeln der Hexenwoche.

Im Forum kann die Hexenwoche außerdem als Medium genutzt werden, das Schönheit, gesellschaftlichen Status, standesgemäße Ehen und das Leben wohlhabender Reinblutfamilien idealisiert. Unter Rowles Regierung kann sie auch subtile Propaganda verbreiten, ohne offen wie eine politische Zeitung zu wirken.

Which Broomstick? ✦

Ein Magazin für Besen, Quidditch und magische Fortbewegung. Dort können neue Modelle, Sicherheitszauber, Quidditchteams, Turniere und Ausrüstung vorgestellt werden. Besonders Quidditchfans, Spielerinnen und Spieler oder wohlhabende Familien könnten es regelmäßig lesen.

Transfiguration Today ✦

Eine Fachzeitschrift rund um Verwandlung, magische Forschung und neue Entwicklungen in diesem Bereich. Sie passt gut zu Lehrkräften, Ministeriumsangestellten, Forschenden oder besonders wissbegierigen Ravenclaws.

Der Klitterer / The Quibbler ✦

Der Klitterer ist im Canon als ungewöhnliche, exzentrische Zeitung bekannt. Da der Canon keine eindeutige Gründung im Jahr 1977 festlegt, könnt ihr selbst entscheiden, ob er in eurem Forum bereits existiert. Falls ja, könnte er schon damals als kleines, verspottetes Blatt gelten, das Gerüchte, seltsame Kreaturen, Verschwörungstheorien und Geschichten veröffentlicht, die der Tagesprophet niemals drucken würde.

Magische Werbung (Forenkanon)

Magische Werbung darf deutlich auffälliger sein als Muggelwerbung. Anzeigen können sich bewegen, sprechen, glitzern, ihren Duft verändern oder auf die Person reagieren, die sie betrachtet. Ein Plakat für einen neuen Besen könnte durch die Luft fliegen, eine Anzeige für einen Liebestrank könnte nach Rosen riechen und ein Schaufenster könnte kleine Illusionen zeigen.

Typische Werbeanzeigen könnten sich auf neue Besenmodelle, Quidditchausrüstung, Zaubertränke, Eulenfutter, Bücher, Roben, magische Reisen, Hochzeitseinladungen, Heilmittel oder exklusive Gesellschaftsveranstaltungen beziehen. Gerade in der Winkelgasse oder Hogsmeade dürften Schaufenster, Preislisten und Flugblätter für viele Hexen und Zauberer wichtiger sein als große Plakatwände.

Auch Propaganda kann wie Werbung funktionieren. Das Ministerium könnte Anzeigen schalten, die Registrierung, Gehorsam, „Sicherheit“ oder die Bewahrung alter Traditionen positiv darstellen. Solche Botschaften müssen nicht immer offen bedrohlich wirken – manchmal sind sie gerade dann wirksam, wenn sie freundlich, patriotisch oder beruhigend formuliert sind.

Mode der 1970er
Inhalt

Die 1970er sind laut, bunt und widersprüchlich – und genau das zeigt sich auch in der Mode. Es gibt nicht den einen typischen Stil für dieses Jahrzehnt. Während manche Menschen noch den Einfluss der Hippiebewegung mit langen Kleidern, Blumenmustern und Naturmaterialien tragen, setzen andere auf Glam Rock, Disco, Leder, Glitzer oder die erste Punkmode.

Kleidung wird zunehmend zu einer Möglichkeit, Haltung zu zeigen. Wer auffällt, möchte nicht immer nur gut aussehen: Manche wollen rebellisch wirken, sich von ihren Eltern abgrenzen, zu einer bestimmten Musikszene gehören oder bewusst gegen gesellschaftliche Erwartungen verstoßen.

Gerade für muggelstämmige und halbblütige Schülerinnen und Schüler können Muggeltrends Teil des Alltags sein. Reinblüterinnen und Reinblüter leben modisch oft deutlich traditioneller, doch auch unter ihnen gibt es Jugendliche, die heimlich experimentieren, sich für Muggelmode interessieren oder zumindest einzelne Trends übernehmen.

Typische Alltagsmode

Viele Kleidungsstücke der 70er sind farbenfroh, gemustert oder auffällig geschnitten. Braun, Orange, Senfgelb, Dunkelgrün, Rostrot, Petrol, Beige und kräftige Blumenmuster sind besonders verbreitet. Kleidung darf eng, weit, lang, kurz oder völlig überladen sein – wichtig ist vor allem, dass sie Persönlichkeit zeigt.

Schlaghosen gehören zu den bekanntesten Kleidungsstücken der Zeit. Sie sitzen an Hüfte und Oberschenkel eng und werden ab dem Knie deutlich weiter. Schlaghosen gibt es aus Jeansstoff, Cord, Samt oder bunten Stoffen.

Jeans sind längst nicht mehr nur Arbeitskleidung. Besonders junge Menschen tragen sie im Alltag, oft mit Aufnähern, Stickereien, Fransen oder selbst angenähten Stoffstücken.

Rollkragenpullover, enge Hemden, Strickwesten, Cordjacken und lange Mäntel gehören ebenfalls zum Bild der Zeit. Gerade Cord ist beliebt und taucht bei Hosen, Röcken, Westen und Jacken auf.

Miniröcke, Hotpants und kurze Kleider bleiben modern, werden aber häufig mit hohen Stiefeln, bunten Strumpfhosen oder Plateauschuhen kombiniert. Daneben sind auch längere Röcke und Maxikleider sehr beliebt.

Tweedröcke, Strickkleider, Blusen mit Rüschen und weite Ärmel passen besonders gut zu Figuren, die sich etwas klassischer, romantischer oder akademischer kleiden möchten.

Schuhe & Accessoires

Plateauschuhe sind bei Frauen und Männern beliebt. Sie können bunt, glitzernd, aus Leder oder mit hohen Absätzen sein und sind besonders bei Disco-, Glam- und Partyszenen kaum wegzudenken.

Clogs, also Holzschuhe mit Lederoberteil, gehören ebenfalls zu den typischen Schuhen der Zeit. Sie passen besonders gut zu Hippie-, Bohème- oder Naturlooks.

Hohe Stiefel, kniehohe Lederstiefel und Stiefel mit Absätzen sind vor allem bei Röcken, Minikleidern und Hotpants beliebt. Männer tragen häufig Lederstiefel, Chelsea Boots oder robustere Schnürstiefel.

Zu den typischen Accessoires gehören breite Gürtel, lange Ketten, große Ohrringe, Armreifen, bunte Sonnenbrillen, Tücher, Haarbänder, Hüte, Westen mit Fransen und Taschen aus Leder oder Wildleder.

Hippie, Bohème & Flower Power

Der Hippiestil der 1960er wirkt auch in den frühen und mittleren 1970ern noch deutlich nach. Er steht für Freiheit, Naturverbundenheit, Individualität und eine gewisse Ablehnung gegenüber übermäßigem Konsum.

Typisch sind lange Haare, wallende Maxikleider, florale Muster, Häkeltops, Westen mit Fransen, Patchwork, Schlaghosen, bunte Stoffe, Blumen im Haar und selbstgemachter Schmuck. Viele Kleidungsstücke wirken absichtlich individuell, selbst genäht, gefärbt oder repariert.

Typische Elemente des Hippie- und Bohèmestils:
• Bodenlange Kleider und Röcke
• Blumenmuster und Paisley
• Häkeltops und Strickwesten
• Fransenjacken und Wildleder
• Schlaghosen und weite Jeans
• Stirnbänder, Haarbänder und Tücher
• Peace-Zeichen, Blumen und bunte Perlenketten
• Clogs, Sandalen und alte Lederstiefel

In Hogwarts könnte dieser Stil besonders bei Figuren auftauchen, die sich gegen Blutreinheitsdenken, Krieg, Regeln oder die herrschende Ordnung stellen. Bunte Kleidung, selbstgemachter Schmuck oder ein auffälliges Peace-Zeichen können bereits als kleine Form von Protest wirken.

Glam Rock, Disco & auffällige Abendmode

Glam Rock und Disco stehen für Glitzer, Selbstbewusstsein und Übertreibung. Kleidung darf funkelnd, eng, auffällig und ein wenig dramatisch sein. Besonders in Clubs, auf Partys, bei Konzerten oder in Szenen rund um Musik und Tanz spielt dieser Stil eine große Rolle.

Samt, Satin, Kunstpelz, Pailletten, Glitzer, Metallicstoffe und auffällige Muster sind beliebt. Männer tragen teilweise enge Hemden mit offenem Kragen, hohe Absätze, Schmuck, Samtjacken oder auffällige Anzüge. Frauen setzen auf Glitzerkleider, Wickelkleider, Jumpsuits, hohe Stiefel und große Accessoires.

Typische Elemente von Glam Rock und Disco:
• Plateauschuhe und hohe Absätze
• Schlaghosen aus Satin, Samt oder glitzernden Stoffen
• Enge Hemden mit weitem Kragen
• Jumpsuits und Wickelkleider
• Pailletten, Glitzer und Metallicstoffe
• Samtjacken und Kunstpelzmäntel
• Große Ohrringe, Ketten und Armreifen
• Starkes Make-up und auffällige Frisuren

Dieser Stil eignet sich besonders für Figuren, die Aufmerksamkeit mögen, gerne tanzen, sich für Musik interessieren oder bewusst mit Geschlechterrollen spielen. Gerade in der Muggelwelt sind Männer mit langen Haaren, Schmuck, geschminkten Augen oder auffälliger Kleidung nicht automatisch ungewöhnlich.

Punk

Die Punkbewegung entsteht Mitte der 1970er vor allem in London und ist 1977 besonders sichtbar. Punkmode ist weniger darauf ausgelegt, schön oder elegant zu wirken, sondern darauf, zu provozieren und Regeln zu brechen. Kleidung wird bewusst zerrissen, verändert, bemalt oder mit Sicherheitsnadeln, Buttons und Aufnähern versehen.

Punks setzen sich gegen Autoritäten, gesellschaftliche Erwartungen und das steife britische Klassensystem zur Wehr. Mode wird dabei zum Statement: Wer so aussieht, will oft zeigen, dass ihm oder ihr die Meinung anderer egal ist – oder zumindest so tun, als wäre es so.

Typische Elemente der Punkmode:
• Lederjacken und zerrissene Jeans
• Sicherheitsnadeln, Nieten und Ketten
• Buttons mit politischen Aussagen oder Bandnamen
• Aufnäher, selbst bemalte Kleidung und abgewetzte Stoffe
• Netzstrümpfe, schwarze Stiefel und schwere Schnürschuhe
• Karomuster, besonders Tartan
• knallbunte Haare, Irokesenschnitte oder raspelkurze Frisuren
• auffälliges Make-up, dunkler Kajal und bewusst übertriebene Looks

Nicht jede Figur mit Lederjacke oder zerrissenen Jeans ist automatisch Punk. Gerade in Hogwarts könnten einzelne Elemente aber von Jugendlichen übernommen werden, die rebellisch wirken möchten, Muggelmusik hören oder sich bewusst von ihren Familien abgrenzen.

Haare & Make-up

Lange Haare sind bei jungen Männern in den 1970ern weit verbreitet. Schulterlanges, lockiges oder bewusst etwas ungepflegt wirkendes Haar passt besonders gut zu Rock-, Hippie- und Glamfiguren. Kürzere Frisuren sind natürlich ebenfalls möglich, wirken aber bei jungen Männern oft konservativer oder ordentlicher.

Viele Frauen tragen ihre Haare offen, glatt, leicht gewellt oder mit Mittelscheitel. Haarbänder, Tücher, Blumen, Schleifen und auffällige Spangen sind beliebt. Locken, Volumen und geföhnte Frisuren werden zunehmend wichtiger, besonders gegen Ende des Jahrzehnts.

Make-up darf auffallen: dunkler Kajal, stark betonte Augen, Glitzerlidschatten, kräftiger Lippenstift und Rouge sind besonders bei Disco- und Glamlooks beliebt. Der natürliche Hippiestil setzt dagegen eher auf wenig Make-up, während Punk bewusst mit verschmiertem Kajal, dunklen Lippen oder extremen Farben spielen kann.

Mode in Hogwarts

Während des Unterrichts und bei offiziellen Anlässen tragen Schülerinnen und Schüler die Hogwartsuniform. Persönlicher Stil zeigt sich daher vor allem außerhalb des Unterrichts, in den Gemeinschaftsräumen, bei Ausflügen nach Hogsmeade, in den Ferien oder durch kleine Details wie Schmuck, Frisuren, Taschen, Schuhe oder versteckte Aufnäher.

Nicht jede Lehrkraft wird begeistert sein, wenn eine Schülerin mit Plateauschuhen, ein Schüler mit bemalten Jeans oder jemand mit auffälligem Make-up im Unterricht auftaucht. Unter der zunehmend strengen Leitung des Ministeriums können besonders provokante Kleidungsstücke, politische Symbole oder deutliche Muggeleinflüsse außerdem unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Mode in der magischen Welt

Viele Erwachsene der magischen Welt tragen weiterhin traditionelle Roben und betrachten Muggelmode als seltsam, unpraktisch oder wenig würdevoll. Besonders ältere und konservative Reinblutfamilien bevorzugen dunkle Stoffe, hochwertige Roben, Familienfarben, klassische Schnitte und Kleidung, die ihren Status sichtbar macht.

Jüngere Hexen und Zauberer experimentieren dagegen eher. Manche übernehmen einzelne Muggeltrends, andere passen sie an die magische Welt an: Schlaghosen unter einer offenen Robe, Plateauschuhe mit Zaubererumhang, magisch schimmernde Stoffe, selbstbewegende Schmuckstücke oder Roben mit auffälligen Farben und Mustern.

Gerade Kleidung kann verraten, wer sich anpassen möchte, wer aus einer alten Familie stammt, wer heimlich Muggelmode liebt oder wer bereit ist, gegen die Erwartungen der eigenen Umgebung aufzubegehren.

Technik im magischen Alltag
Technik im magischen Alltag
Inhalt

Die magische Welt des Jahres 1977 ist nicht technisch rückständig, weil Hexen und Zauberer grundsätzlich nichts erfinden könnten. Viele Bedürfnisse, für die Muggel Maschinen, Strom oder Elektronik verwenden, werden schlicht durch Magie erfüllt. Licht kommt von Kerzen, Laternen oder dem Zauber Lumos, Briefe reisen per Eule und ein Haushalt kann durch Zauber, verzauberte Gegenstände oder Hauselfen organisiert werden.

Dadurch wirkt die magische Welt auf Muggel oft altmodisch: Pergament statt Schreibmaschine, Federkiel statt Kugelschreiber, Eulenpost statt Telefon und Zauberfunk statt Fernsehen. Für viele Hexen und Zauberer ist das jedoch kein Rückschritt, sondern einfach der normale Alltag.

Magie statt Elektrizität

Elektrische Geräte sind in der magischen Welt kaum verbreitet. Besonders an Orten mit starker Magie – wie Hogwarts – funktionieren Muggelgeräte oft nicht zuverlässig oder versagen vollständig. Fernseher, Radios, Kameras oder andere elektrische Geräte können dort daher höchstens als nutzlose Kuriosität enden.

Das bedeutet nicht, dass Muggeltechnik überall in Großbritannien unbekannt ist. Muggelstämmige Hexen und Zauberer wachsen häufig mit Telefonen, Fernsehern, Plattenspielern oder Haushaltsgeräten auf. In ihren Elternhäusern funktionieren diese Dinge ganz normal. Erst wenn sie nach Hogwarts kommen, merken viele, wie sehr sich beide Welten unterscheiden.

Für Reinblutfamilien sind Steckdosen, Lichtschalter, Telefone oder Kassettenrekorder oft fremd, unnötig oder schlicht verwirrend. Manche betrachten Muggeltechnik als interessant, andere als gefährlich, laut oder unter ihrer Würde.

Kommunikation

Eulenpost ✦

Eulenpost ist die wichtigste Form schriftlicher Kommunikation. Briefe, Pakete, Zeitungen, Einladungen und kleine Geschenke werden von Eulen überbracht. Wer keine eigene Eule besitzt, kann öffentliche Eulenpostdienste nutzen, etwa in Hogsmeade oder der Winkelgasse.

Eulenpost ist persönlicher als ein Telefonat, aber nicht immer schnell. Entfernung, Wetter, Größe der Sendung und die Belastung der Eule können beeinflussen, wann ein Brief ankommt. Eine Eule kann außerdem verloren gehen, abgefangen werden oder schlicht nicht zurückkehren, wenn etwas schiefgeht.

Heuler ✦

Ein Heuler ist ein magischer Brief, der seine Nachricht laut vorliest. Meist wird er verwendet, wenn jemand öffentlich zurechtgewiesen, beschämt oder gewarnt werden soll. Besonders Eltern, Lehrkräfte oder strenge Familienmitglieder könnten einen Heuler einsetzen, wenn ein normaler Brief nicht deutlich genug wäre.

Flohnetzwerk ✦

Das Flohnetzwerk verbindet magische Kamine miteinander. Mit Flohpulver können Hexen und Zauberer reisen oder zumindest über ein Feuer miteinander sprechen. Viele magische Haushalte sind an das Netz angeschlossen, doch die Verbindung muss vom Ministerium genehmigt werden.

Für das Inplay ist das Flohnetzwerk besonders praktisch, aber nicht völlig privat. Unter Rowles Regierung kann eine Flohverbindung kontrolliert, eingeschränkt oder für bestimmte Haushalte gesperrt werden. Wer überwacht wird, wird sich vermutlich zweimal überlegen, was er durch einen Kamin sagt.

Patronus-Nachrichten ✦

Ein körperlicher Patronus kann als schnelle Nachricht übermittelt werden. Diese Form der Kommunikation ist allerdings schwierig, erfordert viel magisches Können und eignet sich nicht für alltägliche Gespräche. Im Jahr 1977 dürfte sie vor allem Auroren, erfahrenen Mitgliedern des Ordens oder außergewöhnlich talentierten Hexen und Zauberern zur Verfügung stehen.

Reisen & Fortbewegung

Apparieren ✦

Apparieren ermöglicht es, von einem Ort zum anderen zu verschwinden und an einem anderen wieder aufzutauchen. Es ist schnell, aber anspruchsvoll und nicht ungefährlich. Wer unkonzentriert ist oder nicht richtig apparieren kann, riskiert das sogenannte Zersplintern.

In Großbritannien benötigen Hexen und Zauberer normalerweise eine Lizenz, um allein apparieren zu dürfen. Schülerinnen und Schüler lernen die Grundlagen erst in höheren Jahrgängen. Innerhalb von Hogwarts ist Apparieren nicht möglich, da das Schloss entsprechend geschützt ist.

Portschlüssel ✦

Ein Portschlüssel ist ein gewöhnlich wirkender Gegenstand, der Menschen zu einem vorher festgelegten Ort bringt. Alte Dosen, Schuhe, Flaschen oder andere unscheinbare Dinge können als Portschlüssel verzaubert sein. Sie eignen sich besonders für Gruppenreisen oder geheime Treffen, können aber auch gefährlich sein, wenn jemand nicht weiß, wohin der Portschlüssel führt.

Besen ✦

Besen dienen nicht nur dem Quidditch, sondern auch als Transportmittel. Sie sind schneller und flexibler als viele Muggelverkehrsmittel, allerdings wetterabhängig und für längere Reisen anstrengend. Nicht jede Person besitzt einen hochwertigen Besen, und ein altes Modell kann deutlich langsamer oder unzuverlässiger sein.

Der Fahrende Ritter ✦

Der Fahrende Ritter ist ein magischer Notfallbus für gestrandete Hexen und Zauberer. Er ist zwar praktisch, aber kaum komfortabel. Die Fahrt kann hektisch, laut und ausgesprochen unangenehm sein – besonders für Personen mit empfindlichem Magen.

Hogwarts-Express ✦

Der Hogwarts-Express bringt Schülerinnen und Schüler zu Beginn und Ende des Schuljahres zwischen London und Hogwarts. Für viele Kinder ist die Zugfahrt nicht nur ein Transportmittel, sondern ein fester Teil des Schuljahres: Hier werden Freundschaften geschlossen, Gerüchte ausgetauscht, Süßigkeiten gekauft und erste Konflikte ausgetragen.

Information, Nachrichten & Unterhaltung

Der Tagesprophet ✦

Der Tagesprophet ist die wichtigste Zeitung der britischen Zauberergesellschaft. Er wird häufig per Eule geliefert und enthält Nachrichten, Politik, Quidditch, Anzeigen, Klatsch und gesellschaftliche Meldungen. Anders als Muggelzeitungen enthält er bewegte Fotografien.

Im Jahr 1977 ist der Tagesprophet allerdings kein vollkommen unabhängiges Medium mehr. Unter dem Einfluss des Ministeriums können Informationen beschönigt, ausgelassen oder gezielt verdreht werden. Gerade Artikel über Muggelstämmige, Widerstand, „Sicherheitsmaßnahmen“ oder angebliche Gefahren für die Zauberergesellschaft sollten daher nicht ungeprüft geglaubt werden.

Zauberfunk ✦

Der Zauberfunk erfüllt in vielen Haushalten eine ähnliche Rolle wie das Muggelradio. Über das Wizarding Wireless Network laufen Musik, Unterhaltung, Nachrichten, Quidditch-Berichte, Werbespots und bekannte Stimmen der magischen Welt. Auch Celestina Warbeck ist regelmäßig im Zauberfunk zu hören.

Viele Familien lassen den Zauberfunk beim Kochen, Aufräumen oder Frühstück laufen. Für Jugendliche kann er außerdem eine wichtige Quelle für neue Musik, Klatsch und Gerüchte sein. Unter Rowles Regierung kann auch der Zauberfunk zur Verbreitung ministerieller Propaganda genutzt werden.

Magische Fotografien & Porträts ✦

Magische Fotografien bewegen sich, reagieren aber meist nicht wie echte Menschen. Sie können kleine Momente wiederholen, winken, Grimassen schneiden oder versuchen, aus dem Bild zu verschwinden. Besonders Familienfotos, Zeitungsbilder und Bilder berühmter Hexen und Zauberer können dadurch sehr lebendig wirken.

Porträts sind deutlich komplexer. Sie können sprechen, sich zwischen Bildern bewegen, Nachrichten weitergeben oder Personen beobachten. Ein Porträt ist jedoch keine echte Kopie der dargestellten Person, sondern eher ein magisches Abbild ihrer Erinnerungen, Gewohnheiten und Persönlichkeit.

Haushalt & Alltag

In vielen magischen Haushalten übernehmen Zauber Aufgaben, für die Muggel elektrische Geräte benutzen würden. Kleidung kann gereinigt, Geschirr gespült, Essen erwärmt, Gegenstände repariert oder Räume beleuchtet werden. Wie viel Magie tatsächlich genutzt wird, hängt jedoch stark von Können, Geld, Tradition und persönlichem Geschmack ab.

Eine junge Hexe mit wenig Erfahrung wird ihren Haushalt nicht automatisch perfekt führen können. Zauber können misslingen, Gegenstände beschädigen oder unerwartete Folgen haben. Gerade in ärmeren Haushalten kann es außerdem an Geld für gute Zauberstäbe, hochwertige Gegenstände, Reparaturen oder professionelle Hilfe fehlen.

Wohlhabende Familien besitzen oft alte, verzauberte Möbel, selbstbewegende Gegenstände, Sicherheitszauber, Hauselfen oder magische Gegenstände, die seit Generationen weitergegeben werden. Andere leben deutlich einfacher und müssen vieles selbst erledigen.

Hogwarts & Technik

Hogwarts funktioniert fast vollständig ohne Muggeltechnik. Es gibt keine Telefone in den Schlafsälen, keine Fernseher in den Gemeinschaftsräumen und keine elektrischen Lampen in den Korridoren. Stattdessen sorgen Kerzen, Fackeln, Zauber, Hauselfen, Porträts und magische Gegenstände dafür, dass die Schule funktioniert.

Schülerinnen und Schüler erfahren Neuigkeiten deshalb vor allem durch Eulenpost, Gespräche, den Tagespropheten, Aushänge, Gerüchte oder die Lehrkräfte. Wer in Hogwarts einen wichtigen Anruf aus der Muggelwelt erwartet, hat schlicht Pech.

Gerade für muggelstämmige Figuren kann das anfangs ungewohnt sein. Kein Fernsehabend, keine Telefonate mit Freunden, keine Musik aus dem Kassettenrekorder und keine Möglichkeit, schnell zuhause anzurufen. Für Reinblüter ist diese Abwesenheit von Technik dagegen meist völlig selbstverständlich.

Für das Ingame zu beachten!

Im Jahr 1977 gibt es weder Mobiltelefone noch Internet, E-Mails oder soziale Netzwerke.

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