Bevor Lyor Fudge Anfang des Schuljahrs in Hogwarts als Professor für Astronomie zu unterrichten begann, war er viele Jahre lang professioneller Quidditchspieler. Mit Anfang 20 fing er an, als Jäger für die Montrose Magpies zu spielen und später auch in der britischen Nationalmannschaft. Dabei fiel er schon immer durch mehr als nur grenzwertige Aussagen auf wie dass Schlammblüter im Profiquidditch nichts verloren hätten, oder auch einfach konsequent dadurch, dass er verschiedene Teams der Quidditchliga durchbeleidigte. Vieles davon war auch, um Aufmerksamkeit zu bekommen, und Lyor war schon früh eine sehr polarisierende Persönlichkeit. Während manche ihn für sein Talent und seine Schlagfertigkeit schätzten, verabscheuten andere seine schier bodenlose Arroganz.
Fans gegenüber konnte er auch schonmal sehr schmeichelhaft und geradezu nett auftreten, immerhin gaben die ihm die Aufmerksamkeit, die Lyor so sehr wollte und auch brauchte.
Mit der Zeit gingen seine Äußerungen gerade muggelstämmigen Personen gegenüber immer weiter unter die Gürtellinie und als Lyor ausflippte und einem Reporter, der ihn immer wieder auf seine Squib-Schwester ansprach, die Nase brach, distanzierten sich sowohl die Montrose Magpies als auch die Nationalmannschaft von ihm und somit fand seine Karriere ein jähes Ende - woran in Lyors Augen natürlich ausschließlich andere Schuld sind und nicht er selbst.

Samara (Name änderbar) lässt es sich oft nicht anmerken, aber sie hatte es nicht immer leicht. Ihre Eltern waren beide halbblütig, somit wuchs sie mit der magischen Welt auf. Ihr Vater starb, als sie 12 Jahre alt war im Rahmen seiner Arbeit als Fluchbrecher. Ihre Mutter war schon immer eher distanziert und unterkühlt, hatte die Familie sogar verlassen, als Samara noch ein junges Kind war, und nun musste sie sich nicht nur mit dem Tod ihrer engsten Bezugsperson zurechtfinden, sondern auch irgendwie das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter ordnen.
Eine Leidenschaft, die sie immer mit ihrem Vater verbunden hatte, war Quidditch, und somit gehörte das Verfolgen des Sports zu den wenigen Dingen, die sie von ihrer Trauer und Einsamkeit ablenken konnten. Auch wenn sich Samara der Tatsache bewusst war, dass Lyor Fudge schwierig war, schwärmte sie doch für ihn, weil sie sein Selbstbewusstsein bewunderte und sich wünschte, dass ihr die Meinung anderer Leute auch ein bisschen egaler sein könnte, so wie ihm.
Als sie 14 war, schrieb sie ihm einen Brief, in dem sie ehrlich von ihren Sorgen, Ängsten und ihrer Trauer erzählte; zu ihrer Überraschung antwortete er zwar knapp, aber er tat es.
"Wer ständig versucht, allen zu gefallen, überlässt anderen die Entscheidung über den eigenen Wert" war einer der Sätze aus seinem kurzen Brief. Noch heute hütet Samara den Brief wie ihren größten Schatz und kennt ihn natürlich in- und auswendig.
Samara wurde selbstbewusster und ging in der Folge nicht mehr so leicht unter.
Als sie von Lyors Karriereende mitbekam, war sie traurig, auch wenn sie natürlich schon irgendwie sah, dass er selbst Schuld war. Gleichzeitig schob sie den Gedanken von sich weg, denn irgendwie war er für sie eben immer noch der unerreichbare Kerl, für den sie schwärmte und der ihr durch seine Quidditchspiele und seinen kurzen Brief durch eine schwere Zeit geholfen hat.
Seit Anfang des Schuljahres unterrichtet Lyor nun also als Professor für Astronomie in Hogwarts und Samara dürfte festgestellt haben, dass er wirklich ein ziemliches Arschloch ist. Sie lässt er in Ruhe, aber er lässt seinen Frust schon sehr an muggelstämmigen Schülern aus, vor allem seit das seit Halloween absolut konsequenzenlos bleiben dürfte. Dabei ist er selbst zwar kein Todesser, aber es ist offensichtlich, dass er ihre Ideologie in vielen Punkten teilt.
Natürlich weiß Samara irgendwie, dass das alles nicht gut ist, und trotzdem kann sie nicht anders, als immer noch für ihn zu schwärmen. Dummerweise dürfte Lyor das auch gemerkt haben und absolut ausnutzen. Er genießt es, dass Samara sein ohnehin schon großes Ego so stark befeuert und macht ihr nur allzu gerne Hoffnungen, um ein bisschen mit ihr zu spielen und dabei zu genießen, wie sehr sie regelrecht an seinen Lippen hängt. Für ihn sehr angenehm, immerhin gibt es genug Leute, die ihn aufgrund seiner Ansichten kritisieren.
Samara flirtet wiederum mit ihm und ist nach wie vor ein ziemliches Fangirl. Dabei weiß sie eigentlich ja selbst, dass sie für ihn wahrscheinlich nur ein dummes Schulmädchen ist - und trotzdem springt sie immer wieder, wenn er nach ihr ruft.
Wie sich das dann noch entwickelt und ob sie sich doch von ihm löst, können wir gerne gemeinsam im Ingame ergründen - sollte nur vielleicht nicht nach den ersten zwei Szenen sein, das ist, denke ich, klar.
Hi, ich bin Sina, Teil des Teams im Smoke on the Water und ich poste in der Regel mindestens alle 14 Tage. Es wäre schön, wenn du dich auch grob in dem Zeitrahmen bewegen würdest, da wir ansonsten möglicherweise nicht so richtig glücklich miteinander werden.
Name, Avatar und auch die Vorgeschichte sind nur Vorschläge, wenn du eine andere Idee hast, können wir darüber auch gerne sprechen, nur das Fangirl-Grundkonzept sollte erhalten bleiben. Ich bin aber ansonsten für (fast) alles offen <3
Eckdaten
•Wir spielen während des 7. Schuljahres der Rumtreiber
•Das Rating beträgt FSK18
•Wir berücksichtigen die Bücher so gut wie kaum, soll ja auch etwas eigenes werden und kein nacherzählen
•Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung
•Profilfelder statt Steckbriefe
•Dumbledore und Voldemort sind tot und es gab einen Machtwechsel der Unheil nach Hogwarts bringt. Mehr dazu hier
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