Postmarathon vom 01.07.2026 bis 30.08.2026
210 von 300 Inplayposts
118.621 von 100.000 Wörtern
618.935 von 1.500.000 Zeichen
Lexikon
Weihnachtsferien
23.12.1977 – 08.01.1978
Der Hogwartsexpress geht am 23.12. um 11 Uhr von Hogsmeade Richtung London weg und am 08.01.1978 um 11 Uhr von London aus zurück nach Hogsmeade
Osterferien
18.03.1978 – 02.04.1978
Der Hogwartsexpress geht am 18.03. um 11 Uhr von Hogsmeade Richtung London weg und am 02.04. um 11 Uhr von London aus zurück nach Hogsmeade
Sommerferien
01.07. - 31.08.1978
Der Hogwartsexpress startet am 30.06. um 11 Uhr sowie am 01.09. ebenfalls um 11.
Feiertage (Unterrichtsfrei)
Montag, 31.10. - Halloween
Samstag, 05.11. - Bonfire Night
Dienstag, 14.02.1978 – Valentinstag
1977
24.09.1977
22.10.1977
19.11.1977
10.12.1977
17.12.1977
1978
20.01.1978
14.02.1978
25.02.1978
25.03.1978
23.04.1978
21.05.1978
18.06.1978
Regeln
Es ist ausschließlich Schülern ab der 3. Jahrgangsstufe mit Schriftlicher Einwilligungserklärung der Eltern gestattet, Hogsmeade zu besuchen!
Schülern der 7ten Jahrgangsstufe, die bereits die Volljährigkeit erreicht haben, ist es gestattet an jeden Wochenenden das Dorf zu besuchen, sofern sie bis zur geltenden Ausgangssperre wieder zurück in ihren Schlafsälen sind!
Auswahlspiele für die neuen Teams
09.09.1977 – Gryffindor
10.09.1977 – Slytherin
16.09.1977 – Hufflepuff
17.09.1977 – Ravenclaw
Trainings
Gryffindor – Jeden 1. Sonntag und 3. Samstag im Monat
Slytherin – Jeden 1. Samstag und 3. Sonntag im Monat
Ravenclaw – Jeden 2. Sonntag und 4. Samstag im Monat (Ein Training im Dezember fällt auf die Weihnachtsferien. Dieses Training findet am 09.12. statt)
Hufflepuff – Jeden 2. Samstag und 4. Sonntag im Monat (Beide Trainings im Dezember fällt auf die Weihnachtsferien und ein Quidditchspiel. Diese Trainings finden am 02.12. und am 16.12. statt)
Spiele
10.12.1977 – Ravenclaw gegen Hufflepuff
14.01.1978 – Slytherin gegen Gryffindor
11.02.1978 – Ravenclaw gegen Slytherin
11.03.1978 – Hufflepuff gegen Gryffindor
16.04.1978 – Gryffindor gegen Ravenclaw
13.05.1978 – Slytherin gegen Hufflepuff
10.06.1978 – Die beiden Mannschaften mit den meisten Punkten gegeneinander
Neben dem regulären Unterricht bietet Hogwarts verschiedene Clubs und Arbeitsgemeinschaften an. Sie geben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Interessen zu vertiefen, neue Fähigkeiten zu erlernen und außerhalb des Unterrichts Zeit mit anderen zu verbringen.
Die Teilnahme an den meisten Angeboten ist freiwillig. Es werden grundsätzlich keine Noten vergeben, allerdings kann eine regelmäßige und engagierte Teilnahme auf Wunsch auf dem Abschlusszeugnis vermerkt werden. Manche Clubs setzen bestimmte Jahrgänge, Vorkenntnisse oder eine Zustimmung der betreuenden Lehrkraft voraus.
Auch im Jahr 1977 bleiben die Arbeitsgemeinschaften wichtige Rückzugsorte innerhalb Hogwarts’. Dennoch stehen besonders der Duellierclub, die Schülerzeitung und manche Aufführungen unter genauerer Beobachtung als früher.
Der Duellierclub richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler des fünften bis siebten Jahrgangs. Unter Aufsicht einer Lehrkraft werden Kenntnisse aus dem Duellierunterricht vertieft und zusätzliche Angriffs-, Verteidigungs- sowie Entwaffnungszauber vermittelt.
Im Mittelpunkt stehen kontrollierte Duelle, Reaktionsfähigkeit, Selbstbeherrschung und die sichere Anwendung von Schutzzaubern. Fortgeschrittene Mitglieder erhalten die Möglichkeit, das Erlernte in offiziellen Club-Duellen anzuwenden. Diese finden ausschließlich unter Aufsicht und mit klaren Sicherheitsregeln statt.
Der Duellierclub ist kein Ort, um private Konflikte auszutragen. Wer andere verletzt, absichtlich gefährdet oder gegen die Anweisungen der Aufsicht handelt, muss mit Konsequenzen bis hin zum Ausschluss rechnen.
Regeln des Duellierclubs
I. Jedes Mitglied und jede duellierende Person ist mit Respekt zu behandeln. Persönliche Anfeindungen, Demütigungen und Mobbing werden nicht geduldet.
II. Es findet kein Duell ohne die Anwesenheit einer zuständigen Lehrkraft statt.
III. Nur zugelassene Zauber dürfen eingesetzt werden. Flüche, die dauerhafte Schäden verursachen können, sind streng verboten.
IV. Außerhalb der offiziellen Clubzeiten dürfen keine Club-Duelle auf dem Schulgelände stattfinden.
V. Bei Regelverstößen wird der jeweilige Hauslehrer informiert. Je nach Schwere kann dies zu Hauspunkteabzug, Strafarbeiten oder einem Ausschluss aus dem Club führen.
Im Koboldsteinclub lernen Schülerinnen und Schüler das traditionsreiche magische Geschicklichkeitsspiel und trainieren verschiedene Spielvarianten. Der Club steht allen Jahrgängen offen, ganz gleich, ob sie bereits Erfahrung besitzen oder das Spiel erst kennenlernen möchten.
Jedes Jahr findet ein internes Turnier statt. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält die Möglichkeit, Hogwarts bei einem offiziellen Koboldstein-Turnier während der Sommerferien zu vertreten.
In Hogwarts werden vor allem drei Varianten gespielt:
Traditionelles Koboldstein
Ziel ist es, sieben von dreizehn farblosen Steinen aus dem Kreis zu schnipsen, bevor der Gegner dasselbe schafft.
Schlangengruben-Koboldstein
Die Steine müssen möglichst nah an eine kleine Grube gespielt werden. Steine, die in die Grube fallen, gelten als verloren.
Boccia-Koboldstein
Diese Variante ähnelt dem Schlangengruben-Koboldstein. Die Steine müssen jedoch möglichst nah an einen festgelegten Setzstein gespielt werden und gehen nicht verloren.
Die genauen Regeln und Turnierformen erklärt die Clubleitung zu Beginn jeder Runde.
Treffzeit: Donnerstag, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr
Der Zauberschachclub richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die das magische Schachspiel erlernen oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Die Grundregeln entsprechen weitgehend dem Muggel-Schach, doch die Figuren sind lebendig, kommentieren Züge, beschweren sich über schlechte Entscheidungen und liefern sich auf dem Brett echte Kämpfe.
Eigene magische oder nichtmagische Schachbretter dürfen mitgebracht werden. Die Schule stellt außerdem ausreichend magische Figuren und Übungsbretter zur Verfügung.
Der Club veranstaltet regelmäßig kleine Wettbewerbe, Übungspartien und gelegentlich hausübergreifende Turniere. Besonders gute Spielerinnen und Spieler können Hogwarts bei externen Begegnungen vertreten.
Treffzeit: Donnerstag, 19:40 Uhr bis 21:00 Uhr
Die Kunst-AG bietet Schülerinnen und Schülern Raum, ihre kreative Seite auszuleben. Gezeichnet, gemalt, geschnitzt, gestaltet und verzaubert werden können sowohl magische als auch nichtmagische Kunstwerke.
Je nach Projekt werden verschiedene Techniken vermittelt, etwa Malerei, Skizzen, Holzarbeiten, Schmuckgestaltung, magische Dekorationen oder die Gestaltung bewegter Bilder. Die benötigten Grundmaterialien stellt die Schule bereit.
Die Kunst-AG unterstützt regelmäßig andere schulische Veranstaltungen. Besonders bei Aufführungen der Theater-AG übernimmt sie die Gestaltung von Kulissen, Requisiten, Einladungen und Bühnenbildern.
Treffzeit: Donnerstag, 14:40 Uhr bis 16:00 Uhr
Musik-AG
Die Musik-AG richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die bereits ein Instrument besitzen und die ersten Grundlagen beherrschen. Gemeinsam wird geprobt, improvisiert und an Stücken für schulische Veranstaltungen gearbeitet.
Die Mitglieder können ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, kleinere Ensembles bilden oder die Begleitung für Feste, Aufführungen und Veranstaltungen übernehmen. Die Musik-AG arbeitet regelmäßig mit dem Schulchor und der Theater-AG zusammen.
Gesang ist zwar nicht der Schwerpunkt dieser Arbeitsgemeinschaft, doch Instrumentalisten dürfen den Chor bei Auftritten begleiten. Schülerinnen und Schüler, die vor allem singen möchten, sind im Schulchor besser aufgehoben.
Treffzeit: Dienstag, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr
Die Theater-AG ist für alle Schülerinnen und Schüler geeignet, die gerne in andere Rollen schlüpfen, Geschichten erzählen oder auf einer Bühne stehen möchten. Jedes Schuljahr wird ein neues Stück ausgewählt und über mehrere Monate hinweg einstudiert.
Aufgeführt werden können bekannte Märchen, magische Legenden, klassische Stücke, historische Ereignisse oder eigens geschriebene Geschichten. Neben Schauspielerinnen und Schauspielern werden auch Personen für Regieassistenz, Bühnenbild, Kostüme, Requisiten und Beleuchtung gesucht.
Die große Aufführung findet traditionell gegen Ende des Schuljahres vor Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und eingeladenen Familienmitgliedern statt.
Treffzeit: Mittwoch, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr
Aufführungen der Theater-AG im Schuljahr 1977/78 (Forenkanon)
Neben der großen Jahresaufführung gestaltet die Theater-AG im Laufe des Schuljahres kleinere Aufführungen, Lesungen und musikalische Szenen für Feste und besondere Anlässe. Nicht alle Mitglieder stehen dabei auf der Bühne: Auch Bühnenbild, Kostüme, Requisiten, Regieassistenz und magische Effekte werden von Schülerinnen und Schülern übernommen.
Halloween-Aufführung: „Babbitty Rabbitty und ihr gackernder Baumstumpf“
Eine humorvolle, leicht unheimliche Bühnenfassung des bekannten Märchens von Beedle dem Barden. Im Mittelpunkt stehen ein machtgieriger König, ein hilfloser Muggel, eine listige Hexe und ein Baumstumpf, der auf höchst unangenehme Weise zu gackern beginnt.
Die Aufführung eignet sich besonders für zahlreiche kleinere Rollen, übertriebene Kostüme und magische Bühneneffekte. Die Kunst-AG gestaltet dafür einen verwunschenen Wald, während die Musik-AG für Geräusche, Zwischenmusik und den „gackernden“ Baumstumpf zuständig ist.
Winteraufführung: „Der Zauberer und der hüpfende Topf“
Zur Weihnachtszeit führt die Theater-AG eine warme, märchenhafte Inszenierung über einen alten Zauberer, seinen Sohn und einen geheimnisvollen Topf auf. Nachdem der Sohn die Bitten hilfesuchender Muggel ignoriert, beginnt der Topf zu hüpfen, zu klappern und alle möglichen Beschwerden nachzuahmen.
Das Stück verbindet Humor mit einer klaren Botschaft über Mitgefühl, Verantwortung und die Folgen von Gleichgültigkeit. Gerade im Schuljahr 1977/78 sorgt diese Auswahl unter manchen Lehrkräften und Familien für Diskussionen.
Frühlingsmatinee: „Der Brunnen des wahren Glücks“
Eine kleinere, musikalisch begleitete Aufführung über drei Hexen und einen unglücklichen Ritter, die sich auf den Weg zu einem sagenumwobenen Brunnen machen. Wer ihn erreicht, soll ein Leben lang Glück erhalten.
Das Stück bietet Raum für aufwendige Kostüme, Pflanzen- und Wassereffekte sowie eine besonders märchenhafte Kulisse. Die Rollen der drei Hexen werden traditionell als gleichwertige Hauptrollen besetzt, während zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler als Waldgeister, sprechende Pflanzen, Irrlichter oder Brunnenwächter auftreten können.
Große Jahresaufführung: „Das Märchen von den drei Brüdern“
Die große Aufführung zum Ende des Schuljahres basiert auf der bekannten Geschichte der drei Brüder, die dem Tod begegnen und von ihm je ein Geschenk erhalten: einen mächtigen Zauberstab, einen Stein zur Rückkehr Verstorbener und einen Tarnumhang.
Die Inszenierung ist deutlich ernster als die übrigen Stücke des Jahres. Sie beschäftigt sich mit Macht, Verlust, Trauer, Gier und der Frage, ob es überhaupt möglich ist, den Tod zu besiegen.
Für die Aufführung werden besonders viele Mitwirkende benötigt: neben den drei Brüdern und dem Tod auch Figuren aus Rückblenden, Angehörige, Dorfbewohner, Schattenwesen und ein Chor, der einzelne Szenen musikalisch begleitet. Die Kunst-AG übernimmt die Gestaltung der drei Heiligtümer und der Bühnenbilder, während der Schulchor bei ausgewählten Szenen eingesetzt wird.
Besondere Hinweise für das Schuljahr 1977/78
Wegen der angespannten politischen Lage werden die Texte aller Aufführungen vorab von der betreuenden Lehrkraft geprüft. Besonders politische Anspielungen, Änderungen am Text oder offene Kritik am Ministerium können dazu führen, dass Szenen gestrichen oder Aufführungen genauer überwacht werden.
Gerade deshalb nutzen viele Mitglieder der Theater-AG Märchen, Allegorien und alte Geschichten, um Themen wie Loyalität, Angst, Freiheit, Macht oder Verlust auf indirekte Weise aufzugreifen.
Der Hogwarts-Schulchor wurde im Jahr 1930 auf Anregung von Celestina Warbecks Mutter gegründet und gilt seitdem als eine der traditionsreichsten musikalischen Gruppen der Schule. Einige bekannte magische Sängerinnen und Sänger sollen ihre ersten Auftritte im Chor gehabt haben.
Der Chor tritt bei Festen, Schulveranstaltungen, besonderen Feierlichkeiten und gelegentlich bei offiziellen Anlässen außerhalb Hogwarts’ auf. Gesungen werden klassische magische Lieder, Balladen, aktuelle Zauberfunkstücke und eigens für den Chor arrangierte Musik.
Eine Besonderheit des Hogwarts-Chors ist die Begleitung durch einen Froschchor. Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht singen möchten, können sich als Froschbeauftragte engagieren und bei Pflege, Training und Auftritten der musikalischen Frösche helfen.
Auch Haustiere dürfen nach Rücksprache mit der Chorleitung auf musikalische Begabung getestet werden. Besonders Frösche und Kröten zeigen dabei gelegentlich überraschendes Talent.
Treffzeit: Wird zu Beginn jedes Schuljahres bekannt gegeben.
Schülerzeitung
Die Schülerzeitung bietet jungen Hexen und Zauberern die Möglichkeit, Artikel zu schreiben, Interviews zu führen, Gerüchte zu sammeln oder Ereignisse aus dem Schulalltag festzuhalten. Sie erscheint am Schwarzen Brett und kann von allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gelesen werden.
Mögliche Beiträge sind unter anderem:
• Berichte über Quidditchspiele und andere Schulveranstaltungen
• Interviews mit Lehrkräften, Schulsprechern oder bekannten Schülerinnen und Schülern
• Rätsel, Horoskope und kleine Kolumnen
• Ein Kummerkasten für anonyme Sorgen und Fragen
• Rezensionen zu Büchern, Zauberfunkmusik oder Theateraufführungen
• Gesellschaftsklatsch und harmlose Gerüchte aus Hogwarts
Die Schülerzeitung wird von einer Lehrkraft betreut. Sie verteilt Aufgaben, achtet auf die Einhaltung der Schulregeln und entscheidet, welche Beiträge veröffentlicht werden können.
Im Jahr 1977 ist besondere Vorsicht geboten. Politische Beiträge, Kritik am Ministerium oder Informationen über gefährdete Mitschülerinnen und Mitschüler können für die Redaktion und die genannten Personen ernste Folgen haben.
Treffzeit: Nach Absprache; viele Artikel werden selbstständig außerhalb fester Treffen verfasst.
Die folgenden Fächer gehören in Hogwarts regulär zum Pflichtunterricht der ersten fünf Jahrgänge. Am Ende des fünften Schuljahres legen die Schülerinnen und Schüler ihre ZAGs ab. Welche Fächer sie anschließend in den sechsten und siebten Jahrgängen weiterführen dürfen, hängt von ihren Ergebnissen, den Anforderungen der jeweiligen Lehrkraft und den Voraussetzungen für ihren späteren Berufsweg ab.
Im Schuljahr 1977/78 ist der Unterricht zusätzlich von den politischen Veränderungen innerhalb Großbritanniens geprägt. Einige Fächer wurden verändert, andere vollständig gestrichen oder durch neue verpflichtende Unterrichtseinheiten ersetzt.
Astronomie
Der Astronomieunterricht findet überwiegend nachts im Astronomieturm statt. Schülerinnen und Schüler beobachten Sterne, Planeten, Monde und Sternbilder mithilfe von Teleskopen und tragen deren Positionen in Himmelskarten ein.
Neben der Beobachtung des Nachthimmels lernen sie, wie bestimmte Konstellationen, Mondphasen und planetare Bewegungen magische Vorgänge beeinflussen können. Astronomie verlangt Geduld, Genauigkeit und die Bereitschaft, auch bei Kälte, Wind oder Müdigkeit aufmerksam zu bleiben.
Besenflugstunden
Die Besenflugstunden sind ausschließlich für den ersten Jahrgang verpflichtend. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Handhabung eines Besens: Aufsteigen, Landen, Steuern, Bremsen und das sichere Verhalten in der Luft.
Der Unterricht findet auf dem Quidditchfeld statt und dient vor allem dazu, Unsicherheiten abzubauen und grundlegende Flugfähigkeiten zu vermitteln. Wer später Quidditch spielen oder andere fliegende Fortbewegungsmittel nutzen möchte, profitiert von diesen ersten Erfahrungen.
Geschichte der Zauberei
Geschichte der Zauberei vermittelt die Entwicklung der magischen Welt, bedeutende historische Ereignisse, Kriege, Goblinaufstände, Gesetze, berühmte Hexen und Zauberer sowie die Entstehung wichtiger Institutionen.
Der Unterricht wird traditionell von einem Geist gehalten und gilt unter vielen Schülerinnen und Schülern als eher trocken. Dennoch kann das Fach entscheidend sein, um politische Entwicklungen, alte Familienkonflikte, frühere Formen der Diskriminierung oder die Ursprünge bestimmter magischer Traditionen besser zu verstehen.
Gerade im Schuljahr 1977/78 wird deutlich, dass Geschichte nie vollkommen neutral ist. Welche Ereignisse besprochen, ausgelassen oder besonders hervorgehoben werden, kann stark davon abhängen, welche politische Haltung die jeweilige Lehrkraft oder das Ministerium vertritt.
Kräuterkunde
In Kräuterkunde dreht sich alles um magische Pflanzen, Pilze, Samen und Kräuter. Schülerinnen und Schüler lernen, wie man Pflanzen erkennt, anbaut, pflegt, erntet und sicher verarbeitet.
Viele Gewächse besitzen heilende, berauschende, schützende oder gefährliche Eigenschaften. Einige Pflanzen reagieren empfindlich auf Berührungen, Licht, Temperatur oder bestimmte Zauber. Deshalb gehören Schutzkleidung, genaue Anweisungen und sorgfältige Beobachtung zum Unterricht dazu.
Kräuterkunde ist besonders wichtig für spätere Heilerinnen und Heiler, Zaubertrankbrauer, Magiezoologen und alle, die mit seltenen Pflanzen oder magischen Gärten arbeiten möchten.
Verteidigung gegen die Dunklen Künste
In Verteidigung gegen die Dunklen Künste lernten Schülerinnen und Schüler ursprünglich, sich gegen gefährliche Flüche, dunkle Magie, magische Kreaturen und andere Bedrohungen zu schützen. Der Unterricht umfasste Schutzzauber, Gegenzauber, die Erkennung gefährlicher magischer Gegenstände und grundlegende Verteidigungsstrategien.
Dieses Fach wurde im Schuljahr 1977/78 offiziell gestrichen.
An seine Stelle trat das Pflichtfach Dunkle Künste, das nicht mehr auf Schutz und Abwehr, sondern auf das Erlernen, Erkennen und Anwenden dunkler Magie ausgerichtet ist.
Verwandlung
Im Fach Verwandlung lernen Schülerinnen und Schüler, Gegenstände, Tiere und unter bestimmten Voraussetzungen auch Lebewesen magisch zu verändern. Dabei kommt es auf Konzentration, eine klare Vorstellung des gewünschten Ergebnisses, den richtigen Zauberstabgebrauch und die korrekte Zauberformel an.
Der Unterricht beginnt meist mit einfachen Veränderungen, etwa dem Verwandeln von Streichhölzern, Tieren aus Papier oder kleinen Gegenständen. Mit zunehmendem Alter werden die Aufgaben komplexer und verlangen ein deutlich höheres Maß an Kontrolle.
Fehlerhafte Verwandlungen können unangenehme oder gefährliche Folgen haben. Deshalb gilt Verwandlung als eines der anspruchsvollsten Fächer in Hogwarts.
Zauberkunst
Zauberkunst beschäftigt sich mit Zaubersprüchen und ihrer sicheren Anwendung. Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie mit Zauberstab, Bewegung, Aussprache und Konzentration Gegenstände oder Lebewesen beeinflussen können.
Dazu gehören beispielsweise Schwebezauber, Lichtzauber, Aufräumzauber, Reparaturzauber, Schutzzauber und viele weitere alltägliche oder nützliche Formen der Magie. Ziel des Unterrichts ist es, Magie kontrolliert und präzise einzusetzen.
Zauberkunst bildet eine wichtige Grundlage für fast alle anderen magischen Fächer. Wer Zauber unsauber ausführt, falsche Betonungen verwendet oder sich nicht konzentriert, kann schnell unerwartete Ergebnisse hervorrufen.
Zaubertränke
Im Zaubertrankunterricht lernen Schülerinnen und Schüler die Kunst des Brauens magischer Tränke. Sie arbeiten mit Zutaten wie Pflanzen, Wurzeln, Pilzen, tierischen Bestandteilen, Mineralien und magischen Substanzen.
Wichtig sind nicht nur die richtige Rezeptur, sondern auch Temperatur, Reihenfolge, Schneidetechnik, Rührbewegung und genaue Dosierung. Ein kleiner Fehler kann dazu führen, dass ein Trank wirkungslos bleibt, explodiert, sich verfärbt oder unerwünschte Nebenwirkungen auslöst.
Zaubertränke sind für zahlreiche Berufe wichtig, etwa für Heilerinnen und Heiler, Auroren, Apotheker, Forscher oder Fluchbrecher. Das Fach verlangt Geduld, Sorgfalt und die Fähigkeit, auch unter Druck präzise zu arbeiten.
Pflichtfächer für alle Jahrgänge im Schuljahr 1977/784>
Im Schuljahr 1977/78 wurden zwei weitere Fächer eingeführt, die für sämtliche Jahrgänge verpflichtend sind. Anders als die regulären Pflichtfächer finden diese Unterrichtseinheiten jahrgangsübergreifend statt und stehen besonders unter der Kontrolle der neuen Schul- und Ministeriumsleitung.
Duellieren
Der Duellierunterricht findet einmal wöchentlich in der Großen Halle statt. Alle Jahrgänge nehmen gleichzeitig teil, werden jedoch je nach Alter, Erfahrung und Können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des magischen Zweikampfs: Haltung, Reaktion, Entwaffnung, Schutzzauber, Ausweichbewegungen und kontrollierte Angriffszauber. Dabei geht es offiziell um Selbstverteidigung, Disziplin und die Fähigkeit, sich in gefährlichen Situationen zu behaupten.
In der Praxis wird der Unterricht zunehmend härter. Fehler, Unsicherheit und mangelnde Reaktionsfähigkeit werden nicht immer geduldig behandelt. Besonders ältere Schülerinnen und Schüler stehen unter Druck, ihre Fähigkeiten öffentlich unter Beweis zu stellen.
Dunkle Künste
Das Fach Dunkle Künste ersetzt im Schuljahr 1977/78 den bisherigen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Statt sich hauptsächlich mit Schutz, Gegenzaubern und der Abwehr gefährlicher Magie zu beschäftigen, lernen die Schülerinnen und Schüler nun die Grundlagen dunkler Flüche, magischer Einschüchterung und kontrollierter Angriffszauber.
Zum Unterricht gehören die Geschichte dunkler Magie, die Einordnung verschiedener Flucharten, ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände sowie die theoretische und praktische Beschäftigung mit verbotener Magie. Auch die Unverzeihlichen Flüche werden behandelt und als Mittel ministerieller Macht dargestellt.
Der Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler belastend. Manche sehen darin eine Chance, sich zu schützen oder Anerkennung zu gewinnen. Andere empfinden die neue Ausrichtung als bedrohlich, insbesondere weil Widerstand, Unsicherheit oder moralische Einwände schnell als Schwäche oder Illoyalität ausgelegt werden können.
Sexualkunde13>
Verpflichtend für die Jahrgänge 4-7. Der Sexualkundeunterricht behandelt altersgerecht die körperliche Entwicklung, Pubertät, Beziehungen, Schwangerschaft, Verhütung und den verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Intimität.
Im Mittelpunkt stehen außerdem persönliche Grenzen, Einvernehmen und die Frage, wie man erkennt, ob eine Situation für alle Beteiligten sicher und gewollt ist. Schülerinnen und Schüler lernen, dass niemand Anspruch auf den Körper, die Gefühle oder die Zuneigung einer anderen Person hat.
Auch magische Besonderheiten werden im Unterricht angesprochen. Dazu gehören beispielsweise Liebestränke, Amortentia, Verzauberungen zur Beeinflussung von Gefühlen sowie die Gefahren von Zwangs- und Manipulationsmagie. Diese Mittel werden nicht als romantisch oder harmlos dargestellt, sondern als ernsthafte Eingriffe in die Selbstbestimmung einer Person.
Der Unterricht findet getrennt nach Jahrgängen statt und wird dem Alter sowie dem jeweiligen Wissensstand angepasst. Jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vor allem mit körperlicher Entwicklung, Freundschaft, Grenzen und Veränderungen während der Pubertät. In höheren Jahrgängen kommen Themen wie Beziehungen, Verhütung, Schwangerschaft, sexuelle Gesundheit und rechtliche Folgen magischer Beeinflussung hinzu.
Im Schuljahr 1977/78 steht das Fach unter besonderer Beobachtung. Einige Inhalte werden durch die neue Schul- und Ministeriumsleitung stärker auf Ehe, Familie und „standesgemäßes“ Verhalten ausgerichtet. Nicht alle Lehrkräfte teilen diese Sichtweise, weshalb der Unterricht je nach Klasse und Lehrperson unterschiedlich geprägt sein kann.
Im Schuljahr 1977/78 wurden zwei weitere Fächer eingeführt, die für sämtliche Jahrgänge verpflichtend sind. Anders als die regulären Pflichtfächer finden diese Unterrichtseinheiten jahrgangsübergreifend statt und stehen besonders unter der Kontrolle der neuen Schul- und Ministeriumsleitung.
Der Duellierunterricht findet einmal wöchentlich in der Großen Halle statt. Alle Jahrgänge nehmen gleichzeitig teil, werden jedoch je nach Alter, Erfahrung und Können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des magischen Zweikampfs: Haltung, Reaktion, Entwaffnung, Schutzzauber, Ausweichbewegungen und kontrollierte Angriffszauber. Dabei geht es offiziell um Selbstverteidigung, Disziplin und die Fähigkeit, sich in gefährlichen Situationen zu behaupten.
In der Praxis wird der Unterricht zunehmend härter. Fehler, Unsicherheit und mangelnde Reaktionsfähigkeit werden nicht immer geduldig behandelt. Besonders ältere Schülerinnen und Schüler stehen unter Druck, ihre Fähigkeiten öffentlich unter Beweis zu stellen.
Das Fach Dunkle Künste ersetzt im Schuljahr 1977/78 den bisherigen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Statt sich hauptsächlich mit Schutz, Gegenzaubern und der Abwehr gefährlicher Magie zu beschäftigen, lernen die Schülerinnen und Schüler nun die Grundlagen dunkler Flüche, magischer Einschüchterung und kontrollierter Angriffszauber.
Zum Unterricht gehören die Geschichte dunkler Magie, die Einordnung verschiedener Flucharten, ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände sowie die theoretische und praktische Beschäftigung mit verbotener Magie. Auch die Unverzeihlichen Flüche werden behandelt und als Mittel ministerieller Macht dargestellt.
Der Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler belastend. Manche sehen darin eine Chance, sich zu schützen oder Anerkennung zu gewinnen. Andere empfinden die neue Ausrichtung als bedrohlich, insbesondere weil Widerstand, Unsicherheit oder moralische Einwände schnell als Schwäche oder Illoyalität ausgelegt werden können.
Verpflichtend für die Jahrgänge 4-7. Der Sexualkundeunterricht behandelt altersgerecht die körperliche Entwicklung, Pubertät, Beziehungen, Schwangerschaft, Verhütung und den verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Intimität.
Im Mittelpunkt stehen außerdem persönliche Grenzen, Einvernehmen und die Frage, wie man erkennt, ob eine Situation für alle Beteiligten sicher und gewollt ist. Schülerinnen und Schüler lernen, dass niemand Anspruch auf den Körper, die Gefühle oder die Zuneigung einer anderen Person hat.
Auch magische Besonderheiten werden im Unterricht angesprochen. Dazu gehören beispielsweise Liebestränke, Amortentia, Verzauberungen zur Beeinflussung von Gefühlen sowie die Gefahren von Zwangs- und Manipulationsmagie. Diese Mittel werden nicht als romantisch oder harmlos dargestellt, sondern als ernsthafte Eingriffe in die Selbstbestimmung einer Person.
Der Unterricht findet getrennt nach Jahrgängen statt und wird dem Alter sowie dem jeweiligen Wissensstand angepasst. Jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vor allem mit körperlicher Entwicklung, Freundschaft, Grenzen und Veränderungen während der Pubertät. In höheren Jahrgängen kommen Themen wie Beziehungen, Verhütung, Schwangerschaft, sexuelle Gesundheit und rechtliche Folgen magischer Beeinflussung hinzu.
Im Schuljahr 1977/78 steht das Fach unter besonderer Beobachtung. Einige Inhalte werden durch die neue Schul- und Ministeriumsleitung stärker auf Ehe, Familie und „standesgemäßes“ Verhalten ausgerichtet. Nicht alle Lehrkräfte teilen diese Sichtweise, weshalb der Unterricht je nach Klasse und Lehrperson unterschiedlich geprägt sein kann.