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Welcome
Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Housepoints
Gryffindor:
11370
Hufflepuff:
4910
Ravenclaw:
6240
Slytherin:
10870
Zeitraum
01.10.1977 – 31.12.1977
Jahreszeit
Herbst / Winter
Wetter
-2 bis 10° Grad
Vollmond
27.10. · 25.11. · 25.12.
Wichtige Links
Team Mitglieder Listen Regeln Storyline Lexikon Aufnahmestopps Discord
Die nächste Postwoche findet vom 01.06. - 08.06.2026 statt!

Postmarathon vom 01.07.2026 bis 30.08.2026

70%
210 von 300 Inplayposts
119%
118.621 von 100.000 Wörtern
41%
618.935 von 1.500.000 Zeichen
Topliste nach Charakteren | Topliste nach Spieler*innen

Smoke on the water >

Lexikon

Nachschlagewerk für die magische Welt
Dokumente
Die 70er29
Alle Einträge29Die wilden 70er1Bekannte Bands & Musiker6Magische Bands & Musiker3Muggel Musik Charts4Magische Musik Charts4Drogen & berauschende Mittel1Geschichtliche Ereignisse 3Wohnen & Alltag6Technik im magischen Alltag1
Blutlinien7
Alle Einträge7Die verschiedenen Blutlinien5Reinblütige Gesellschaft & Familientraditionen1Blutsverrat1
Schulen11
Alle Einträge11Beauxbatons1Castelobruxo1Durmstrang1Hogwarts1Ilvermorny1Koldovstoretz1Mahoutokoro1Uagadou1Weitere magische Bildungseinrichtungen1Austauschprogramme 1Schulabschlüsse im Ausland 1
Hogwarts19
Alle Einträge19Alter/Schuljahr/Abschluss1Schulferien 1977/19781Hogsmeade Wochenenden1Quidditch Termine1Clubs & AGs9Pflichtfächer1Wahlfächer1Lehrplan1Die Schule3
Besonderheiten12
Alle Einträge12Wortlose/Zauberstablose Magie1Animagi1Legilimentik1Metamorphmagi 1Okklumentik1Parselmund1Patronuszauber1Seher1Vampire1Veelas1Werwölfe1Magische Wesen1
Magische Orte10
Alle Einträge10Askaban1Der verbotene Wald1Godric's Hollow1Gringotts1Hogsmeade1Internationale magische Orte1Nokturngasse1Versteckte Dörfer1Weitere magische Orte1Winkelgasse1
Magische Welt14
Alle Einträge14Berufe1Feste & Feiertage1Kleidung & Etikette1Kommunikation1Magische Fortbewegungsmittel1Magische Gegenstände1Magische Küche1Orden des Phönix1Todesser1Währung1Zaubersprüche1Zauberstäbe2Zaubertränke1
Magische Sportarten27
Alle Einträge27Quidditch6Quidditch-Weltmeisterschaft1Frostball13Besenrennen 1Creaothceann 1Quodpot 1Zauberkorb1Eiszauberlauf1Bannball1Magische Sportveranstaltungen 1
Ministerium7
Alle Einträge7Allgemeines1Aufbau1Berufe im Ministerium1Gefängnisse und Haftanstalten 1Mysteriumsabteilung1Zaubereiminister1Zaubergamot1
St. Mungos8
Alle Einträge8Allgemeines & Geschichte1Aufbau des Hospitals1Aufnahme & Notfälle1Besuchszeiten1Fluchschäden 1Heilerinnen & Heiler1Janus-Thickey-Station 1Magische Krankheiten 1
Hogwarts
Alter/Schuljahr/Abschluss
Alter/Schuljahr/Abschluss
Inhalt

1. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1965 und 01.09.1966 2. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1964 und 01.09.1965 3. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1963 und 01.09.1964 4. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1962 und 01.09.1963 5. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1961 und 01.09.1962 6. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1960 und 01.09.1961 7. Jahrgang geboren zwischen 02.09.1959 und 01.09.1960

Abschlussjahrgänge

1977 geboren zwischen 02.09.1958 und 01.09.1959 1976 geboren zwischen 02.09.1957 und 01.09.1958 1975 geboren zwischen 02.09.1956 und 01.09.1957 1974 geboren zwischen 02.09.1955 und 01.09.1956 1973 geboren zwischen 02.09.1954 und 01.09.1955 1972 geboren zwischen 02.09.1953 und 01.09.1954 1971 geboren zwischen 02.09.1952 und 01.09.1953 1970 geboren zwischen 02.09.1951 und 01.09.1952 1969 geboren zwischen 02.09.1950 und 01.09.1951 1968 geboren zwischen 02.09.1949 und 01.09.1950 1967 geboren zwischen 02.09.1948 und 01.09.1949 1966 geboren zwischen 02.09.1947 und 01.09.1948 1965 geboren zwischen 02.09.1946 und 01.09.1947 1964 geboren zwischen 02.09.1945 und 01.09.1946 1963 geboren zwischen 02.09.1944 und 01.09.1945 1962 geboren zwischen 02.09.1943 und 01.09.1944 1961 geboren zwischen 02.09.1942 und 01.09.1943 1960 geboren zwischen 02.09.1941 und 01.09.1942 1959 geboren zwischen 02.09.1940 und 01.09.1941 1958 geboren zwischen 02.09.1939 und 01.09.1940 1957 geboren zwischen 02.09.1938 und 01.09.1939 1956 geboren zwischen 02.09.1937 und 01.09.1938 1955 geboren zwischen 02.09.1936 und 01.09.1937 1954 geboren zwischen 02.09.1935 und 01.09.1936 1953 geboren zwischen 02.09.1934 und 01.09.1935 1952 geboren zwischen 02.09.1933 und 01.09.1934 1951 geboren zwischen 02.09.1932 und 01.09.1933 1950 geboren zwischen 02.09.1931 und 01.09.1932 1949 geboren zwischen 02.09.1930 und 01.09.1931 1948 geboren zwischen 02.09.1929 und 01.09.1930 1947 geboren zwischen 02.09.1928 und 01.09.1929 1946 geboren zwischen 02.09.1927 und 01.09.1928 1945 geboren zwischen 02.09.1926 und 01.09.1927 1944 geboren zwischen 02.09.1925 und 01.09.1926 1943 geboren zwischen 02.09.1924 und 01.09.1925 1942 geboren zwischen 02.09.1923 und 01.09.1924 1941 geboren zwischen 02.09.1922 und 01.09.1923 1940 geboren zwischen 02.09.1921 und 01.09.1922
Schulferien 1977/1978
Schulferien 1977/1978
Inhalt

Weihnachtsferien
23.12.1977 – 08.01.1978
Der Hogwartsexpress geht am 23.12. um 11 Uhr von Hogsmeade Richtung London weg und am 08.01.1978 um 11 Uhr von London aus zurück nach Hogsmeade

Osterferien
18.03.1978 – 02.04.1978
Der Hogwartsexpress geht am 18.03. um 11 Uhr von Hogsmeade Richtung London weg und am 02.04. um 11 Uhr von London aus zurück nach Hogsmeade

Sommerferien
01.07. - 31.08.1978
Der Hogwartsexpress startet am 30.06. um 11 Uhr sowie am 01.09. ebenfalls um 11.

Feiertage (Unterrichtsfrei)
Montag, 31.10. - Halloween
Samstag, 05.11. - Bonfire Night
Dienstag, 14.02.1978 – Valentinstag

Hogsmeade Wochenenden
Hogsmeade Wochenenden
Inhalt

1977
24.09.1977
22.10.1977
19.11.1977
10.12.1977
17.12.1977

1978
20.01.1978
14.02.1978
25.02.1978
25.03.1978
23.04.1978
21.05.1978
18.06.1978

Regeln
Es ist ausschließlich Schülern ab der 3. Jahrgangsstufe mit Schriftlicher Einwilligungserklärung der Eltern gestattet, Hogsmeade zu besuchen!

Schülern der 7ten Jahrgangsstufe, die bereits die Volljährigkeit erreicht haben, ist es gestattet an jeden Wochenenden das Dorf zu besuchen, sofern sie bis zur geltenden Ausgangssperre wieder zurück in ihren Schlafsälen sind!

Quidditch Termine
Quidditch Termine
Inhalt

Auswahlspiele für die neuen Teams

09.09.1977 – Gryffindor
10.09.1977 – Slytherin
16.09.1977 – Hufflepuff
17.09.1977 – Ravenclaw

Trainings
Gryffindor – Jeden 1. Sonntag und 3. Samstag im Monat
Slytherin – Jeden 1. Samstag und 3. Sonntag im Monat
Ravenclaw – Jeden 2. Sonntag und 4. Samstag im Monat (Ein Training im Dezember fällt auf die Weihnachtsferien. Dieses Training findet am 09.12. statt)
Hufflepuff – Jeden 2. Samstag und 4. Sonntag im Monat (Beide Trainings im Dezember fällt auf die Weihnachtsferien und ein Quidditchspiel. Diese Trainings finden am 02.12. und am 16.12. statt)

Spiele
10.12.1977 – Ravenclaw gegen Hufflepuff
14.01.1978 – Slytherin gegen Gryffindor
11.02.1978 – Ravenclaw gegen Slytherin
11.03.1978 – Hufflepuff gegen Gryffindor
16.04.1978 – Gryffindor gegen Ravenclaw
13.05.1978 – Slytherin gegen Hufflepuff
10.06.1978 – Die beiden Mannschaften mit den meisten Punkten gegeneinander

Clubs & AGs
Clubs & AGs
Inhalt

Neben dem regulären Unterricht bietet Hogwarts verschiedene Clubs und Arbeitsgemeinschaften an. Sie geben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Interessen zu vertiefen, neue Fähigkeiten zu erlernen und außerhalb des Unterrichts Zeit mit anderen zu verbringen.

Die Teilnahme an den meisten Angeboten ist freiwillig. Es werden grundsätzlich keine Noten vergeben, allerdings kann eine regelmäßige und engagierte Teilnahme auf Wunsch auf dem Abschlusszeugnis vermerkt werden. Manche Clubs setzen bestimmte Jahrgänge, Vorkenntnisse oder eine Zustimmung der betreuenden Lehrkraft voraus.

Auch im Jahr 1977 bleiben die Arbeitsgemeinschaften wichtige Rückzugsorte innerhalb Hogwarts’. Dennoch stehen besonders der Duellierclub, die Schülerzeitung und manche Aufführungen unter genauerer Beobachtung als früher.

Duellierclub
Inhalt

Der Duellierclub richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler des fünften bis siebten Jahrgangs. Unter Aufsicht einer Lehrkraft werden Kenntnisse aus dem Duellierunterricht vertieft und zusätzliche Angriffs-, Verteidigungs- sowie Entwaffnungszauber vermittelt.

Im Mittelpunkt stehen kontrollierte Duelle, Reaktionsfähigkeit, Selbstbeherrschung und die sichere Anwendung von Schutzzaubern. Fortgeschrittene Mitglieder erhalten die Möglichkeit, das Erlernte in offiziellen Club-Duellen anzuwenden. Diese finden ausschließlich unter Aufsicht und mit klaren Sicherheitsregeln statt.

Der Duellierclub ist kein Ort, um private Konflikte auszutragen. Wer andere verletzt, absichtlich gefährdet oder gegen die Anweisungen der Aufsicht handelt, muss mit Konsequenzen bis hin zum Ausschluss rechnen.

Regeln des Duellierclubs

I. Jedes Mitglied und jede duellierende Person ist mit Respekt zu behandeln. Persönliche Anfeindungen, Demütigungen und Mobbing werden nicht geduldet.
II. Es findet kein Duell ohne die Anwesenheit einer zuständigen Lehrkraft statt.
III. Nur zugelassene Zauber dürfen eingesetzt werden. Flüche, die dauerhafte Schäden verursachen können, sind streng verboten.
IV. Außerhalb der offiziellen Clubzeiten dürfen keine Club-Duelle auf dem Schulgelände stattfinden.
V. Bei Regelverstößen wird der jeweilige Hauslehrer informiert. Je nach Schwere kann dies zu Hauspunkteabzug, Strafarbeiten oder einem Ausschluss aus dem Club führen.

Koboldsteinclub
Inhalt

Im Koboldsteinclub lernen Schülerinnen und Schüler das traditionsreiche magische Geschicklichkeitsspiel und trainieren verschiedene Spielvarianten. Der Club steht allen Jahrgängen offen, ganz gleich, ob sie bereits Erfahrung besitzen oder das Spiel erst kennenlernen möchten.

Jedes Jahr findet ein internes Turnier statt. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält die Möglichkeit, Hogwarts bei einem offiziellen Koboldstein-Turnier während der Sommerferien zu vertreten.

In Hogwarts werden vor allem drei Varianten gespielt:

Traditionelles Koboldstein
Ziel ist es, sieben von dreizehn farblosen Steinen aus dem Kreis zu schnipsen, bevor der Gegner dasselbe schafft.

Schlangengruben-Koboldstein
Die Steine müssen möglichst nah an eine kleine Grube gespielt werden. Steine, die in die Grube fallen, gelten als verloren.

Boccia-Koboldstein
Diese Variante ähnelt dem Schlangengruben-Koboldstein. Die Steine müssen jedoch möglichst nah an einen festgelegten Setzstein gespielt werden und gehen nicht verloren.

Die genauen Regeln und Turnierformen erklärt die Clubleitung zu Beginn jeder Runde.

Treffzeit: Donnerstag, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr

Zauberschachclub
Inhalt

Der Zauberschachclub richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die das magische Schachspiel erlernen oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Die Grundregeln entsprechen weitgehend dem Muggel-Schach, doch die Figuren sind lebendig, kommentieren Züge, beschweren sich über schlechte Entscheidungen und liefern sich auf dem Brett echte Kämpfe.

Eigene magische oder nichtmagische Schachbretter dürfen mitgebracht werden. Die Schule stellt außerdem ausreichend magische Figuren und Übungsbretter zur Verfügung.

Der Club veranstaltet regelmäßig kleine Wettbewerbe, Übungspartien und gelegentlich hausübergreifende Turniere. Besonders gute Spielerinnen und Spieler können Hogwarts bei externen Begegnungen vertreten.

Treffzeit: Donnerstag, 19:40 Uhr bis 21:00 Uhr

Kunst AG
Inhalt

Die Kunst-AG bietet Schülerinnen und Schülern Raum, ihre kreative Seite auszuleben. Gezeichnet, gemalt, geschnitzt, gestaltet und verzaubert werden können sowohl magische als auch nichtmagische Kunstwerke.

Je nach Projekt werden verschiedene Techniken vermittelt, etwa Malerei, Skizzen, Holzarbeiten, Schmuckgestaltung, magische Dekorationen oder die Gestaltung bewegter Bilder. Die benötigten Grundmaterialien stellt die Schule bereit.

Die Kunst-AG unterstützt regelmäßig andere schulische Veranstaltungen. Besonders bei Aufführungen der Theater-AG übernimmt sie die Gestaltung von Kulissen, Requisiten, Einladungen und Bühnenbildern.

Treffzeit: Donnerstag, 14:40 Uhr bis 16:00 Uhr

Musik-AG
Inhalt

Musik-AG

Die Musik-AG richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die bereits ein Instrument besitzen und die ersten Grundlagen beherrschen. Gemeinsam wird geprobt, improvisiert und an Stücken für schulische Veranstaltungen gearbeitet.

Die Mitglieder können ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, kleinere Ensembles bilden oder die Begleitung für Feste, Aufführungen und Veranstaltungen übernehmen. Die Musik-AG arbeitet regelmäßig mit dem Schulchor und der Theater-AG zusammen.

Gesang ist zwar nicht der Schwerpunkt dieser Arbeitsgemeinschaft, doch Instrumentalisten dürfen den Chor bei Auftritten begleiten. Schülerinnen und Schüler, die vor allem singen möchten, sind im Schulchor besser aufgehoben.

Treffzeit: Dienstag, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr

Theater-AG
Inhalt

Die Theater-AG ist für alle Schülerinnen und Schüler geeignet, die gerne in andere Rollen schlüpfen, Geschichten erzählen oder auf einer Bühne stehen möchten. Jedes Schuljahr wird ein neues Stück ausgewählt und über mehrere Monate hinweg einstudiert.

Aufgeführt werden können bekannte Märchen, magische Legenden, klassische Stücke, historische Ereignisse oder eigens geschriebene Geschichten. Neben Schauspielerinnen und Schauspielern werden auch Personen für Regieassistenz, Bühnenbild, Kostüme, Requisiten und Beleuchtung gesucht.

Die große Aufführung findet traditionell gegen Ende des Schuljahres vor Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und eingeladenen Familienmitgliedern statt.

Treffzeit: Mittwoch, 16:20 Uhr bis 17:40 Uhr

Aufführungen der Theater-AG im Schuljahr 1977/78 (Forenkanon)

Neben der großen Jahresaufführung gestaltet die Theater-AG im Laufe des Schuljahres kleinere Aufführungen, Lesungen und musikalische Szenen für Feste und besondere Anlässe. Nicht alle Mitglieder stehen dabei auf der Bühne: Auch Bühnenbild, Kostüme, Requisiten, Regieassistenz und magische Effekte werden von Schülerinnen und Schülern übernommen.

Halloween-Aufführung: „Babbitty Rabbitty und ihr gackernder Baumstumpf“

Eine humorvolle, leicht unheimliche Bühnenfassung des bekannten Märchens von Beedle dem Barden. Im Mittelpunkt stehen ein machtgieriger König, ein hilfloser Muggel, eine listige Hexe und ein Baumstumpf, der auf höchst unangenehme Weise zu gackern beginnt.

Die Aufführung eignet sich besonders für zahlreiche kleinere Rollen, übertriebene Kostüme und magische Bühneneffekte. Die Kunst-AG gestaltet dafür einen verwunschenen Wald, während die Musik-AG für Geräusche, Zwischenmusik und den „gackernden“ Baumstumpf zuständig ist.

Winteraufführung: „Der Zauberer und der hüpfende Topf“

Zur Weihnachtszeit führt die Theater-AG eine warme, märchenhafte Inszenierung über einen alten Zauberer, seinen Sohn und einen geheimnisvollen Topf auf. Nachdem der Sohn die Bitten hilfesuchender Muggel ignoriert, beginnt der Topf zu hüpfen, zu klappern und alle möglichen Beschwerden nachzuahmen.

Das Stück verbindet Humor mit einer klaren Botschaft über Mitgefühl, Verantwortung und die Folgen von Gleichgültigkeit. Gerade im Schuljahr 1977/78 sorgt diese Auswahl unter manchen Lehrkräften und Familien für Diskussionen.

Frühlingsmatinee: „Der Brunnen des wahren Glücks“

Eine kleinere, musikalisch begleitete Aufführung über drei Hexen und einen unglücklichen Ritter, die sich auf den Weg zu einem sagenumwobenen Brunnen machen. Wer ihn erreicht, soll ein Leben lang Glück erhalten.

Das Stück bietet Raum für aufwendige Kostüme, Pflanzen- und Wassereffekte sowie eine besonders märchenhafte Kulisse. Die Rollen der drei Hexen werden traditionell als gleichwertige Hauptrollen besetzt, während zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler als Waldgeister, sprechende Pflanzen, Irrlichter oder Brunnenwächter auftreten können.

Große Jahresaufführung: „Das Märchen von den drei Brüdern“

Die große Aufführung zum Ende des Schuljahres basiert auf der bekannten Geschichte der drei Brüder, die dem Tod begegnen und von ihm je ein Geschenk erhalten: einen mächtigen Zauberstab, einen Stein zur Rückkehr Verstorbener und einen Tarnumhang.

Die Inszenierung ist deutlich ernster als die übrigen Stücke des Jahres. Sie beschäftigt sich mit Macht, Verlust, Trauer, Gier und der Frage, ob es überhaupt möglich ist, den Tod zu besiegen.

Für die Aufführung werden besonders viele Mitwirkende benötigt: neben den drei Brüdern und dem Tod auch Figuren aus Rückblenden, Angehörige, Dorfbewohner, Schattenwesen und ein Chor, der einzelne Szenen musikalisch begleitet. Die Kunst-AG übernimmt die Gestaltung der drei Heiligtümer und der Bühnenbilder, während der Schulchor bei ausgewählten Szenen eingesetzt wird.

Besondere Hinweise für das Schuljahr 1977/78

Wegen der angespannten politischen Lage werden die Texte aller Aufführungen vorab von der betreuenden Lehrkraft geprüft. Besonders politische Anspielungen, Änderungen am Text oder offene Kritik am Ministerium können dazu führen, dass Szenen gestrichen oder Aufführungen genauer überwacht werden.

Gerade deshalb nutzen viele Mitglieder der Theater-AG Märchen, Allegorien und alte Geschichten, um Themen wie Loyalität, Angst, Freiheit, Macht oder Verlust auf indirekte Weise aufzugreifen.

Schulchor
Inhalt

Der Hogwarts-Schulchor wurde im Jahr 1930 auf Anregung von Celestina Warbecks Mutter gegründet und gilt seitdem als eine der traditionsreichsten musikalischen Gruppen der Schule. Einige bekannte magische Sängerinnen und Sänger sollen ihre ersten Auftritte im Chor gehabt haben.

Der Chor tritt bei Festen, Schulveranstaltungen, besonderen Feierlichkeiten und gelegentlich bei offiziellen Anlässen außerhalb Hogwarts’ auf. Gesungen werden klassische magische Lieder, Balladen, aktuelle Zauberfunkstücke und eigens für den Chor arrangierte Musik.

Eine Besonderheit des Hogwarts-Chors ist die Begleitung durch einen Froschchor. Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht singen möchten, können sich als Froschbeauftragte engagieren und bei Pflege, Training und Auftritten der musikalischen Frösche helfen.

Auch Haustiere dürfen nach Rücksprache mit der Chorleitung auf musikalische Begabung getestet werden. Besonders Frösche und Kröten zeigen dabei gelegentlich überraschendes Talent.

Treffzeit: Wird zu Beginn jedes Schuljahres bekannt gegeben.

Schülerzeitung
Inhalt

Schülerzeitung

Die Schülerzeitung bietet jungen Hexen und Zauberern die Möglichkeit, Artikel zu schreiben, Interviews zu führen, Gerüchte zu sammeln oder Ereignisse aus dem Schulalltag festzuhalten. Sie erscheint am Schwarzen Brett und kann von allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gelesen werden.

Mögliche Beiträge sind unter anderem:

• Berichte über Quidditchspiele und andere Schulveranstaltungen
• Interviews mit Lehrkräften, Schulsprechern oder bekannten Schülerinnen und Schülern
• Rätsel, Horoskope und kleine Kolumnen
• Ein Kummerkasten für anonyme Sorgen und Fragen
• Rezensionen zu Büchern, Zauberfunkmusik oder Theateraufführungen
• Gesellschaftsklatsch und harmlose Gerüchte aus Hogwarts

Die Schülerzeitung wird von einer Lehrkraft betreut. Sie verteilt Aufgaben, achtet auf die Einhaltung der Schulregeln und entscheidet, welche Beiträge veröffentlicht werden können.

Im Jahr 1977 ist besondere Vorsicht geboten. Politische Beiträge, Kritik am Ministerium oder Informationen über gefährdete Mitschülerinnen und Mitschüler können für die Redaktion und die genannten Personen ernste Folgen haben.

Treffzeit: Nach Absprache; viele Artikel werden selbstständig außerhalb fester Treffen verfasst.

Pflichtfächer
Pflichtfächer
Inhalt

Die folgenden Fächer gehören in Hogwarts regulär zum Pflichtunterricht der ersten fünf Jahrgänge. Am Ende des fünften Schuljahres legen die Schülerinnen und Schüler ihre ZAGs ab. Welche Fächer sie anschließend in den sechsten und siebten Jahrgängen weiterführen dürfen, hängt von ihren Ergebnissen, den Anforderungen der jeweiligen Lehrkraft und den Voraussetzungen für ihren späteren Berufsweg ab.

Im Schuljahr 1977/78 ist der Unterricht zusätzlich von den politischen Veränderungen innerhalb Großbritanniens geprägt. Einige Fächer wurden verändert, andere vollständig gestrichen oder durch neue verpflichtende Unterrichtseinheiten ersetzt.

Astronomie

Der Astronomieunterricht findet überwiegend nachts im Astronomieturm statt. Schülerinnen und Schüler beobachten Sterne, Planeten, Monde und Sternbilder mithilfe von Teleskopen und tragen deren Positionen in Himmelskarten ein.

Neben der Beobachtung des Nachthimmels lernen sie, wie bestimmte Konstellationen, Mondphasen und planetare Bewegungen magische Vorgänge beeinflussen können. Astronomie verlangt Geduld, Genauigkeit und die Bereitschaft, auch bei Kälte, Wind oder Müdigkeit aufmerksam zu bleiben.

Besenflugstunden

Die Besenflugstunden sind ausschließlich für den ersten Jahrgang verpflichtend. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Handhabung eines Besens: Aufsteigen, Landen, Steuern, Bremsen und das sichere Verhalten in der Luft.

Der Unterricht findet auf dem Quidditchfeld statt und dient vor allem dazu, Unsicherheiten abzubauen und grundlegende Flugfähigkeiten zu vermitteln. Wer später Quidditch spielen oder andere fliegende Fortbewegungsmittel nutzen möchte, profitiert von diesen ersten Erfahrungen.

Geschichte der Zauberei

Geschichte der Zauberei vermittelt die Entwicklung der magischen Welt, bedeutende historische Ereignisse, Kriege, Goblinaufstände, Gesetze, berühmte Hexen und Zauberer sowie die Entstehung wichtiger Institutionen.

Der Unterricht wird traditionell von einem Geist gehalten und gilt unter vielen Schülerinnen und Schülern als eher trocken. Dennoch kann das Fach entscheidend sein, um politische Entwicklungen, alte Familienkonflikte, frühere Formen der Diskriminierung oder die Ursprünge bestimmter magischer Traditionen besser zu verstehen.

Gerade im Schuljahr 1977/78 wird deutlich, dass Geschichte nie vollkommen neutral ist. Welche Ereignisse besprochen, ausgelassen oder besonders hervorgehoben werden, kann stark davon abhängen, welche politische Haltung die jeweilige Lehrkraft oder das Ministerium vertritt.

Kräuterkunde

In Kräuterkunde dreht sich alles um magische Pflanzen, Pilze, Samen und Kräuter. Schülerinnen und Schüler lernen, wie man Pflanzen erkennt, anbaut, pflegt, erntet und sicher verarbeitet.

Viele Gewächse besitzen heilende, berauschende, schützende oder gefährliche Eigenschaften. Einige Pflanzen reagieren empfindlich auf Berührungen, Licht, Temperatur oder bestimmte Zauber. Deshalb gehören Schutzkleidung, genaue Anweisungen und sorgfältige Beobachtung zum Unterricht dazu.

Kräuterkunde ist besonders wichtig für spätere Heilerinnen und Heiler, Zaubertrankbrauer, Magiezoologen und alle, die mit seltenen Pflanzen oder magischen Gärten arbeiten möchten.

Verteidigung gegen die Dunklen Künste

In Verteidigung gegen die Dunklen Künste lernten Schülerinnen und Schüler ursprünglich, sich gegen gefährliche Flüche, dunkle Magie, magische Kreaturen und andere Bedrohungen zu schützen. Der Unterricht umfasste Schutzzauber, Gegenzauber, die Erkennung gefährlicher magischer Gegenstände und grundlegende Verteidigungsstrategien.

Dieses Fach wurde im Schuljahr 1977/78 offiziell gestrichen.

An seine Stelle trat das Pflichtfach Dunkle Künste, das nicht mehr auf Schutz und Abwehr, sondern auf das Erlernen, Erkennen und Anwenden dunkler Magie ausgerichtet ist.

Verwandlung

Im Fach Verwandlung lernen Schülerinnen und Schüler, Gegenstände, Tiere und unter bestimmten Voraussetzungen auch Lebewesen magisch zu verändern. Dabei kommt es auf Konzentration, eine klare Vorstellung des gewünschten Ergebnisses, den richtigen Zauberstabgebrauch und die korrekte Zauberformel an.

Der Unterricht beginnt meist mit einfachen Veränderungen, etwa dem Verwandeln von Streichhölzern, Tieren aus Papier oder kleinen Gegenständen. Mit zunehmendem Alter werden die Aufgaben komplexer und verlangen ein deutlich höheres Maß an Kontrolle.

Fehlerhafte Verwandlungen können unangenehme oder gefährliche Folgen haben. Deshalb gilt Verwandlung als eines der anspruchsvollsten Fächer in Hogwarts.

Zauberkunst

Zauberkunst beschäftigt sich mit Zaubersprüchen und ihrer sicheren Anwendung. Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie mit Zauberstab, Bewegung, Aussprache und Konzentration Gegenstände oder Lebewesen beeinflussen können.

Dazu gehören beispielsweise Schwebezauber, Lichtzauber, Aufräumzauber, Reparaturzauber, Schutzzauber und viele weitere alltägliche oder nützliche Formen der Magie. Ziel des Unterrichts ist es, Magie kontrolliert und präzise einzusetzen.

Zauberkunst bildet eine wichtige Grundlage für fast alle anderen magischen Fächer. Wer Zauber unsauber ausführt, falsche Betonungen verwendet oder sich nicht konzentriert, kann schnell unerwartete Ergebnisse hervorrufen.

Zaubertränke

Im Zaubertrankunterricht lernen Schülerinnen und Schüler die Kunst des Brauens magischer Tränke. Sie arbeiten mit Zutaten wie Pflanzen, Wurzeln, Pilzen, tierischen Bestandteilen, Mineralien und magischen Substanzen.

Wichtig sind nicht nur die richtige Rezeptur, sondern auch Temperatur, Reihenfolge, Schneidetechnik, Rührbewegung und genaue Dosierung. Ein kleiner Fehler kann dazu führen, dass ein Trank wirkungslos bleibt, explodiert, sich verfärbt oder unerwünschte Nebenwirkungen auslöst.

Zaubertränke sind für zahlreiche Berufe wichtig, etwa für Heilerinnen und Heiler, Auroren, Apotheker, Forscher oder Fluchbrecher. Das Fach verlangt Geduld, Sorgfalt und die Fähigkeit, auch unter Druck präzise zu arbeiten.

Pflichtfächer für alle Jahrgänge im Schuljahr 1977/78

Im Schuljahr 1977/78 wurden zwei weitere Fächer eingeführt, die für sämtliche Jahrgänge verpflichtend sind. Anders als die regulären Pflichtfächer finden diese Unterrichtseinheiten jahrgangsübergreifend statt und stehen besonders unter der Kontrolle der neuen Schul- und Ministeriumsleitung.

Duellieren

Der Duellierunterricht findet einmal wöchentlich in der Großen Halle statt. Alle Jahrgänge nehmen gleichzeitig teil, werden jedoch je nach Alter, Erfahrung und Können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.

Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des magischen Zweikampfs: Haltung, Reaktion, Entwaffnung, Schutzzauber, Ausweichbewegungen und kontrollierte Angriffszauber. Dabei geht es offiziell um Selbstverteidigung, Disziplin und die Fähigkeit, sich in gefährlichen Situationen zu behaupten.

In der Praxis wird der Unterricht zunehmend härter. Fehler, Unsicherheit und mangelnde Reaktionsfähigkeit werden nicht immer geduldig behandelt. Besonders ältere Schülerinnen und Schüler stehen unter Druck, ihre Fähigkeiten öffentlich unter Beweis zu stellen.

Dunkle Künste

Das Fach Dunkle Künste ersetzt im Schuljahr 1977/78 den bisherigen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Statt sich hauptsächlich mit Schutz, Gegenzaubern und der Abwehr gefährlicher Magie zu beschäftigen, lernen die Schülerinnen und Schüler nun die Grundlagen dunkler Flüche, magischer Einschüchterung und kontrollierter Angriffszauber.

Zum Unterricht gehören die Geschichte dunkler Magie, die Einordnung verschiedener Flucharten, ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände sowie die theoretische und praktische Beschäftigung mit verbotener Magie. Auch die Unverzeihlichen Flüche werden behandelt und als Mittel ministerieller Macht dargestellt.

Der Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler belastend. Manche sehen darin eine Chance, sich zu schützen oder Anerkennung zu gewinnen. Andere empfinden die neue Ausrichtung als bedrohlich, insbesondere weil Widerstand, Unsicherheit oder moralische Einwände schnell als Schwäche oder Illoyalität ausgelegt werden können.

Sexualkunde

Verpflichtend für die Jahrgänge 4-7. Der Sexualkundeunterricht behandelt altersgerecht die körperliche Entwicklung, Pubertät, Beziehungen, Schwangerschaft, Verhütung und den verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Intimität.

Im Mittelpunkt stehen außerdem persönliche Grenzen, Einvernehmen und die Frage, wie man erkennt, ob eine Situation für alle Beteiligten sicher und gewollt ist. Schülerinnen und Schüler lernen, dass niemand Anspruch auf den Körper, die Gefühle oder die Zuneigung einer anderen Person hat.

Auch magische Besonderheiten werden im Unterricht angesprochen. Dazu gehören beispielsweise Liebestränke, Amortentia, Verzauberungen zur Beeinflussung von Gefühlen sowie die Gefahren von Zwangs- und Manipulationsmagie. Diese Mittel werden nicht als romantisch oder harmlos dargestellt, sondern als ernsthafte Eingriffe in die Selbstbestimmung einer Person.

Der Unterricht findet getrennt nach Jahrgängen statt und wird dem Alter sowie dem jeweiligen Wissensstand angepasst. Jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vor allem mit körperlicher Entwicklung, Freundschaft, Grenzen und Veränderungen während der Pubertät. In höheren Jahrgängen kommen Themen wie Beziehungen, Verhütung, Schwangerschaft, sexuelle Gesundheit und rechtliche Folgen magischer Beeinflussung hinzu.

Im Schuljahr 1977/78 steht das Fach unter besonderer Beobachtung. Einige Inhalte werden durch die neue Schul- und Ministeriumsleitung stärker auf Ehe, Familie und „standesgemäßes“ Verhalten ausgerichtet. Nicht alle Lehrkräfte teilen diese Sichtweise, weshalb der Unterricht je nach Klasse und Lehrperson unterschiedlich geprägt sein kann.

Wahlfächer
Wahlfächer
Inhalt

Neben den regulären Pflichtfächern können Schülerinnen und Schüler zusätzliche Wahlfächer belegen. Diese ermöglichen es ihnen, eigene Interessen zu vertiefen und sich bereits während der Schulzeit auf bestimmte spätere Berufe oder magische Fachbereiche vorzubereiten.

Wahlfächer verlangen häufig mehr Eigeninitiative, zusätzliche Hausaufgaben und eine gewisse Bereitschaft, sich auch mit komplexeren theoretischen Themen auseinanderzusetzen. Nicht jedes Fach wird von allen Häusern oder Jahrgängen gleich stark besucht, weshalb manche Kurse sehr klein sein können.

Alte Runen

Im Fach Alte Runen lernen Schülerinnen und Schüler, historische Runenschriften zu lesen, zu übersetzen und ihre Bedeutung zu verstehen. Viele dieser Zeichen stehen in engem Zusammenhang mit alter Magie, Schutzzaubern, Ritualen, Flüchen oder magischen Gegenständen.

Der Unterricht besteht zu großen Teilen aus Übersetzungen, Symbolkunde und der Analyse alter Texte. Manche Runen wirken auf den ersten Blick harmlos, können in Verbindung mit anderen Zeichen jedoch völlig neue Bedeutungen erhalten. Deshalb sind Genauigkeit, Geduld und ein gutes Verständnis für Zusammenhänge besonders wichtig.

Alte Runen sind vor allem für Figuren interessant, die sich für Geschichte, Artefakte, Fluchbrechen, Forschung oder alte Familiengeheimnisse begeistern.

Arithmantik

Arithmantik beschäftigt sich mit Zahlenmystik und der magischen Bedeutung bestimmter Zahlenfolgen. Schülerinnen und Schüler lernen, Zahlen zu berechnen, Deutungen zu erstellen und Muster zu erkennen, die Hinweise auf Charakter, Entwicklung oder mögliche Ereignisse geben können.

Das Fach gilt als anspruchsvoll und theoretisch. Es verlangt logisches Denken, mathematisches Verständnis und die Fähigkeit, abstrakte Zusammenhänge zu erkennen. Manche Schülerinnen und Schüler lieben die Genauigkeit der Arithmantik, während andere sich mit den vielen Berechnungen schwertun.

Arithmantik kann für spätere Berufe in Forschung, Fluchbrechen, Wahrsagerei, Magischer Gesetzgebung oder Zaubertrankentwicklung hilfreich sein.

Muggelkunde

Muggelkunde vermittelt Wissen über die nichtmagische Bevölkerung, ihre Gesellschaft, ihren Alltag und ihre technischen Entwicklungen. Schülerinnen und Schüler lernen, wie Muggel ohne Magie leben, arbeiten, reisen, kommunizieren und Probleme lösen.

Themen können unter anderem Verkehrsmittel, Geld, Schulen, Medizin, Haushaltsgeräte, Zeitungen, Fernsehen, Musik, Politik und gesellschaftliche Regeln der Muggelwelt sein. Gerade für reinblütige Schülerinnen und Schüler kann das Fach die erste Gelegenheit sein, sich ausführlicher mit einer Welt zu beschäftigen, über die in ihren Familien kaum gesprochen wird.

Im Schuljahr 1977/78 ist Muggelkunde kein vollkommen neutrales Fach. Die neue politische Lage sorgt dafür, dass Inhalte stärker kontrolliert werden und Muggel als minderwertig oder gefährlich dargestellt werden.

Pflege magischer Geschöpfe

In Pflege magischer Geschöpfe lernen Schülerinnen und Schüler verschiedene magische Wesen kennen. Je nach Jahrgang und Sicherheitsstufe geschieht dies theoretisch im Klassenzimmer oder praktisch auf dem Schulgelände, in den Ländereien und gelegentlich in der Nähe des Verbotenen Waldes.

Der Unterricht beschäftigt sich mit Lebensräumen, Nahrung, Verhalten, Gefahren und der verantwortungsvollen Pflege magischer Kreaturen. Dabei wird vermittelt, dass nicht jedes Wesen zahm, freundlich oder für den Umgang mit unerfahrenen Schülerinnen und Schülern geeignet ist.

Das Fach eignet sich besonders für Figuren, die später mit magischen Tieren arbeiten, in Schutzgebieten tätig sein oder sich auf Magiezoologie spezialisieren möchten. Es kann aber auch für Schülerinnen und Schüler interessant sein, die einfach keine Scheu vor schmutzigen Händen, lauten Geräuschen oder unerwarteten Bissen haben.

Wahrsagen

Der Wahrsageunterricht findet im höchsten Turmzimmer von Hogwarts statt. Dort lernen Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Methoden kennen, mit denen sich mögliche Entwicklungen, verborgene Zusammenhänge oder Hinweise auf die Zukunft deuten lassen.

Zu den behandelten Techniken gehören unter anderem Teeblätterlesen, Traumdeutung, Sterndeutung, Handlesen und das Lesen von Kristallkugeln. Auch Symbole, Vorzeichen und wiederkehrende Muster spielen eine wichtige Rolle.

Wahrsagen ist kein exaktes Fach. Deutungen können unterschiedlich ausfallen, sich widersprechen oder erst im Nachhinein verständlich werden. Manche Schülerinnen und Schüler besitzen ein echtes Gespür für Bilder, Symbole und Intuition, während andere vor allem lernen, wie leicht Menschen in zufällige Muster Bedeutungen hineinlesen.

Lehrplan
Lehrplan
Inhalt

Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Zauber und Tränke in welchem Jahrgang regulär behandelt werden. Der Lehrplan beschreibt vor allem die Einführung eines Zaubers oder Trankes – nicht jede Schülerin und jeder Schüler beherrscht ihn anschließend automatisch sicher oder fehlerfrei.

Einige Zauber werden im Laufe der späteren Schuljahre erneut aufgegriffen, vertieft oder unter schwierigeren Bedingungen geübt. Besonders gefährliche Magie darf ausschließlich im Unterricht, unter Aufsicht einer Lehrkraft und mit den vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen angewandt werden.

ACHTUNG: Dunkle Künste im Schuljahr 1977/78

Seit der Umwandlung von Verteidigung gegen die Dunklen Künste in das Pflichtfach Dunkle Künste werden im Schuljahr 1977/78 auch gefährliche Flüche und Formen der Zwangsmagie behandelt.

Die ersten bis vierten Jahrgänge erhalten überwiegend theoretischen Unterricht über Wirkung, Erkennung und Geschichte dieser Magie. Ab dem fünften Jahrgang können die drei Unverzeihlichen Flüche Teil praktischer Unterrichtseinheiten werden. Die Art der Durchführung liegt bei der jeweiligen Lehrkraft.

Welcher Zauber wird wann unterrichtet?



Erster Jahrgang

Alberto – Einfacher Öffnungszauber für nicht verriegelte Türen.
Alohomora – Entriegelt verschlossene Türen, Schlösser und einfache Riegel.
Everte Statum – Schleuderzauber, der ein Ziel zurückstößt.
Expelliarmus – Entwaffnet den Gegner mit einem roten Lichtstrahl.
Flipendo – Stößt ein Ziel um oder drängt es zurück.
Lumos – Erleuchtet die Spitze des Zauberstabs.
Meloflors-Fluch – Setzt der Zielperson einen Kürbis auf den Kopf.
Meteolojinx – Erzeugt eine kleine, örtlich begrenzte Wetterstörung oder einen kurzen Sturm.
Nox – Löscht das mit Lumos erzeugte Zauberstablicht.
Rictusempra – Lässt das Opfer unkontrolliert lachen.
Slugulus Eructo – Bewirkt, dass das Opfer Schnecken hervorwürgt.
Titillando – Kitzelt das Ziel und schwächt dessen Konzentration.
Wingardium Leviosa – Lässt Gegenstände schweben oder kontrolliert durch die Luft gleiten.
Siccare (Forenkanon) – Trocknet kleine, nichtmagische Gegenstände wie Pergament, Bücher oder Kleidung.

Zweiter Jahrgang

Engorgio – Vergrößert Gegenstände oder Lebewesen.
Entlifors – Verwandelt Knallrümpfige Kröter in Enten.
Episkey – Behandelt kleinere Verletzungen wie Schürfwunden, Prellungen oder leichte Verstauchungen.
Expulso – Erzeugt eine kontrollierte Explosion.
Finite – Hebt manche einfache Zauber und Verzauberungen auf.
Feraverto – Verwandelt ein Tier in einen Wasserkelch.
Inanimatus – Versetzt Gegenstände kurzzeitig in eine einfache Bewegung.
Incendio – Entzündet ein Feuer.
Reducio – Verkleinert vergrößerte Gegenstände; Gegenspruch zu Engorgio.
Relaschio – Sendet einen Funkenstrom auf das Ziel; unter Wasser entsteht ein heißer Wasserstrahl. Kann gegen Grindelohs eingesetzt werden.
Reparifarge – Hebt die Wirkung einer Verwandlung auf.
Reparo – Repariert zerbrochene oder beschädigte Gegenstände.
Revelio – Enthüllt verborgene oder verwandelte magische Eigenschaften von Menschen und Objekten.
Spongify – Macht einen Bereich oder Gegenstand weich und federnd.
Frigoria (Forenkanon) – Kühlt kleine Gegenstände oder Getränke ab.

Dritter Jahrgang

Aguamenti – Beschwört einen kontrollierten Wasserstrahl herauf.
Anteoculatia – Verwandelt das Haar einer Person in ein Geweih.
Aparecium – Macht verborgene Schrift oder unsichtbare Tinte sichtbar.
Baubillious – Beschwört einen kleinen Blitz an der Spitze des Zauberstabs.
Depulso – Stößt Gegenstände oder Personen weg; Gegenzauber zu Accio.
Diminuendo – Lässt ein Objekt schrumpfen.
Duro – Verwandelt Gegenstände in Stein.
Felifors – Verwandelt eine Katze in einen Kessel.
Finite Incantatem – Starker Gegenzauber, der mehrere einfache Flüche gleichzeitig aufheben kann.
Flederwichtfluch – Verwandelt die Popel einer Person in kleine, aggressive Fledermäuse.
Furnunculus – Verursacht schmerzhafte Furunkel und Hautreizungen.
Immobilus – Lähmt kleinere Lebewesen oder hält sie bewegungslos.
Petrificus Totalus – Erzeugt eine Ganzkörperklammer und lähmt den Körper vollständig.
Riddikulus – Zauber gegen Irrwichte; lässt sie nach der Vorstellung des Zaubernden lächerlich wirken.
Tarantallegra – Bringt die Beine des Opfers außer Kontrolle und zwingt sie zum Tanzen.
Nodus Solvo (Forenkanon) – Löst einfache Knoten, Schleifen und Verschnürungen.

Vierter Jahrgang

Accio – Aufrufezauber, der Gegenstände aus der Ferne zum Zaubernden holt.
Arania Exumai – Wehrt Spinnen ab oder vertreibt sie.
Bombarda – Erzeugt eine Explosion mittlerer Stärke.
Cistem Aperio – Öffnet Kisten, Truhen und verschlossene Behälter.
Colloportus – Verriegelt Türen, Fenster und Schlösser magisch.
Colovaria – Verändert die Farbe eines Gegenstands.
Confringo – Lässt Gegenstände explodieren oder stark zerbrechen.
Diffindo – Zerschneidet oder durchtrennt Gegenstände.
Evanesco – Lässt kleine Gegenstände verschwinden.
Ferula – Erzeugt eine Schiene mit Verbänden für ein gebrochenes Glied.
Glisseo – Verwandelt eine Treppe in eine Rutsche.
Langlock – Klebt die Zunge des Opfers am Gaumen fest.
Orchideus – Lässt einen Orchideenstrauß aus der Spitze des Zauberstabs hervorbrechen.
Protego – Erzeugt ein magisches Schutzschild vor dem Anwender.
Ratzeputz – Reinigungszauber für Schmutz, Staub und kleinere Unordnung.
Serpensortia – Beschwört eine Schlange aus der Spitze des Zauberstabs.
Vermillious – Lässt rote Funken aus der Zauberstabspitze sprühen.
Signum Luminis (Forenkanon) – Markiert Gegenstände kurzzeitig mit einem leuchtenden Symbol.

Fünfter Jahrgang

Aqua Eructo – Erzeugt und kontrolliert einen kräftigen Schwall Wasser.
Arresto Momentum – Verlangsamt fallende oder sich schnell bewegende Objekte.
Avis – Beschwört kleine Vögel aus der Spitze des Zauberstabs.
Deletrius – Löscht Bilder und magische Nachwirkungen von Prior Incantato.
Descendo – Senkt Dinge herab oder holt sie kontrolliert nach unten.
Deprimo – Erzeugt eine starke Druck- oder Sprengwirkung.
Enervate – Ältere Bezeichnung für Rennervate; hebt die Wirkung von Stupor auf.
Fumos – Erzeugt einen schützenden Rauchschleier.
Impedimenta – Verlangsamt oder stoppt ein Ziel vorübergehend.
Imperturbatio-Zauber – Macht Türen, Wände oder Fenster widerstandsfähig gegen Lauschen und Störungen.
Incarcerus – Fesselt ein Ziel mit Seilen.
Lacarnum Inflamari – Entzündet Stoffe oder kleinere Gegenstände mit einem gezielten Feuerstoß.
Locomotor Mortis – Klammt die Beine des Opfers zusammen.
Mimblewimble – Fesselt die Zunge des Ziels und erschwert ihm das Sprechen über ein bestimmtes Thema.
Mobilicorpus – Bewegt menschliche Körper kontrolliert durch die Luft.
Silencio – Lässt Stimmen oder Hintergrundgeräusche verstummen; kann einen Bereich zeitweise schalldicht machen.
Sonorus – Verstärkt die Stimme.
Stupor – Schockzauber, der das Gegenüber mit einem roten Lichtstrahl betäubt.
Vipera Evanesca – Lässt eine Schlange verschwinden.
Imperio – Einer der drei Unverzeihlichen Flüche; unterwirft das Opfer dem Willen des Zaubernden.
Praesidium Minor (Forenkanon) – Erzeugt einen kleinen, kurzlebigen Schutzkreis gegen harmlose Flüche und Stöße.

Sechster Jahrgang

Alarte Ascendare – Lässt Gegenstände plötzlich in die Höhe schießen.
Anapneo – Entfernt Atemwegsblockaden und kann bei Erstickungsgefahr helfen.
Avifors – Verwandelt Gegenstände in Vögel.
Cantis – Zwingt eine Stimme zum Singen.
Confundo – Verwirrt das Opfer und beeinträchtigt dessen Konzentration.
Densaugeo – Vergrößert die Schneidezähne des Gegenübers.
Geminio – Erzeugt eine exakte magische Kopie eines Gegenstands.
Impervius – Macht Gegenstände wasserabweisend.
Levicorpus – Hängt das Ziel kopfüber in die Luft.
Liberacorpus – Hebt die Wirkung von Levicorpus auf.
Locomotor + Objektname – Bewegungszauber, der den Transport schwerer Gegenstände erleichtert.
Lumos Maxima – Erzeugt besonders helles Licht und kann größere Räume ausleuchten.
Mobiliarbus – Bewegt einen Baum oder größere hölzerne Gegenstände.
Muffliato – Erzeugt bei Menschen in der Umgebung ein Brummen in den Ohren und erschwert das Belauschen.
Oppugno – Bringt kleine Lebewesen oder einfache Organismen dazu, ein Ziel anzugreifen.
Petravadho – Zieht eine Person oder ein Objekt zum Zaubernden heran.
Quietus – Hebt Sonorus auf und dämpft verstärkte Stimmen.
Reductor – Zerkleinert Gegenstände, im besten Fall bis zu Staub.
Rennervate – Gegenzauber zu Stupor; kann geschwächte Personen stabilisieren und wieder zu Bewusstsein bringen.
Waddiwasi – Lässt einen kleinen Gegenstand mit hoher Geschwindigkeit aus einer Öffnung herausschießen.
Crucio – Einer der drei Unverzeihlichen Flüche; verursacht dem Opfer extreme Schmerzen.
Vincula Clara (Forenkanon) – Erzeugt sichtbare, magische Fesseln, die ein Ziel kurzzeitig festhalten können.

Siebter Jahrgang

Ascendio – Lässt Menschen oder Gegenstände in die Höhe steigen.
Bombarda Maxima – Erzeugt eine besonders starke Explosion.
Carpe Retractum – Zieht Gegenstände heran oder ermöglicht es, sich zu einem festen Objekt zu ziehen.
Cave Inimicum – Erzeugt einen Schutzbereich, der feindliche Personen fernhalten oder ihre Annäherung erschweren kann.
Crinus Muto – Verändert Haarfarbe und Frisur einer Person.
Erecto – Richtet Gegenstände auf oder baut einfache Strukturen wie Zelte auf.
Flagrate – Zeichnet glühende Linien, Symbole oder Markierungen in die Luft oder auf Oberflächen.
Homenum Revelio – Sucht die nähere Umgebung nach Menschen ab, auch nach versteckten Personen.
Lacarnum Inflamari – Fortgeschrittene Anwendung zum Entzünden weiter entfernter oder größerer Gegenstände.
Lumos Solem – Erzeugt helles, sonnenähnliches Licht.
Meteolohex Recanto – Beseitigt magisch erzeugtes Wetter.
Obscuro – Erzeugt eine magische Augenbinde, die dem Ziel die Sicht nimmt.
Periculum – Sendet rote Funken als Gefahrensignal aus der Zauberstabspitze.
Protego Totalum – Erzeugt einen starken Schutzzauber über eine größere Fläche.
Repello Muggletum – Hält Muggel fern oder verbirgt Orte und Gegenstände vor ihnen.
Salvio Hexia – Schützt einen Ort längerfristig gegen Flüche, Zauber und magisches Eindringen.
Tergeo – Präziser Reinigungszauber für Kleidung, Oberflächen oder kleinere Verletzungen.
Avada Kedavra – Einer der drei Unverzeihlichen Flüche; der tödliche Fluch.
Custodia Loci (Forenkanon) – Erzeugt eine Warnverzauberung, die meldet, wenn ein geschützter Bereich betreten wird.

Nicht im regulären Unterricht gelehrte Zauber

Die folgenden Zauber gehören nicht zum normalen Hogwarts-Lehrplan. Einige werden nur in besonderen Berufen, durch private Ausbildung oder unter ministerieller Genehmigung gelehrt. Andere gelten als zu gefährlich, zu komplex oder eindeutig illegal.

Amnesia – Verändert das Gedächtnis des Opfers und kann bis zum Verlust ganzer Erinnerungen führen.
Appare Vestigium – Enthüllt goldene Spuren zuvor gewirkter Magie.
Brackium Emendo – Soll gebrochene Knochen heilen, kann bei falscher Anwendung jedoch schwere Folgen haben.
Calvario – Lässt dem Opfer die Haare ausfallen.
Colloshoo – Lässt die Füße einer Person am Boden festkleben.
Defodio – Entfernt größere Stücke aus Gegenständen oder Oberflächen.
Dissendium – Öffnet den Geheimgang zwischen der einäugigen Hexe und dem Keller des Honigtopfs.
Draconifors – Verwandelt einen Gegenstand in einen Drachen.
Expecto Patronum – Beschwört einen Patronus.
Exinvado – Schutzzauber gegen Eindringlinge.
Ex Devoto Incantare – Bricht einen Fluch.
Fidelius-Zauber – Verbirgt ein Geheimnis in einer Person, dem Geheimniswahrer.
Fiendfyre – Dämonenfeuer; nahezu unlöschbare und extrem gefährliche magische Flammen.
Flagrante – Schutzzauber, der bei ungewollter Berührung schwere Brandverletzungen verursachen kann.
Inferno – Erzeugt eine Flammenwand vor dem Zaubernden.
Legilimens – Dringt in die Gedanken einer anderen Person ein.
Mucus ad Nauseam – Verursacht eine heftige Erkältung mit starker Schleimbildung.
Obliviate – Löscht gezielt Erinnerungen aus dem Gedächtnis.
Portus – Verwandelt einen Gegenstand in einen Portschlüssel.
Prior Incantato – Zwingt einen Zauberstab, den zuletzt gewirkten Zauber sichtbar zu machen.
Priori Incantatem – Seltene Fluchumkehr, wenn zwei verbrüderte Zauberstäbe aufeinandertreffen.
Protego Horribilis – Erzeugt einen sehr starken Schutzschild gegen mächtige Zauber.
Protego Maxima – Legt eine starke Schutzbarriere über einen großen Bereich.
Piertotum Locomotor – Versetzt Statuen und Ritterrüstungen in Bewegung oder Gefechtsstellung.
Sectumsempra – Fügt dem Opfer schwere, tiefe Schnittwunden zu.
Secario – Wirkt wie eine messerscharfe magische Peitsche.

Welcher Trank wird wann unterrichtet?



Erster Jahrgang

Heiltrank gegen Furunkel – Beseitigt Furunkel und ähnliche Hautreizungen.
Mega-Power-Trank (Forenkanon) – Verleiht kurzfristig mehr Kraft und körperliche Ausdauer.
Schlafmittel – Bringt die trinkende Person in einen leichten Schlaf.
Unkrautvernichtungstrank – Tötet oder schädigt unerwünschte Pflanzen.

Zweiter Jahrgang

Feuerschutztrank – Ermöglicht es, für kurze Zeit gefahrlos durch Feuer zu gehen.
Feuerspucktrank – Lässt den Trinkenden einen kurzen Feuerstrahl ausstoßen.
Schwelllösung – Lässt Körperteile oder Gegenstände anschwellen, die mit dem Trank in Berührung kommen.
Stärkungstrank – Erhöht vorübergehend die körperliche Stärke des Trinkenden.

Dritter Jahrgang

Doxyzid – Lähmt Doxys für kurze Zeit.
Gegenmittel für häufig verwendete Gifte – Wirkt gegen gewöhnliche und schwächere Gifte.
Plappertrank – Lässt den Trinkenden Unsinn oder Geheimnisse plappern.
Vergesslichkeitstrank – Verursacht vorübergehende Vergesslichkeit.
Wachtrank – Weckt eine Person oder verhindert das Einschlafen.

Vierter Jahrgang

Alterungstrank – Lässt den Trinkenden vorübergehend älter wirken.
Aufpäppeltrank – Hilft bei gewöhnlichen Erkältungen und Erschöpfung.
Beruhigungstrank – Beruhigt eine Person nach Schock, Trauma oder einem starken Gefühlsausbruch.
Schluckauf-Lösung – Verursacht beim Trinkenden anhaltenden Schluckauf.
Schrumpftrank – Lässt den Trinkenden zu einer jüngeren oder kleineren Form schrumpfen.
Skele-Wachs – Unterstützt das Nachwachsen verlorener oder beschädigter Knochen.
Verschönerungstrank – Verändert das äußere Erscheinungsbild vorübergehend positiv.
Weedosoros (Forenkanon) – Starkes Gift, das ausschließlich theoretisch und unter strengster Aufsicht behandelt wird.

Fünfter Jahrgang

Abschwelltrank – Hebt magisch verursachte Schwellungen auf.
Aufheiterungstrank – Erzeugt Wohlbefinden; bei Überdosierung können Singen und Nasenzuckungen auftreten.
Beneblungstrank – Lässt den Trinkenden leichtsinnig, gereizt und streitlustig werden.
Erinnerungstrank – Hilft dabei, sich an Vergessenes zu erinnern.
Euphorie-Elixier – Sonnengelbes Gebräu, das eine euphorische Stimmung erzeugt.
Gripsschärfungstrank – Lässt den Trinkenden klarer denken und verbessert die Konzentration.
Haarsträubender Zaubertrank – Lässt die Haare des Trinkenden zu Berge stehen.
Murtlap-Essenz – Heil- und Abwehrlösung für schmerzhafte magische Verletzungen.

Sechster Jahrgang

Amortentia – Der stärkste Liebestrank; erzeugt keine echte Liebe, kann aber Obsession und starke Abhängigkeit hervorrufen.
Eitergeschwür-Heilmittel – Heilmittel gegen Eitergeschwüre und ähnliche Hautreaktionen.
Funken-Lösung (Forenkanon) – Erzeugt beim Öffnen oder Trinken harmlose magische Funken; beliebt auf Feiern.
Gregor-Zaubertrank (Forenkanon) – Erzeugt ein künstliches Gefühl von Vertrauen gegenüber der Person, die den Trank verabreicht hat.
Trank für einen traumlosen Schlaf – Ermöglicht tieferen, ruhigeren Schlaf und schnellere Erholung.
Trank der lebenden Toten – Starkes Schlafmittel, das eine tiefe Bewusstlosigkeit hervorrufen kann.

Siebter Jahrgang

Blutbildender Trank – Unterstützt die Bildung neuen Blutes nach starkem Blutverlust.
Diptam-Essenz – Heilt offene Wunden und unterstützt die Regeneration von Gewebe.
Felix Felicis – Flüssiges Glück; kann abhängig machen und darf nur sehr begrenzt eingesetzt werden.
Sprengflüssigkeit – Erzeugt beim Kontakt oder falscher Anwendung Explosionen.
Trank des Friedens – Starkes Beruhigungsmittel; bei Überdosierung potenziell tödlich.
Verwirrtrank – Verursacht Verwirrung und Desorientierung.
Weinrautenessenz – Zaubermixtur auf Weinrautenbasis gegen Spätwirkungen von Giften.

Nicht im regulären Unterricht gelehrte Zaubertränke

Alraune-Wiederbelebungstrank – Hebt Erstarrungen oder Leblosigkeit auf, die durch dunkle Magie verursacht wurden.
Sleekeazy’s Haarserum – Bändigt widerspenstiges Haar und erleichtert aufwendige Frisuren.
Veritaserum – Zwingt den Trinkenden dazu, die Wahrheit zu sagen.
Vielsaft-Trank – Verwandlungstrank, der das Aussehen einer anderen Person annimmt.
Wolfsbanntrank – Sehr mächtiger Besänftigungstrank für Werwölfe; hilft ihnen, während der Verwandlung ihren menschlichen Verstand zu bewahren. Muss in der Woche vor Vollmond täglich eingenommen werden.

Für das Ingame zu beachten!

Die Jahreszuordnung ist eine Orientierung für den Unterricht. Jüngere Schülerinnen und Schüler können einfache Zauber aus höheren Jahrgängen kennen, etwa durch ältere Geschwister, private Nachhilfe oder verbotene Bücher. Umgekehrt bedeutet ein behandelter Zauber nicht automatisch, dass jede Figur ihn sicher beherrscht.

Besonders im Schuljahr 1977/78 können die Fächer Duellieren und Dunkle Künste für Angst, Ehrgeiz, Konflikte oder heimliche Widerstandsaktionen sorgen. Die Beherrschung gefährlicher Magie kann Anerkennung bringen – oder ein Grund sein, weshalb andere einer Figur nicht mehr vertrauen.

Die Schule
Allgemeines & Geschichte der Schule
Inhalt

Draco dormiens nunquam titillandus – Kitzle niemals einen schlafenden Drachen.

Hogwarts ist eine der ältesten, bekanntesten und traditionsreichsten Schulen für Hexerei und Zauberei Europas. Das Schloss liegt verborgen in den schottischen Highlands, weit entfernt von Muggelstädten und gewöhnlichen Verkehrswegen. Sein genauer Standort ist ein streng gehütetes Geheimnis.

Für Muggel ist Hogwarts durch starke Schutzzauber verborgen. Wo Hexen und Zauberer ein riesiges Schloss mit Türmen, Höfen, Seen und weitläufigem Gelände sehen, erkennen Nichtmagische lediglich gefährliche Ruinen, Warnschilder und einen Ort, den sie möglichst schnell wieder verlassen möchten.

Hogwarts nimmt überwiegend magisch begabte Kinder aus Großbritannien und Irland auf. Die meisten Schülerinnen und Schüler erhalten im Alter von elf Jahren ihren Hogwartsbrief und beginnen ihre Ausbildung am 1. September. Der Schulbesuch dauert sieben Jahre.

Das Schloss gilt als sicherer Ort, ist jedoch niemals vollkommen ungefährlich gewesen. Hogwarts ist voller alter Magie, verborgener Räume, Geheimgänge, verzauberter Gegenstände, Geister, magischer Kreaturen und Geheimnisse, die selbst viele Lehrkräfte nicht vollständig kennen.

Die Gründung von Hogwarts

Hogwarts wurde um das Jahr 993 von vier der berühmtesten Hexen und Zauberer ihrer Zeit gegründet: Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Salazar Slytherin und Rowena Ravenclaw.

Die vier Gründer wollten einen Ort schaffen, an dem junge Menschen ihre magischen Fähigkeiten sicher erlernen und weiterentwickeln konnten. Zu dieser Zeit wurden Hexen und Zauberer von vielen Muggeln gefürchtet, verfolgt oder als Bedrohung betrachtet. Hogwarts entstand deshalb bewusst fernab neugieriger Augen und wurde von Beginn an mit mächtigen Schutzzaubern versehen.

Jeder Gründer brachte eigene Vorstellungen davon mit, welche Eigenschaften und Fähigkeiten gefördert werden sollten. Daraus entstanden die vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin.

Godric Gryffindor

Godric Gryffindor galt als mutig, entschlossen und außergewöhnlich begabt im Duellieren. Er setzte sich dafür ein, dass magisch begabte Kinder unabhängig von ihrer Herkunft Hogwarts besuchen durften.

Sein Haus Gryffindor steht bis heute vor allem für Mut, Tapferkeit, Entschlossenheit und die Bereitschaft, für andere einzustehen.

Helga Hufflepuff

Helga Hufflepuff war für ihre Geduld, Fairness und ihren ausgeprägten Gemeinschaftssinn bekannt. Sie vertrat den Gedanken, dass nicht nur besonders talentierte oder berühmte Kinder eine magische Ausbildung verdienen.

Ihr Haus Hufflepuff steht für Loyalität, Fleiß, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Viele Traditionen rund um die Hogwarts-Küche und die großen Festmahle gehen auf Helga Hufflepuffs magische Fähigkeiten zurück.

Rowena Ravenclaw

Rowena Ravenclaw galt als eine der klügsten Hexen ihrer Zeit. Sie wurde mit Weisheit, Wissen, Kreativität und einem großen Verständnis für magische Theorie verbunden.

Ihr Haus Ravenclaw steht für Intelligenz, Neugier, Individualität und den Wunsch, die Welt zu verstehen. Eine alte Legende erzählt, dass Rowena der Schule ihren Namen gab, nachdem sie von einem Warzenschwein geträumt hatte, das sie zu einem See und einer hohen Klippe führte.

Salazar Slytherin

Salazar Slytherin war ein hochbegabter Zauberer, Parselmund und überzeugter Verfechter der Blutreinheitsideologie. Während die anderen Gründer auch muggelstämmige Kinder unterrichten wollten, verlangte Slytherin, dass nur Kinder aus rein magischen Familien Hogwarts besuchen sollten.

Aus diesem Konflikt entstand ein tiefer Bruch zwischen den Gründern. Besonders Godric Gryffindor widersprach Slytherin entschieden. Schließlich verließ Salazar Slytherin Hogwarts.

Sein Haus Slytherin steht für Ehrgeiz, Einfallsreichtum, Zielstrebigkeit und strategisches Denken. Diese Eigenschaften machen jedoch niemanden automatisch zu einem Anhänger von Blutreinheitsideologien oder Dunkler Magie.

Die Kammer des Schreckens

Bevor Salazar Slytherin Hogwarts verließ, schuf er heimlich die Kammer des Schreckens unter dem Schloss. Die übrigen Gründer wussten nichts von diesem Ort.

Der Legende nach befindet sich in der Kammer ein Monster, das nur von Slytherins wahrem Erben kontrolliert werden kann. Es sollte eines Tages die muggelstämmigen Schülerinnen und Schüler aus Hogwarts vertreiben oder vernichten.

Für viele gilt die Kammer des Schreckens als düstere Geschichte aus einer fernen Vergangenheit. Im Jahr 1977 erhält diese Legende jedoch neue Bedeutung, da Blutreinheit, Herkunft und politische Loyalität wieder stärker über Sicherheit, Rechte und Zukunft entscheiden.

Der Sprechende Hut

Zu Beginn entschieden die vier Gründer selbst, welche Schülerinnen und Schüler in ihr jeweiliges Haus aufgenommen wurden. Als sie älter wurden, stellte sich die Frage, wie diese Tradition nach ihrem Tod fortgeführt werden sollte.

Godric Gryffindor stellte dafür seinen Hut zur Verfügung. Alle vier Gründer verzauberten ihn gemeinsam und gaben ihm Teile ihrer Weisheit, ihrer Vorstellungen und ihrer Fähigkeit, Menschen einzuschätzen.

Seitdem wird jeder Erstklässler bei der Einschulungsfeier durch den Sprechenden Hut einem Haus zugeteilt. Der Hut berücksichtigt dabei nicht nur Talente und Eigenschaften, sondern auch Wünsche, Werte und mögliche Entwicklung einer Person.

Eine Hauszuordnung ist kein Urteil über Gut oder Böse. Sie beschreibt weder den gesamten Charakter einer Person noch legt sie fest, wer sie im späteren Leben werden muss.

Das Schloss & seine Schutzzauber

Hogwarts ist weit mehr als ein gewöhnliches Schloss. Seine Treppen verändern ihre Richtung, Porträts können sprechen und sich bewegen, Türen erscheinen oder verschwinden und manche Räume scheinen nur dann zugänglich zu sein, wenn eine Person sie wirklich braucht.

Das Gebäude wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert, geschützt und verändert. Viele Bereiche stammen noch aus der Zeit der Gründer, während andere später ergänzt wurden. Selbst erfahrene Lehrkräfte kennen nicht jede Abkürzung, jeden Geheimgang oder jede verborgene Kammer des Schlosses.

Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehört, dass Apparieren und Disapparieren innerhalb Hogwarts und auf dem Schulgelände normalerweise nicht möglich ist. Dies soll verhindern, dass Fremde unbemerkt eindringen oder Schülerinnen und Schüler das Gelände auf gefährliche Weise verlassen.

Zum Gelände gehören unter anderem der Schwarze See, die Ländereien, die Gewächshäuser, der Quidditchplatz, die Eulerei, der Bootssteg, Hagrids Hütte und der Verbotene Wald.

Die Anreise nach Hogwarts

Traditionell reisen die meisten Schülerinnen und Schüler mit dem Hogwarts-Express an. Der Zug fährt am 1. September vom Gleis neundreiviertel am Bahnhof King’s Cross in London ab und bringt die Kinder zum Bahnhof von Hogsmeade.

Von dort fahren Erstklässler in kleinen Booten über den Schwarzen See zum Schloss, während ältere Schülerinnen und Schüler meist mit Kutschen zu den Toren Hogwarts’ gelangen.

Der Hogwarts-Express wurde eingeführt, nachdem die Anreise zur Schule durch Besen, Portschlüssel, Apparieren oder magische Kreaturen zu unübersichtlich und zu auffällig geworden war. Besonders nach dem Internationalen Geheimhaltungsabkommen wurde eine sichere, einheitliche und weniger auffällige Lösung notwendig.

Hogwarts im 20. Jahrhundert

Hogwarts hat über Jahrhunderte hinweg Kriege, politische Umbrüche, ministerielle Eingriffe und gesellschaftliche Konflikte überstanden. Die Schule war nie vollkommen von der Außenwelt getrennt, auch wenn viele Familien sie gerne als geschützten Ort betrachten möchten.

Alte Rivalitäten zwischen den Häusern, Familienfehden, Blutstatusdenken und politische Überzeugungen haben Hogwarts immer wieder beeinflusst. Dennoch entstanden innerhalb des Schlosses auch Freundschaften, Liebesgeschichten, Bündnisse und Widerstand über Haus- und Herkunftsgrenzen hinweg.

Hogwarts im Jahr 1977 (Forenkanon)

Das Schuljahr 1977/78 steht unter dem Schatten der Ereignisse des vergangenen Jahres. Bereits während der Halloweenfeier 1976 kam es in Hogwarts zu einem Angriff auf muggelstämmige Schülerinnen und Schüler.

Am 25. Juni 1977 wurde Hogwarts während der Abschlussfeier erneut zum Schauplatz einer großen Schlacht. Gleichzeitig kam es in der Winkelgasse zu weiteren Angriffen. Viele Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben, darunter auch Albus Dumbledore und Lord Voldemort.

Obwohl Voldemort tot ist, verschwanden seine Anhänger nicht. Viele Todesser waren längst in Ministerium, Verwaltung und Gesellschaft verankert. Mit Alcott Rowles Ernennung zum Zaubereiminister im September 1977 nahm der Einfluss des Regimes weiter zu.

Der aktuelle Schulleiter ist Matthew Talkalot. (Forenkanon)

Unter seiner Leitung verändert sich Hogwarts sichtbar. Neue Pflichtfächer wie Duellieren und Dunkle Künste, strengere Regeln, stärkere Kontrolle und ein wachsender Druck auf muggelstämmige Schülerinnen und Schüler prägen den Schulalltag.

Schulalltag, Schuluniform & Schülervertretung
Inhalt

Hogwarts ist nicht nur ein Ort des Unterrichts, sondern für die meisten Schülerinnen und Schüler über viele Jahre hinweg ein zweites Zuhause. Zwischen Hausaufgaben, Mahlzeiten in der Großen Halle, Unterricht, Quidditch, Clubs, Freundschaften und nächtlichen Streifzügen durch die Korridore entsteht ein Alltag, der weit über den Stundenplan hinausgeht.

Im Schuljahr 1977/78 ist dieser Alltag jedoch deutlich angespannter als in den Jahren zuvor. Neue Regeln, die Einführung der Dunklen Künste, verpflichtender Duellierunterricht und die wachsende Präsenz ministerieller Interessen sorgen dafür, dass selbst gewöhnliche Schulmomente politisch werden können.

Der Schulalltag

Die Schülerinnen und Schüler wohnen während des Schuljahres in den Schlafsälen ihrer Häuser. Jedes Haus besitzt einen eigenen Gemeinschaftsraum, der als Treffpunkt, Lernort und Rückzugsraum dient. Dort werden Hausaufgaben erledigt, Briefe geschrieben, Karten gespielt, Freundschaften gepflegt und Gerüchte ausgetauscht.

Der Tag beginnt meist mit dem Frühstück in der Großen Halle. Die Eulenpost trifft häufig während oder kurz nach dem Frühstück ein, weshalb viele Schülerinnen und Schüler diesen Moment besonders aufmerksam verfolgen. Ein Brief von zuhause, eine schlechte Nachricht, ein Päckchen mit Süßigkeiten oder eine unerwartete Eule können den gesamten Tag verändern.

Nach dem Frühstück beginnt der Unterricht. Die Stundenpläne unterscheiden sich je nach Jahrgang, Fachwahl und Haus. Manche Fächer finden in gewöhnlichen Klassenzimmern statt, andere in den Gewächshäusern, den Kerkern, auf dem Quidditchfeld, im Astronomieturm oder draußen auf dem Schulgelände.

Das Mittagessen und Abendessen werden ebenfalls gemeinsam in der Großen Halle eingenommen. Gerade diese Mahlzeiten sind wichtige soziale Momente: Neuigkeiten verbreiten sich schnell, Hausrivalitäten werden sichtbar und selbst kleine Streitigkeiten können vor hunderten Augen stattfinden.

Nach dem Unterricht nutzen viele Schülerinnen und Schüler ihre freie Zeit für Hausaufgaben, die Bibliothek, Quidditchtraining, Clubs, Treffen mit Freunden oder persönliche Projekte. Astronomieunterricht und manche Aktivitäten finden erst nach Einbruch der Dunkelheit statt.

Freizeit & Wochenenden (Forenkanon)

An den Wochenenden findet normalerweise kein regulärer Pflichtunterricht statt. Dennoch sind Schülerinnen und Schüler selten wirklich frei. Hausaufgaben, Nachhilfe, Quidditchtraining, Strafarbeiten, Clubtreffen oder besondere Unterrichtsvorbereitungen können einen großen Teil der freien Zeit einnehmen.

Viele verbringen ihre Wochenenden in den Gemeinschaftsräumen, auf dem Schulgelände, in der Bibliothek oder bei Freunden aus anderen Häusern. Ältere Schülerinnen und Schüler dürfen bei entsprechender Genehmigung gelegentlich Hogsmeade besuchen.

Im Schuljahr 1977/78 werden Aufenthalte außerhalb des Schlosses jedoch strenger kontrolliert. Besonders muggelstämmige Schülerinnen und Schüler, bekannte Regelbrecher oder Personen mit auffälligen Familienkontakten können leichter unter Beobachtung geraten.

Nachtruhe & Regeln (Forenkanon)

Nach der offiziellen Nachtruhe sollen sich alle Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Gemeinschaftsräumen oder Schlafsälen befinden. Wer ohne triftigen Grund nachts auf den Korridoren erwischt wird, muss mit Hauspunkteabzug, Strafarbeiten oder einer Meldung an den Hauslehrer rechnen.

Besonders streng verboten sind nächtliche Ausflüge in den Verbotenen Wald, unangemeldete Duelle, der Aufenthalt in gesperrten Bereichen sowie der Einsatz gefährlicher Magie außerhalb des Unterrichts.

Natürlich bedeutet eine Regel in Hogwarts nicht automatisch, dass sie niemals gebrochen wird. Geheimgänge, lose Steine, verschwundene Treppenstufen und das Wissen älterer Schülerinnen und Schüler sorgen dafür, dass manche Wege durch das Schloss nur denjenigen bekannt sind, die wissen, wonach sie suchen müssen.

Die Schuluniform

Die offizielle Hogwarts-Uniform besteht aus schlichten schwarzen Arbeitsroben. Zusätzlich benötigen Schülerinnen und Schüler einen schwarzen Spitzhut für den Tagesgebrauch, Schutzhandschuhe aus Drachenhaut oder einem ähnlichen Material sowie einen schwarzen Winterumhang mit silbernen Verschlüssen.

Alle Kleidungsstücke sollen mit Namensschildern versehen sein, damit Roben, Handschuhe oder Umhänge nicht versehentlich verschwinden oder vertauscht werden. Gerade in einem Schloss voller gleich aussehender schwarzer Kleidung ist das durchaus sinnvoll.

Die Schuluniform ist während des Unterrichts, bei Mahlzeiten in der Großen Halle, bei offiziellen Veranstaltungen und bei schulischen Ausflügen zu tragen. Für besondere Anlässe wie Bälle, Feierlichkeiten oder Aufführungen besitzen viele Schülerinnen und Schüler zusätzlich Festumhänge oder elegantere Roben.

Persönlicher Stil (Forenkanon)

Außerhalb des Unterrichts, in den Gemeinschaftsräumen oder während der Ferien dürfen Schülerinnen und Schüler persönliche Kleidung tragen. Gerade im Jahr 1977 zeigt sich der Stil der Muggelwelt auch unter jungen Hexen und Zauberern: Schlaghosen, hohe Stiefel, auffällige Hemden, Westen, Schmuck, Haarbänder oder selbstverzauberte Accessoires sind nicht ungewöhnlich.

Innerhalb des Unterrichts wird persönlicher Stil jedoch zunehmend kritischer betrachtet. Die Schulleitung und manche Lehrkräfte achten stärker auf ein ordentliches, angepasstes Auftreten. Besonders auffällige Kleidung, politische Symbole oder magisch veränderte Uniformen können Ärger verursachen.

Hauspunkte

Jedes der vier Häuser sammelt im Laufe des Schuljahres Hauspunkte. Diese Punkte entscheiden am Ende des Jahres darüber, welches Haus den Hauspokal gewinnt.

Die aktuellen Punktestände werden in großen, verzauberten Sanduhren im Eingangsbereich von Hogwarts angezeigt. Jede Sanduhr ist einem Haus zugeordnet und füllt oder leert sich je nach vergebenen oder abgezogenen Punkten.

Hauspunkte können für besondere Leistungen, richtige Antworten, Hilfsbereitschaft, Mut, sportliche Erfolge, außergewöhnliche magische Fähigkeiten oder Engagement für die Schule vergeben werden.

Punkte können jedoch auch abgezogen werden, etwa bei Regelverstößen, unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht, gefährlicher Magie, respektlosem Verhalten, nächtlichen Ausflügen oder mutwilliger Sachbeschädigung.

Vergabe von Hauspunkten (Forenkanon)

Lehrkräfte besitzen die größte Befugnis, Hauspunkte zu vergeben oder abzuziehen. Vertrauensschüler, Schulsprecherin und Schulsprecher dürfen in begrenztem Umfang ebenfalls Punkte vergeben oder abziehen, müssen ihre Entscheidung jedoch begründen können.

Grundsätzlich sollen Hauspunkte das Verhalten fördern, nicht persönliche Sympathien belohnen oder Rivalitäten verschärfen. In der Praxis läuft dies jedoch nicht immer gerecht ab. Manche Lehrkräfte bevorzugen bestimmte Häuser, manche Vertrauensschüler nutzen ihre Stellung aus und manche Schülerinnen und Schüler wissen sehr genau, bei wem sie sich besser nicht erwischen lassen sollten.

Im Schuljahr 1977/78 wird das Hauspunktesystem zunehmend politisch. Wer sich anpasst, keine Fragen stellt und die neue Schulordnung unterstützt, kann leichter positiv auffallen. Wer widerspricht, sich schützend vor andere stellt oder als unbequem gilt, riskiert dagegen schneller Konsequenzen.

Der Hauspokal

Am Ende des Schuljahres wird das Haus mit den meisten Punkten mit dem Hauspokal ausgezeichnet. Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Wettbewerb eine Frage von Stolz, Tradition und Hauszugehörigkeit.

Der Gewinn des Hauspokals bringt dem siegreichen Haus Anerkennung, Feierlichkeiten im Gemeinschaftsraum und oft auch eine besondere Dekoration der Großen Halle. Für manche Häuser ist der Pokal ein ernstes Ziel, für andere eher ein Anlass, sich über die Rivalen lustig zu machen.

Der Hauspokal ist vom Quidditchpokal getrennt. Ein Haus kann im Quidditch erfolgreich sein und trotzdem beim Hauspokal verlieren – oder umgekehrt.

Vertrauensschüler

Zu Beginn des fünften Schuljahres werden aus jedem Haus zwei Vertrauensschüler ernannt. Sie behalten ihr Amt normalerweise bis zum Ende ihrer Schulzeit, sofern sie sich nichts Schwerwiegendes zuschulden kommen lassen oder von der Schulleitung abgesetzt werden.

Vertrauensschüler tragen ein Abzeichen mit einem großen „P“ und besitzen eine besondere Stellung innerhalb der Schülerschaft. Sie sollen jüngeren Schülerinnen und Schülern helfen, für Ordnung sorgen und als Verbindung zwischen den Häusern, Lehrkräften und den übrigen Schülerinnen und Schülern dienen.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

• Unterstützung neuer und jüngerer Schülerinnen und Schüler
• Aufsicht in Korridoren, Gemeinschaftsbereichen und auf dem Hogwarts-Express
• Meldung schwerer Regelverstöße an Lehrkräfte oder Hauslehrer
• Vergabe oder Abzug begrenzter Hauspunkte
• Verhängung einfacher Strafarbeiten
• Hilfe bei Veranstaltungen, Festen und schulischen Versammlungen
• Vermittlung bei kleineren Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern

Vertrauensschüler besitzen außerdem Zugang zum Vertrauensschülerbad. Dieses gilt als deutlich komfortabler als die gewöhnlichen Waschräume und ist für viele jüngere Schülerinnen und Schüler ein durchaus beneidenswerter Vorteil.

Grenzen des Amtes (Forenkanon)

Vertrauensschüler sind keine Lehrkräfte und keine Mitglieder des Ministeriums. Sie dürfen keine gefährlichen Strafen verhängen, keine Schülerinnen oder Schüler körperlich zwingen, keine Zimmer durchsuchen und niemanden zu Aussagen drängen.

Sie können Regeln durchsetzen, Verstöße melden und begrenzte schulische Konsequenzen aussprechen. Bei ernsten Vorfällen müssen sie jedoch eine Lehrkraft, den Hauslehrer oder die Schulleitung einschalten.

Gerade im Schuljahr 1977/78 geraten manche Vertrauensschüler unter Druck. Einige werden von Lehrkräften oder älteren Schülerinnen und Schülern dazu gedrängt, Informationen weiterzugeben. Andere versuchen, ihre Stellung zu nutzen, um gefährdete Mitschüler zu schützen oder unauffällig zu warnen.

Schulsprecherin & Schulsprecher

Im siebten Jahrgang werden eine Schulsprecherin und ein Schulsprecher ernannt. Sie stehen an der Spitze der Schülervertretung und koordinieren die Vertrauensschüler aller Häuser.

Das Amt wird nicht durch eine öffentliche Wahl vergeben. Die Schulleitung bestimmt die beiden Personen anhand ihrer schulischen Leistungen, ihres Auftretens, ihrer Verantwortungsbereitschaft und ihres Rufes innerhalb der Schule.

Schulsprecherin und Schulsprecher müssen nicht zwangsläufig zuvor Vertrauensschüler gewesen sein. Häufig verfügen sie jedoch bereits über Erfahrung in Verantwortung, Clubs, Quidditch, schulischen Veranstaltungen oder der Vermittlung zwischen verschiedenen Gruppen.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

• Leitung und Koordination der Vertrauensschüler
• Vertretung der Schülerschaft gegenüber der Schulleitung
• Unterstützung bei Festen, Versammlungen und offiziellen Veranstaltungen
• Vermittlung bei hausübergreifenden Konflikten
• Organisation kleinerer schulischer Aufgaben und Projekte
• Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler mit Problemen oder Anliegen

Auch Schulsprecherin und Schulsprecher dürfen nicht eigenmächtig über schwere Strafen entscheiden. Ihre Rolle besteht vor allem darin, Verantwortung zu übernehmen, Informationen weiterzugeben und innerhalb der Schülerschaft Orientierung zu schaffen.

Die Schülervertretung im Schuljahr 1977/78 (Forenkanon)

Unter normalen Umständen gelten Vertrauensschüler sowie Schulsprecherin und Schulsprecher als Vorbilder. Im Schuljahr 1977/78 wird ihre Stellung jedoch komplizierter.

Die neue Schulordnung erwartet Loyalität, Disziplin und die Bereitschaft, Auffälligkeiten zu melden. Dadurch kann eine Ernennung zur Vertrauensperson für manche Figuren ein Zeichen von Anerkennung sein, für andere jedoch eine Belastung oder sogar eine Gefahr.

Eine Vertrauensschülerin aus einer muggelstämmigen Familie könnte ständig beweisen müssen, dass sie „würdig“ für ihr Amt ist. Ein reinblütiger Schulsprecher könnte zwischen den Erwartungen seiner Familie und seiner Verantwortung gegenüber der Schülerschaft stehen. Andere nutzen ihre Stellung vielleicht, um Informationen weiterzugeben, kleine Regelverstöße zu decken oder Menschen zu schützen, die sonst niemand schützt.

Räumlichkeiten, Geheimnisse & verbotene Orte
Inhalt

Hogwarts ist weit mehr als ein Schloss mit Klassenzimmern und Schlafsälen. Das Gebäude verändert sich, Treppen führen nicht immer dorthin, wohin man sie erwartet, Türen können verschwinden oder sich nur unter bestimmten Bedingungen öffnen und manche Räume zeigen sich nur denjenigen, die wirklich nach ihnen suchen.

Für Schülerinnen und Schüler ist Hogwarts zugleich Schule, Zuhause, Rückzugsort und Labyrinth. Manche Orte sind für alle zugänglich, andere nur für ein bestimmtes Haus, ausgewählte Jahrgänge oder Lehrkräfte. Wieder andere gelten als verboten, gefährlich oder existieren offiziell gar nicht.

Gerade im Schuljahr 1977/78 sollte niemand davon ausgehen, dass ein vertrauter Ort automatisch sicher ist. Neue Regeln, strengere Kontrollen und der Einfluss des Ministeriums sorgen dafür, dass selbst Korridore, Gemeinschaftsräume und abgelegene Türme zunehmend beobachtet werden können.

Die Gemeinschaftsräume



Jedes der vier Häuser besitzt einen eigenen Gemeinschaftsraum mit dazugehörigen Schlafsälen. Diese Bereiche dienen als Treffpunkt, Lernort und Rückzugsraum für die Mitglieder des jeweiligen Hauses.

Außerhalb der Nachtruhe dürfen Schülerinnen und Schüler dort lesen, Hausaufgaben erledigen, Karten spielen, Briefe schreiben oder einfach Zeit mit ihren Freunden verbringen. Die Gemeinschaftsräume sind jedoch keine vollkommen privaten Orte: Vertrauensschüler, Hauslehrer und in Ausnahmefällen auch andere Lehrkräfte können dort erscheinen.

Gryffindor-Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum von Gryffindor liegt hoch oben im Gryffindorturm. Der Zugang wird durch das Porträt der Fetten Dame bewacht, die nur dann Platz macht, wenn das aktuelle Passwort korrekt genannt wird.

Der Raum ist rund, warm und gemütlich eingerichtet. Rote und goldene Stoffe, tiefe Sessel, niedrige Tische und ein großes Kaminfeuer prägen die Atmosphäre. Über Wendeltreppen gelangt man zu den Schlafsälen der Mädchen und Jungen.

Die Fette Dame wechselt das Passwort regelmäßig und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Wer sie beleidigt, beim Singen stört oder mitten in der Nacht weckt, muss damit rechnen, dass sie den Zugang verweigert – selbst dann, wenn das Passwort eigentlich bekannt ist.

Hufflepuff-Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum von Hufflepuff befindet sich in der Nähe der Hogwarts-Küche. Der Eingang liegt hinter einer Reihe großer Fässer in einer schattigen Nische des Korridors.

Um hineinzukommen, muss ein bestimmtes Fass im richtigen Rhythmus angetippt werden. Wer das falsche Fass berührt oder den Rhythmus falsch klopft, wird mit Essig überschüttet.

Der Gemeinschaftsraum selbst ist niedrig, rund und behaglich. Er erinnert an einen großen Dachsbau, besitzt honigfarbenes Holz, gelb-schwarze Dekorationen, viele Pflanzen und kleine runde Fenster knapp über dem Boden. Trotz seiner Lage wirkt der Raum meist hell und freundlich.

Ravenclaw-Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum von Ravenclaw liegt im Ravenclawturm. Er befindet sich weit oben im Schloss und bietet einen weiten Blick über die schottischen Highlands und das Schulgelände.

Der Eingang besitzt kein Passwort. Stattdessen befindet sich an der Tür ein bronzener Adlerklopfer, der jeder Person ein Rätsel stellt. Nur wer die richtige Antwort findet, darf eintreten. Wer scheitert, muss warten, bis jemand anderes das Rätsel löst oder ein neues gestellt wird.

Der Raum ist hell, luftig und in Blau- sowie Bronzetönen gehalten. Hohe Fenster, Sternenmuster an der Decke, Bücherregale und eine Statue Rowena Ravenclaws prägen den Gemeinschaftsraum. Viele Ravenclaws nutzen ihn nicht nur zum Entspannen, sondern auch für Diskussionen, Forschungsarbeiten und lange Gespräche über Magie, Geschichte oder Philosophie.

Slytherin-Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum von Slytherin liegt tief in den Kerkern unterhalb des Schwarzen Sees. Sein Eingang befindet sich hinter einer unscheinbaren Steinwand und öffnet sich nur bei Nennung des korrekten Passworts.

Der lange, niedrige Raum ist von rauem Stein, dunklem Holz und silber-grünen Stoffen geprägt. Durch die Fenster fällt grünliches Licht des Sees hinein, wodurch sich manchmal Schatten und Bewegungen an den Wänden abzeichnen.

Slytherin wirkt weniger gemütlich als die anderen Gemeinschaftsräume, dafür jedoch eindrucksvoll, kühl und beinahe herrschaftlich. Große Sessel, schwere Teppiche, verzierte Kamine und alte Wandteppiche erinnern viele Schülerinnen und Schüler an die Salons alter Reinblutfamilien.

Geheimgänge & verborgene Zugänge



Hogwarts besitzt zahlreiche Geheimwege, versteckte Türen und Räume, die auf keiner gewöhnlichen Karte verzeichnet sind. Nicht jeder Gang ist für Schülerinnen und Schüler zugänglich, nicht jeder führt tatsächlich nach draußen und manche Wege sind seit Jahren verschüttet, versiegelt oder vergessen.

Die folgenden Orte gelten nicht als offizielle Abkürzungen. Wer sie nutzt, muss mit Schulstrafen rechnen. Im Schuljahr 1977/78 kann ein unerlaubter Ausflug aus Hogwarts zusätzlich ministerielle Aufmerksamkeit nach sich ziehen.

Die einäugige Hexe

Eine Statue einer einäugigen Hexe verbirgt einen Geheimgang, der bis in den Keller von Honigtopf in Hogsmeade führt. Der Zugang kann mit dem Zauber Dissendium geöffnet werden.

Der Tunnel ist lang, eng und staubig. Er eignet sich nicht für große Gruppen und ist insbesondere bei Regen oder Schnee unangenehm zu benutzen. Viele Schülerinnen und Schüler kennen die Statue, aber nur wenige wissen, dass sie mehr als Dekoration ist.

Der Tunnel unter der Peitschenden Weide

Unterhalb der Peitschenden Weide liegt ein gefährlicher Tunnel, der zur Heulenden Hütte in Hogsmeade führt. Die Weide bewacht den Eingang und greift alles an, was sich ihr nähert.

Nur wer weiß, wie der Baum kurzzeitig stillgelegt werden kann, hat überhaupt eine Chance, den Tunnel zu betreten. Der Weg ist streng verboten und besonders riskant, da bereits der Zugang zur Weide zu schweren Verletzungen führen kann.

Im Jahr 1977 gilt die Heulende Hütte offiziell als verlassenes, angeblich verwunschenes Gebäude. Die tatsächliche Funktion des Tunnels ist nur einem sehr kleinen Kreis bekannt.

Der Wandteppichgang

Hinter einem Wandteppich in der Nähe des Pokalraums befindet sich ein schmaler Geheimgang, der in die Nähe eines Zauberkunstklassenzimmers führt. Er dient nicht als Weg aus dem Schloss, kann aber eine nützliche Abkürzung sein, wenn man zu spät zum Unterricht kommt oder Filch aus dem Weg gehen möchte.

Der Gang ist dunkel, staubig und nur breit genug für ein oder zwei Personen nebeneinander. Er wird oft übersehen, weil der Wandteppich von außen vollkommen gewöhnlich wirkt.

Der Kücheneingang

Die Hogwarts-Küche befindet sich hinter einem Gemälde einer großen Obstschale. Wer die grüne Birne auf dem Bild kitzelt, verwandelt sie in einen Türgriff und kann die Küche betreten.

Die Küche ist ungefähr so groß wie die Große Halle und liegt direkt darunter. Dort arbeiten die Hauselfen Hogwarts’, bereiten Mahlzeiten vor und sorgen dafür, dass die Tische in der Großen Halle wie von selbst mit Essen gefüllt werden.

Für Schülerinnen und Schüler ist der Zugang nicht ausdrücklich verboten, doch unangekündigte nächtliche Besuche oder der Versuch, Essen für größere Gruppen zu organisieren, können auffallen.

Weitere unbekannte Wege (Forenkanon)

Neben den bekannten Geheimgängen existieren weitere vergessene Treppen, verschlossene Türen, alte Dienstbotengänge und Räume hinter Wandvertäfelungen. Manche führen lediglich in ungenutzte Klassenzimmer oder Lagerräume, andere könnten eine Verbindung zwischen weit entfernten Teilen des Schlosses herstellen.

Nicht jeder dieser Wege ist dauerhaft zugänglich. Manche erscheinen nur bei bestimmten Wetterlagen, zu bestimmten Uhrzeiten oder nach dem Lösen kleiner magischer Rätsel. Andere können sich durch die Veränderungen im Schloss vollständig verschieben.

Der Raum der Wünsche

Der Raum der Wünsche befindet sich im siebten Stock gegenüber einem Wandteppich, der Barnabas den Bekloppten bei dem Versuch zeigt, Trollwesen Ballett beizubringen.

Er erscheint nur dann, wenn jemand ihn wirklich braucht. Um ihn zu finden, muss eine Person dreimal an der betreffenden Wand entlanggehen und sich dabei sehr genau auf das konzentrieren, was sie benötigt.

Der Raum kann sich in sehr unterschiedliche Dinge verwandeln: einen Übungsraum, einen ruhigen Rückzugsort, ein Versteck, ein Badezimmer, einen Lagerraum oder einen Raum voller Gegenstände, die andere Menschen irgendwann verborgen haben.

Unter Hauselfen ist er auch als Komm-und-Geh-Raum bekannt. Manche Schülerinnen und Schüler nennen ihn Raum der verlorenen Dinge, weil er sich bei einem Wunsch nach einem guten Versteck in einen riesigen Bereich voller alter Möbel, kaputter Gegenstände, vergessener Bücher und abgelegter Besitztümer verwandeln kann.

Der Raum ist mächtig, aber nicht allmächtig. Er kann keine Nahrung aus dem Nichts erschaffen und garantiert nicht, dass eine Person dort für immer ungestört bleibt. Wenn mehrere Menschen denselben Bedarf haben, können sie unter Umständen denselben Raum betreten.

Im Schuljahr 1977/78 ist der Raum der Wünsche nur wenigen Personen bewusst bekannt. Viele halten Geschichten darüber für Gerüchte, übertriebene Legenden oder Ausreden von Schülerinnen und Schülern, die behaupten, plötzlich verschwunden zu sein.

Der Lehrerturm (Forenkanon)

Der Lehrerturm umfasst die privaten und halbprivaten Bereiche der Hogwarts-Lehrkräfte. Er liegt abseits der üblichen Schülerwege und ist durch Schutzzauber, verschlossene Türen und aufmerksame Porträts gesichert.

Im unteren Bereich befinden sich ein Aufenthaltsraum für Lehrkräfte, kleinere Besprechungszimmer und Räume für vertrauliche Gespräche mit Schülerinnen und Schülern. Hier werden Stundenpläne organisiert, Strafarbeiten verteilt, Elternbriefe beantwortet und Gespräche über schulische Probleme geführt.

Die oberen Ebenen enthalten private Zimmer einiger Lehrkräfte. Nicht alle Lehrerinnen und Lehrer wohnen dauerhaft im Schloss, doch viele besitzen dort zumindest einen Rückzugsraum, ein Arbeitszimmer oder ein Gästezimmer für lange Unterrichtstage und nächtliche Bereitschaften.

Der Zugang ist Schülerinnen und Schülern grundsätzlich nur auf Einladung erlaubt. Wer unangemeldet im Lehrerturm erwischt wird, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Besonders im Schuljahr 1977/78 gilt der Bereich als sensibel, da dort auch Gespräche mit dem Ministerium, interne Besprechungen und Entscheidungen über Disziplinarmaßnahmen stattfinden können.

Der Verbotene Wald

Der Verbotene Wald beginnt am Rand des Hogwarts-Geländes und erstreckt sich weit über die sichtbaren Grenzen der Schule hinaus. Er ist dicht, dunkel und voller magischer Wesen, die nicht zum Unterrichtsmaterial oder zur Unterhaltung von Schülerinnen und Schülern gehören.

Der Wald beherbergt unter anderem Zentauren, Einhörner, Thestrale, Acromantulas und zahlreiche weitere Wesen. Manche leben friedlich in abgelegenen Bereichen, andere verteidigen ihr Revier oder reagieren aggressiv auf Eindringlinge.

Für Schülerinnen und Schüler ist der Wald grundsätzlich verboten. Ausnahmen gibt es nur bei beaufsichtigtem Unterricht, offiziellen Exkursionen oder besonderen Anweisungen einer Lehrkraft. Selbst dann dürfen die vorgegebenen Wege nicht verlassen werden.

Die Wege im Wald sind nicht zuverlässig. Nebel, magische Pflanzen, Tierpfade und Schutzzauber können dafür sorgen, dass ein bekannter Pfad plötzlich an einem vollkommen anderen Ort endet. Wer allein in den Wald geht, riskiert nicht nur eine Strafe, sondern auch, sich zu verirren oder auf etwas zu treffen, das deutlich gefährlicher ist als erwartet.

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