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Welcome
Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Housepoints
Gryffindor:
11370
Hufflepuff:
4910
Ravenclaw:
6240
Slytherin:
10870
Zeitraum
01.10.1977 – 31.12.1977
Jahreszeit
Herbst / Winter
Wetter
-2 bis 10° Grad
Vollmond
27.10. · 25.11. · 25.12.
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Lexikon

Nachschlagewerk für die magische Welt
Dokumente
Die 70er29
Alle Einträge29Die wilden 70er1Bekannte Bands & Musiker6Magische Bands & Musiker3Muggel Musik Charts4Magische Musik Charts4Drogen & berauschende Mittel1Geschichtliche Ereignisse 3Wohnen & Alltag6Technik im magischen Alltag1
Blutlinien7
Alle Einträge7Die verschiedenen Blutlinien5Reinblütige Gesellschaft & Familientraditionen1Blutsverrat1
Schulen11
Alle Einträge11Beauxbatons1Castelobruxo1Durmstrang1Hogwarts1Ilvermorny1Koldovstoretz1Mahoutokoro1Uagadou1Weitere magische Bildungseinrichtungen1Austauschprogramme 1Schulabschlüsse im Ausland 1
Hogwarts19
Alle Einträge19Alter/Schuljahr/Abschluss1Schulferien 1977/19781Hogsmeade Wochenenden1Quidditch Termine1Clubs & AGs9Pflichtfächer1Wahlfächer1Lehrplan1Die Schule3
Besonderheiten12
Alle Einträge12Wortlose/Zauberstablose Magie1Animagi1Legilimentik1Metamorphmagi 1Okklumentik1Parselmund1Patronuszauber1Seher1Vampire1Veelas1Werwölfe1Magische Wesen1
Magische Orte10
Alle Einträge10Askaban1Der verbotene Wald1Godric's Hollow1Gringotts1Hogsmeade1Internationale magische Orte1Nokturngasse1Versteckte Dörfer1Weitere magische Orte1Winkelgasse1
Magische Welt14
Alle Einträge14Berufe1Feste & Feiertage1Kleidung & Etikette1Kommunikation1Magische Fortbewegungsmittel1Magische Gegenstände1Magische Küche1Orden des Phönix1Todesser1Währung1Zaubersprüche1Zauberstäbe2Zaubertränke1
Magische Sportarten27
Alle Einträge27Quidditch6Quidditch-Weltmeisterschaft1Frostball13Besenrennen 1Creaothceann 1Quodpot 1Zauberkorb1Eiszauberlauf1Bannball1Magische Sportveranstaltungen 1
Ministerium7
Alle Einträge7Allgemeines1Aufbau1Berufe im Ministerium1Gefängnisse und Haftanstalten 1Mysteriumsabteilung1Zaubereiminister1Zaubergamot1
St. Mungos8
Alle Einträge8Allgemeines & Geschichte1Aufbau des Hospitals1Aufnahme & Notfälle1Besuchszeiten1Fluchschäden 1Heilerinnen & Heiler1Janus-Thickey-Station 1Magische Krankheiten 1
Schulen
Beauxbatons
Académie de Magie Beauxbâtons
Inhalt

Die Académie de Magie Beauxbâtons zählt zu den angesehensten magischen Lehranstalten Europas. Sie befindet sich vermutlich in den Pyrenäen, in der Gebirgskette zwischen Frankreich und Spanien. Das Schulgelände besteht aus einem prachtvollen Château, das von weitläufigen, formellen Gärten und gepflegten Rasenflächen umgeben ist. Durch Magie scheint sich die Anlage beinahe mühelos in die bergige Landschaft einzufügen.

Beauxbâtons ist für Eleganz, Disziplin, hohe akademische Ansprüche und gutes Benehmen bekannt. Auftreten, Sprache und gesellschaftliche Etikette spielen an der Schule eine deutlich größere Rolle als an Hogwarts. Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur gute Zauberinnen und Zauberer werden, sondern auch lernen, sich würdevoll in der magischen Gesellschaft zu bewegen.

Die Unterrichtssprache ist überwiegend Französisch. Viele Schülerinnen und Schüler stammen aus Frankreich, doch auch Kinder aus Spanien, Portugal, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien besuchen die Akademie. Dadurch ist Beauxbâtons internationaler geprägt als Hogwarts, auch wenn Französisch im Schulalltag klar dominiert.

Das Schloss und seine Ländereien sollen teilweise durch Alchemistengold finanziert worden sein. Nicolas und Perenelle Flamel lernten sich während ihrer Schulzeit in Beauxbâtons kennen. Im Park der Schule befindet sich zudem ein prächtiger Brunnen, der ihren Namen trägt und dem heilende sowie verschönernde Eigenschaften nachgesagt werden.

Beauxbâtons und Hogwarts verbindet seit Jahrhunderten eine höfliche, aber deutlich spürbare Rivalität. Besonders bei internationalen Wettbewerben und im Zusammenhang mit dem Trimagischen Turnier wird diese Konkurrenz immer wieder sichtbar.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Beauxbâtons seine Schülerinnen und Schüler in Häuser, Gruppen oder andere feste Gemeinschaften einteilt.

Für das Forum wird daher davon ausgegangen, dass Beauxbâtons keine Häuser nach Hogwarts-Vorbild besitzt. Schülerinnen und Schüler leben stattdessen jahrgangsweise in verschiedenen Flügeln des Château. Ältere Jahrgänge übernehmen häufig Verantwortung für jüngere Schülerinnen und Schüler derselben Herkunftsregion oder Ausbildungsschwerpunkte.

Besonders talentierte oder gesellschaftlich herausragende Schülerinnen und Schüler können für akademische Zirkel, Schulgesellschaften, Wettbewerbe oder offizielle Veranstaltungen ausgewählt werden. Diese Zugehörigkeiten ersetzen jedoch keine festen Häuser.

Schulalltag

Der Alltag in Beauxbâtons ist strukturierter und formeller als an Hogwarts. Pünktlichkeit, gepflegte Kleidung, höfliche Anredeformen und ein kontrolliertes Auftreten werden erwartet. Öffentliche Wutausbrüche, ungepflegte Uniformen oder respektloses Verhalten gegenüber Lehrkräften können deutlich strengere Konsequenzen haben als an anderen Schulen.

Die Schule legt großen Wert darauf, dass ihre Schülerinnen und Schüler später als würdige Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Zauberergesellschaft auftreten. Besonders bei offiziellen Empfängen, internationalen Begegnungen oder gesellschaftlichen Veranstaltungen wird darauf geachtet, dass Beauxbâtons einen makellosen Eindruck hinterlässt.

Trotz ihres eleganten Rufes ist die Akademie keine reine Schule für wohlhabende Familien. Auch Kinder aus weniger einflussreichen magischen Haushalten können Beauxbâtons besuchen. Unterschiede in Herkunft, Vermögen und gesellschaftlichem Status sind jedoch durchaus spürbar.

Schuluniform

Die Schuluniform von Beauxbâtons ist deutlich eleganter und farbenfroher als die schwarze Hogwartsrobe. Helle Blautöne, silberne Stickereien, feine Stoffe und sorgfältig gearbeitete Schnitte prägen das Erscheinungsbild der Schule.

Die Uniform soll nicht nur praktisch sein, sondern den Ruf der Akademie widerspiegeln. Schülerinnen und Schüler tragen sie ordentlich, sauber und vollständig. Persönliche Anpassungen sind nur in einem begrenzten Rahmen erlaubt, etwa durch Schmuck, Haaraccessoires oder kleine familiäre Erbstücke.

Pflichtfächer (Forenkanon)

• Astronomie
• Etikette & gesellschaftliches Auftreten
• Flugkunde
• Kräuterkunde
• Magische Geschichte
• Verteidigung gegen dunkle Magie
• Verwandlung
• Zaubertränke
• Verzauberung

Wahlfächer ab dem dritten Jahrgang (Forenkanon)

• Alte Runen
• Arithmantik
• Magisches Gesetz
• Magische Kreaturen Westeuropas
• Magische Pflanzen und Pilze
• Muggelgeschichte
• Wahrsagen
• Zauberkunst & verfeinerte Verzauberung

Wahlfächer ab dem sechsten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Apparieren
• Internationale magische Diplomatie
• Fortgeschrittene Etikette & Gesellschaftskunde
• Heilmagische Grundlagen

Besonderheiten der Ausbildung

Beauxbâtons legt besonderen Wert auf Alchemie, feine Zauberkunst, Etikette, internationale Beziehungen und die Verbindung von Magie mit Kunst, Geschichte und Kultur. Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur, Zauber korrekt auszuführen, sondern auch, sie präzise, ästhetisch und kontrolliert einzusetzen.

Duelle und Verteidigungsmagie werden unterrichtet, stehen jedoch weniger im Mittelpunkt als an Schulen mit stärker militärischer oder kämpferischer Ausrichtung. Von den Schülerinnen und Schülern wird erwartet, Konflikte zunächst mit Wissen, Diplomatie und Selbstbeherrschung zu lösen.

Die Schule im Jahr 1977

Die politische Lage in Großbritannien wird auch in Beauxbâtons aufmerksam verfolgt. Viele Familien sorgen sich über die zunehmende Macht der Todesser, die Angriffe auf Muggelstämmige und die Instabilität des britischen Zaubereiministeriums.

Da Beauxbâtons Schülerinnen und Schüler aus mehreren europäischen Ländern aufnimmt, bleibt die Schule stärker international geprägt als Hogwarts. Dennoch können britische Ereignisse Gespräche, Vorurteile und Spannungen auslösen – besonders bei Familien, die Kontakte nach Großbritannien haben oder deren Angehörige dort leben.

Die Leitung von Beauxbâtons im Jahr 1977 ist im Canon nicht festgelegt und kann im Forum frei ausgestaltet werden. Madame Olympe Maxime ist als spätere Schulleiterin bekannt, ihre Amtszeit in den 1970er Jahren wurde jedoch nicht bestätigt.

Castelobruxo
Castelobruxo
Inhalt

Castelobruxo ist die große brasilianische Schule für Hexerei und Zauberei und nimmt Schülerinnen und Schüler aus ganz Südamerika auf. Die Schule liegt tief verborgen im Regenwald und ist durch starke Magie vor den Augen von Muggeln geschützt. Für nichtmagische Besucher wirkt das Gelände wie eine alte, überwucherte Ruine. Hexen und Zauberer sehen dagegen ein beeindruckendes, quadratisches Gebäude aus goldenem Gestein, das häufig mit einem Tempel verglichen wird.

Das Schulgelände ist weitläufig und eng mit dem Regenwald verbunden. Gärten, Gewächshäuser, offene Innenhöfe, steinerne Wege und geschützte Forschungsgebiete gehören ebenso zum Alltag wie die ständige Nähe zu magischen Pflanzen und Kreaturen. Castelobruxo legt großen Wert darauf, dass seine Schülerinnen und Schüler die Natur nicht nur nutzen, sondern verstehen und respektieren.

Die Schule wird von Caipora bewacht, kleinen, pelzigen und äußerst schelmischen Geistwesen. Sie erscheinen vor allem nachts, überwachen das Gelände und beschützen die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die magischen Kreaturen des Regenwaldes. Wer glaubt, sich unerlaubt in verbotene Gebiete schleichen zu können, sollte nicht unterschätzen, wie kreativ Caipora darin sein können, Eindringlinge zu verwirren, in die Irre zu führen oder bloßzustellen.

Die Unterrichtssprache ist überwiegend Portugiesisch. Da Castelobruxo Schülerinnen und Schüler aus ganz Südamerika aufnimmt, sind Spanisch und andere regionale Sprachen im Schulalltag jedoch keineswegs ungewöhnlich. Gerade ältere Schülerinnen und Schüler sprechen häufig mehrere Sprachen, um sich mit Familien, Austauschschülern oder magischen Gemeinschaften außerhalb Brasiliens verständigen zu können.

Castelobruxo ist besonders für seine herausragende Ausbildung in Kräuterkunde und Magiezoologie bekannt. Die Lage mitten im Regenwald ermöglicht Forschungen und Exkursionen, die an europäischen Schulen kaum denkbar wären. Austauschprogramme für europäische Schülerinnen und Schüler sind deshalb sehr beliebt, vor allem bei Personen, die sich für seltene Pflanzen, Heilmagie, magische Kreaturen oder Trankkunde interessieren.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Castelobruxo ein Haussystem wie Hogwarts besitzt.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Castelobruxo keine festen Häuser hat. Die Schülerinnen und Schüler leben jahrgangsweise in verschiedenen Wohnflügeln des Schlosses. Für Forschungsprojekte, Exkursionen, sportliche Wettbewerbe und besondere Unterrichtseinheiten werden jahrgangsübergreifende Gruppen zusammengestellt.

Diese Gruppen wechseln je nach Fachgebiet und Aufgabe. Eine Schülerin kann beispielsweise mit einer Gruppe magische Pflanzen im Regenwald erforschen, während sie in einem anderen Semester mit völlig anderen Mitschülern an Schutzzaubern, Heilmagie oder der Beobachtung seltener Kreaturen arbeitet.

Schulalltag

Der Unterricht in Castelobruxo ist stark praxisorientiert. Viele Stunden finden nicht nur in Klassenzimmern statt, sondern in Gewächshäusern, Laboren, geschützten Bereichen des Regenwaldes oder an Orten, an denen magische Kreaturen beobachtet werden können.

Schülerinnen und Schüler lernen früh, wie sie sich im Gelände bewegen, Gefahren erkennen und verantwortungsvoll mit der Natur umgehen. Unvorsichtigkeit wird nicht nur als Regelbruch betrachtet, sondern kann schnell gefährlich werden. Gerade jüngere Jahrgänge dürfen bestimmte Bereiche des Schulgeländes nur in Begleitung von Lehrkräften betreten.

Castelobruxo gilt als anspruchsvoll, aber weniger steif als manche europäische Schule. Wissen, Mut, Anpassungsfähigkeit und Respekt vor der Umwelt zählen häufig mehr als ein perfektes gesellschaftliches Auftreten. Dennoch gibt es klare Regeln, insbesondere im Umgang mit magischen Wesen, seltenen Pflanzen und gefährlichen Ritualen.

Schuluniform

Die Schülerinnen und Schüler von Castelobruxo tragen leuchtend grüne Roben. Die Farbe hebt sich deutlich von der dunklen Vegetation des Regenwaldes ab und ist zu einem bekannten Symbol der Schule geworden.

Die Uniformen sind leichter und praktischer geschnitten als die schweren Roben vieler europäischer Schulen. Sie müssen sowohl im warmen, feuchten Klima als auch bei Unterricht außerhalb des Schlosses tragbar sein. Für Expeditionen gehören feste Schuhe, wetterfeste Umhänge und Schutzkleidung zur Ausrüstung.

Pflichtfächer bis zum fünften Jahrgang (Forenkanon)

• Astronomie
• Kräuterkunde
• Magiezoologie
• Magische Geschichte Südamerikas
• Natur- und Schutzmagie
• Verteidigung gegen dunkle Magie
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Wahlfächer ab dem dritten Jahrgang (Forenkanon)

• Arithmantik
• Dämonologie & Schutzrituale
• Erforschung verzauberter Arten
• Heilmagie
• Magische Amulette & ihre Anwendung
• Magisches Gesetz & internationale Abkommen
• Naturmagie
• Muggelkunde & nichtmagische Gesellschaften
• Regionale Ritualmagie & magische Traditionen Südamerikas
• Wahrsagen

Wahlfächer ab dem sechsten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Apparieren
• Fortgeschrittene Heilmagie
• Fortgeschrittene Kräuterkunde & Trankpflanzen
• Magische Expeditionen & Feldforschung
• Schutz magischer Lebensräume

Besonderheiten der Ausbildung

Castelobruxo bildet viele hervorragende Kräuterkundige, Magiezoologen, Heilerinnen, Trankmeister und Forschende aus. Die Schule ist besonders bekannt für ihr Wissen über seltene Pflanzen, Gegengifte, Schutzzauber und die sichere Erforschung magischer Lebensräume.

Durch die Nähe zum Regenwald lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Magie nicht nur in Zauberstäben, Büchern oder alten Familienarchiven steckt. Pflanzen, Tiere, Wetterphänomene, Flüsse und bestimmte Orte können selbst magische Eigenschaften besitzen oder auf Magie reagieren.

Bekannte ehemalige Schüler sind unter anderem der berühmte Zaubertrankmeister Libatius Borage sowie João Coelho, Kapitän der Quidditchmannschaft Tarapoto Tree-Skimmers.

Die Schule im Jahr 1977

Die politischen Entwicklungen in Großbritannien werden in Castelobruxo aufmerksam verfolgt, insbesondere von Familien mit Verbindungen nach Europa. Die zunehmende Macht der Todesser und die Verfolgung muggelstämmiger Hexen und Zauberer sorgen bei vielen Lehrkräften und Eltern für Sorge.

Die Schule selbst liegt weit entfernt von den britischen Konflikten und bleibt zunächst ein vergleichsweise geschützter Ort. Dennoch können Austauschprogramme, internationale Familienverbindungen und politische Spannungen dazu führen, dass der Krieg auch hier Gesprächsthema wird.

Gerade europäische Austauschschülerinnen und Austauschschüler können in Castelobruxo erstmals erleben, wie groß und vielfältig die magische Welt außerhalb Großbritanniens wirklich ist. Für manche ist die Schule ein Abenteuer, für andere eine seltene Gelegenheit, den politischen Entwicklungen zuhause für eine Weile zu entkommen.

Durmstrang
Durmstrang Institut
Inhalt

Das Durmstrang Institut zählt zu den bedeutendsten magischen Schulen Europas. Sein genauer Standort wird streng geheim gehalten; Besucherinnen und Besucher werden nach ihrer Abreise mit einem Vergessenszauber belegt, damit sie sich nicht mehr an den Weg zur Schule erinnern können.

Für das Forum befindet sich Durmstrang im hohen Norden Norwegens, verborgen zwischen Bergen, dichten Nadelwäldern und zwei großen Seen. Das Schulgelände ist weitläufig, abgeschieden und nur schwer erreichbar. Die Schule selbst ähnelt einer düsteren Festung aus Stein: weniger prunkvoll als Beauxbâtons, aber imposant, wehrhaft und von einer Atmosphäre geprägt, die Fremde schnell einschüchtern kann.

Durmstrang nimmt Schülerinnen und Schüler aus weiten Teilen Nord-, Ost- und Südosteuropas auf. Viele stammen aus Norwegen, Schweden, Finnland, Island, den baltischen Ländern, Polen, Bulgarien, Rumänien, Ungarn oder anderen magischen Gemeinschaften Osteuropas. Dadurch treffen an der Schule verschiedene Sprachen, Traditionen und magische Praktiken aufeinander.

Die Schule besitzt einen zweifelhaften Ruf. Sie legt großen Wert auf Disziplin, Durchsetzungsfähigkeit, Duellkunst und die Erforschung jener Magie, die an anderen Schulen als gefährlich oder moralisch bedenklich gilt. Dunkle Künste werden nicht grundsätzlich tabuisiert, sondern als Wissen behandelt, das kontrolliert, verstanden und beherrscht werden müsse.

Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler werden in Durmstrang nicht aufgenommen. Diese Regel prägt die Schule seit Generationen und wird von vielen Familien als Tradition verteidigt. Sie ist jedoch Ausdruck einer ausgrenzenden Haltung und nicht etwa ein Hinweis auf tatsächliche magische Begabung oder Wert.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Durmstrang ein Haussystem wie Hogwarts besitzt.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Durmstrang keine festen Häuser führt. Die Schülerinnen und Schüler leben jahrgangsweise in großen Schlafsälen und Wohnflügeln. Innerhalb eines Jahrgangs entstehen jedoch häufig feste Gruppen, die gemeinsam trainieren, lernen und bei schulischen Wettbewerben gegeneinander antreten.

Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können außerdem in kleinere Zirkel aufgenommen werden. Diese Zirkel konzentrieren sich etwa auf Duellieren, Runen, Alchemie, magische Kreaturen oder Rituale. Eine Mitgliedschaft gilt als Auszeichnung, kann aber auch mit hohem Leistungsdruck verbunden sein.

Schulalltag

Der Alltag in Durmstrang ist streng organisiert. Pünktlichkeit, Gehorsam, körperliche Belastbarkeit und Selbstkontrolle werden erwartet. Wer Regeln bricht, muss mit deutlich härteren Konsequenzen rechnen als an vielen anderen europäischen Schulen.

Lehrkräfte legen großen Wert darauf, dass ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur Zauber auswendig lernen, sondern sie unter Druck anwenden können. Duelle, praktische Prüfungen, Ausdauertraining und kontrollierte Risikosituationen gehören für viele Jahrgänge zum Unterricht.

Die Schule gilt nicht als freundlich oder besonders nachsichtig. Fehler werden selten beschönigt, Schwäche wird oft offen kritisiert und Konkurrenz zwischen Schülerinnen und Schülern ist normal. Gleichzeitig entstehen unter manchen Jahrgängen sehr enge Bindungen, weil man sich aufeinander verlassen muss.

Schuluniform

Durmstrang-Schülerinnen und -Schüler tragen schwere, dunkle Roben und warme Umhänge. Besonders außerhalb des Schlosses gehören Pelzcapes, Handschuhe, hohe Stiefel und wetterfeste Kleidung zur üblichen Ausstattung.

Die Uniformen sind funktional und robust. Persönlicher Schmuck oder kleine Anpassungen sind erlaubt, solange sie den Eindruck von Disziplin und Ordnung nicht stören. Auffällige Farben, ungepflegte Kleidung oder sichtbare Rebellion gegen die Uniform werden selten geduldet.

Pflichtfächer bis zum fünften Jahrgang (Forenkanon)

• Astronomie
• Duellieren
• Dunkle Künste
• Geisterbeschwörung
• Geschichte der Zauberei
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Wahlfächer ab dem dritten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Alte Runen
• Dämonologie & Bannmagie
• Giftkunde
• Ghoulstudien
• Heilmagie
• Magiezoologie
• Naturmagie
• Blutlinien- & Genealogielehre
• Rituale & Flüche
• Training magischer Kreaturen

Wahlfächer ab dem sechsten Jahrgang (Forenkanon)

• Apparieren
• Fortgeschrittenes Duellieren
• Magische Verteidigung & Schutzzauber
• Verbotene Rituale und ihre Abwehr
• Fortgeschrittene Alchemie

Besonderheiten der Ausbildung

Durmstrang ist besonders für seine Ausbildung in Duellkunst, kämpferischer Magie, Flüchen, Schutzzaubern und magischen Ritualen bekannt. Schülerinnen und Schüler lernen früh, dass Magie nicht nur Wissen, sondern auch Verantwortung, Kontrolle und Konsequenz bedeutet.

Die Dunklen Künste werden nicht als harmlose Spielerei behandelt. Viele Lehrkräfte vertreten die Haltung, dass gefährliche Magie nur dann bekämpft werden kann, wenn man sie versteht. Kritiker sehen darin jedoch einen gefährlichen Umgang mit Macht und werfen Durmstrang vor, die Grenze zwischen Wissen und Verherrlichung zu leichtfertig zu verwischen.

Die Schule brachte in ihrer Geschichte einige außergewöhnlich talentierte Hexen und Zauberer hervor, darunter auch Gellert Grindelwald. Seine späteren Verbrechen haben den Ruf Durmstrangs nachhaltig belastet.

Die Schule im Jahr 1977

Die politische Entwicklung in Großbritannien wird an Durmstrang aufmerksam verfolgt. Einige Familien begrüßen den Machtgewinn reinblütiger Kreise und sehen die neue britische Ordnung als Bestätigung ihrer eigenen konservativen Vorstellungen.

Andere betrachten die Todesserherrschaft mit Vorsicht. Selbst Familien, die Muggelstämmige ablehnen oder großen Wert auf Abstammung legen, müssen nicht automatisch Gewalt, Folter oder die vollständige Kontrolle durch ein Ministerium unterstützen.

Für Schülerinnen und Schüler aus Großbritannien kann Durmstrang ein fremder, strenger und teilweise beängstigender Ort sein. Gleichzeitig bietet die Schule Zugang zu magischen Traditionen, Wissensgebieten und Ausbildungsformen, die an Hogwarts kaum oder gar nicht unterrichtet werden.

Hogwarts
Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry
Inhalt

Draco dormiens nunquam titillandus – Kitzle niemals einen schlafenden Drachen.

Hogwarts ist eine der ältesten, bekanntesten und angesehensten Schulen für Hexerei und Zauberei in Europa. Das riesige Schloss liegt verborgen in den schottischen Highlands und ist durch zahlreiche Schutzzauber vor Muggeln verborgen. Nichtmagische Menschen sehen an seiner Stelle lediglich verfallene Ruinen und Warnschilder, die sie davon abhalten sollen, das Gelände zu betreten.

Die Schule wurde gegen Ende des zehnten Jahrhunderts von vier mächtigen Hexen und Zauberern gegründet: Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Salazar Slytherin und Rowena Ravenclaw. Jede dieser Personen hinterließ nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre Werte in Hogwarts. Bis heute prägen sie die vier Häuser der Schule.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Hogwarts überwiegend Schülerinnen und Schüler aus England, Schottland, Wales, Nordirland und Irland aufnimmt. Viele Familien besuchen Hogwarts seit Generationen, während andere erst durch einen Hogwartsbrief erfahren, dass ihr Kind magische Fähigkeiten besitzt.

Hogwarts gilt als vergleichsweise sicherer Ort, doch das Schloss ist alles andere als gewöhnlich. Wandelnde Treppen, Geheimgänge, sprechende Porträts, Geister, verbotene Räume, magische Kreaturen und jahrhundertealte Geheimnisse gehören ebenso zum Schulalltag wie Unterricht, Hausaufgaben und Quidditchspiele.

Die Gründung & Salazar Slytherins Erbe

Zu Beginn arbeiteten die vier Gründer eng zusammen. Mit der Zeit kam es jedoch zu immer stärkeren Konflikten zwischen Salazar Slytherin und den übrigen Gründern. Slytherin wollte nur Kinder aus reinblütigen Familien unterrichten, während Gryffindor, Hufflepuff und Ravenclaw auch anderen magisch begabten Kindern den Zugang zu Hogwarts ermöglichen wollten.

Schließlich verließ Salazar Slytherin die Schule. Heimlich hatte er jedoch die Kammer des Schreckens unter Hogwarts geschaffen, ohne dass die anderen Gründer davon wussten. Der Legende nach sollte nur sein wahrer Erbe in der Lage sein, die Kammer erneut zu öffnen und das darin lebende Monster auf die Schülerinnen und Schüler loszulassen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Auch im Jahr 1977 ist die Kammer des Schreckens für die meisten Schülerinnen und Schüler nichts weiter als eine düstere Legende. Gerade unter den neuen politischen Umständen erinnert sie jedoch viele daran, wie lange Blutreinheitsideologien bereits Teil der Geschichte Hogwarts’ sind.

Schulleitung im Jahr 1977 (Forenkanon)

Der aktuelle Schulleiter von Hogwarts ist Matthew Talkalot.

Er leitet die Schule in einer Zeit, in der Hogwarts längst nicht mehr vollständig von den politischen Entwicklungen außerhalb seiner Mauern abgeschirmt werden kann. Nach der Schlacht im Juni 1977 und dem wachsenden Einfluss des Ministeriums stehen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Familien zunehmend unter Druck.

Die Häuser

Alle Erstklässler sowie Schülerinnen und Schüler, die nach Hogwarts wechseln, werden am ersten Abend durch den Sprechenden Hut einem der vier Häuser zugeteilt. Der Hut berücksichtigt dabei Eigenschaften, Wünsche, Begabungen und mögliche Entwicklung einer Person. Die Zuordnung ist kein Urteil über Gut oder Böse und sollte nicht als starre Festlegung des Charakters verstanden werden.

Gryffindor

Gryffindor wurde von Godric Gryffindor gegründet. Das Haus steht vor allem für Mut, Tapferkeit, Entschlossenheit und die Bereitschaft, für andere einzustehen.

Das Wappen zeigt einen Löwen, die Hausfarben sind Rot und Gold. Der Gemeinschaftsraum befindet sich in einem Turm und ist über ein Porträt der Fetten Dame erreichbar.

Gryffindors gelten oft als mutig, impulsiv, loyal und abenteuerlustig. Ihre Stärke kann jedoch auch zur Schwäche werden: Manche handeln zu schnell, stürzen sich in Gefahren oder verwechseln Mut mit Leichtsinn.

Hufflepuff

Hufflepuff wurde von Helga Hufflepuff gegründet. Das Haus steht für Loyalität, Geduld, Ehrlichkeit, Fleiß und Fairness.

Das Wappen zeigt einen Dachs, die Hausfarben sind Gelb und Schwarz. Der Gemeinschaftsraum liegt in der Nähe der Küchen und ist über eine Reihe von Fässern erreichbar.

Hufflepuffs sind oft zuverlässig, hilfsbereit und bodenständig. Sie halten Freundschaften zusammen, übernehmen Verantwortung und geben anderen eine zweite Chance. Ihre Loyalität kann jedoch dazu führen, dass sie zu lange an Menschen oder Situationen festhalten, die ihnen schaden.

Ravenclaw

Ravenclaw wurde von Rowena Ravenclaw gegründet. Das Haus steht für Intelligenz, Kreativität, Weisheit, Neugier und einen ausgeprägten Wissensdrang.

Das Wappen zeigt einen Adler, die Hausfarben sind Blau und Bronze. Der Gemeinschaftsraum liegt in einem hohen Turm und kann nur durch das Lösen eines Rätsels betreten werden.

Ravenclaws denken gerne nach, stellen Fragen und suchen nach ungewöhnlichen Lösungen. Sie können sehr kreativ, klug und unabhängig sein. Gleichzeitig neigen manche dazu, sich in Gedanken zu verlieren, überheblich zu wirken oder sich von anderen abzugrenzen.

Slytherin

Slytherin wurde von Salazar Slytherin gegründet. Das Haus steht für Ehrgeiz, Einfallsreichtum, Zielstrebigkeit, Selbstbeherrschung und die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen.

Das Wappen zeigt eine Schlange, die Hausfarben sind Grün und Silber. Der Gemeinschaftsraum liegt in den Kerkern von Hogwarts und besitzt Fenster mit Blick auf den Schwarzen See.

Slytherin wird seit Jahrhunderten mit alten Reinblutfamilien, politischem Einfluss und dunkler Magie verbunden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Person aus Slytherin automatisch grausam, fanatisch oder Anhänger der Todesser ist. Viele Slytherins sind strategisch, loyal gegenüber ihren Freunden und entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Hauspunkte & Wettbewerb

Jedes Haus sammelt im Laufe des Schuljahres Punkte. Lehrkräfte können Punkte für besondere Leistungen, Mut, Hilfsbereitschaft oder außergewöhnliche Antworten vergeben – aber auch für Regelverstöße, Respektlosigkeit oder schlechte Entscheidungen abziehen.

Am Ende des Schuljahres erhält das Haus mit den meisten Punkten den Hauspokal. Zusätzlich konkurrieren die Häuser im Quidditch um den Quidditchpokal. Gerade diese Wettbewerbe führen regelmäßig zu Rivalitäten, Streit und heimlichen Wetten zwischen Schülerinnen und Schülern.

Schulalltag

Der Alltag in Hogwarts besteht aus Unterricht, Hausaufgaben, Mahlzeiten in der Großen Halle, Quidditchtraining, Aufenthalten in den Gemeinschaftsräumen und zahlreichen Regeln, die von vielen Schülerinnen und Schülern eher als Herausforderung denn als tatsächliche Grenze betrachtet werden.

Die Schule besitzt zahlreiche Türme, Kellergewölbe, Höfe, Klassenzimmer, Geheimgänge und verbotene Bereiche. Zum Gelände gehören unter anderem der Schwarze See, der Verbotene Wald, die Gewächshäuser, der Quidditchplatz, Hagrids Hütte und der Bahnhof von Hogsmeade.

Viele Schülerinnen und Schüler lernen Hogwarts nicht nur durch Karten oder Unterricht kennen, sondern durch Gerüchte, Streifzüge nach der Sperrstunde, heimliche Treffen und das Wissen älterer Geschwister oder Freunde.

Hogwarts im Jahr 1977 (Forenkanon)

Hogwarts steht 1977 unter wachsendem Druck des Zaubereiministeriums. Nach den Angriffen auf Muggelstämmige während der Halloweenfeier 1976 und der Schlacht vom 25. Juni 1977 verändert sich die Atmosphäre an der Schule spürbar.

Mit dem Machtgewinn Alcott Rowles und der Todesser im Ministerium werden neue Regeln, Einschränkungen und politische Eingriffe zunehmend Teil des Schulalltags. Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler sind besonders gefährdet, während manche reinblütige Familien und Slytherins von der neuen Ordnung profitieren oder zumindest keinen Grund sehen, sich dagegenzustellen.

Freundschaften, Hauszugehörigkeit, Blutstatus und Familienname gewinnen dadurch plötzlich an Bedeutung. Manche Schülerinnen und Schüler passen sich an, um keinen Ärger zu bekommen. Andere leisten stillen Widerstand, helfen Verfolgten oder versuchen, die wenigen sicheren Orte innerhalb des Schlosses zu bewahren.

Ilvermorny
Ilvermorny School of Witchcraft and Wizardry
Inhalt

Ilvermorny ist die bedeutendste Schule für Hexerei und Zauberei in Nordamerika. Sie befindet sich auf dem Mount Greylock in Massachusetts und liegt verborgen in einer abgelegenen, bewaldeten Bergregion. Das Schloss ist durch starke Schutzzauber vor No-Majs verborgen und für Außenstehende kaum zu finden.

Die Schule wurde im frühen 17. Jahrhundert von Isolt Sayre und ihrem No-Maj-Ehemann James Steward gegründet. Zu Beginn bestand Ilvermorny nur aus einem kleinen Haus, zwei Lehrpersonen und ihren ersten beiden Schülern: den adoptierten Brüdern Chadwick und Webster Boot. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus ein großes Schloss mit Wohnbereichen, Unterrichtsräumen, weitläufigem Gelände und einer eigenen, nordamerikanisch geprägten Schultradition.

Ilvermorny nimmt Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordamerika auf. Die Schule gilt als vergleichsweise offen und weniger elitär als viele europäische Lehranstalten. Herkunft, Familienname oder Blutstatus sollen dort offiziell keine Rolle spielen. Gerade weil die Schule von einer Hexe und einem No-Maj gemeinsam gegründet wurde, gilt sie für viele als Symbol dafür, dass magische Begabung nicht an Abstammung oder gesellschaftlichen Rang gebunden ist.

Die Schule ist in ihrer Struktur Hogwarts ähnlich, besitzt jedoch eigene Regeln, Rituale und Vorstellungen davon, was eine gute Hexe oder einen guten Zauberer ausmacht. Wissen, Mut, Heilkunst, praktische Magie und persönliche Haltung stehen in Ilvermorny gleichberechtigt nebeneinander.

Die Häuser

Wie Hogwarts unterteilt auch Ilvermorny seine Schülerinnen und Schüler in vier Häuser. Diese sind nach magischen Wesen Nordamerikas benannt und stehen jeweils für einen bestimmten Teil der Persönlichkeit.

Die Zuordnung erfolgt nicht durch einen sprechenden Hut. Neue Schülerinnen und Schüler stellen sich auf ein Symbol des Gordischen Knotens in der Eingangshalle. Vier große, verzauberte Holzfiguren reagieren darauf, ob sie ein Kind in ihrem Haus haben möchten. Reagiert mehr als eine Figur, darf die betreffende Person selbst wählen.

Gehörnte Schlange

Die Gehörnte Schlange repräsentiert den Geist und wird besonders mit Gelehrten, klugen Beobachtern und wissbegierigen Persönlichkeiten verbunden.

Gründerin: Isolt Sayre
Tier: Gehörnte Schlange
Element: Geist
Typische Eigenschaften: Intelligenz, Neugier, Weisheit, Kreativität, analytisches Denken

Die Gehörnte Schlange zeigt ihr Interesse, indem der Kristall in ihrer Stirn aufleuchtet. Schülerinnen und Schüler dieses Hauses gelten als forschend, klug und oft ungewöhnlich kreativ. Sie interessieren sich häufig für Geschichte, Theorie, Magieforschung, Rätsel oder seltene Wissensgebiete.

Wampus

Der Wampus repräsentiert den Körper und wird besonders mit Kriegern, Kämpferinnen und körperlich entschlossenen Personen verbunden.

Gründer: Webster Boot
Tier: Wampuskatze
Element: Körper
Typische Eigenschaften: Mut, Tatkraft, Loyalität, körperliche Stärke, Entschlossenheit

Der Wampus zeigt seine Wahl durch ein lautes Brüllen. Schülerinnen und Schüler dieses Hauses gelten als direkt, furchtlos und beschützend. Sie handeln oft schneller, als sie lange überlegen, und stellen sich Gefahren eher entgegen, als ihnen auszuweichen.

Donnervogel

Der Donnervogel repräsentiert die Seele und wird besonders mit Abenteurern, Reisenden und freiheitsliebenden Menschen verbunden.

Gründer: Chadwick Boot
Tier: Donnervogel
Element: Seele
Typische Eigenschaften: Abenteuerlust, Unabhängigkeit, Idealismus, Spontaneität, Mut zur Veränderung

Der Donnervogel schlägt mit seinen Flügeln, wenn er eine Person in sein Haus aufnehmen möchte. Schülerinnen und Schüler dieses Hauses gelten als neugierig auf die Welt, unruhig, mutig und manchmal etwas schwer festzuhalten. Sie fühlen sich oft zu Reisen, neuen Erfahrungen und unbekannten magischen Gebieten hingezogen.

Pukwudgie

Der Pukwudgie repräsentiert das Herz und wird besonders mit Heilern, Beschützern und emotional starken Personen verbunden.

Gründer: James Steward
Tier: Pukwudgie
Element: Herz
Typische Eigenschaften: Mitgefühl, Heilkunst, Empathie, Loyalität, praktische Intelligenz

Der Pukwudgie hebt seinen Pfeil, wenn er eine Person in sein Haus aufnehmen möchte. Schülerinnen und Schüler dieses Hauses gelten als hilfsbereit, aufmerksam und oft überraschend entschlossen, wenn jemand Schutz oder Unterstützung braucht.

Schuluniform

Die Schülerinnen und Schüler von Ilvermorny tragen Roben in Blau und Cranberryrot. Verschlossen werden sie mit einem goldenen Gordischen Knoten, der an eine Brosche aus Isolt Sayres früherem Leben erinnert.

Die Uniformen sind weniger streng als jene von Beauxbâtons oder Durmstrang. Persönlicher Schmuck, kleine Anpassungen oder familiäre Gegenstände sind erlaubt, solange sie den Unterricht nicht stören oder eine Gefahr darstellen.

Schulalltag

Ilvermorny verbindet theoretischen Unterricht mit praktischer Magie. Die Schule legt Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler selbstständig denken, Verantwortung für ihre Magie übernehmen und ihre Fähigkeiten außerhalb des Klassenzimmers anwenden können.

Ein besonderer Teil der Schulgeschichte ist die Verbindung zu Pukwudgies. Einige dieser Wesen arbeiten weiterhin auf dem Gelände, kümmern sich um Sicherheit, Reparaturen und die Instandhaltung der Schule. Sie gelten als eigenwillig, schnell beleidigt und nicht besonders geduldig mit Schülerinnen und Schülern, die sich selbst für besonders schlau halten.

Traditionell erhalten Erstklässler ihren Zauberstab erst nach der Hauszuordnung in Ilvermorny. Obwohl die alten gesetzlichen Vorschriften, die dies früher verlangten, längst aufgehoben wurden, hält die Schule an diesem Ritual fest.

Pflichtfächer bis zum fünften Jahrgang (Forenkanon)

• Astronomie
• Kräuterkunde
• Geschichte der magischen Gemeinschaften Nordamerikas
• Magiezoologie
• Verteidigung gegen dunkle Magie
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Wahlfächer ab dem dritten Jahrgang (Forenkanon)

• Arithmantik
• Erforschung verzauberter Arten
• Heilmagie
• Magische Artefakte & schützende Talismane
• Magisches Gesetz & MACUSA-Strukturen
• No-Maj-Kunde & Geschichte des Geheimhaltungsstatuts
• Wahrsagen
• Xylomantie
• Indigene magische Traditionen Nordamerikas
• Magische Geografie & Schutzgebiete Nordamerikas

Wahlfächer ab dem sechsten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Apparieren
• Fortgeschrittene Heilmagie
• Magische Strafverfolgung & Schutzzauber
• Fortgeschrittene Magiezoologie
• Magische Forschung & Feldarbeit

Besonderheiten der Ausbildung

Ilvermorny legt viel Wert auf eine vielseitige Ausbildung. Während einige europäische Schulen bestimmte Fachgebiete besonders hervorheben, soll Ilvermorny Schülerinnen und Schüler auf möglichst viele Wege vorbereiten: Forschung, Heilkunst, Magiezoologie, Regierung, Schutzmagie, Reisen oder ein Leben zwischen magischer und nichtmagischer Gesellschaft.

Die Schule beschäftigt sich intensiv mit den verschiedenen magischen Gemeinschaften Nordamerikas. Dabei geht es nicht darum, Kulturen zu vereinheitlichen oder als exotische Kulisse zu behandeln, sondern darum, regionale magische Geschichte, Traditionen und Schutzgebiete möglichst respektvoll zu verstehen.

Ilvermorny im Jahr 1977 (Forenkanon)

Die Ereignisse in Großbritannien werden an Ilvermorny aufmerksam verfolgt. Besonders Familien mit europäischen Wurzeln beobachten die wachsende Macht der Todesser und die Verfolgung muggelstämmiger Hexen und Zauberer mit Sorge.

Viele Schülerinnen und Schüler sehen die politischen Entwicklungen in Großbritannien als Warnung. Gerade weil Ilvermorny auf die Zusammenarbeit zwischen einer Hexe und einem No-Maj zurückgeht, stoßen Blutreinheitsideologien bei vielen Angehörigen der Schule auf deutliche Ablehnung.

Dennoch bleiben internationale Konflikte nie völlig fern. Austauschprogramme, Familienverbindungen, politische Bündnisse und Reisen können dazu führen, dass auch Schülerinnen und Schüler von Ilvermorny unmittelbar mit dem britischen Krieg in Berührung kommen.

Koldovstoretz
Koldovstoretz
Inhalt

колдовсторец

Koldovstoretz ist die große Schule für Hexerei und Zauberei Russlands. Über ihren genauen Standort ist außerhalb der Schule kaum etwas bekannt. Selbst viele Hexen und Zauberer wissen nur, dass sie irgendwo in den weiten, schwer zugänglichen Regionen Russlands liegt. Fremde, die das Gelände besuchen dürfen, werden durch starke Schutzzauber und Erinnerungssperren daran gehindert, den genauen Weg später weiterzugeben.

Für das Forum befindet sich Koldovstoretz in einer abgelegenen, bewaldeten Bergregion, weit entfernt von Muggelstädten und großen Verkehrswegen. Das Schulgelände besteht aus mehreren alten Gebäuden aus dunklem Stein und Holz, die sich zwischen Seen, dichten Wäldern und schneebedeckten Höhen erstrecken. Gerade im Winter wirkt die Schule still, beinahe verlassen – bis man die Lichter in den Fenstern, die Rauchfahnen über den Türmen und die Spuren magischer Kreaturen im Schnee bemerkt.

Koldovstoretz nimmt vor allem Schülerinnen und Schüler aus Russland auf. Je nach Herkunft, Familie und magischer Gemeinschaft können jedoch auch Kinder aus angrenzenden Regionen Osteuropas, des Kaukasus oder Zentralasiens zur Schule geschickt werden. Die Unterrichtssprache ist überwiegend Russisch.

Die Schule gilt als anspruchsvoll, traditionsbewusst und deutlich praxisorientierter als viele westeuropäische Lehranstalten. Sie legt großen Wert auf Ausdauer, Selbstbeherrschung, magische Theorie und die verantwortungsvolle Anwendung mächtiger Zauber. Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur Wissen ansammeln, sondern lernen, auch unter schwierigen Bedingungen ruhig, aufmerksam und handlungsfähig zu bleiben.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Koldovstoretz seine Schülerinnen und Schüler in Häuser einteilt.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass es kein Haussystem wie in Hogwarts gibt. Schülerinnen und Schüler leben stattdessen jahrgangsweise in verschiedenen Wohnflügeln und werden für Unterricht, Forschung, Sport und praktische Übungen immer wieder in wechselnde Gruppen eingeteilt.

Besonders fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler können einem akademischen Zirkel beitreten. Diese Zirkel beschäftigen sich etwa mit Alchemie, Runen, Artefakten, Wahrsagerei, magischen Kreaturen oder Ritualmagie. Eine Aufnahme gilt als Auszeichnung, bringt jedoch auch zusätzliche Aufgaben und Erwartungen mit sich.

Schulalltag

Der Alltag in Koldovstoretz ist von Disziplin, Selbstständigkeit und einem engen Zusammenhalt innerhalb der Jahrgänge geprägt. Die Schülerinnen und Schüler lernen früh, Verantwortung für ihre Magie, ihre Ausrüstung und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu übernehmen.

Viele Unterrichtsstunden finden nicht nur in Klassenzimmern statt. Gerade Kräuterkunde, Magiezoologie, Astronomie und Schutzmagie werden regelmäßig außerhalb des Schlosses unterrichtet. Schnee, Kälte, unwegsames Gelände und die Nähe zur Natur gelten nicht als Hindernis, sondern als Teil der Ausbildung.

Lehrkräfte erwarten Pünktlichkeit, Vorbereitung und Konzentration. Regelverstöße werden ernst genommen, doch die Schule legt ebenso Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler aus Fehlern lernen. Wer sich bei einer Übung überschätzt, kann schnell feststellen, dass Magie keine Geduld mit Unachtsamkeit hat.

Schuluniform (Forenkanon)

Die Schuluniform besteht aus dunkelblauen Roben aus schwerem, wetterfestem Stoff. Im Winter tragen Schülerinnen und Schüler lange Mäntel, gefütterte Umhänge, Handschuhe und hohe Stiefel. Die Kleidung ist robust und funktional, aber nicht ohne Eleganz: Viele Uniformen sind mit silbernen oder dunkelroten Stickereien versehen.

Persönliche Accessoires, Familienschmuck oder kleine Amulette sind erlaubt, solange sie nicht gefährlich verzaubert sind oder den Unterricht stören. Gerade ältere Schülerinnen und Schüler tragen häufig Schutzamulette, Runenanhänger oder kleine magische Gegenstände bei sich.

Pflichtfächer bis zum fünften Jahrgang (Forenkanon)

• Astronomie
• Dunkle Magie & Gegenzauber
• Geschichte der Zauberei
• Kräuterkunde
• Magiezoologie
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Wahlfächer ab dem dritten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Alte Runen
• Arithmantik
• Magische Artefakte
• Muggelkunde
• Pflege magischer Geschöpfe
• Regionale Ritualmagie
• Schutzzauber & Bannmagie
• Wahrsagen

Wahlfächer ab dem sechsten Jahrgang (Forenkanon)

• Apparieren
• Fortgeschrittene Alchemie
• Fortgeschrittene Ritualmagie
• Magische Forschung & Artefaktkunde
• Schutz magischer Lebensräume

Besonderheiten der Ausbildung

Koldovstoretz ist besonders für seine Ausbildung in Alchemie, Runenkunde, Artefaktmagie und praktischer Schutzmagie bekannt. Viele Schülerinnen und Schüler lernen früh, wie magische Gegenstände untersucht, entschärft, repariert oder sicher verwahrt werden können.

Die Schule behandelt Dunkle Magie nicht als glamouröses oder erstrebenswertes Fachgebiet. Stattdessen wird vermittelt, dass gefährliche Zauber, Flüche und Rituale nur dann abgewehrt werden können, wenn man ihre Grundlagen versteht. Gerade deshalb ist der Unterricht streng geregelt und stark überwacht.

Auch magische Kreaturen spielen eine wichtige Rolle. Die Nähe zu Wäldern, Seen und abgelegenen Gebieten ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Wesen zu erforschen, die an anderen Schulen kaum vorkommen. Respekt vor der Natur und Vorsicht gegenüber unbekannten Kreaturen gelten als zentrale Werte.

Baumstamm-Quidditch

Koldovstoretz ist außerhalb Russlands vor allem für seine ungewöhnliche Quidditch-Variante bekannt. Statt auf Besen fliegen die Spielerinnen und Spieler auf vollständig entwurzelten Baumstämmen durch die Luft.

Die Baumstämme sind schwer, unhandlich und deutlich schwieriger zu kontrollieren als ein gewöhnlicher Besen. Deshalb gilt diese Sportart als körperlich fordernd und riskant. Gute Spielerinnen und Spieler brauchen nicht nur Balance und Flugtalent, sondern auch Kraft, Ausdauer und ein Gespür dafür, wie der Baumstamm auf Wind, Tempo und Magie reagiert.

Außerhalb Russlands wird dieser Sport oft belächelt oder als übertrieben gefährlich angesehen. Für viele ehemalige Koldovstoretz-Schülerinnen und -Schüler ist er jedoch ein wichtiger Teil ihrer Schulzeit und ein Zeichen regionaler Tradition.

Koldovstoretz im Jahr 1977 (Forenkanon)

Die Entwicklungen in Großbritannien werden auch in Koldovstoretz aufmerksam verfolgt. Der Tod Lord Voldemorts, die anschließende Machtübernahme ehemaliger Todesser und die neuen Gesetze gegen Muggelstämmige sorgen bei vielen Familien für Unruhe.

Die Schule selbst hält sich nach außen politisch zurück. Lehrkräfte vermeiden offene Stellungnahmen, während sich unter Schülerinnen und Schülern sehr unterschiedliche Meinungen finden. Manche betrachten die britischen Entwicklungen mit Sorge, andere sehen sie als weit entferntes Problem und wieder andere sympathisieren mit Vorstellungen von Blutstatus, Kontrolle und einer strengeren magischen Ordnung.

Gerade Austauschschülerinnen und Austauschschüler oder Familien mit Verbindungen nach Großbritannien können die politischen Spannungen jedoch direkt zu spüren bekommen. Koldovstoretz bleibt kein vollkommen abgeschotteter Ort – auch wenn seine Mauern und Schutzzauber genau diesen Eindruck vermitteln.

Mahoutokoro
Mahoutokoro
Inhalt

魔法所

Mahoutokoro zählt zu den ältesten und angesehensten Schulen für Hexerei und Zauberei der Welt. Sie befindet sich auf dem höchsten Punkt der vulkanischen Insel Minami Iwo Jima, weit südlich des japanischen Festlands. Für Muggel wirkt die Insel unbewohnt und unzugänglich, während sich für Hexen und Zauberer ein prachtvoller Palast aus hellem, fast durchscheinendem Jadestein erhebt.

Die Schule besitzt die kleinste Schülerschaft der großen internationalen Zauberschulen. Dennoch genießt Mahoutokoro einen hervorragenden Ruf. Die Ausbildung gilt als anspruchsvoll, diszipliniert und besonders gründlich. Von den Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie ihre Magie nicht nur beherrschen, sondern auch Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Mahoutokoro nimmt Kinder bereits im Alter von sieben Jahren auf. Bis zum Alter von elf Jahren leben sie jedoch weiterhin zuhause und werden täglich auf dem Rücken riesiger Sturmvögel zur Schule gebracht. Erst ab dem elften Lebensjahr ziehen die Schülerinnen und Schüler dauerhaft in die Wohnbereiche der Schule ein.

Die Unterrichtssprache ist überwiegend Japanisch. Die meisten Schülerinnen und Schüler stammen aus Japan, wobei Familien mit Verbindungen in andere ostasiatische magische Gemeinschaften ebenfalls vorkommen können.

Mahoutokoro ist bekannt für seine außergewöhnliche Disziplin, seine hohen akademischen Anforderungen und seine erfolgreichen Quidditchteams. Viele Mitglieder der japanischen Quidditchnationalmannschaft führen ihre Fähigkeiten auf die harte Ausbildung an der Schule zurück.

Schuluniform

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten bei ihrer Aufnahme eine verzauberte Robe. Diese wächst mit ihrem Träger oder ihrer Trägerin mit und verändert ihre Farbe abhängig von schulischer Leistung und magischer Entwicklung.

Zu Beginn ist die Robe hellrosa. Mit wachsendem Wissen und guten Leistungen verändert sie sich schrittweise. Schülerinnen und Schüler, die in allen magischen Fächern Spitzenleistungen erzielen, erhalten eine goldene Robe. Diese gilt als große Auszeichnung und bringt innerhalb der Schule erhebliches Ansehen mit sich.

Verfärbt sich eine Robe weiß, gilt dies als schwerwiegendes Warnzeichen. Eine weiße Robe zeigt an, dass eine Schülerin oder ein Schüler illegale Magie praktiziert, gegen den japanischen magischen Ehrenkodex verstößt oder das Internationale Statut der Geheimhaltung gebrochen hat. Betroffene werden unverzüglich von der Schule verwiesen und dem japanischen Zaubereiministerium überstellt.

Kirschholz-Zauerstäbe (Forenkanon)

Zauberstäbe aus Kirschholz genießen in Mahoutokoro besonderes Ansehen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie besonders fein auf kontrollierte, präzise und traditionsbewusste Magie reagieren. Schülerinnen und Schüler mit einem Kirschholzstab werden daher oft aufmerksam beobachtet und stehen nicht selten unter zusätzlichem Leistungsdruck.

Ein Kirschholzstab bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jemand außergewöhnlich talentiert, reich oder wichtig ist. Gerade deshalb kann es für manche Schülerinnen und Schüler belastend sein, wenn andere große Erwartungen an sie knüpfen.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Mahoutokoro ein Haussystem wie Hogwarts besitzt.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Mahoutokoro keine festen Häuser führt. Schülerinnen und Schüler leben zunächst nach Jahrgängen in gemeinsamen Wohnbereichen und werden später je nach Leistung, Interessen und Unterrichtsschwerpunkten in kleinere Lerngruppen eingeteilt.

Diese Gruppen können sich auf Bereiche wie Alchemie, Astronomie, Heilmagie, magische Kreaturen, Zauberkunst oder Quidditch konzentrieren. Die Zugehörigkeit ist nicht dauerhaft und kann sich im Laufe der Schulzeit verändern.

Schulalltag

Der Schulalltag in Mahoutokoro ist strukturiert und fordernd. Pünktlichkeit, Respekt gegenüber Lehrkräften, sorgfältige Vorbereitung und Selbstbeherrschung gelten als selbstverständlich. Unterrichtsstunden beginnen früh, Hausaufgaben werden streng kontrolliert und unentschuldigtes Fehlen wird ernst genommen.

Die Schule legt großen Wert auf Präzision. Ein Zauber soll nicht nur funktionieren, sondern sauber, kontrolliert und ohne unnötige Risiken ausgeführt werden. Fehler werden nicht als Zeichen von Unfähigkeit behandelt, aber von den Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie daraus lernen und Verantwortung übernehmen.

Besonders ältere Jahrgänge erhalten zunehmend mehr Freiheiten, gleichzeitig aber auch mehr Pflichten. Sie betreuen jüngere Schülerinnen und Schüler, helfen bei schulischen Veranstaltungen oder übernehmen Verantwortung bei Exkursionen und Quidditchtraining.

Pflichtfächer bis zum vierten Jahrgang (Forenkanon)

• Astronomie
• Flugstunden
• Geschichte der Magie
• Kräuterkunde
• Magiezoologie
• Verteidigung gegen dunkle Magie
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Wahlfächer ab dem zweiten Jahrgang (Forenkanon)

• Alchemie
• Alte Runen
• Angewandte Astrologie & Gemmologie
• Arithmantik
• Heimatkunde & magische Regierung
• Kanji, Schriftzauber & Kalligraphie
• Magische Sprachen
• Muggelstudien
• Pflege magischer Tierwesen
• Wahrsagen

Prüfungen & weitere Ausbildung (Forenkanon)

Die Abschlussprüfungen, die mit den ZAGs vergleichbar sind, finden in Mahoutokoro bereits am Ende des vierten Schuljahres statt. Schülerinnen und Schüler, die in einem Fach mindestens ein „A“ erreichen, dürfen dieses Fach automatisch in den höheren Jahrgängen weiterführen.

In den letzten Schuljahren wird der Unterricht stärker spezialisiert. Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können sich auf Alchemie, Heilmagie, Verwandlung, Flugmagie, magische Forschung oder Quidditch konzentrieren.

Quidditch

Mahoutokoro besitzt einen außergewöhnlichen Ruf im Quidditch. Der Sport soll vor Jahrhunderten von Hogwarts-Schülern nach Japan gebracht worden sein, die während einer missglückten Weltreise vom Kurs abkamen und von Lehrkräften Mahoutokoros gerettet wurden.

Das Training gilt als besonders hart. Schülerinnen und Schüler üben häufig über dem stürmischen Meer rund um die Insel und müssen nicht nur gegnerischen Klatschern ausweichen, sondern auch auf Flugzeuge eines nahegelegenen Muggelstützpunkts achten.

Wer in die Schulmannschaft aufgenommen wird, genießt hohes Ansehen. Gleichzeitig ist Quidditch kein leichter Weg zu Ruhm: Das Training verlangt Ausdauer, Mut, Disziplin und die Fähigkeit, auch unter gefährlichen Bedingungen ruhig zu bleiben.

Mahoutokoro im Jahr 1977 (Forenkanon)

Die politischen Entwicklungen in Großbritannien werden auch in Mahoutokoro wahrgenommen. Nachrichten über Angriffe auf Muggelstämmige, den Tod Lord Voldemorts und die spätere Machtübernahme der Todesser sorgen besonders bei international orientierten Lehrkräften und Familien für Sorge.

Mahoutokoro selbst hält sich offiziell aus europäischen Konflikten heraus. Dennoch sehen viele Lehrkräfte die britischen Entwicklungen als Warnung dafür, wie schnell politische Ideologien Ausbildung, Familie und persönliche Freiheit beeinflussen können.

Für Austauschschülerinnen und Austauschschüler aus Europa kann Mahoutokoro daher zugleich ein fremder, strenger und faszinierender Ort sein – aber auch eine Gelegenheit, für eine Weile Abstand zu den Ereignissen in Großbritannien zu gewinnen.

Uagadou
Uagadou
Inhalt

Uagadou zählt zu den ältesten, größten und angesehensten Schulen für Hexerei und Zauberei der Welt. Die Schule besteht seit mindestens tausend Jahren und nimmt Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten afrikanischen Kontinent auf. Neben Uagadou gibt es in Afrika zwar zahlreiche kleinere magische Lehrstätten, doch keine besitzt einen vergleichbaren internationalen Ruf.

Der einzige öffentlich bekannte Hinweis auf den Standort lautet „Mondberge“. Für das Forum befindet sich Uagadou in den Ruwenzori-Bergen Ugandas, verborgen zwischen Nebel, steilen Felswänden und schwer zugänglichen Bergpfaden. Die Schule selbst ist kein klassisches Schloss wie Hogwarts oder Durmstrang, sondern ein beeindruckendes Gebäude, das direkt aus der Bergseite herausgearbeitet wurde. Durch die dichten Nebel und starken Schutzzauber wirkt es aus der Ferne oft, als würde Uagadou über den Wolken schweben.

Die Schule nimmt Schülerinnen und Schüler aus ganz Afrika auf. Dadurch ist Uagadou kulturell, sprachlich und magisch sehr vielfältig. Es gibt keine einzelne afrikanische magische Tradition, sondern zahlreiche regionale Unterschiede, Sprachen, Familiengeschichten und Formen von Magie, die innerhalb der Schule aufeinandertreffen.

Uagadou ist besonders für seine Ausbildung in Astronomie, Alchemie und Selbstverwandlung bekannt. Absolventinnen und Absolventen genießen außerdem einen hervorragenden Ruf im Bereich der zauberstablosen Magie. Viele magische Praktiken werden dort durch Fingerbewegungen, Handgesten oder gezielte Konzentration ausgeführt, während Zauberstäbe eher als hilfreiches Werkzeug denn als zwingende Voraussetzung gelten.

Die Traumboten

Schülerinnen und Schüler erhalten ihre Einladung nach Uagadou nicht durch Briefe oder Eulenpost. Stattdessen werden sie von sogenannten Traumboten besucht.

Der jeweilige Schulleiter oder die jeweilige Schulleiterin entsendet einen Traumboten zu Kindern, die für die Schule ausgewählt wurden. Dieser erscheint dem Kind im Schlaf und hinterlässt beim Erwachen ein kleines Zeichen in dessen Hand. Meist handelt es sich um einen beschrifteten Stein, ein Symbol oder ein anderes magisches Zeichen, das beweist, dass die Einladung echt ist.

Für viele Familien ist dieser Moment ein bedeutendes Ereignis. Ein Kind, das einen Traumboten empfängt, gilt als auserwählt, seine magische Ausbildung an einer der angesehensten Schulen der Welt zu beginnen.

Häuser

Im Canon ist nicht bekannt, ob Uagadou ein Haussystem wie Hogwarts besitzt.

Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Uagadou keine festen Häuser führt. Die Schülerinnen und Schüler leben stattdessen in jahrgangsübergreifenden Wohnbereichen und werden für Unterricht, Projekte, sportliche Wettbewerbe und praktische Übungen in wechselnde Gruppen eingeteilt.

Diese Gruppen richten sich nicht nach Charaktereigenschaften, sondern nach Fähigkeiten, Interessen und dem jeweiligen Ausbildungsstand. Eine Schülerin kann beispielsweise in einer Gruppe für Alchemie arbeiten, während sie gleichzeitig mit anderen Mitschülern an einem Projekt zur Heilmagie oder Selbstverwandlung beteiligt ist.

Schulalltag

Der Alltag in Uagadou gilt als anspruchsvoll, aber gemeinschaftlich. Die Schule erwartet von ihren Schülerinnen und Schülern Disziplin, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein. Besonders bei zauberstabloser Magie ist präzises Arbeiten wichtig, da unkontrollierte Handbewegungen oder mangelnde Konzentration schnell zu gefährlichen Ergebnissen führen können.

Viele Unterrichtsstunden finden außerhalb klassischer Klassenzimmer statt. Die Nähe zu Bergen, Nebelwäldern, magischen Pflanzen und seltenen Kreaturen ermöglicht praktische Ausbildung in einer Umgebung, die selbst voller Magie ist. Astronomieunterricht findet häufig unter freiem Himmel statt, während Alchemie, Kräuterkunde und Heilmagie eng miteinander verbunden sind.

Ältere Schülerinnen und Schüler übernehmen oft Verantwortung für jüngere Jahrgänge. Sie helfen bei Übungen, begleiten Exkursionen oder unterstützen Lehrkräfte bei Projekten. Dadurch entsteht innerhalb der Schule ein starkes Gemeinschaftsgefühl, auch wenn Wettbewerb und Leistungsdruck selbstverständlich ebenfalls vorhanden sind.

Zauberstablose Magie

Zauberstäbe werden in Uagadou verwendet, gelten jedoch nicht als einzige Form magischer Ausübung. Viele Zauber werden durch gezielte Fingerbewegungen, Handzeichen oder reine Konzentration gewirkt.

Diese Form der Magie verlangt große Kontrolle und eine klare Vorstellung davon, was erreicht werden soll. Schülerinnen und Schüler lernen daher früh, ihre Magie bewusst zu lenken, anstatt sich ausschließlich auf einen Zauberstab und gesprochene Formeln zu verlassen.

Zauberstablose Magie ist nicht automatisch stärker als Zauberstabmagie. Sie kann jedoch schneller, unauffälliger und in bestimmten Situationen vielseitiger sein. Gleichzeitig ist sie schwieriger zu kontrollieren und erfordert jahrelange Übung.

Selbstverwandlung & Animagusmagie

Uagadou besitzt einen außergewöhnlichen Ruf für Selbstverwandlung. Viele Schülerinnen und Schüler lernen bereits früh, einzelne Körperteile kontrolliert zu verwandeln oder ihre Gestalt zeitweise an bestimmte magische Anforderungen anzupassen.

Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können in fortgeschrittenen Kursen die Grundlagen der Animagusverwandlung erlernen. Uagadou wurde international bekannt, nachdem eine Gruppe junger Schülerinnen und Schüler bei einem Treffen der Animagi synchron verschiedene Tiergestalten annahm.

Eine vollständige Animagusverwandlung gilt als große Auszeichnung, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für den Schulabschluss. Nicht jede Person besitzt die nötige Begabung, Geduld oder innere Stabilität für diese Form der Magie.

Pflichtfächer (Forenkanon)

• Alchemie
• Alte Runen
• Astronomie
• Heilmagie
• Kräuterkunde
• Geschichte der Magie
• Magische Geschichte Afrikas
• Magiezoologie
• Schutz- und Verteidigungsmagie
• Selbstverwandlung
• Zauberstablose Magie
• Zauberkunst
• Zaubertränke

Vertiefungskurse (Forenkanon)

Uagadou besitzt keine klassischen Wahlfächer wie Hogwarts. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zunächst eine breite Ausbildung. In den höheren Jahrgängen werden jedoch Vertiefungskurse angeboten, in denen besonders talentierte oder interessierte Schülerinnen und Schüler gezielter arbeiten können.

• Fortgeschrittene Alchemie
• Fortgeschrittene Astronomie
• Animagusmagie & Selbstverwandlung
• Heilmagie & Gegengifte
• Magische Pflanzenkunde
• Magische Kreaturen Afrikas
• Magische Artefakte & Schutzgegenstände
• Regionale Ritualmagie & magische Traditionen
• Zauberstablose Duellmagie

Prüfungen & Schulabschluss (Forenkanon)

Der Schulabschluss in Uagadou besteht aus schriftlichen, praktischen und gemeinschaftlichen Prüfungen. Schülerinnen und Schüler müssen zeigen, dass sie Magie nicht nur theoretisch verstehen, sondern sie verantwortungsvoll und kontrolliert einsetzen können.

Besonders wichtig sind praktische Prüfungen in Alchemie, Heilmagie, Verwandlung und zauberstabloser Magie. Viele Abschlussaufgaben werden in kleinen Gruppen durchgeführt, da Uagadou großen Wert darauf legt, dass zukünftige Hexen und Zauberer auch zusammenarbeiten und Verantwortung füreinander übernehmen können.

Eine erfolgreiche Animagusverwandlung kann eine besondere Auszeichnung sein, ersetzt jedoch keinen regulären Abschluss.

Uagadou im Jahr 1977 (Forenkanon)

Die politischen Ereignisse in Großbritannien werden an Uagadou aufmerksam verfolgt. Nachrichten über Angriffe auf Muggelstämmige, den Tod Lord Voldemorts und die spätere Machtübernahme von Alcott Rowle erreichen auch Familien und Lehrkräfte außerhalb Europas.

Viele Angehörige Uagadous betrachten die Entwicklungen in Großbritannien mit Sorge. Die Idee, magische Begabung an Blutstatus oder Herkunft zu knüpfen, widerspricht dem Selbstverständnis vieler Schülerinnen und Schüler, die aus sehr unterschiedlichen Regionen, Familien und magischen Traditionen stammen.

Gleichzeitig bleibt Uagadou kein unpolitischer Ort. Internationale Beziehungen, Handelswege, magische Forschung und Familienkontakte sorgen dafür, dass die europäische Krise auch innerhalb der Schule diskutiert wird. Manche sehen die Ereignisse als fernes Problem, andere befürchten, dass ähnliche Ideologien irgendwann auch andere Teile der magischen Welt erreichen könnten.

Weitere magische Bildungseinrichtungen
Weitere magische Bildungseinrichtungen
Inhalt

Die bekannten großen Zauberschulen sind nur ein Teil der internationalen magischen Bildungslandschaft. Weltweit gibt es elf besonders alte und angesehene Schulen, die bei der Internationalen Konföderation der Zauberer registriert sind. Acht von ihnen sind in diesem Lexikon bereits näher beschrieben: Hogwarts, Beauxbâtons, Castelobruxo, Durmstrang, Ilvermorny, Koldovstoretz, Mahoutokoro und Uagadou.

Doch nicht jedes Land besitzt eine große Schule mit Schloss, Internat und mehreren hundert Schülerinnen und Schülern. Viele magische Gemeinschaften sind klein, weit verstreut oder leben bewusst zurückgezogen. Deshalb gibt es zahlreiche andere Bildungswege: Unterricht innerhalb der Familie, Fernkurse, regionale Akademien, Privatlehrkräfte, Handwerkslehren und spezialisierte Ausbildungsstätten.

Die drei weiteren großen Schulen der Welt sind im Canon bislang nicht genauer benannt. Für das Forum bleiben sie daher bewusst offen und können bei Bedarf später mit eigenen Standorten, Traditionen und Lehrplänen ergänzt werden.

Kleine regionale Zauberschulen (Forenkanon)

Neben den großen internationalen Schulen existieren kleinere Lehranstalten, die meist nur eine bestimmte Region, Stadt oder magische Gemeinschaft versorgen. Manche bestehen aus wenigen Klassenräumen über einem Laden, andere befinden sich in abgelegenen Herrenhäusern, Klöstern, Höfen oder geschützten Gebäuden mitten in einer Stadt.

Solche Schulen besitzen häufig nur wenige Lehrkräfte und deutlich kleinere Jahrgänge. Schülerinnen und Schüler kennen einander oft seit ihrer Kindheit, die Ausbildung ist persönlicher und weniger anonym als an großen Internaten.

Kleine Schulen können sich auf bestimmte Fachbereiche spezialisieren, etwa Heilmagie, Kräuterkunde, magische Musik, Artefaktkunde, Runen, Schutzzauber oder regionale magische Traditionen. Ihr Ruf hängt stark von ihren Lehrkräften, ehemaligen Absolventinnen und Absolventen sowie den Familien ab, die ihre Kinder dorthin schicken.

Manche dieser Einrichtungen sind offiziell bei einem örtlichen Ministerium oder Rat registriert. Andere arbeiten halb legal, werden von alten Familien finanziert oder bestehen nur, weil die örtliche magische Gemeinschaft sie seit Generationen schützt.

Hausunterricht

In vielen Ländern werden magische Kinder zuhause unterrichtet, so wie es in England teilweise bei vor allem reinblütigen Familien bis zur Einschulung in Hogwarts der Fall ist. Besonders abgelegene Familien, reisende Gemeinschaften, alte Zaubererfamilien oder Menschen, die weit entfernt von einer Schule leben, entscheiden sich für diesen Weg.

Der Unterricht kann durch Eltern, Großeltern, ältere Geschwister, Hauslehrerinnen, Hauslehrer oder andere vertraute Hexen und Zauberer erfolgen. Manche Familien beschäftigen für einzelne Bereiche spezialisierte Lehrkräfte, etwa für Zaubertränke, Verwandlung, Runen oder Magiezoologie.

Hausunterricht kann sehr liebevoll, individuell und gründlich sein. Er kann aber auch stark von den Ansichten der Familie geprägt werden. Ein Kind aus einer toleranten, neugierigen Familie erhält möglicherweise eine vielseitige Ausbildung, während andere nur das lernen, was ihre Eltern für passend halten.

Besonders in sehr konservativen Reinblutfamilien kann Hausunterricht dazu genutzt werden, Kinder von Muggeln, Muggelstämmigen oder als unerwünscht geltenden Ideen fernzuhalten. Gleichzeitig kann er für gefährdete Familien auch Schutz bedeuten, wenn ein regulärer Schulbesuch zu riskant wäre.

Fernunterricht & Korrespondenzkurse

Familien, die keine große Schule erreichen können oder möchten, nutzen teilweise Fernunterricht. Lehrmaterialien, Aufgaben, Bücher und Korrekturen werden über Eulenpost, verzauberte Pergamente oder magische Boten übermittelt.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zuhause und senden ihre Aufgaben regelmäßig an Lehrkräfte oder Bildungsstellen zurück. Prüfungen finden häufig in größeren Städten, bei regionalen Treffen oder unter Aufsicht einer zugelassenen Hexe beziehungsweise eines zugelassenen Zauberers statt.

Fernunterricht verlangt viel Selbstdisziplin. Manche Kinder profitieren von der Freiheit, andere fühlen sich isoliert oder erhalten kaum Unterstützung, wenn sie Schwierigkeiten haben. Gerade praktische Fächer wie Duellieren, Flugunterricht, Heilmagie oder Verwandlung sind über Korrespondenz deutlich schwerer zu vermitteln.

Privatlehrkräfte (Forenkanon)

Wohlhabende Familien beschäftigen häufig Privatlehrkräfte. Diese unterrichten einzelne Kinder oder kleine Gruppen direkt im Familienhaus. Besonders beliebt sind Privatstunden in Etikette, alten Runen, Zaubertränken, Musik, Sprachen, Geschichte, Duellieren oder gesellschaftlichem Auftreten.

Für manche Familien ist ein Privatlehrer eine Ergänzung zu einer regulären Schule. Andere möchten ihre Kinder vollständig zuhause ausbilden lassen, damit sie besser kontrollieren können, welche Kontakte und Ansichten diese entwickeln.

Eine besonders angesehene Lehrkraft kann einer Familie gesellschaftliches Prestige verleihen. Gleichzeitig können Kinder unter enormem Druck stehen, wenn Eltern hohe Erwartungen an Noten, Verhalten und spätere Karriere haben.

Lehren & handwerkliche Ausbildung (Forenkanon)

Nicht jede magische Laufbahn beginnt oder endet an einer Schule bzw. mit den UTZ. Viele Berufe werden direkt in einer Lehre erlernt. Junge Hexen und Zauberer arbeiten dabei unter Anleitung einer erfahrenen Fachperson und lernen ihr Handwerk praktisch.

Mögliche Lehrberufe sind unter anderem:

• Zaubertrankbrauerei
• Kräuterkunde und Anbau magischer Pflanzen
• Herstellung magischer Gegenstände
• Besenbau und Besenreparatur
• Robenherstellung und Verzauberung von Stoffen
• Buchbinderei und Reparatur magischer Bücher
• Pflege magischer Kreaturen
• Arbeit in Eulereien oder magischen Tierhandlungen
• Herstellung von Schutzamuletten und Talismane
• Arbeit in einer Apotheke oder einem Zaubertrankladen

Eine Lehre kann mehrere Jahre dauern und verlangt meist Geduld, Loyalität und praktisches Geschick. Manche Lehrmeister sind großzügig und fördern ihre Schützlinge, andere nutzen junge Leute als billige Arbeitskräfte aus.

Fachakademien & weiterführende Ausbildung (Forenkanon)

Nach dem Schulabschluss können Hexen und Zauberer spezialisierte Akademien, Institute oder Ausbildungseinrichtungen besuchen. Diese richten sich vor allem an Personen, die bereits grundlegende magische Kenntnisse besitzen und einen bestimmten Beruf erlernen möchten.

Mögliche weiterführende Ausbildungswege sind:

• Heiler- und Heilerinnenausbildung in St. Mungos
• Aurorenausbildung im Zaubereiministerium
• Ausbildung für magische Strafverfolgung und Verwaltung
• Quidditch-Akademien und professionelle Sportförderung
• Alchemische Forschungsinstitute
• Akademien für magische Musik, Theater und Zauberfunk
• Institute für magische Kreaturen und Schutzgebiete
• Fortbildungen für Fluchbrecher, Artefaktkundler und Forschende
• Lehrerausbildung für magische Schulen

Diese Einrichtungen sind oft anspruchsvoll und setzen gute Abschlüsse, Empfehlungen oder besondere Fähigkeiten voraus. Manche verlangen Aufnahmeprüfungen, andere nehmen nur Personen mit familiären Kontakten oder ausreichenden finanziellen Mitteln auf.

Internationale Austauschprogramme (Forenkanon)

Austauschprogramme ermöglichen Schülerinnen und Schülern oder jungen Erwachsenen, für einige Monate oder ein ganzes Schuljahr eine andere magische Kultur kennenzulernen. Besonders Beauxbâtons, Castelobruxo, Ilvermorny, Mahoutokoro und Uagadou gelten als beliebte Ziele für magisch Interessierte aus anderen Ländern.

Ein Austausch kann neue Sprachen, andere Lehrmethoden, regionale Magie und internationale Freundschaften vermitteln. Gleichzeitig entstehen leicht Missverständnisse: Regeln, Kleidung, Hierarchien, Magieformen und gesellschaftliche Erwartungen unterscheiden sich von Schule zu Schule erheblich.

Im Jahr 1977 werden internationale Programme zunehmend schwieriger. Reisen nach Großbritannien sind politisch riskant, Familien fürchten Überwachung und viele Institutionen prüfen genauer, wen sie aufnehmen oder wohin sie Schülerinnen und Schüler schicken.

Bildung unter Rowles Regierung

Seit der Machtübernahme Alcott Rowles ist Bildung in Großbritannien nicht mehr nur eine Frage von Talent und Zukunftsplänen. Blutstatus, Familienname, politische Haltung und Kontakte können darüber entscheiden, welche Möglichkeiten einer Person offenstehen.

Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler verlieren zunehmend Zugang zu sicheren Ausbildungswegen. Familien versuchen deshalb, ihre Kinder außer Landes zu bringen, sie heimlich weiterzubilden oder Kontakte zu ausländischen Schulen und Privatlehrkräften herzustellen.

Auch Halbblüter und Reinblüter geraten unter Druck, wenn sie mit verfolgten Personen verbunden sind oder sich gegen die neue Ordnung stellen. Eine Ausbildung im Ausland kann zur Chance auf Freiheit werden, aber ebenso Verdacht erregen und Familien in Gefahr bringen.

Für das Ingame zu beachten!

Nicht jede Hexe und jeder Zauberer muss Hogwarts, Durmstrang oder eine der anderen großen Schulen besucht haben. Hausunterricht, eine kleine regionale Schule, eine Lehre oder Fernunterricht können einer Figur eine ganz eigene Vergangenheit geben - allerdings muss es plausibel und gut durchdacht sein.

Austauschprogramme
Austauschprogramme
Inhalt

Magische Austauschprogramme ermöglichen Schülerinnen und Schülern, andere Schulen, Länder und Formen von Magie kennenzulernen. Sie dienen offiziell der internationalen Verständigung, der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und dem Austausch zwischen verschiedenen magischen Gemeinschaften.

Für viele junge Hexen und Zauberer ist ein Austausch die erste Gelegenheit, Großbritannien oder die eigene Heimat für längere Zeit zu verlassen. Andere erleben dadurch erstmals, dass Magie außerhalb von Hogwarts, Durmstrang oder der eigenen Familie vollkommen anders gelebt, gelehrt und verstanden werden kann.

Nicht jede Schule nimmt regelmäßig Austauschschüler auf. Manche Institutionen bevorzugen einzelne Partnerprogramme, andere erlauben nur kurze Fachaufenthalte oder nehmen ausschließlich besonders gute Schülerinnen und Schüler auf.

Reguläre Schüleraustausche (Forenkanon)

Ein regulärer Austausch dauert meist ein halbes oder ein vollständiges Schuljahr. Die Schülerinnen und Schüler besuchen während dieser Zeit den normalen Unterricht der Gastschule, leben in deren Wohnbereichen und nehmen – soweit möglich – am Alltag ihrer neuen Schule teil.

Besonders häufig finden solche Austausche zwischen Schulen statt, deren Unterrichtssysteme ähnlich aufgebaut sind. Hogwarts unterhält traditionell Kontakte zu Beauxbâtons, Durmstrang und Ilvermorny. Auch einzelne Austauschplätze nach Castelobruxo, Mahoutokoro oder Uagadou sind möglich, gelten jedoch als deutlich seltener und aufwendiger.

Ein Jahreswechsel nach Durmstrang kann für britische Schülerinnen und Schüler besonders fordernd sein, da die Schule sehr viel strenger organisiert ist und andere Schwerpunkte setzt. Ein Aufenthalt in Beauxbâtons verlangt dagegen häufig gute Französischkenntnisse, ein sicheres Auftreten und die Bereitschaft, sich an formellere Regeln zu halten.

Fachaustausche (Forenkanon)

Neben vollständigen Austauschjahren gibt es kürzere Programme für bestimmte Fachbereiche. Diese dauern meist einige Wochen bis wenige Monate und richten sich vor allem an ältere oder besonders begabte Schülerinnen und Schüler.

Mögliche Fachaufenthalte sind beispielsweise:

• Kräuterkunde und Magiezoologie in Castelobruxo
• Alchemie und Verfeinerte Zauberkunst in Beauxbâtons
• Duellieren, Schutzmagie und Runen in Durmstrang
• Magische Artefakte und Alchemie in Koldovstoretz
• Flugmagie und Quidditchtraining in Mahoutokoro
• Zauberstablose Magie und Selbstverwandlung in Uagadou
• Magische Gesetzgebung und No-Maj-Kunde in Ilvermorny

Ein Fachaustausch ersetzt keinen regulären Schulbesuch. Die Schülerinnen und Schüler reisen meist gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, werden von Lehrkräften begleitet und müssen nach ihrer Rückkehr Berichte, praktische Prüfungen oder Forschungsarbeiten vorlegen.

Aufnahmebedingungen (Forenkanon)

Wer an einem Austauschprogramm teilnehmen möchte, benötigt in der Regel gute schulische Leistungen, eine Empfehlung von mindestens einer Lehrkraft und die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Auch Verhalten und Disziplin können eine Rolle spielen. Schülerinnen und Schüler mit vielen Regelverstößen, offenen Konflikten oder schlechten Noten werden häufig nicht zugelassen, da sie ihre Schule im Ausland vertreten sollen.

Besonders bei weiter entfernten Austauschprogrammen wird außerdem geprüft, ob die betreffende Person körperlich und magisch belastbar genug ist. Ein Aufenthalt in Castelobruxo, Uagadou oder Mahoutokoro kann deutlich anspruchsvoller sein als ein Austausch innerhalb Europas.

Sprache & kulturelle Unterschiede

Die meisten Austauschschüler müssen sich auf eine andere Unterrichtssprache einstellen. Französisch ist in Beauxbâtons vorherrschend, Portugiesisch in Castelobruxo, Russisch in Koldovstoretz, Japanisch in Mahoutokoro und verschiedene regionale Sprachen prägen Uagadou.

Viele Schulen bieten vorbereitende Sprachkurse oder magisch unterstützte Übersetzungshilfen an. Diese ersetzen jedoch keine echte Verständigung. Gerade im Alltag entstehen leicht Missverständnisse, wenn Regeln, Humor, Höflichkeit oder gesellschaftliche Erwartungen unterschiedlich sind.

Ein Hogwarts-Schüler könnte beispielsweise überrascht sein, wie formell Beauxbâtons wirkt, wie streng Durmstrang mit Fehlern umgeht oder wie selbstverständlich zauberstablose Magie in Uagadou verwendet wird. Umgekehrt wirken die vier Häuser, der Sprechende Hut und die vielen Eigenheiten von Hogwarts auf ausländische Schülerinnen und Schüler oft seltsam oder chaotisch.

Unterbringung (Forenkanon)

Austauschschüler leben meist in eigenen Bereichen innerhalb der jeweiligen Schule oder werden einem passenden Jahrgang zugeteilt. Manche Schulen bringen sie mit anderen internationalen Schülerinnen und Schülern zusammen, während andere bewusst darauf achten, dass sie möglichst schnell in den normalen Schulalltag integriert werden.

Bei kürzeren Fachprogrammen können Austauschschüler auch in kleinen Gruppen untergebracht werden. In seltenen Fällen leben sie bei magischen Gastfamilien, besonders wenn die Gastschule kein klassisches Internat besitzt oder das Programm außerhalb der regulären Schulzeit stattfindet.

Internationale Freundschaften & Rivalitäten

Ein Austausch kann Freundschaften schaffen, die über Jahre bestehen bleiben. Brieffreundschaften, Einladungen in den Ferien, gemeinsame Forschungsprojekte oder spätere berufliche Kontakte entstehen häufig durch solche Programme.

Gleichzeitig können Austauschschüler auch mit Vorurteilen, Konkurrenz und Misstrauen konfrontiert werden. Manche Schulen haben seit Generationen Rivalitäten, andere betrachten ausländische Schülerinnen und Schüler als verwöhnt, arrogant, rückständig oder gefährlich.

Gerade Quidditch, Duellieren und akademische Wettbewerbe führen regelmäßig zu Spannungen. Eine Freundschaft zwischen zwei Austauschschülern kann daher ebenso aufregend sein wie eine Rivalität, die sich über mehrere Schulen hinwegzieht.

Austauschprogramme im Jahr 1977

Die politische Lage in Großbritannien erschwert internationale Austauschprogramme erheblich. Seit der Machtübernahme Alcott Rowles werden Reisen stärker kontrolliert, Kontakte ins Ausland genauer beobachtet und Genehmigungen nicht mehr selbstverständlich erteilt.

Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler haben es besonders schwer, an einem Austausch teilzunehmen. Ihre Registrierungspflicht und die eingeschränkte Reisefreiheit machen eine Ausreise ohne ministerielle Zustimmung nahezu unmöglich. Manche Familien versuchen deshalb, Plätze an ausländischen Schulen heimlich zu organisieren oder ihre Kinder unter falschen Angaben außer Landes zu bringen.

Auch Halbblüter und Reinblüter können Probleme bekommen, wenn sie Verbindungen zu ausländischen Schulen, widerständigen Familien oder bekannten Gegnern des Ministeriums haben. Ein Austausch kann damit zur großen Chance auf Freiheit werden – aber ebenso einen Verdacht beim Ministerium wecken.

Einige Schulen reagieren bereits vorsichtig auf die Lage in Großbritannien. Beauxbâtons und Ilvermorny prüfen britische Bewerbungen genauer, während andere Institutionen Austauschprogramme vorübergehend eingeschränkt oder ganz ausgesetzt haben könnten.

Für das Ingame zu beachten!

Ein Austauschprogramm eignet sich gut, um Figuren mit ungewöhnlichen Erfahrungen auszustatten. Vielleicht hat ein Charakter ein Jahr in Beauxbâtons verbracht, bei einem Forschungsprojekt in Castelobruxo mitgearbeitet oder in Durmstrang gelernt, wie man Duelle unter großem Druck führt.

Schulabschlüsse im Ausland
Schulabschlüsse im Ausland
Inhalt

Nicht jede magische Schule nutzt dieselben Prüfungen wie Hogwarts. Während britische Schülerinnen und Schüler nach dem fünften Schuljahr ihre ZAGs und nach dem siebten Schuljahr ihre UTZs ablegen, besitzen andere Schulen eigene Systeme, Abschlusszeugnisse und Bewertungen.

Die folgenden Bezeichnungen gelten – mit Ausnahme von ZAGs und UTZs – als Forenkanon. Sie sollen vor allem dabei helfen, ausländische Charaktere einzuordnen, ohne dass jede Schule exakt wie Hogwarts funktionieren muss.

Ein ausländischer Abschluss ist nicht automatisch besser oder schlechter als ein britischer. Unterschiede entstehen vor allem durch Unterrichtsschwerpunkte, Prüfungsformen, Sprache und die Frage, welche Magie an einer Schule besonders gefördert wird.

Hogwarts

ZAGs – Die Zauberergrade werden am Ende des fünften Schuljahres abgelegt. Sie entscheiden darüber, welche Fächer in den letzten beiden Schuljahren weitergeführt werden dürfen.

UTZs – Die Unheimlich Tollen Zauberer werden am Ende des siebten Schuljahres abgelegt. Sie gelten als regulärer Schulabschluss und sind für viele Berufe Voraussetzung.

Beauxbâtons (Forenkanon)

Certificat d’Études Magiques – Der erste große Abschluss wird nach dem fünften Jahrgang abgelegt. Er umfasst die grundlegenden Fächer sowie Etikette, Zauberkunst und magische Theorie.

Diplôme d’Excellence Magique – Der Abschluss am Ende der Schulzeit. Neben schriftlichen und praktischen Prüfungen zählen auch Auftreten, Präzision und gesellschaftliche Fähigkeiten.

Besonders gute Bewertungen in Alchemie, Verwandlung, Zaubertränken oder internationaler Diplomatie gelten bei Beauxbâtons als sehr angesehen.

Durmstrang (Forenkanon)

Grundprüfung der Magischen Disziplin – Eine Zwischenprüfung nach dem fünften Jahrgang. Sie bewertet Theorie, Zauberkunst, körperliche Belastbarkeit und den Umgang mit kontrollierter Kampfmagie.

Durmstrang-Institutsexamen – Der reguläre Abschluss nach dem letzten Schuljahr. Neben schriftlichen Prüfungen gehören praktische Duelle, Schutzzauber, Runenkunde oder die sichere Analyse gefährlicher Magie dazu.

Ein Durmstrang-Abschluss gilt als anspruchsvoll, besonders in den Bereichen Duellieren, Schutzmagie, Runen und Alchemie. Eine schlechte Bewertung in Disziplin oder Selbstkontrolle kann dort allerdings ebenso schwer wiegen wie eine schlechte Note in Theorie.

Castelobruxo (Forenkanon)

Certificado Fundamental de Magia – Der grundlegende Abschluss nach den ersten Ausbildungsjahren. Er bewertet die sichere Anwendung von Magie, Naturkunde und den Umgang mit magischen Kreaturen.

Diploma de Especialização Mágica – Der Abschluss am Ende der Schulzeit. Schülerinnen und Schüler wählen dafür meist einen Schwerpunkt, etwa Kräuterkunde, Magiezoologie, Heilmagie, Trankkunde oder Schutz magischer Lebensräume.

Praktische Feldarbeit hat in Castelobruxo einen hohen Stellenwert. Viele Abschlussprüfungen finden außerhalb des Klassenzimmers statt und beinhalten Pflanzenkunde, Kreaturenbeobachtung oder das sichere Verhalten in magischen Schutzgebieten.

Ilvermorny (Forenkanon)

Foundational Magical Examinations – Die grundlegenden Prüfungen werden nach dem fünften Jahrgang abgelegt. Sie sind ungefähr mit den ZAGs vergleichbar und entscheiden über die spätere Fächerwahl.

Advanced Magical Certificates – Der Abschluss nach dem letzten Schuljahr. Neben schriftlichen und praktischen Leistungen wird auch bewertet, wie verantwortungsvoll eine Person mit Magie, No-Majs und internationalen Regeln umgeht.

Ilvermorny legt großen Wert auf eine breit gefächerte Ausbildung. Gute Abschlüsse in Magiezoologie, Heilmagie, Schutzzaubern, magischer Gesetzgebung oder No-Maj-Kunde können später besonders hilfreich sein.

Koldovstoretz (Forenkanon)

Grundprüfung der Zauberkunst – Nach dem fünften Jahrgang müssen Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie magische Grundlagen sicher, kontrolliert und unter schwierigen Bedingungen anwenden können.

Großer Abschluss von Koldovstoretz – Der endgültige Schulabschluss. Prüfungen bestehen häufig aus theoretischen Arbeiten, praktischen Aufgaben und einer größeren Abschlussarbeit oder Artefaktstudie.

Besonders angesehen sind Abschlüsse in Alchemie, Runenkunde, Artefaktmagie, Schutzzaubern und Magiezoologie. Viele Koldovstoretz-Absolventen gelten als besonders belastbar und praktisch ausgebildet.

Mahoutokoro (Forenkanon)

Grundqualifikationsprüfungen – Diese Prüfungen finden bereits am Ende des vierten Schuljahres statt. Sie entsprechen ungefähr den ZAGs und entscheiden darüber, welche Fächer in den höheren Jahrgängen weitergeführt werden dürfen.

Abschluss der Meisterschaftsstufe – Der Schulabschluss in den letzten Jahrgängen. Neben Fachwissen werden Disziplin, Präzision, verantwortungsvoller Umgang mit Magie und persönliche Entwicklung bewertet.

Besonders hohe Anerkennung genießen Abschlüsse in Verwandlung, Flugmagie, Quidditch, Astronomie, Alchemie und Zauberkunst. Eine goldene Schulrobe gilt zusätzlich als sichtbares Zeichen außergewöhnlicher Leistungen.

Uagadou (Forenkanon)

Prüfung der Grundlagen – Eine umfassende Prüfung in den mittleren Schuljahren. Sie umfasst Alchemie, Heilmagie, Astronomie, Verwandlung, Zauberstablose Magie und theoretisches Wissen.

Prüfung der Hand und des Geistes – Der Abschluss von Uagadou besteht aus praktischen, schriftlichen und gemeinschaftlichen Aufgaben. Dabei wird nicht nur bewertet, ob ein Zauber gelingt, sondern auch, wie verantwortungsvoll, kontrolliert und gemeinschaftlich eine Person handelt.

Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können zusätzlich Auszeichnungen in Selbstverwandlung, Animagusmagie, Heilmagie oder zauberstabloser Magie erhalten. Eine vollständige Animagusverwandlung ist jedoch keine Voraussetzung für den Abschluss.

Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Großbritannien

Normalerweise werden Abschlüsse großer internationaler Schulen vom britischen Zaubereiministerium anerkannt. Wer beispielsweise eine Heiler-, Auroren- oder Ministeriumslaufbahn beginnen möchte, muss häufig lediglich nachweisen, welche Fächer belegt und welche Leistungen erzielt wurden.

Ein Abschluss aus Durmstrang kann für bestimmte Berufe eine Zusatzprüfung in britischem Recht oder Schutzmagie erfordern. Absolventinnen und Absolventen von Castelobruxo oder Uagadou müssen teilweise nachweisen, dass ihre Ausbildung mit britischen Sicherheits- und Zauberstabstandards vereinbar ist.

Seit Alcott Rowles Machtübernahme ist diese Anerkennung jedoch deutlich politischer geworden. Ausländische Abschlüsse werden genauer geprüft, besonders wenn die betreffende Person muggelstämmig ist, enge Kontakte ins Ausland besitzt oder aus einer Schule stammt, die als besonders offen gegenüber Muggeln und Halbblütern gilt.

Für manche Figuren kann ein ausländischer Abschluss daher Schutz bedeuten – für andere wird er zum Grund, warum das Ministerium genauer hinsieht.

Für das Ingame zu beachten!

Ausländische Charaktere müssen nicht jede einzelne Prüfung benennen können. Es reicht meist, wenn klar wird, welche Schule sie besucht haben und worin ihre Ausbildung besonders stark war.

Ein ehemaliger Durmstrang-Schüler kann etwa im Duellieren hervorragend sein, während eine Beauxbâtons-Absolventin besonders gute Kenntnisse in Alchemie und gesellschaftlicher Diplomatie besitzt. Eine Hexe aus Uagadou könnte zauberstablose Magie sehr sicher einsetzen, während ein ehemaliger Castelobruxo-Schüler sich mit magischen Pflanzen und Kreaturen auskennt.

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