Die folgenden Fächer gehören in Hogwarts regulär zum Pflichtunterricht der ersten fünf Jahrgänge. Am Ende des fünften Schuljahres legen die Schülerinnen und Schüler ihre ZAGs ab. Welche Fächer sie anschließend in den sechsten und siebten Jahrgängen weiterführen dürfen, hängt von ihren Ergebnissen, den Anforderungen der jeweiligen Lehrkraft und den Voraussetzungen für ihren späteren Berufsweg ab.
Im Schuljahr 1977/78 ist der Unterricht zusätzlich von den politischen Veränderungen innerhalb Großbritanniens geprägt. Einige Fächer wurden verändert, andere vollständig gestrichen oder durch neue verpflichtende Unterrichtseinheiten ersetzt.
Astronomie
Der Astronomieunterricht findet überwiegend nachts im Astronomieturm statt. Schülerinnen und Schüler beobachten Sterne, Planeten, Monde und Sternbilder mithilfe von Teleskopen und tragen deren Positionen in Himmelskarten ein.
Neben der Beobachtung des Nachthimmels lernen sie, wie bestimmte Konstellationen, Mondphasen und planetare Bewegungen magische Vorgänge beeinflussen können. Astronomie verlangt Geduld, Genauigkeit und die Bereitschaft, auch bei Kälte, Wind oder Müdigkeit aufmerksam zu bleiben.
Besenflugstunden
Die Besenflugstunden sind ausschließlich für den ersten Jahrgang verpflichtend. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Handhabung eines Besens: Aufsteigen, Landen, Steuern, Bremsen und das sichere Verhalten in der Luft.
Der Unterricht findet auf dem Quidditchfeld statt und dient vor allem dazu, Unsicherheiten abzubauen und grundlegende Flugfähigkeiten zu vermitteln. Wer später Quidditch spielen oder andere fliegende Fortbewegungsmittel nutzen möchte, profitiert von diesen ersten Erfahrungen.
Geschichte der Zauberei
Geschichte der Zauberei vermittelt die Entwicklung der magischen Welt, bedeutende historische Ereignisse, Kriege, Goblinaufstände, Gesetze, berühmte Hexen und Zauberer sowie die Entstehung wichtiger Institutionen.
Der Unterricht wird traditionell von einem Geist gehalten und gilt unter vielen Schülerinnen und Schülern als eher trocken. Dennoch kann das Fach entscheidend sein, um politische Entwicklungen, alte Familienkonflikte, frühere Formen der Diskriminierung oder die Ursprünge bestimmter magischer Traditionen besser zu verstehen.
Gerade im Schuljahr 1977/78 wird deutlich, dass Geschichte nie vollkommen neutral ist. Welche Ereignisse besprochen, ausgelassen oder besonders hervorgehoben werden, kann stark davon abhängen, welche politische Haltung die jeweilige Lehrkraft oder das Ministerium vertritt.
Kräuterkunde
In Kräuterkunde dreht sich alles um magische Pflanzen, Pilze, Samen und Kräuter. Schülerinnen und Schüler lernen, wie man Pflanzen erkennt, anbaut, pflegt, erntet und sicher verarbeitet.
Viele Gewächse besitzen heilende, berauschende, schützende oder gefährliche Eigenschaften. Einige Pflanzen reagieren empfindlich auf Berührungen, Licht, Temperatur oder bestimmte Zauber. Deshalb gehören Schutzkleidung, genaue Anweisungen und sorgfältige Beobachtung zum Unterricht dazu.
Kräuterkunde ist besonders wichtig für spätere Heilerinnen und Heiler, Zaubertrankbrauer, Magiezoologen und alle, die mit seltenen Pflanzen oder magischen Gärten arbeiten möchten.
Verteidigung gegen die Dunklen Künste
In Verteidigung gegen die Dunklen Künste lernten Schülerinnen und Schüler ursprünglich, sich gegen gefährliche Flüche, dunkle Magie, magische Kreaturen und andere Bedrohungen zu schützen. Der Unterricht umfasste Schutzzauber, Gegenzauber, die Erkennung gefährlicher magischer Gegenstände und grundlegende Verteidigungsstrategien.
Dieses Fach wurde im Schuljahr 1977/78 offiziell gestrichen.
An seine Stelle trat das Pflichtfach Dunkle Künste, das nicht mehr auf Schutz und Abwehr, sondern auf das Erlernen, Erkennen und Anwenden dunkler Magie ausgerichtet ist.
Verwandlung
Im Fach Verwandlung lernen Schülerinnen und Schüler, Gegenstände, Tiere und unter bestimmten Voraussetzungen auch Lebewesen magisch zu verändern. Dabei kommt es auf Konzentration, eine klare Vorstellung des gewünschten Ergebnisses, den richtigen Zauberstabgebrauch und die korrekte Zauberformel an.
Der Unterricht beginnt meist mit einfachen Veränderungen, etwa dem Verwandeln von Streichhölzern, Tieren aus Papier oder kleinen Gegenständen. Mit zunehmendem Alter werden die Aufgaben komplexer und verlangen ein deutlich höheres Maß an Kontrolle.
Fehlerhafte Verwandlungen können unangenehme oder gefährliche Folgen haben. Deshalb gilt Verwandlung als eines der anspruchsvollsten Fächer in Hogwarts.
Zauberkunst
Zauberkunst beschäftigt sich mit Zaubersprüchen und ihrer sicheren Anwendung. Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie mit Zauberstab, Bewegung, Aussprache und Konzentration Gegenstände oder Lebewesen beeinflussen können.
Dazu gehören beispielsweise Schwebezauber, Lichtzauber, Aufräumzauber, Reparaturzauber, Schutzzauber und viele weitere alltägliche oder nützliche Formen der Magie. Ziel des Unterrichts ist es, Magie kontrolliert und präzise einzusetzen.
Zauberkunst bildet eine wichtige Grundlage für fast alle anderen magischen Fächer. Wer Zauber unsauber ausführt, falsche Betonungen verwendet oder sich nicht konzentriert, kann schnell unerwartete Ergebnisse hervorrufen.
Zaubertränke
Im Zaubertrankunterricht lernen Schülerinnen und Schüler die Kunst des Brauens magischer Tränke. Sie arbeiten mit Zutaten wie Pflanzen, Wurzeln, Pilzen, tierischen Bestandteilen, Mineralien und magischen Substanzen.
Wichtig sind nicht nur die richtige Rezeptur, sondern auch Temperatur, Reihenfolge, Schneidetechnik, Rührbewegung und genaue Dosierung. Ein kleiner Fehler kann dazu führen, dass ein Trank wirkungslos bleibt, explodiert, sich verfärbt oder unerwünschte Nebenwirkungen auslöst.
Zaubertränke sind für zahlreiche Berufe wichtig, etwa für Heilerinnen und Heiler, Auroren, Apotheker, Forscher oder Fluchbrecher. Das Fach verlangt Geduld, Sorgfalt und die Fähigkeit, auch unter Druck präzise zu arbeiten.
Pflichtfächer für alle Jahrgänge im Schuljahr 1977/784>
Im Schuljahr 1977/78 wurden zwei weitere Fächer eingeführt, die für sämtliche Jahrgänge verpflichtend sind. Anders als die regulären Pflichtfächer finden diese Unterrichtseinheiten jahrgangsübergreifend statt und stehen besonders unter der Kontrolle der neuen Schul- und Ministeriumsleitung.
Duellieren
Der Duellierunterricht findet einmal wöchentlich in der Großen Halle statt. Alle Jahrgänge nehmen gleichzeitig teil, werden jedoch je nach Alter, Erfahrung und Können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des magischen Zweikampfs: Haltung, Reaktion, Entwaffnung, Schutzzauber, Ausweichbewegungen und kontrollierte Angriffszauber. Dabei geht es offiziell um Selbstverteidigung, Disziplin und die Fähigkeit, sich in gefährlichen Situationen zu behaupten.
In der Praxis wird der Unterricht zunehmend härter. Fehler, Unsicherheit und mangelnde Reaktionsfähigkeit werden nicht immer geduldig behandelt. Besonders ältere Schülerinnen und Schüler stehen unter Druck, ihre Fähigkeiten öffentlich unter Beweis zu stellen.
Dunkle Künste
Das Fach Dunkle Künste ersetzt im Schuljahr 1977/78 den bisherigen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Statt sich hauptsächlich mit Schutz, Gegenzaubern und der Abwehr gefährlicher Magie zu beschäftigen, lernen die Schülerinnen und Schüler nun die Grundlagen dunkler Flüche, magischer Einschüchterung und kontrollierter Angriffszauber.
Zum Unterricht gehören die Geschichte dunkler Magie, die Einordnung verschiedener Flucharten, ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände sowie die theoretische und praktische Beschäftigung mit verbotener Magie. Auch die Unverzeihlichen Flüche werden behandelt und als Mittel ministerieller Macht dargestellt.
Der Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler belastend. Manche sehen darin eine Chance, sich zu schützen oder Anerkennung zu gewinnen. Andere empfinden die neue Ausrichtung als bedrohlich, insbesondere weil Widerstand, Unsicherheit oder moralische Einwände schnell als Schwäche oder Illoyalität ausgelegt werden können.
Sexualkunde13>
Verpflichtend für die Jahrgänge 4-7. Der Sexualkundeunterricht behandelt altersgerecht die körperliche Entwicklung, Pubertät, Beziehungen, Schwangerschaft, Verhütung und den verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Intimität.
Im Mittelpunkt stehen außerdem persönliche Grenzen, Einvernehmen und die Frage, wie man erkennt, ob eine Situation für alle Beteiligten sicher und gewollt ist. Schülerinnen und Schüler lernen, dass niemand Anspruch auf den Körper, die Gefühle oder die Zuneigung einer anderen Person hat.
Auch magische Besonderheiten werden im Unterricht angesprochen. Dazu gehören beispielsweise Liebestränke, Amortentia, Verzauberungen zur Beeinflussung von Gefühlen sowie die Gefahren von Zwangs- und Manipulationsmagie. Diese Mittel werden nicht als romantisch oder harmlos dargestellt, sondern als ernsthafte Eingriffe in die Selbstbestimmung einer Person.
Der Unterricht findet getrennt nach Jahrgängen statt und wird dem Alter sowie dem jeweiligen Wissensstand angepasst. Jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vor allem mit körperlicher Entwicklung, Freundschaft, Grenzen und Veränderungen während der Pubertät. In höheren Jahrgängen kommen Themen wie Beziehungen, Verhütung, Schwangerschaft, sexuelle Gesundheit und rechtliche Folgen magischer Beeinflussung hinzu.
Im Schuljahr 1977/78 steht das Fach unter besonderer Beobachtung. Einige Inhalte werden durch die neue Schul- und Ministeriumsleitung stärker auf Ehe, Familie und „standesgemäßes“ Verhalten ausgerichtet. Nicht alle Lehrkräfte teilen diese Sichtweise, weshalb der Unterricht je nach Klasse und Lehrperson unterschiedlich geprägt sein kann.
Im Schuljahr 1977/78 wurden zwei weitere Fächer eingeführt, die für sämtliche Jahrgänge verpflichtend sind. Anders als die regulären Pflichtfächer finden diese Unterrichtseinheiten jahrgangsübergreifend statt und stehen besonders unter der Kontrolle der neuen Schul- und Ministeriumsleitung.
Der Duellierunterricht findet einmal wöchentlich in der Großen Halle statt. Alle Jahrgänge nehmen gleichzeitig teil, werden jedoch je nach Alter, Erfahrung und Können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des magischen Zweikampfs: Haltung, Reaktion, Entwaffnung, Schutzzauber, Ausweichbewegungen und kontrollierte Angriffszauber. Dabei geht es offiziell um Selbstverteidigung, Disziplin und die Fähigkeit, sich in gefährlichen Situationen zu behaupten.
In der Praxis wird der Unterricht zunehmend härter. Fehler, Unsicherheit und mangelnde Reaktionsfähigkeit werden nicht immer geduldig behandelt. Besonders ältere Schülerinnen und Schüler stehen unter Druck, ihre Fähigkeiten öffentlich unter Beweis zu stellen.
Das Fach Dunkle Künste ersetzt im Schuljahr 1977/78 den bisherigen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Statt sich hauptsächlich mit Schutz, Gegenzaubern und der Abwehr gefährlicher Magie zu beschäftigen, lernen die Schülerinnen und Schüler nun die Grundlagen dunkler Flüche, magischer Einschüchterung und kontrollierter Angriffszauber.
Zum Unterricht gehören die Geschichte dunkler Magie, die Einordnung verschiedener Flucharten, ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände sowie die theoretische und praktische Beschäftigung mit verbotener Magie. Auch die Unverzeihlichen Flüche werden behandelt und als Mittel ministerieller Macht dargestellt.
Der Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler belastend. Manche sehen darin eine Chance, sich zu schützen oder Anerkennung zu gewinnen. Andere empfinden die neue Ausrichtung als bedrohlich, insbesondere weil Widerstand, Unsicherheit oder moralische Einwände schnell als Schwäche oder Illoyalität ausgelegt werden können.
Verpflichtend für die Jahrgänge 4-7. Der Sexualkundeunterricht behandelt altersgerecht die körperliche Entwicklung, Pubertät, Beziehungen, Schwangerschaft, Verhütung und den verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Intimität.
Im Mittelpunkt stehen außerdem persönliche Grenzen, Einvernehmen und die Frage, wie man erkennt, ob eine Situation für alle Beteiligten sicher und gewollt ist. Schülerinnen und Schüler lernen, dass niemand Anspruch auf den Körper, die Gefühle oder die Zuneigung einer anderen Person hat.
Auch magische Besonderheiten werden im Unterricht angesprochen. Dazu gehören beispielsweise Liebestränke, Amortentia, Verzauberungen zur Beeinflussung von Gefühlen sowie die Gefahren von Zwangs- und Manipulationsmagie. Diese Mittel werden nicht als romantisch oder harmlos dargestellt, sondern als ernsthafte Eingriffe in die Selbstbestimmung einer Person.
Der Unterricht findet getrennt nach Jahrgängen statt und wird dem Alter sowie dem jeweiligen Wissensstand angepasst. Jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vor allem mit körperlicher Entwicklung, Freundschaft, Grenzen und Veränderungen während der Pubertät. In höheren Jahrgängen kommen Themen wie Beziehungen, Verhütung, Schwangerschaft, sexuelle Gesundheit und rechtliche Folgen magischer Beeinflussung hinzu.
Im Schuljahr 1977/78 steht das Fach unter besonderer Beobachtung. Einige Inhalte werden durch die neue Schul- und Ministeriumsleitung stärker auf Ehe, Familie und „standesgemäßes“ Verhalten ausgerichtet. Nicht alle Lehrkräfte teilen diese Sichtweise, weshalb der Unterricht je nach Klasse und Lehrperson unterschiedlich geprägt sein kann.