Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Ein Animagus ist eine Hexe oder ein Zauberer, die oder der sich willentlich in ein bestimmtes Tier verwandeln kann. Anders als bei einem Metamorphmagus handelt es sich dabei nicht um eine angeborene, sondern um eine erlernte Fähigkeit.
Die Animagusverwandlung gehört zu den schwierigsten Formen der Verwandlungsmagie. Sie verlangt außergewöhnliches Können in Verwandlung, Zaubertränke und Selbstbeherrschung. Der Weg dorthin ist lang, unangenehm, riskant und verlangt über Wochen oder sogar Monate hinweg absolute Genauigkeit.
Die meisten Hexen und Zauberer versuchen daher nie, Animagi zu werden. Für viele ist der Aufwand zu groß, der Nutzen zu niedrig und das Risiko viel zu hoch. Wer diese Fähigkeit dennoch erlernen möchte, hat meist einen sehr guten Grund dazu, sei es nun weil er sich selbst schützen möchte oder weil ihm die Fähigkeit für den Job dienlich ist.
Animagus oder Metamorphmagus?
Ein Metamorphmagus wird mit der Fähigkeit geboren, das eigene Aussehen zu verändern. Haarfarbe, Gesichtszüge oder andere körperliche Merkmale können willentlich angepasst werden, ohne dass dafür ein Zauberstab oder ein langer Lernprozess notwendig ist.
Ein Animagus dagegen erlernt die Verwandlung durch einen komplexen magischen Vorgang. Die Fähigkeit beschränkt sich auf eine einzige Tiergestalt. Diese kann nicht frei ausgesucht werden, sondern spiegelt Persönlichkeit, Wesenszüge und innere Anlagen der betreffenden Person wider.
Ein Animagus kann also nicht entscheiden, ob er lieber ein Wolf, ein Falke, eine Katze oder ein Hirsch sein möchte. Die Form zeigt sich erst im Verlauf der ersten vollständigen Verwandlung.
Animagusform & Patronus
In vielen Fällen kann die Animagusgestalt der körperlichen Form des Patronus ähneln oder sogar mit ihr übereinstimmen. Beide Formen hängen eng mit dem Inneren einer Person zusammen, mit ihren Eigenschaften, Wünschen, Ängsten und unbewussten Anteilen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Animagusform und Patronus immer identisch sein müssen. Ein Patronus kann sich durch starke emotionale Erfahrungen verändern. Die Animagusform dagegen ist fest mit der erlernten Verwandlungsfähigkeit verbunden.
Erkennungsmerkmale
Jeder Animagus besitzt in seiner Tiergestalt ein individuelles Erkennungsmerkmal. Dieses Merkmal wird durch etwas verursacht, das auch in der menschlichen Gestalt vorhanden ist.
Das können körperliche Eigenschaften sein, etwa Zahnstellung, Narben, fehlende Finger, eine auffällige Körperhaltung oder besondere Augen. Auch Hilfsmittel wie Brillen können sich in der Tierform als Zeichnung, Muster oder anderes Merkmal widerspiegeln.
Minerva McGonagalls Animagusgestalt besitzt beispielsweise Markierungen um die Augen, die an ihre Brille erinnern. Rita Kimmkorns Käfergestalt weist ebenfalls brillenartige Zeichnungen auf. Peter Pettigrews Rattengestalt zeigte später eine fehlende Zehe beziehungsweise ein entsprechendes Zeichen seiner Verstümmelung.
Dadurch ist eine Animagusgestalt nie vollkommen anonym. Wer weiß, worauf er achten muss, kann unter Umständen erkennen, dass es sich bei einem Tier nicht um ein gewöhnliches Tier handelt.
Verwandlung ohne Zauberstab
Sobald die Fähigkeit vollständig erlernt wurde, kann ein Animagus seine Tiergestalt willentlich annehmen. Fortgeschrittene Animagi benötigen dafür keinen Zauberstab und keine laut ausgesprochene Formel mehr.
Die Rückverwandlung erfolgt ebenfalls willentlich. Gerade am Anfang kann sie jedoch schwierig sein. Ein unerfahrener Animagus muss sich stark auf seine menschliche Gestalt konzentrieren, um sicher in sie zurückzukehren.
Kleidung, Brillen, Schmuck und kleinere Gegenstände verschmelzen bei der Verwandlung mit der Tiergestalt und erscheinen beim Zurückverwandeln wieder. Dennoch ist Vorsicht geboten: Wer während der ersten Verwandlungen in Panik gerät, kann die Kontrolle verlieren oder vom Instinkt der Tiergestalt überwältigt werden.
Animagusgestalt & menschlicher Verstand
Ein Animagus behält in Tiergestalt sein menschliches Bewusstsein, seine Erinnerungen und seine grundlegende Persönlichkeit. Er denkt also nicht wie ein gewöhnliches Tier, sondern bleibt im Kern dieselbe Person.
Trotzdem verändert sich die Wahrnehmung. Ein Animagus erlebt die Welt durch die Sinne seines Tieres. Ein Hund nimmt Gerüche stärker wahr, sieht Farben anders als ein Mensch und reagiert instinktiver auf Geräusche oder Bewegungen. Ein Vogel erlebt Höhe, Wind und Orientierung auf eine Weise, die ein Mensch nicht nachempfinden kann.
Auch Gefühle wirken in Tiergestalt oft weniger komplex. Angst, Hunger, Nähe, Misstrauen oder Fluchtinstinkt können stärker und unmittelbarer werden. Gerade unerfahrene Animagi müssen lernen, diese Instinkte zu beherrschen, ohne sie völlig zu unterdrücken.
Lebensdauer & Ernährung
Ein Animagus übernimmt nicht die natürliche Lebenserwartung seines Tieres. Er besitzt weiterhin die Lebensspanne seiner menschlichen Gestalt. Allerdings kann er auch genauso verletzt oder gar getötet werden.
In Tiergestalt ernährt sich ein Animagus jedoch grundsätzlich wie das entsprechende Tier. Was in menschlicher Form widerlich, ungenießbar oder ungewohnt wäre, kann in Tiergestalt instinktiv normal erscheinen.
Kommunikation mit Tieren
Ein Animagus kann in seiner Tiergestalt mit echten Tieren seiner Art oder ähnlicher Arten kommunizieren. Diese Verständigung ist nicht unbedingt mit menschlicher Sprache vergleichbar. Sie besteht eher aus Instinkten, Lauten, Körperhaltung, Gerüchen, Bewegungen und einfachen Bedeutungen.
Ein Animagus kann Tiere dadurch besser verstehen und manchmal beeinflussen, bleibt ihnen jedoch nicht automatisch überlegen. Ein echtes Tier erkennt unter Umständen, dass an einem Animagus etwas ungewöhnlich ist.
Animagi & Werwölfe
Ein Animagus ist in Tiergestalt für einen verwandelten Werwolf weniger interessant als ein Mensch. Werwölfe greifen bevorzugt Menschen an, weshalb Tiergestalten in ihrer Nähe sicherer sein können als menschliche Begleiter.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Umgang mit einem Werwolf ungefährlich ist. Ein verwandelter Werwolf bleibt stark, unberechenbar und gefährlich. Eine falsche Bewegung, Panik oder ein Kampf kann auch einen Animagus schwer verletzen.
Animagus-Rückverwandlungszauber
Es existiert ein besonderer Zauber, der einen Animagus aus seiner Tiergestalt zurück in die menschliche Form zwingen kann. Er erzeugt einen blau-weißen Lichtblitz und wird eingesetzt, wenn ein Animagus enttarnt oder an der Flucht gehindert werden soll.
Der Zauber ist nicht Teil des regulären Unterrichts und wird nur von Personen eingesetzt, die über entsprechendes Wissen verfügen. Gegen einen erfahrenen oder vorbereiteten Animagus kann seine Anwendung schwierig sein.
Registrierung beim Ministerium
Jeder Animagus ist verpflichtet, sich beim Zaubereiministerium registrieren zu lassen. Die Registrierung umfasst den Namen der Person, ihre Tiergestalt und alle besonderen Erkennungsmerkmale.
Der Zweck des Registers besteht darin, Missbrauch zu verhindern. Animagi könnten ihre Fähigkeit zur Spionage, zum Eindringen in fremde Häuser, zur Flucht, zur Erpressung oder zur Täuschung anderer Menschen einsetzen. Deshalb möchte das Ministerium wissen, welche Hexen und Zauberer über diese Fähigkeit verfügen.
Wer sich nicht registrieren lässt, macht sich strafbar. Eine unregistrierte Animagusfähigkeit kann zu einer Haftstrafe in Askaban führen. Die genaue Länge der Strafe hängt von den Umständen, dem Missbrauch der Fähigkeit und der politischen Lage ab.
Registrierte Animagi
Animagi sind äußerst selten. Im 20. Jahrhundert gab es nur sehr wenige bekannte registrierte Animagi. Minerva McGonagall gehört zu den bekanntesten Beispielen.
Dass Animagi so selten sind, liegt nicht nur an der Schwierigkeit der Magie. Viele Hexen und Zauberer sehen keinen Nutzen darin, ein solches Risiko einzugehen, nur um eine Tiergestalt annehmen zu können.
Unregistrierte Animagi
Natürlich gibt es auch Animagi, die sich bewusst nicht registrieren lassen. Dies ist illegal, kann aber für bestimmte Personen verlockend sein, weil eine nicht bekannte Tiergestalt ein beinahe perfektes Versteck bietet.
Die bekanntesten Beispiele sind die Rumtreiber James Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew, die ihre Animagusverwandlung heimlich erlernten. Auch Rita Kimmkorn nutzte ihre Käfergestalt später unregistriert, um unbemerkt Gespräche zu belauschen und Informationen zu sammeln.
Unregistrierte Animagi sind für das Ministerium besonders problematisch, weil ihre Tiergestalt nicht bekannt ist und sie dadurch nur schwer zu überwachen sind.
Der Weg zum Animagus
Die Verwandlung in einen Animagus beginnt mit einem Alraunenblatt, das einen ganzen Monat lang ununterbrochen im Mund getragen werden muss – von Vollmond zu Vollmond. Das Blatt darf nicht entfernt und nicht verschluckt werden. Geschieht dies, muss der Vorgang von vorn begonnen werden.
Nach Ablauf des Monats wird das mit Speichel durchtränkte Blatt in ein kleines Kristallfläschchen gelegt, das die reinen Strahlen des Mondes aufnehmen kann. Dazu kommen ein eigenes Haar, ein silberner Teelöffel Tau von einem Ort, der sieben Tage lang weder Sonnenlicht noch menschliche Füße berührt hat, sowie der Kokon eines Totenkopfschwärmers.
Das Fläschchen muss anschließend an einem stillen, dunklen Ort verwahrt werden und darf bis zum nächsten Gewitter nicht gestört werden. Niemand sollte es berühren, bewegen oder kontrollieren.
Während dieser Wartezeit muss die angehende Animagus jeden Morgen bei Sonnenaufgang und jeden Abend bei Sonnenuntergang mit der Zauberstabspitze das eigene Herz berühren und die Formel sprechen:
Amato Animo Animato Animagus.
Mit der Zeit kann ein zweiter Herzschlag im eigenen Körper wahrgenommen werden. Dieses Zeichen bedeutet, dass die Verwandlungsmagie zu wirken beginnt. Der Vorgang darf trotzdem nicht unterbrochen werden.
Sobald beim nächsten Gewitter der erste Blitz am Himmel erscheint, wird das Fläschchen hervorgeholt. Ist alles richtig verlaufen, befindet sich darin ein blutroter Trank. Die angehende Animagus spricht erneut die Formel, trinkt den Trank und erlebt anschließend die erste Verwandlung.
Dabei treten starke Schmerzen, ein doppelter Herzschlag und eine Vision der künftigen Tiergestalt auf. Ab diesem Moment gibt es kein Zurück mehr. Angst, Panik oder Widerstand können die Verwandlung gefährlich machen.
Wenn etwas schiefgeht
Fehler im Prozess können katastrophale Folgen haben. Eine falsch vorbereitete Mischung, ein unterbrochener Ablauf, mangelnde Konzentration oder Panik während der ersten Verwandlung können zu dauerhaften Teilverwandlungen führen.
Solche Fehlverwandlungen können halb menschlich, halb tierisch sein und gelten als kaum oder gar nicht heilbar. Deshalb sollte niemand versuchen, Animagusmagie ohne fachkundige Anleitung, ausreichende Vorbereitung und sehr gute Verwandlungskenntnisse zu erlernen.
Animagi in Hogwarts(Forenkanon)
Da Animagi äußerst selten sind, werden in unserem Forum nur wenige Charaktere mit dieser Fähigkeit aufgenommen. Eine Animagusfähigkeit muss gut begründet werden und sollte zur Geschichte, Persönlichkeit und Entwicklung der Figur passen.
Ein unregistrierter Animagus benötigt eine besonders überzeugende Erklärung. Die Fähigkeit darf nicht nur als praktisches Extra dienen, sondern sollte erzählerisch Gewicht haben und Konsequenzen mit sich bringen.
In Hogwarts besteht für besonders begabte Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge grundsätzlich die Möglichkeit, den Weg zum Animagus zu beginnen. Dies kann nur mit Zustimmung des Teams und mit fachkundiger Unterstützung erfolgen, beispielsweise durch Minerva McGonagall.
Ein einfaches „Die Figur möchte das eben können“ reicht nicht aus. Mögliche Gründe wären etwa eine besondere Notlage, ein ernstes Forschungsinteresse, ein tiefes persönliches Motiv oder eine Handlung, in der die Fähigkeit nachvollziehbar und wichtig ist.
Animagi im Jahr 1977/78(Forenkanon)
Unter der Regierung Alcott Rowles ist eine Animagusfähigkeit noch gefährlicher als zuvor. Registrierte Animagi sind dem Ministerium bekannt und können leichter überwacht, vorgeladen oder unter Druck gesetzt werden.
Unregistrierte Animagi bewegen sich dagegen in ständiger Gefahr, entdeckt zu werden. Gleichzeitig kann ihre Fähigkeit im Widerstand, bei Fluchten, Spionage oder dem Schutz gefährdeter Personen von großem Nutzen sein.
Wer im Jahr 1977/78 Animagus ist, besitzt damit nicht nur eine seltene Gabe, sondern auch ein Geheimnis, das über Freiheit, Erpressbarkeit oder Überleben entscheiden kann.
Für das Ingame zu beachten!
Die Tiergestalt kann viel über eine Figur verraten, aber sie muss nicht offensichtlich sein. Ein kleines, unscheinbares Tier kann ebenso passend sein wie ein gefährliches Raubtier. Entscheidend ist nicht, welches Tier beeindruckend wirkt, sondern welches Tier zum Inneren der Figur passt.