Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Okklumentik ist die magische Kunst, den eigenen Geist vor fremdem Eindringen zu schützen. Sie dient vor allem dazu, sich gegen Legilimentik zu verteidigen und Gedanken, Erinnerungen, Gefühle oder geheime Absichten vor anderen zu verbergen.
Wer Okklumentik beherrscht, kann verhindern, dass ein Legilimentiker ungefiltert auf die eigene Gedankenwelt zugreift. Die Fähigkeit schützt nicht nur klare Gedanken, sondern auch Gefühle, Erinnerungsbilder, Schuld, Angst, Zuneigung oder innere Zweifel.
Okklumentik ist keine angeborene Gabe, sondern eine erlernbare Kunst. Sie verlangt jedoch enorme Willenskraft, Selbstbeherrschung, Konzentration und regelmäßige Übung. Nicht jede Hexe und nicht jeder Zauberer eignet sich dafür.
Okklumentik & Legilimentik
Legilimentik versucht, in den Geist einer anderen Person einzudringen. Okklumentik verschließt diesen Geist dagegen, lenkt den Eindringling ab oder verhindert, dass bestimmte Gedanken sichtbar werden.
Ein guter Okklumentiker kann seine wahren Gefühle und Absichten selbst dann verbergen, wenn jemand mit magischen Mitteln versucht, ihn zu durchschauen. Besonders in Verhören, Gesprächen mit Legilimentikern oder gefährlichen politischen Situationen kann diese Fähigkeit entscheidend sein.
Okklumentik macht eine Person jedoch nicht automatisch unangreifbar. Ein sehr starker Legilimentiker kann schwache oder unkonzentrierte Verteidigung durchbrechen. Ebenso können Müdigkeit, Angst, Wut oder Panik den Schutz des Geistes schwächen.
Wie Okklumentik funktioniert
Okklumentik beruht auf der Fähigkeit, den eigenen Geist zu ordnen, zu verschließen und fremde Zugriffe abzuwehren. Manche beschreiben es als das Errichten einer Mauer, andere als das Leeren des Kopfes oder als das Versenken bestimmter Erinnerungen in tiefere Schichten des Bewusstseins.
Dabei geht es nicht darum, keine Gefühle mehr zu haben. Eine Okklumentikerin kann Angst, Trauer oder Wut empfinden. Entscheidend ist, ob sie diese Gefühle kontrollieren kann, ohne dass sie sofort offen an die Oberfläche steigen.
Je stärker eine Emotion ist, desto schwerer wird es, sie zu verbergen. Wut, Schuld, Verliebtheit, Scham oder Panik können wie Risse in einer Mauer wirken, durch die ein geübter Legilimentiker leichter eindringen kann.
Willenskraft & Selbstbeherrschung
Okklumentik verlangt einen starken Willen. Ähnlich wie bei der Abwehr des Imperiusfluchs muss eine Person innerlich gegen fremde Einflussnahme ankämpfen und sich weigern, den eigenen Geist preiszugeben.
Das ist leichter gesagt als getan. Wer müde, verletzt, überfordert oder emotional aufgewühlt ist, hat deutlich größere Schwierigkeiten, seine Gedanken abzuschirmen. Auch Ablenkung kann gefährlich sein: Ein einziger Moment mangelnder Konzentration kann ausreichen, damit ein Legilimentiker Erinnerungen oder Gefühle wahrnimmt.
Deshalb trainieren Okklumentiker nicht nur Magie, sondern auch Disziplin. Sie lernen, ihre Atmung zu kontrollieren, Gefühle zu erkennen, Gedanken zu ordnen und sich selbst innerlich zu beruhigen.
Okklumentik im Schlaf
Aktive Okklumentik kann im Schlaf nicht bewusst aufrechterhalten werden. Wer schläft, kann nicht dauerhaft konzentriert bleiben oder seinen Geist willentlich verschließen.
Dennoch kann Training helfen. Viele Okklumentiker üben vor dem Einschlafen, ihren Kopf zu leeren, Gedanken bewusst loszulassen und belastende Erinnerungen nicht ungeordnet an die Oberfläche treiben zu lassen.
Das bietet keinen perfekten Schutz, kann aber verhindern, dass der Geist im Schlaf vollkommen offen und chaotisch wirkt. Besonders Menschen, die Angst vor fremdem Eindringen haben, entwickeln daraus oft feste Abendrituale.
Okklumentik erlernen
Okklumentik kann erlernt werden, gehört jedoch nicht zum regulären Lehrstoff in Hogwarts. Schülerinnen und Schüler lernen diese Kunst nicht im normalen Unterricht und erhalten auch keine offiziellen Prüfungen darin.
Am besten wird Okklumentik von einer erfahrenen Person unterrichtet. Allein ist es schwer, Fortschritte zu erkennen, weil man nicht zuverlässig überprüfen kann, ob der eigene Geist wirklich geschützt ist.
Der Unterricht kann unangenehm sein. Häufig besteht er darin, dass eine Lehrperson versucht, in den Geist der lernenden Person einzudringen, während diese sich dagegen wehren muss. Dabei können Erinnerungen, Ängste oder Gefühle an die Oberfläche geraten, die eigentlich verborgen bleiben sollten.
Erste Übungen
Zu Beginn geht es meist nicht darum, einen starken Legilimentiker abzuwehren. Lernende üben zunächst, ihre Gedanken zu beruhigen und einzelne Erinnerungen nicht sofort an die Oberfläche steigen zu lassen.
Typische Übungen sind:
• den Kopf bewusst leeren
• aufdringliche Gedanken ziehen lassen
• starke Gefühle erkennen, ohne ihnen nachzugeben
• Erinnerungen ordnen und voneinander trennen
• unter Druck ruhig bleiben
• Blickkontakt aushalten, ohne innerlich auszuweichen
• falsche oder unwichtige Gedanken an die Oberfläche legen
Mit zunehmender Erfahrung kann ein Okklumentiker nicht nur blockieren, sondern den eigenen Geist gezielt verschleiern. Manche lassen für den Eindringling belanglose Gedanken sichtbar werden, während wichtige Erinnerungen verborgen bleiben.
Schwächen der Okklumentik
Okklumentik ist anfällig, wenn die beherrschende Person emotional aus dem Gleichgewicht gerät. Wut, Trauer, Schuld, Angst oder starke Zuneigung können die innere Verteidigung schwächen.
Auch körperliche Erschöpfung spielt eine Rolle. Wer krank, verletzt, schlaflos oder unter Einfluss bestimmter Tränke steht, kann seinen Geist schwerer kontrollieren.
Ein unerfahrener Okklumentiker macht häufig den Fehler, Gedanken mit Gewalt wegzuschieben. Dadurch werden sie oft nur auffälliger. Ein guter Legilimentiker bemerkt dann gerade an der Anstrengung, welche Erinnerungen geschützt werden sollen.
Okklumentik & Lügen
Okklumentik kann helfen, Lügen zu verbergen. Eine Person kann lernen, keine verräterischen Bilder oder Gefühle an die Oberfläche steigen zu lassen, während sie spricht.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Okklumentiker automatisch ein guter Lügner ist. Körpersprache, Stimme, Verhalten und äußere Beweise können ihn trotzdem verraten. Okklumentik schützt den Geist, aber sie ersetzt nicht Vorsicht, Planung oder schauspielerisches Talent.
Umgekehrt kann eine Person die Wahrheit sagen und dennoch ihren Geist verschließen. Okklumentik ist also kein eindeutiger Beweis für Schuld oder Täuschung, sondern zunächst nur ein Schutzmechanismus.
Okklumentik & Manipulation
Okklumentik schützt vor fremdem Eindringen, kann aber auch dazu führen, dass eine Person sehr verschlossen wirkt. Menschen, die ihren Geist ständig kontrollieren, zeigen Gefühle möglicherweise weniger offen oder lassen andere schwer an sich heran.
In Kriegszeiten kann das nützlich sein. Im privaten Leben kann es jedoch einsam machen. Wer ständig darauf achtet, nichts preiszugeben, verlernt vielleicht, anderen wirklich zu vertrauen.
Einsatz von Okklumentik
Okklumentik wird vor allem von Menschen genutzt, die Geheimnisse schützen müssen. Dazu gehören Todesser, Ordensmitglieder, Ministeriumsmitarbeiter, Spione, Auroren, Informanten oder Personen, die unter politischem Druck stehen.
Gerade zu Kriegszeiten beschäftigen sich immer mehr Hexen und Zauberer mit dieser Kunst. Wer wichtige Informationen besitzt, kann durch Legilimentik verraten werden, ohne ein einziges Wort zu sagen.
Für Mitglieder des Widerstands kann Okklumentik über Leben und Tod entscheiden. Für Todesser oder das Ministerium kann sie dagegen ein Mittel sein, Verrat zu verbergen, doppelte Loyalitäten zu verschleiern oder Verhöre zu überstehen.
Okklumentik im Jahr 1977/78(Forenkanon)
Unter der Regierung Alcott Rowles gewinnt Okklumentik stark an Bedeutung. Das Ministerium, Todesser und ihre Unterstützer suchen nach Verrätern, Widerständlern, versteckten Muggelstämmigen und Personen, die nicht offen loyal sind.
Wer Okklumentik beherrscht, kann sich schützen – macht sich aber möglicherweise auch verdächtig. Denn die Frage liegt nahe, warum jemand seinen Geist so gut verschließen kann und was er zu verbergen hat.
Besonders gefährdet sind Personen mit geheimen Kontakten zum Orden, Helferinnen und Helfer von Muggelstämmigen, Spione innerhalb des Ministeriums oder Schülerinnen und Schüler, die mehr wissen, als sie sagen dürfen.
Okklumentik in Hogwarts(Forenkanon)
In Hogwarts wird Okklumentik nicht regulär gelehrt. Weder gehört sie zu Verteidigung gegen die Dunklen Künste noch zu Dunkle Künste oder Duellieren.
Einzelne Lehrkräfte könnten theoretisch über Kenntnisse verfügen, dürfen diese aber nicht ohne Weiteres an Schülerinnen und Schüler weitergeben. Wer Okklumentik lernen möchte, braucht daher eine besondere Begründung, eine geeignete Lehrperson und die Zustimmung des Teams.
Gerade im Schuljahr 1977/78 wäre heimliches Training riskant. Würde bekannt werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler versucht, den eigenen Geist gegen Eindringen zu schützen, könnten Lehrkräfte oder ministeriumstreue Personen misstrauisch werden.
Okklumentik im Forum(Forenkanon)
Okklumentik ist in unserem Forum eine seltene Sonderfähigkeit und nicht frei verfügbar. Sie muss mit dem Team abgesprochen und gut begründet werden.
Ein Charakter beherrscht Okklumentik nicht automatisch, nur weil er verschlossen, willensstark oder gut im Lügen ist. Ebenso reicht es nicht aus, aus einer Todesserfamilie zu stammen oder dem Orden anzugehören.
Mögliche Gründe für Okklumentik können sein:
• geheime Arbeit für das Ministerium, den Orden oder eine andere Gruppe
• Schutz vor Legilimentik innerhalb der eigenen Familie
• gefährliches Wissen, das nicht preisgegeben werden darf
• frühere Erfahrungen mit geistigem Eindringen
• gezielte Ausbildung durch eine erfahrene Person
• politische oder persönliche Erpressbarkeit
Was im Inplay möglich ist
• Gedanken teilweise abschirmen
• starke Gefühle verbergen
• einem einfachen Legilimentikversuch widerstehen
• belanglose Gedanken an die Oberfläche legen
• bei Müdigkeit oder Wut Schwächen zeigen
• im Training scheitern oder überfordert sein
• durch erfahrene Legilimentiker unter Druck geraten
Was im Inplay nicht erlaubt ist
• vollständige Unangreifbarkeit gegen jede Legilimentik
• perfektes Verbergen aller Gefühle in jeder Situation
• automatisches Immunsein gegen Verhöre, Manipulation oder Angst
• Okklumentik ohne Absprache als spontane Fähigkeit
• das Blockieren jeder fremden Fähigkeit ohne Zustimmung der Beteiligten