Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Magie wird in Großbritannien üblicherweise mit einem Zauberstab und einer gesprochenen Zauberformel gewirkt. Schülerinnen und Schüler lernen in Hogwarts deshalb von Beginn an, wie wichtig Aussprache, Zauberstabbewegung, Konzentration und die richtige innere Vorstellung für einen gelungenen Zauber sind.
Neben dieser gewöhnlichen Form der Zauberei existieren jedoch auch fortgeschrittenere Arten magischer Anwendung: wortlose Magie und zauberstablose Magie. Beide Formen sind deutlich anspruchsvoller als der reguläre Unterricht und erfordern ein hohes Maß an Kontrolle, Erfahrung und innerer Disziplin.
Wichtiger Hinweis fürs Forum
In unserem Forum werden wortlose und zauberstablose Magie für spielbare Charaktere grundsätzlich nicht zugelassen.
Das bedeutet: Charaktere können nicht frei, zuverlässig oder regelmäßig ohne ausgesprochene Zauberformel oder ohne Zauberstab zaubern. Auch besonders talentierte Schülerinnen und Schüler, Erwachsene oder ausländisch ausgebildete Figuren erhalten diese Fähigkeit nicht automatisch.
Diese Regel dient der Fairness im Inplay. Wortlose und zauberstablose Magie können im Rollenspiel schnell zu stark werden, weil sie Figuren schwerer einschätzbar, kaum bis gar nicht zu entwaffnen und in Konfliktszenen deutlich überlegen machen würden.
Wortlose Magie
Bei wortloser Magie wird ein Zauber gewirkt, ohne dass die Zauberformel laut ausgesprochen wird. Die Formel wird innerlich gedacht, während Zauberstabbewegung, Konzentration und magische Absicht weiterhin exakt stimmen müssen.
Wortlose Magie ist nicht einfach „leises Zaubern“. Sie verlangt, dass die Hexe oder der Zauberer den Zauber so gut beherrscht, dass die gesprochene Formel nicht mehr als Stütze benötigt wird. Ein unsicherer Gedanke, eine falsche Bewegung oder mangelnde Konzentration können dazu führen, dass der Zauber schwächer ausfällt, scheitert oder unkontrolliert wirkt.
Im Duell kann wortlose Magie ein großer Vorteil sein, da der Gegner nicht sofort hört, welcher Zauber gewirkt wird. Gleichzeitig ist sie deutlich schwieriger und gerade unter Stress schwer zuverlässig anzuwenden.
Wortlose Magie in Hogwarts
Wortlose Magie wird theoretisch als fortgeschrittene Technik behandelt und kann in höheren Jahrgängen im Unterricht erwähnt oder erklärt werden. Schülerinnen und Schüler erfahren dabei, dass sie existiert und warum sie nützlich sein kann.
Für das Forum gilt jedoch: Auch wenn eine Figur davon gehört hat oder die Grundlagen kennt, darf sie wortlose Magie nicht sicher im Inplay einsetzen. Einzelne misslungene Versuche, theoretisches Wissen oder Übungen unter Aufsicht sind möglich, ersetzen aber keine beherrschte Fähigkeit.
Ein Schüler kann also versuchen, einen Zauber nur innerlich zu sprechen – doch die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass nichts geschieht, der Zauber schwächer ausfällt oder die Wirkung unkontrolliert bleibt.
Zauberstablose Magie
Zauberstablose Magie bezeichnet das Wirken von Zaubern ohne Zauberstab. Statt den Zauber durch Holz, Kern und Bewegung zu bündeln, muss die Magie vollständig durch Konzentration, Gesten, Atem, Körperhaltung oder reine Willenskraft gelenkt werden.
Diese Form der Magie ist besonders schwer zu kontrollieren. Der Zauberstab dient den meisten Hexen und Zauberern nicht nur als Werkzeug, sondern als Verstärker, Fokus und Sicherheitsanker. Ohne ihn wird Magie roher, unberechenbarer und deutlich schwieriger präzise anzuwenden.
Zauberstablose Magie ist nicht automatisch stärker als Zauberstabmagie. In vielen Fällen ist sie sogar instabiler und gefährlicher, wenn sie nicht über viele Jahre hinweg gezielt trainiert wurde.
Zauberstablose Magie in anderen Kulturen
In einigen magischen Kulturen spielt zauberstablose Magie eine größere Rolle als in Großbritannien. Besonders Uagadou ist für eine Ausbildung bekannt, in der Zauber nicht ausschließlich über Zauberstäbe gewirkt werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Hexe oder jeder Zauberer aus Afrika automatisch zauberstablos zaubern kann. Auch dort verlangt diese Form der Magie Training, Begabung und Disziplin.
Für unser Forum gilt trotzdem: Auch ausländische Charaktere, Austauschschüler oder Absolventen anderer Schulen dürfen zauberstablose Magie nicht als beherrschte Fähigkeit mitbringen.
Unkontrollierte Magie
Von wortloser oder zauberstabloser Magie zu unterscheiden ist unkontrollierte Magie. Kinder zeigen vor ihrer Ausbildung manchmal magische Ausbrüche, wenn sie starke Gefühle erleben, Angst haben oder unter Druck stehen.
Solche Ausbrüche sind jedoch nicht bewusst gelenkt. Ein Kind entscheidet nicht gezielt, welchen Zauber es wirken möchte. Die Magie reagiert spontan und oft chaotisch auf eine Situation.
Auch ältere Schülerinnen und Schüler können in extremen Momenten magische Entladungen erleben, etwa bei Panik, Schmerz oder großer Wut. Solche Situationen gelten im Forum nicht als beherrschte zauberstablose Magie, sondern als Ausnahme und sollten sparsam eingesetzt werden.
Was im Inplay erlaubt ist
Erlaubt sind:
• theoretisches Wissen über wortlose oder zauberstablose Magie
• Gespräche über diese Formen der Magie
• Unterrichtsszenen, in denen sie erwähnt oder erklärt werden
• misslungene Übungsversuche unter Aufsicht
• unkontrollierte magische Ausbrüche in besonderen Stresssituationen
• Gerüchte, Übertreibungen oder falsche Behauptungen über angebliche Fähigkeiten
Was im Inplay nicht erlaubt ist
Nicht erlaubt sind:
• zuverlässig gelingende wortlose Zauber
• zuverlässig gelingende zauberstablose Zauber
• Duelle, in denen eine Figur ohne Formel oder Zauberstab überlegen kämpft
• Schüler, die gefährliche Magie heimlich wortlos beherrschen
• Charaktere, die trotz Entwaffnung problemlos weiterzaubern
• ausländische Figuren, die zauberstablose Magie als festen Vorteil mitbringen
• Erwachsene, die diese Fähigkeit ohne ausdrückliche Absprache regelmäßig einsetzen
Warum diese Einschränkung wichtig ist
Wortlose und zauberstablose Magie können schnell dazu führen, dass eine Figur schwer aufzuhalten ist. Wer ohne erkennbare Formel zaubert, ist im Duell kaum vorhersehbar. Wer ohne Zauberstab zaubert, kann selbst nach einer Entwaffnung weiterkämpfen.
Damit Konflikte, Duelle, Gefangennahmen, Unterrichtsszenen und gefährliche Situationen fair bleiben, werden diese Fähigkeiten im Forum nicht als frei spielbare Sonderfähigkeiten zugelassen.
Das bedeutet nicht, dass eure Figuren schwach sein müssen. Talent, Mut, Wissen, Kreativität und gute Vorbereitung können im Inplay genauso spannend sein wie seltene Fähigkeiten – oft sogar spannender, weil sie Grenzen, Fehler und echte Risiken zulassen.
Wortlose & zauberstablose Magie im Jahr 1977/78(Forenkanon)
Im Schuljahr 1977/78 wird besonders im Fach Dunkle Künste und im Duellierunterricht immer wieder über fortgeschrittene Kampftechniken gesprochen. Manche Lehrkräfte stellen wortlose Magie als Zeichen besonderer Disziplin oder Überlegenheit dar.
Für Schülerinnen und Schüler kann dadurch zusätzlicher Druck entstehen. Wer ohnehin Angst vor dem neuen Unterricht hat, fühlt sich vielleicht noch hilfloser. Ehrgeizige Figuren könnten versuchen, verbotene oder zu schwierige Techniken heimlich zu üben, um nicht zurückzufallen.
Gerade solche Versuche können im Inplay interessant sein: Ein Zauber misslingt, eine Figur überschätzt sich, jemand behauptet mehr zu können, als tatsächlich stimmt, oder ein Schüler wird dabei erwischt, wie er gefährliche Magie ohne Aufsicht trainieren wollte.
Für das Ingame zu beachten!
Im Forum bleibt sie eine seltene, theoretische und nicht spielbare Form fortgeschrittener Magie, die als Hintergrundwissen, Unterrichtsthema oder Plotansatz genutzt werden kann, aber nicht als feste Fähigkeit eines Charakters.