Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Creaothceann ist ein altes schottisches Besenspiel und gilt als eine der gefährlichsten Sportarten, die jemals in der magischen Welt gespielt wurden. Während Quidditch zwar ebenfalls riskant ist, wirkt es im Vergleich zu Creaothceann beinahe vernünftig.
Das Spiel stammt aus Schottland und wurde über Jahrhunderte hinweg vor allem dort gespielt. Es verbindet Besenflug, Geschwindigkeit, Mutproben und eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber Schädelbrüchen.
Heute ist Creaothceann offiziell verboten. Trotzdem gibt es immer wieder Gerüchte über illegale Spiele in abgelegenen Tälern, auf verlassenen Hochmooren oder in den schottischen Highlands.
Grundprinzip
Beim klassischen Creaothceann fliegen die Spielerinnen und Spieler auf Besen über ein Spielfeld, während über ihnen Felsen, Steine und Geröll in der Luft schweben.
Jede teilnehmende Person trägt einen Kessel, der mit Riemen am Kopf befestigt wird. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele der fallenden Steine mit diesem Kessel aufzufangen.
Zu Beginn eines Spiels werden die Steine magisch in die Luft gehoben. Auf ein Signal hin – traditionell ein Hornstoß oder Trommelschlag – beginnen sie zu fallen. Die Fliegenden müssen dann unter den Steinen hindurchrasen, sich drehen, ausweichen und versuchen, möglichst viele Brocken in ihren Kesseln zu fangen.
Was auf den ersten Blick wie ein Geschicklichkeitsspiel klingt, ist in Wahrheit lebensgefährlich. Ein falsch eingeschätzter Stein, ein zu langsames Ausweichmanöver oder ein Treffer am falschen Winkel kann tödlich enden.
Spielweise(Forenkanon)
Historisch gab es verschiedene Varianten des Spiels. Manche wurden mit wenigen großen Felsbrocken gespielt, andere mit zahlreichen kleineren Steinen. In einigen Regionen zählte nur die Anzahl der gefangenen Steine, in anderen wurde nach Größe, Gewicht oder Schwierigkeit gewertet.
Eine typische Spielrunde konnte folgendermaßen ablaufen:
I. Die Teilnehmenden stellen sich mit Besen und Kopfschale am Startpunkt auf.
II. Über dem Feld werden Steine, Felsbrocken oder verzaubertes Geröll in der Luft gehalten.
III. Ein Horn, eine Trommel oder ein magisches Signal eröffnet die Runde.
IV. Die Steine fallen herab.
V. Die Fliegenden versuchen, möglichst viele davon mit ihren Kesseln aufzufangen.
VI. Wer stürzt, bewusstlos wird oder seinen Kessel verliert, scheidet aus.
VII. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten gültigen Steine gefangen hat.
In manchen besonders brutalen Varianten endete das Spiel erst, wenn nur noch eine Person flugfähig war. Diese Formen gelten heute selbst unter illegalen Spielerinnen und Spielern als wahnsinnig.
Ausrüstung
Die traditionelle Ausrüstung für Creaothceann ist erschreckend einfach:
• ein Besen
• ein stabiler Kessel
• Lederriemen oder magische Halterungen
• wetterfeste Kleidung
• gelegentlich Schutzbrillen oder Handschuhe
Moderne illegale Varianten verwenden manchmal gepolsterte Kessel, Bremszauber, Rückholzauber oder Sicherheitsnetze. Puristen lehnen solche Vorsichtsmaßnahmen jedoch ab und behaupten, echtes Creaothceann müsse gefährlich sein, sonst sei es nur eine peinliche Flugübung mit Küchenzubehör.
Professionelle Schutzkleidung gibt es nicht, da die Sportart offiziell verboten ist. Wer Creaothceann spielt, tut dies auf eigenes Risiko – und meist ohne Heiler, Schiedsrichter oder Genehmigung.
Gefahren
Creaothceann ist berüchtigt für schwere Verletzungen und Todesfälle. Die Kombination aus fallenden Steinen, hoher Fluggeschwindigkeit und einem Kessel auf dem Kopf ist selbst für erfahrene Flieger lebensgefährlich.
Typische Verletzungen sind:
• Schädelbrüche
• Gehirnerschütterungen
• gebrochene Arme, Rippen und Beine
• Stürze aus großer Höhe
• schwere Prellungen
• Bewusstlosigkeit während des Fluges
• Besenbrüche
• Quetschungen durch fehlgeleitete Felsbrocken
• tödliche Kopfverletzungen
Viele alte Berichte über Creaothceann lesen sich weniger wie Sportchroniken und mehr wie Unfalllisten. Es ist kein Zufall, dass das Spiel irgendwann verboten wurde.
Geschichte
Creaothceann gehört zu den älteren magischen Besenspielen. Schon im Mittelalter war es in Schottland bekannt. Ein altes gälisches Gedicht beschreibt ein Spiel, bei dem zwölf Männer starteten und nur zwei überlebten.
Ob diese Überlieferung wörtlich zu verstehen ist oder dichterisch übertreibt, ist unter Sporthistorikern umstritten. Unstrittig ist jedoch, dass Creaothceann über Jahrhunderte hinweg als extrem gefährlich galt.
Im Jahr 1762 wurde Creaothceann offiziell verboten. Das Verbot wurde mit der hohen Zahl an Todesfällen, der Unkontrollierbarkeit des Spiels und der Gefahr für das Internationale Geheimhaltungsabkommen begründet.
Trotzdem verschwand die Sportart nie vollständig. Gerade in Schottland hielt sich Creaothceann als verbotene Tradition, Mutprobe und Symbol für wilde, ungezähmte Flugkunst.
Verbot & illegale Spiele
Creaothceann ist offiziell verboten. Öffentliche Spiele, organisierte Turniere oder Schulveranstaltungen sind nicht erlaubt.
Illegale Spiele finden meist heimlich statt. Bevorzugt werden abgelegene Orte, an denen Muggel kaum auftauchen und das Ministerium nicht sofort aufmerksam wird: Hochmoore, verlassene Steinbrüche, entlegene Täler, alte Burgruinen oder unbewohnte Inseln.
Wer erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Dazu gehören Geldbußen, Besenbeschlagnahmung, Flugverbote, Strafverfahren wegen Gefährdung anderer und bei Todesfällen schwere Anklagen.
Trotzdem zieht das Spiel immer wieder waghalsige Flieger an. Für manche ist Creaothceann der ultimative Beweis von Mut. Für andere ist es schlicht lebensmüder Unsinn.
Warum spielen Menschen Creaothceann?
Aus vernünftiger Sicht gibt es kaum einen guten Grund, Creaothceann zu spielen. Trotzdem übt die Sportart auf bestimmte Menschen eine starke Faszination aus.
Manche reizt die Gefahr. Andere wollen beweisen, dass sie bessere Flieger sind als alle anderen. Wieder andere sehen darin eine alte schottische Tradition, die vom Ministerium verweichlicht und zu Unrecht verboten wurde.
Besonders junge, übermütige oder rebellische Hexen und Zauberer können Creaothceann als Mutprobe betrachten. Wer sich ohnehin eingeengt, unterschätzt oder kontrolliert fühlt, findet in diesem Spiel vielleicht genau das, was ihm sonst fehlt: Geschwindigkeit, Risiko und die Möglichkeit, für einen Moment jede Vernunft hinter sich zu lassen.
Creaothceann & Quidditch
Creaothceann ist kein Quidditch und folgt völlig anderen Regeln. Dennoch gehört es zur Geschichte magischer Besensportarten.
Während Quidditch Teamarbeit, Taktik, Ballkontrolle und verschiedene Positionen verlangt, konzentriert sich Creaothceann fast vollständig auf Fluggeschick, Mut und Reaktionsvermögen.
Ein guter Quidditchspieler ist nicht automatisch ein guter Creaothceann-Spieler. Sucherinnen und Sucher könnten wegen ihrer Reaktionsschnelligkeit Vorteile haben, während Treiber an fallende Objekte und schnelle Ausweichbewegungen gewöhnt sind. Trotzdem schützt Quidditcherfahrung niemanden vor einem Felsbrocken auf dem Kopf.
Viele professionelle Quidditchvereine verbieten ihren Spielerinnen und Spielern jede Teilnahme an Creaothceann. Ein Starspieler, der sich bei einem illegalen Spiel verletzt, riskiert nicht nur seine Karriere, sondern auch den Zorn seines Teams.
Creaothceann in Hogwarts(Forenkanon)
In Hogwarts ist Creaothceann streng verboten. Es wird weder im Flugunterricht noch im Quidditchtraining praktiziert.
Im Unterricht kann die Sportart höchstens theoretisch erwähnt werden, etwa als abschreckendes Beispiel für gefährliche historische Besenspiele oder im Zusammenhang mit der Entwicklung des modernen Quidditch.
Schülerinnen und Schüler, die versuchen, Creaothceann nachzustellen, müssen mit schweren Konsequenzen rechnen. Bereits ein harmlos wirkender Versuch mit kleinen Steinen, Kesseln oder verzauberten Gegenständen kann zu Strafarbeiten, Hauspunkteabzug, Flugverbot oder deutlich härteren Maßnahmen führen.
Im Schuljahr 1977/78 wäre ein solcher Regelverstoß besonders gefährlich. Die Schule steht unter strenger Kontrolle, und riskantes Verhalten kann schnell als Disziplinlosigkeit, Widerstand oder mutwillige Gefährdung ausgelegt werden.
Schulische Varianten & Nachahmungen(Forenkanon)
Es gibt keine erlaubte echte Schulvariante von Creaothceann. Lehrkräfte könnten jedoch ungefährliche Flugübungen nutzen, die lose daran erinnern, ohne die eigentliche Gefahr zu übernehmen.
Möglich wären etwa:
• das Fangen leichter, verzauberter Stoffbälle
• Ausweichübungen mit schwebenden Hindernissen
• Reaktionstraining auf dem Quidditchfeld
• Balanceübungen mit ungefährlichen Gegenständen
• Theorieunterricht über verbotene Besensportarten
Solche Übungen heißen jedoch nicht offiziell Creaothceann und dürfen nicht mit Steinen, Geröll oder echten Kesseln auf dem Kopf durchgeführt werden.
Creaothceann im Jahr 1977/78(Forenkanon)
Im Jahr 1977/78 ist Creaothceann längst verboten, aber nicht vergessen. Besonders in Schottland kennen viele ältere Hexen und Zauberer Geschichten darüber – manche mit Abscheu, andere mit heimlichem Stolz.
Unter Alcott Rowles Regierung kann das Verbot unterschiedlich genutzt werden. Einerseits könnte das Ministerium illegale Spiele hart bestrafen, um Disziplin und Kontrolle zu demonstrieren. Andererseits könnten brutale, gefährliche Mutproben in bestimmten Kreisen sogar heimlich bewundert werden, wenn sie Stärke, Härte und Rücksichtslosigkeit beweisen sollen.
Für Schülerinnen und Schüler kann Creaothceann daher eine gefährliche Legende sein: etwas, das ältere Verwandte erwähnen, Quidditchspieler heimlich diskutieren oder besonders waghalsige Jugendliche als Herausforderung begreifen.
Creaothceann im Forum(Forenkanon)
Creaothceann ist im Forum keine reguläre Schulsportart und kein erlaubtes Freizeitspiel. Es kann jedoch als Hintergrund, Gerücht, illegales Ereignis oder Plotbestandteil genutzt werden.
Da die Sportart gefährlich und verboten ist, müssen konkrete Spiele, schwere Verletzungen oder Todesfälle vorher abgesprochen werden. Besonders wenn Schülerinnen und Schüler beteiligt sind, sollte klar sein, welche Konsequenzen drohen und wer davon erfährt.
Was im Inplay möglich ist
• Gespräche über verbotene Besensportarten
• alte Familiengeschichten aus Schottland
• Gerüchte über illegale Creaothceann-Spiele
• Mutproben unter übermütigen Fliegern
• theoretische Erwähnung im Unterricht
• harmlose Flugübungen, die lose daran erinnern
• Verletzungen oder Konsequenzen nach Absprache
• Konflikte zwischen Tradition, Risiko und Vernunft
Was im Inplay nicht erlaubt ist
• Creaothceann als offizieller Hogwarts-Sport
• echte Spiele ohne Absprache
• gefährliche Verletzungen anderer Charaktere ohne Zustimmung
• tödliche Unfälle ohne Team- und Spielerabsprache
• das Verbot ohne Konsequenzen ignorieren
• Creaothceann als harmlose Quidditch-Variante darstellen