Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Askaban ist das berüchtigtste Gefängnis der britischen Zauberwelt und gilt als einer der trostlosesten Orte überhaupt.
Die gewaltige Festung liegt auf einer kleinen, abgelegenen Insel irgendwo in der Nordsee. Der genaue Standort wird streng geheim gehalten und ist durch zahlreiche Schutzzauber verborgen. Selbst erfahrene Hexen und Zauberer könnten die Insel ohne entsprechende Kenntnisse kaum finden.
Das Gefängnis wurde ursprünglich nicht als Strafanstalt errichtet. Vor mehreren Jahrhunderten gehörte die Insel dem dunklen Zauberer Ekrizdis, der dort Muggel und Seeleute gefangen hielt, folterte und grausame Experimente mit ihnen durchführte. Nach seinem Tod verschwanden die mächtigen Tarnzauber, wodurch das Ministerium erstmals auf die Festung aufmerksam wurde.
Anstatt das Gebäude zu zerstören, entschied sich das Ministerium, Askaban zum Hochsicherheitsgefängnis der britischen Zauberwelt umzubauen. Seitdem werden dort die gefährlichsten Hexen und Zauberer des Landes eingesperrt.
Die Dementoren
Über Jahrhunderte wurden Askabans Gefangene von Dementoren bewacht.
Diese unheimlichen Wesen nähren sich von Freude, Hoffnung und glücklichen Erinnerungen. Bereits ihre bloße Anwesenheit löst tiefe Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Angst aus.
Je länger ein Gefangener den Dementoren ausgesetzt ist, desto mehr verliert er seinen Lebenswillen. Viele Häftlinge werden mit der Zeit apathisch oder verlieren vollständig den Verstand.
In seltenen Fällen setzen Dementoren sogar den sogenannten Dementorenkuss ein. Dabei entziehen sie ihrem Opfer die Seele. Der Körper bleibt zwar am Leben, doch die betroffene Person ist fortan eine leblose Hülle ohne Persönlichkeit oder Bewusstsein.
Der Aufbau Askabans
Die Festung besteht aus mehreren massiven Türmen, die über schmale Brücken miteinander verbunden sind.
Je gefährlicher ein Gefangener eingestuft wird, desto höher und tiefer im Inneren der Festung befindet sich seine Zelle.
Die Zellen selbst sind klein, kalt und nahezu vollständig leer. Lediglich ein schmales Bett, eine Decke und die notwendigsten Einrichtungsgegenstände befinden sich darin. Fenster existieren kaum; stattdessen dringen Wind, Regen und das stetige Rauschen des Meeres durch schmale Schießscharten ins Innere.
Sicherheitsmaßnahmen
Askaban gilt als nahezu ausbruchssicher.
Neben den Dementoren sorgen zahlreiche uralte Schutzzauber dafür, dass Apparieren, Portschlüssel, Flohpulver oder andere magische Fluchtmethoden unmöglich sind.
Die Insel wird zusätzlich von Auroren und speziell ausgebildeten Gefängniswärtern überwacht. Regelmäßige Patrouillen kontrollieren sämtliche Bereiche der Festung.
Bis heute gelang nur äußerst wenigen Gefangenen die Flucht aus Askaban.
Haftbedingungen
Die Haftbedingungen gelten selbst unter Hexen und Zauberern als äußerst unmenschlich.
Die ständige Anwesenheit der Dementoren sorgt dafür, dass viele Gefangene kaum noch schlafen, essen oder sprechen. Manche vergessen mit der Zeit sogar ihre eigene Identität.
Besuche sind nur in Ausnahmefällen und ausschließlich mit Genehmigung des Zaubereiministeriums erlaubt. Auch dann finden sie unter strengster Bewachung statt.
Straftaten und Urteile
Nach britischem Zaubererrecht werden vor allem folgende Delikte mit einer Haftstrafe in Askaban geahndet:
• Anwendung Unverzeihlicher Flüche außerhalb der gesetzlichen Ausnahmen
• Mord und mehrfacher Mord
• Verrat an der magischen Gemeinschaft
• Schwere schwarzmagische Verbrechen
• Herstellung oder Handel verbotener magischer Artefakte
• Illegale Menschen- oder Wesenexperimente
• Schwere Angriffe auf Muggel oder Hexen und Zauberer
• Wiederholte Verstöße gegen ministerielle Sicherheitsgesetze
Je nach Schwere des Vergehens reichen die Strafen von wenigen Monaten bis zu lebenslanger Haft.
Askaban im Jahr 1977
Nach der Machtübernahme der Todesser verändert sich auch Askaban erheblich.
Offiziell bleibt das Gefängnis weiterhin dem britischen Recht unterstellt. Tatsächlich dient es jedoch zunehmend als politisches Druckmittel des neuen Regimes.
Kritiker der Regierung, Mitglieder des Ordens des Phönix, Widerstandskämpfer sowie vermeintliche Staatsfeinde verschwinden immer häufiger hinter den Mauern Askabans. Prozesse verlaufen oftmals nur noch oberflächlich oder finden überhaupt nicht mehr statt.
Während überzeugte Todesser auf freiem Fuß bleiben oder hohe Ämter im Ministerium bekleiden, füllen sich die Zellen zunehmend mit politischen Gefangenen.
Gerüchte und Legenden
Um Askaban ranken sich unzählige Geschichten.
Man erzählt sich, dass manche Zellen bis heute von den Geistern ehemaliger Gefangener heimgesucht werden.
Andere behaupten, tief unter der Festung befänden sich noch immer die geheimen Folterkammern des dunklen Zauberers Ekrizdis.
Ob diese Geschichten der Wahrheit entsprechen oder lediglich der düsteren Atmosphäre geschuldet sind, weiß bis heute niemand mit Sicherheit.
Bekannte Insassen
Im Laufe der Geschichte saßen zahlreiche berüchtigte Hexen und Zauberer in Askaban ein.
Zu den bekanntesten Gefangenen gehören unter anderem:
• Grindelwald-Anhänger nach dem Zweiten Weltkrieg
• Zahlreiche Todesser aus dem Ersten Zaubererkrieg
• Besonders gefährliche Schwarzmagier und Serienmörder
• Verräter am Zaubereiministerium
Seit 1977 wächst die Zahl politischer Gefangener kontinuierlich, wodurch Askaban mehr denn je zum Symbol von Angst, Unterdrückung und staatlicher Willkür geworden ist.