Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Zauberstabhölzer
Jeder Zauberstab ist einzigartig. Neben dem Kern entscheidet vor allem das Holz darüber, welchen Charakter ein Zauberstab besitzt und welche Art von Hexe oder welchem Zauberer er sich anschließt.
Ein Zauberstab wählt seinen Besitzer nicht zufällig. Jedes Holz besitzt eigene Vorlieben, Stärken und Eigenheiten. Manche bevorzugen mutige Hexen und Zauberer, andere suchen Weisheit, Ehrgeiz oder außergewöhnliches Talent. Erst das Zusammenspiel aus Holz, Kern und Besitzer entscheidet darüber, welches Potenzial ein Zauberstab entfalten kann.
Nachfolgend findet ihr sämtliche Zauberstabhölzer, die im Forum verwendet werden können. Andere Hölzer sind grundsätzlich nicht vorgesehen und müssen vorab mit dem Team abgesprochen werden.
Die Hölzer sind alphabetisch sortiert.
AAhorn
Ahorn zählt zu den edelsten und teuersten Zauberstabhölzern. Seine Besitzer sind häufig ehrgeizige Persönlichkeiten, die sich ständig weiterentwickeln möchten und Herausforderungen lieben. Besonders wohl fühlt sich dieses Holz bei Entdeckern, Forschern und Weltenbummlern, die selten lange an einem Ort verweilen.
Wird ein Ahornstab über längere Zeit nicht gefordert, verliert er an Kraft und seine Magie wirkt träge. Erhält er jedoch regelmäßig neue Herausforderungen, entwickelt er sich gemeinsam mit seinem Besitzer zu einem außergewöhnlich mächtigen Zauberstab.
Akazie
Akazienholz gehört zu den seltensten Zauberstabhölzern überhaupt. Es sucht sich ausschließlich äußerst begabte Zauberer und Hexen aus und verweigert nahezu jedem anderen seine volle Kraft. Besonders auffällig ist seine außergewöhnliche Loyalität gegenüber seinem Besitzer – fremde Zauberer können mit einem Akazienstab oftmals kaum einfache Zauber wirken.
Da nur wenige Menschen den hohen Ansprüchen dieses Holzes genügen, sind Zauberstäbe aus Akazie ausgesprochen selten.
Apfelbaum
Zauberstäbe aus Apfelholz besitzen eine bemerkenswerte Stärke und wählen bevorzugt Besitzer mit hohen Idealen, großem Verantwortungsgefühl und einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
Sie harmonieren nur äußerst schlecht mit dunkler Magie und werden daher nur selten von dunklen Hexen oder Zauberern geführt. Man sagt außerdem, dass Besitzer eines Apfelholzstabes häufig ein langes Leben führen und eine besondere Verbindung zu magischen Geschöpfen entwickeln können.
Zauberstäbe aus Apfelholz sind selten und entsprechend begehrt.
BBirnbaum
Birnbaum zählt zu den freundlichsten Zauberstabhölzern überhaupt. Seine Besitzer gelten meist als warmherzig, großzügig und weise und genießen häufig großes Ansehen innerhalb der magischen Gesellschaft.
Ein Birnbaumstab wird sich niemals freiwillig einer wahrhaft dunklen Hexe oder einem dunklen Zauberer anschließen. Darüber hinaus gehört dieses Holz zu den widerstandsfähigsten überhaupt und zeigt selbst nach jahrzehntelangem Gebrauch kaum Verschleiß.
Buche
Buchenholz sucht sich Besitzer mit Offenheit, Verständnis und der Bereitschaft aus, ständig Neues zu lernen. Besonders im Alter entwickeln diese Hexen und Zauberer häufig große Weisheit und außergewöhnliche Lebenserfahrung.
Engstirnige oder intolerante Menschen werden von einem Buchenstab dagegen niemals seine volle Kraft erhalten. Hat das Holz jedoch den richtigen Besitzer gefunden, entstehen äußerst elegante und kunstvolle Zauber.
EEbenholz
Ebenholz gehört zu den auffälligsten Zauberstabhölzern und besitzt eine tiefschwarze Färbung. Es eignet sich hervorragend für Verwandlungsmagie sowie sämtliche Formen der Kampfmagie.
Seine Besitzer zeichnen sich durch Individualität, Mut und Unabhängigkeit aus. Sie folgen ihren eigenen Überzeugungen und lassen sich nur selten von äußerem Druck beeinflussen. Ebenholz findet sich gleichermaßen bei außergewöhnlichen Helden wie auch bei gefürchteten dunklen Zauberern.
Eberesche
Die Eberesche genießt den Ruf eines außergewöhnlichen Schutzholzes. Verteidigungszauber, die mit einem Ebereschenstab gesprochen werden, gelten als besonders widerstandsfähig und sind nur schwer zu durchbrechen.
Traditionell heißt es, dass niemals ein wahrhaft dunkler Zauberer einen Ebereschenstab besessen habe. Das Holz sucht sich Menschen mit einem ehrlichen, klaren Herzen und großem Pflichtbewusstsein. Gerade deshalb sind seine Besitzer häufig hervorragende Duellanten.
Eibe
Eibenholz besitzt einen geheimnisvollen und oftmals düsteren Ruf. Es eignet sich hervorragend für Flüche, Duelle und mächtige Magie und wird deshalb häufig mit dunklen Zauberern in Verbindung gebracht.
Tatsächlich entscheidet jedoch nicht die Gesinnung des Besitzers über die Wahl dieses Holzes. Vielmehr sucht die Eibe außergewöhnliche Persönlichkeiten mit großem Willen, Mut und Führungsstärke. Mittelmäßige oder unsichere Menschen wird sie niemals auswählen.
Einer alten Legende zufolge wächst aus einer Eibe, deren Besitzer gemeinsam mit seinem Zauberstab bestattet wurde, ein neuer Baum, der dessen Andenken bewahrt.
Englische Eiche
Zauberstäbe aus englischer Eiche verlangen Mut, Loyalität und innere Stärke. Besonders häufig finden sie sich bei Menschen mit einer starken Verbindung zur Natur sowie zu magischen Pflanzen und Tierwesen.
Ihren Besitzern wird eine außergewöhnlich gute Intuition nachgesagt. Einer alten Überlieferung zufolge soll sogar Merlin einen Zauberstab aus englischer Eiche geführt haben – bewiesen werden konnte dies allerdings nie.
Erle
Erlenholz besitzt eine ungewöhnliche Eigenart: Es sucht sich oftmals Besitzer aus, deren Charakter das genaue Gegenteil seines eigenen Wesens darstellt.
Während das Holz selbst als freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll gilt, sind seine Besitzer häufig entschlossene Persönlichkeiten mit großem Durchsetzungsvermögen. Hat die Erle jedoch ihren idealen Partner gefunden, entsteht daraus einer der treuesten und zuverlässigsten Zauberstäbe überhaupt.
Außerdem eignet sich Erlenholz hervorragend für nonverbale Magie.
Esche
Eschenholz entwickelt eine außergewöhnlich enge Bindung zu seinem ersten Besitzer. Wird der Zauberstab weitergegeben, verliert er oftmals einen Großteil seiner ursprünglichen Kraft.
Seine Besitzer gelten als mutig, entschlossen und standhaft. Hat sich ein Eschenstab einmal für jemanden entschieden, bleibt er diesem meist bis zum Ende treu.
Besonders deutlich zeigt sich diese Loyalität bei Zauberstäben mit Einhornhaar als Kern.
Espe
Espe ist das Holz hervorragender Duellanten. Es bevorzugt mutige, entschlossene und oftmals revolutionäre Persönlichkeiten, die bereit sind, für ihre Überzeugungen einzustehen.
Zauberstäbe aus Espe reagieren schnell, präzise und eignen sich hervorragend für offensive Kampfmagie. Durch ihre helle Färbung besitzen sie zudem eine auffällige Ähnlichkeit zu Elfenbein.
FFichte
Fichtenholz gehört zu den anspruchsvollsten Zauberstabhölzern überhaupt. Es verlangt eine ruhige, sichere Hand und einen Besitzer, der genau weiß, welche Magie er wirken möchte.
Unruhige oder unsichere Zauberer lösen mit einem Fichtenstab häufig ungewollte magische Zwischenfälle aus. Hat das Holz jedoch seinen idealen Besitzer gefunden, entwickelt es sich zu einem außergewöhnlich treuen Begleiter, der spektakuläre und oftmals dramatische Zauber hervorbringen kann.
Fichtenstäbe wählen bevorzugt mutige Menschen mit Humor und einer gewissen Abenteuerlust.
HHartriegel
Hartriegel gehört zu den eigenwilligsten Zauberstabhölzern überhaupt. Sein Wesen ist verspielt, neugierig und gelegentlich sogar etwas boshaft. Er sucht sich Besitzer, die Humor besitzen, unkonventionell denken und bereit sind, Neues auszuprobieren.
Unter Druck oder in gefährlichen Situationen zeigt ein Hartriegelstab jedoch seine wahre Stärke. Mit dem richtigen Besitzer entfaltet er außergewöhnlich kreative und beeindruckende Magie. Nonverbale Zauber liegen ihm dagegen weniger – er bevorzugt deutlich gesprochene Zauberformeln und neigt dazu, besonders lautstarke Magie hervorzubringen.
Haselnuss
Haselnussholz ist ausgesprochen sensibel und reagiert stärker als fast jedes andere Holz auf die Gefühlswelt seines Besitzers. Es eignet sich deshalb besonders für Hexen und Zauberer, die ihre Emotionen verstehen und kontrollieren können.
Gerät sein Besitzer in große Wut, Angst oder Verzweiflung, speichert der Zauberstab diese Emotionen und kann sie später ungewollt in Form magischer Ausbrüche freisetzen. Gleichzeitig entwickelt er eine außergewöhnlich enge Bindung zu seinem Besitzer. Stirbt dieser, verliert der Stab oftmals ebenfalls seine Kraft – insbesondere dann, wenn er einen Kern aus Einhornhaar besitzt.
Holunder (Elderholz)
Holunder gilt als das mächtigste und zugleich schwierigste aller Zauberstabhölzer. Es sucht sich ausschließlich außergewöhnliche Persönlichkeiten mit großer Ausstrahlung, Führungsstärke und einem besonderen Schicksal.
Das Holz ist äußerst anspruchsvoll und verliert schnell das Interesse an Besitzern, die ihm keine Herausforderungen bieten. Viele Zauberstabmacher verzichten daher vollständig auf seine Verarbeitung. Der berühmteste Zauberstab der Geschichte – der Elderstab – wurde aus Holunder gefertigt.
Da dieses Holz außerordentlich mächtig und selten ist, muss seine Verwendung im Forum grundsätzlich mit dem Team abgesprochen werden. Für Schülercharaktere wird Holunder grundsätzlich nicht zugelassen.
KKastanie
Kastanienholz zählt zu den vielseitigsten Zauberstabhölzern überhaupt. Seine Eigenschaften verändern sich teilweise sogar abhängig vom verwendeten Kern.
Besitzer eines Kastanienstabes zeichnen sich häufig durch ihr Talent im Umgang mit magischen Tierwesen, ihre Fähigkeiten in der Kräuterkunde oder ihre außergewöhnlichen Flugkünste aus. Befindet sich Drachenherzfaser im Kern, neigt der Besitzer oft zu Luxus und materiellem Wohlstand. In Kombination mit Einhornhaar entwickeln sich dagegen meist besonders gerechte und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten.
Kiefer
Kiefer sucht unabhängige, kreative und oftmals geheimnisvolle Besitzer aus. Viele von ihnen gelten als Einzelgänger oder gehen lieber ihren eigenen Weg, anstatt sich gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen.
Zauberstäbe aus Kiefer passen sich neuen Situationen außergewöhnlich schnell an und lieben kreative Anwendungen von Magie. Sie gelten zudem als besonders geeignet für nonverbale Zaubersprüche. Einer alten Überlieferung zufolge führen Besitzer eines Kiefernstabes häufig ein ungewöhnlich langes Leben.
Kirschbaum
Kirschbaum ist ein seltenes und besonders geschätztes Zauberstabholz, das vor allem in Japan hohes Ansehen genießt. Seine Zauberstäbe besitzen eine außergewöhnliche Kraft und entfalten selbst bei einfachen Zaubern eine bemerkenswerte Intensität.
Besonders in Verbindung mit Drachenherzfaser verlangt Kirschbaum von seinem Besitzer ein hohes Maß an Selbstbeherrschung und geistiger Stärke. Ohne diese Eigenschaften kann seine enorme Kraft schnell außer Kontrolle geraten.
LLärche
Lärchenholz gilt als kraftvoll, elegant und ausgesprochen anspruchsvoll. Es verleiht seinem Besitzer Mut und Selbstvertrauen, verlangt im Gegenzug jedoch Ehrgeiz und den Willen, sich stetig weiterzuentwickeln.
Oft erkennt ein Besitzer sein wahres magisches Potenzial erst, nachdem ihn ein Lärchenstab ausgewählt hat. Das Holz besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit, verborgene Talente hervorzubringen und außergewöhnliche Entwicklungen zu fördern.
Lorbeerbaum
Zauberstäbe aus Lorbeer gelten als besonders ehrenhaft. Sie verweigern unehrenhafte oder feige Handlungen zwar nicht vollständig, zeigen dabei jedoch häufig deutlich geringere Leistungsbereitschaft.
Lorbeer bevorzugt fleißige, ehrgeizige und zielstrebige Besitzer. Faulheit oder mangelnde Motivation verzeiht dieses Holz nur selten. Hat es jedoch den richtigen Besitzer gefunden, bleibt es ihm ausgesprochen loyal.
Einer alten Legende zufolge entlädt ein Lorbeerstab einen Blitz, wenn jemand versucht, ihn seinem rechtmäßigen Besitzer zu stehlen.
MMammutbaum (Redwood)
Mammutbaum gehört zu den seltensten Zauberstabhölzern überhaupt, da sich nur wenige Exemplare für den Bau eines Zauberstabes eignen. Seinen Besitzern wird häufig außergewöhnliches Glück nachgesagt.
Tatsächlich besitzt das Holz jedoch keine eigene Glücksmagie. Vielmehr sucht es Menschen aus, die selbst in aussichtslosen Situationen instinktiv die richtigen Entscheidungen treffen und Rückschläge in Chancen verwandeln können.
Besitzer eines Mammutbaumstabes zeichnen sich häufig durch große Anpassungsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und bemerkenswerten Überlebenswillen aus.
PPappel
Pappelholz steht für Beständigkeit, innere Stärke und Zuverlässigkeit. Es sucht sich Besitzer mit einer klaren moralischen Vorstellung, die auch in schwierigen Situationen ihren Überzeugungen treu bleiben.
Zauberstäbe aus Pappel gelten als ausgesprochen ausgeglichen und verlässlich. Sie lassen sich kaum aus der Ruhe bringen und entfalten ihre größte Stärke bei langwierigen oder anspruchsvollen Zaubern, bei denen Konzentration und Durchhaltevermögen gefragt sind.
Platane (Bergahorn)
Platane ist ein wissbegieriges und neugieriges Zauberstabholz. Es langweilt sich schnell und verlangt nach einem Besitzer, der Abenteuer sucht, reist und seine Fähigkeiten ständig erweitert.
Muss ein Platanenstab über Jahre hinweg nur alltägliche oder eintönige Magie verrichten, verliert er nach und nach an Brillanz. Einer alten Überlieferung zufolge kann er sich sogar selbst entzünden, wenn er dauerhaft unterfordert wird.
Hat er jedoch einen wissbegierigen und abenteuerlustigen Besitzer gefunden, entwickelt er eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit und lernt neue Magie besonders schnell.
RRebenholz
Rebenholz gehört zu den geheimnisvollsten Zauberstabhölzern. Seine Besitzer verfolgen häufig einen höheren Zweck oder besitzen eine Vision, die weit über ihre eigenen Interessen hinausgeht.
Viele Zauberstabmacher berichten, dass Rebenholz bereits auf seinen zukünftigen Besitzer reagiert, noch bevor dieser den Zauberstab überhaupt berührt hat. Es scheint besonders sensibel für außergewöhnliche Persönlichkeiten und verborgene Talente zu sein.
Menschen mit einem Rebenholzstab überraschen ihre Mitmenschen häufig durch Fähigkeiten oder Entscheidungen, die niemand ihnen zugetraut hätte.
Roteiche
Roteiche ist das Holz hervorragender Duellanten. Sie reagiert außergewöhnlich schnell und eignet sich hervorragend für offensive wie defensive Kampfmagie.
Ihre Besitzer sind meist schlagfertig, mutig und äußerst anpassungsfähig. Viele entwickeln im Laufe ihres Lebens eigene Zaubersprüche oder ungewöhnliche Kampftechniken. Wer einen Zauberstab aus Roteiche führt, gilt oft als zuverlässiger Verbündeter in gefährlichen Situationen.
SSchlehe (Schwarzdorn)
Schlehenholz ist das Holz der Überlebenden und Kämpfer. Es sucht sich Besitzer, die bereit sind, Widrigkeiten zu überwinden und selbst in aussichtslosen Situationen nicht aufzugeben.
Seine volle Kraft entfaltet ein Schlehenstab oftmals erst, nachdem sein Besitzer gemeinsam mit ihm schwere Prüfungen oder große Gefahren überstanden hat. Danach entsteht eine außergewöhnlich starke Bindung, die kaum noch zu lösen ist.
Schlehenstäbe finden sich sowohl bei Verteidigern des Guten als auch bei dunklen Kriegern.
Schwarze Walnuss
Schwarze Walnuss ist ein ausgesprochen sensibles Zauberstabholz. Es reagiert unmittelbar auf innere Konflikte seines Besitzers und verliert deutlich an Kraft, wenn dieser sich selbst belügt oder seine wahren Gefühle verdrängt.
Hat der Besitzer jedoch seinen Platz gefunden und steht zu seinen Entscheidungen, entwickelt sich der Zauberstab zu einem der mächtigsten und loyalsten überhaupt. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst ist für dieses Holz wichtiger als jede andere Charaktereigenschaft.
Silberlinde
Silberlinde gehörte im 19. Jahrhundert zu den begehrtesten Zauberstabhölzern überhaupt. Sie galt als Symbol für Eleganz, Ansehen und außergewöhnliches Talent.
Man sagte ihr nach, besonders gut mit Sehern und Legilimentikern zu harmonieren, weshalb Besitzer eines solchen Zauberstabes oftmals hohes gesellschaftliches Ansehen genossen. Aufgrund ihrer Beliebtheit wurden früher häufig minderwertige Hölzer silbern eingefärbt und als Silberlinde verkauft.
Heute gehört Silberlinde weiterhin zu den seltenen und besonders edlen Zauberstabhölzern.
Stechpalme
Stechpalme besitzt einen ausgeprägten Schutzinstinkt und wird häufig von Hexen und Zauberern gewählt, die andere beschützen oder für eine größere Sache kämpfen möchten.
Ihre Besitzer stehen oft vor schwierigen oder gefährlichen Lebenswegen und müssen lernen, ihre eigenen Impulse zu beherrschen. Besonders Menschen mit starkem Temperament profitieren von der ausgleichenden Wirkung dieses Holzes.
Die Kombination aus Stechpalme und Phönixfeder gilt als äußerst selten, da sich Holz und Kern nur schwer miteinander verbinden. Gelingt diese Verbindung jedoch, entstehen außergewöhnlich mächtige Zauberstäbe.
TTanne
Tannenholz wird oft als das Holz der Überlebenden bezeichnet. Es verlangt von seinem Besitzer Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben.
Zauberstäbe aus Tanne arbeiten nur widerwillig mit unentschlossenen oder wechselhaften Persönlichkeiten zusammen. Sie bevorzugen Hexen und Zauberer, die klare Ziele verfolgen und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Besonders im Bereich der Verwandlungsmagie entfalten sie ihr volles Potenzial und gelten dort als außergewöhnlich zuverlässig.
UUlme
Ulmenholz zieht Besitzer an, die Würde, Ausstrahlung und außergewöhnliches magisches Talent besitzen. Es gehört zu den zuverlässigsten Zauberstabhölzern überhaupt und ist für seine Präzision bekannt.
Zauberstäbe aus Ulme verursachen nur äußerst selten magische Unfälle oder Fehlzauber und eignen sich besonders für komplexe, fein abgestimmte Magie. Unter manchen Reinblutfamilien hält sich bis heute der Aberglaube, dass nur Reinblüter einen Ulmenstab vollständig beherrschen könnten – eine Behauptung, für die es keinerlei Beweise gibt.
WWalnuss
Walnussholz wählt häufig außergewöhnlich intelligente Hexen und Zauberer, die sich durch Kreativität, Erfindergeist und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit auszeichnen.
Hat ein Walnussstab seinen idealen Besitzer gefunden, folgt er dessen Anweisungen nahezu widerspruchslos und passt sich dessen Zauberstil außergewöhnlich schnell an. Dadurch können Zauberstäbe aus Walnuss sowohl in den Händen großer Helden als auch gefährlicher dunkler Magier zu ausgesprochen mächtigen Werkzeugen werden.
Weide
Weidenholz besitzt eine natürliche Verbindung zur Heilmagie und wird besonders häufig von Hexen und Zauberern gewählt, die anderen helfen oder sie beschützen möchten.
Viele Besitzer wirken nach außen selbstbewusst, tragen jedoch innere Zweifel oder Unsicherheiten mit sich. Gerade diese Gegensätze scheinen Weidenholz anzuziehen. Zudem gelten diese Zauberstäbe als besonders talentiert für fortgeschrittene nonverbale Magie und entwickeln sich gemeinsam mit ihrem Besitzer stetig weiter.
Weißbuche (Hainbuche)
Weißbuche zählt zu den persönlichsten aller Zauberstabhölzer. Sie sucht sich Besitzer mit einer tiefen Leidenschaft oder einer Lebensaufgabe, die beinahe besessen verfolgt wird.
Hat sie ihren Besitzer gefunden, passt sich der Zauberstab dessen Zauberstil, Moralvorstellungen und Denkweise außergewöhnlich schnell an. Dadurch wird er nahezu unbrauchbar für andere Hexen und Zauberer. Weißbuchenstäbe spiegeln den Charakter ihres Besitzers stärker wider als fast jedes andere Holz.
Weißdorn
Weißdorn gilt als eines der widersprüchlichsten Zauberstabhölzer überhaupt. Einerseits besitzt es eine starke Verbindung zur Heilmagie, andererseits eignet es sich ebenso hervorragend für Flüche und Kampfzauber.
Es sucht sich häufig Besitzer, die selbst innere Konflikte austragen oder schwierige Lebenswege beschreiten. Weißdorn verlangt außergewöhnliches Talent und behandelt seinen Besitzer mit Respekt – erwartet diesen Respekt jedoch auch umgekehrt. Wird der Zauberstab schlecht behandelt oder missachtet, kann er seine Magie gegen seinen eigenen Besitzer richten.
ZZeder
Zedernholz bringt Zauberstäbe hervor, die sich durch außergewöhnliche Loyalität und einen ausgeprägten Instinkt auszeichnen. Sie bevorzugen Besitzer mit scharfem Verstand und einer guten Menschenkenntnis.
Wer einen Zedernstab führt, lässt sich nur schwer täuschen oder manipulieren. Gerät jedoch jemand, der ihm nahesteht, in Gefahr, entwickelt sich sein Besitzer häufig zu einem ausgesprochen entschlossenen und gefährlichen Gegner. Zedernstäbe gelten deshalb als hervorragende Begleiter für Beschützer und Anführer.
Zypresse
Zypresse war früher das bevorzugte Zauberstabholz vieler Adelsfamilien und besitzt bis heute den Ruf außergewöhnlicher Eleganz. Einer alten Legende zufolge sterben Besitzer eines Zypressenstabes häufig einen heldenhaften Tod – ob dies tatsächlich zutrifft, konnte jedoch niemals bewiesen werden.
Die meisten Besitzer zeichnen sich durch Tapferkeit, Opferbereitschaft und Mut aus. Sie scheuen sich nicht davor, Verantwortung zu übernehmen oder sich ihren eigenen Schattenseiten zu stellen. Ein Zypressenstab bleibt seinem Besitzer selbst in den schwierigsten Zeiten treu und entwickelt sich häufig zu einem lebenslangen Begleiter.
Zauberstabkerne
Inhalt
Neben dem Holz bestimmt vor allem der Kern den Charakter eines Zauberstabes. Er beeinflusst unter anderem, welche Art von Magie einem Zauberstab besonders liegt, wie leicht er neue Zauber erlernt, wie loyal er seinem Besitzer gegenüber ist und welche Persönlichkeiten er bevorzugt.
Nicht jeder Zauberstabmacher verwendet dieselben Kerne. Während Ollivander ausschließlich mit Phönixfeder, Einhornhaar und Drachenherzfaser arbeitet, greifen andere Zauberstabmacher rund um die Welt auf zahlreiche weitere Materialien zurück.
Bitte achtet darauf, dass euer Zauberstab zu seinem Herkunftsland passt. Ein Zauberstab aus England wird in der Regel keinen Kern besitzen, der ausschließlich in Amerika verarbeitet wird. Möchtet ihr einen ungewöhnlichen oder nicht aufgeführten Kern verwenden, sprecht dies bitte vorher mit dem Team ab.
DDiptamstängel
Diptam besitzt starke heilende Eigenschaften und eignet sich deshalb hervorragend als Kern für Zauberstäbe von Heilern, Medimagiern oder Hexen und Zauberern, deren größte Stärke in der Unterstützung anderer liegt.
Zauberstäbe mit diesem Kern wirken Heilzauber besonders präzise und zuverlässig. Offensivmagie liegt ihnen dagegen deutlich weniger. Obwohl sie weltweit verwendet werden können, sind sie insgesamt eher selten.
Verwendung: Weltweit
Donnervogelschwanzfeder
Die Feder des Donnervogels zählt zu den mächtigsten bekannten Zauberstabkernen Nordamerikas. Sie verleiht ihrem Zauberstab enorme Kraft und eine außergewöhnliche Begabung für Verwandlungsmagie.
Dieser Kern besitzt einen starken eigenen Willen und verlangt seinem Besitzer viel Geschick ab. Hat sich die Verbindung jedoch gefestigt, entstehen daraus außergewöhnlich leistungsfähige Zauberstäbe.
Bekannter Zauberstabmacher: Shikoba Wolfe Verwendung: Amerika
Drachenherzfaser
Drachenherzfaser ist einer der drei klassischen Kerne Ollivanders und gilt als der kraftvollste unter ihnen. Zauberstäbe mit diesem Kern lernen neue Magie besonders schnell und entfalten außergewöhnlich spektakuläre Zauber.
Sie besitzen ein hitziges Temperament und reagieren empfindlich auf die Stimmung ihres Besitzers. Dadurch kommt es bei unerfahrenen Hexen und Zauberern häufiger zu magischen Unfällen. Gleichzeitig lassen sich Drachenherzfaserstäbe am ehesten den Dunklen Künsten zuwenden, ohne jedoch zwangsläufig einen dunklen Besitzer zu wählen.
Sie entwickeln eine starke Bindung zu ihrem aktuellen Besitzer, können ihre Loyalität jedoch unter außergewöhnlichen Umständen wechseln.
Verwendung: Weltweit
EEinhornhaar
Einhornhaar ist neben Drachenherzfaser und Phönixfeder einer der drei klassischen Kerne Ollivanders. Es erzeugt besonders zuverlässige und beständige Zauberstäbe, deren Magie kaum Schwankungen unterliegt.
Obwohl Einhornhaar nicht die spektakulärsten oder mächtigsten Zauber hervorbringt, zeichnet es sich durch außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Treue aus. Es fällt diesem Kern besonders schwer, sich dunkler Magie zuzuwenden.
Wird ein Zauberstab mit Einhornhaar schlecht behandelt oder verliert seinen Besitzer, verfällt der Kern häufig in eine tiefe Melancholie und verliert dauerhaft an Kraft.
Verwendung: Weltweit
GGeweih eines Hasenbocks
Über diesen außergewöhnlich seltenen Zauberstabkern ist nur wenig bekannt. Die wenigen erhaltenen Aufzeichnungen stammen von den Gründern der amerikanischen Zaubererschule Ilvermorny, die einige wenige Zauberstäbe mit diesem Kern fertigten.
Es heißt, dass Hasenbock-Geweihe besonders gut mit kreativen und freiheitsliebenden Zauberern harmonieren. Aufgrund der geringen Zahl existierender Exemplare gelten ihre genauen Eigenschaften jedoch bis heute als weitgehend unerforscht.
Bekannte Zauberstabmacher: James Steward & Isolt Sayre Verwendung: Amerika
Gorgonenauge
Das Gorgonenauge wird ausschließlich im Mittelmeerraum verarbeitet und findet sich dort seit Jahrhunderten in den Werkstätten einiger weniger traditionsreicher Zauberstabmacher.
Der Kern stammt von den schlangenähnlichen Gorgonen, magischen Wesen, die ihre Beute mit einem einzigen Blick lähmen können. Entsprechend liegt Zauberstäben mit diesem Kern Kontroll-, Fessel- und Verteidigungszauber besonders gut.
Das Gorgonenauge gilt als äußerst eigensinnig und harmoniert nur mit ruhigen, disziplinierten Persönlichkeiten. In Kombination mit eigenwilligen Zauberstabhölzern entstehen häufig instabile oder unberechenbare Zauberstäbe.
Verwendung: Mittelmeerraum
HHorn der Gehörnten Schlange
Das Horn der Gehörnten Schlange galt einst als einer der mächtigsten Zauberstabkerne Nordamerikas. Zauberstäbe mit diesem Kern verfügten über enormes magisches Potenzial und besaßen die außergewöhnliche Fähigkeit, ihren Besitzer durch einen melodischen Klang vor drohender Gefahr zu warnen.
Außerdem reagierten sie auf Parselmünder und sollen deren Magie besonders wirkungsvoll unterstützt haben.
Nachdem lediglich zwei bekannte Zauberstäbe mit diesem Kern gefertigt wurden, ging das Wissen um seine Verarbeitung verloren. Heute existieren keine neuen Zauberstäbe mit diesem Kern mehr.
Bekannte Zauberstabmacher: James Steward & Isolt Sayre Verwendung: Wird heute nicht mehr hergestellt.
KKelpiemähnenhaar
Kelpies sind für ihre Hinterlist und ihre Fähigkeit bekannt, Menschen in die Irre zu führen. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in ihren Zauberstäben wider.
Zauberstäbe mit Kelpiemähnenhaar gelten als ausgesprochen trickreich, unberechenbar und schwer einzuschätzen. Sie bevorzugen intelligente, einfallsreiche Besitzer, die bereit sind, unkonventionelle Wege zu gehen. Ehrlichkeit oder Moral spielen für diesen Kern hingegen kaum eine Rolle.
Gervaise Ollivander experimentierte einst mit diesem Kern, sein Sohn Garrick Ollivander stellte die Herstellung solcher Zauberstäbe jedoch vollständig ein.
Verwendung: Weltweit (heute kaum noch)
Kieselschnurrhaar
Kieselschnurrhaare stammen von den äußerst seltenen Knieseln und gehören zu den treuesten Zauberstabkernen überhaupt.
Diese Zauberstäbe entwickeln eine sehr enge Bindung zu ihrem Besitzer und verweigern fremden Hexen und Zauberern häufig vollständig ihre Mitarbeit. Gleichzeitig besitzen sie einen starken eigenen Willen und verlangen gegenseitigen Respekt.
Sie eignen sich hervorragend für präzise Alltagsmagie sowie komplexe Zauber und gelten als ausgesprochen zuverlässig.
Verwendung: Europa und Asien
PPhönixfeder
Phönixfedern gehören zu den seltensten und geheimnisvollsten Zauberstabkernen überhaupt und bilden zusammen mit Einhornhaar und Drachenherzfaser die drei klassischen Kerne Ollivanders.
Kein anderer Kern beherrscht ein derart breites Spektrum an Magie. Phönixfeder-Zauberstäbe lernen zwar langsamer als viele andere, entwickeln mit der Zeit jedoch außergewöhnliche Fähigkeiten und überraschen ihren Besitzer immer wieder mit ihrer Eigeninitiative.
Sie sind äußerst wählerisch bei der Wahl ihres Besitzers und akzeptieren oftmals nur eine einzige Hexe oder einen einzigen Zauberer während ihres gesamten Bestehens. Ihre Loyalität muss erst verdient werden und sie gelten als die schwierigsten Zauberstäbe überhaupt, wenn es darum geht, ihr volles Vertrauen zu gewinnen.
Verwendung: Weltweit
RRougarou-Haar
Das Haar des Rougarou gehört zu den geheimnisvollsten Zauberstabkernen Nordamerikas. Über viele Jahrzehnte wurde seine Verwendung streng geheim gehalten, da man ihm eine außergewöhnlich starke Verbindung zu den Dunklen Künsten nachsagte.
Zauberstäbe mit diesem Kern besitzen enorme Kraft und reagieren äußerst sensibel auf Ehrgeiz, Machtstreben und Entschlossenheit. Dennoch wählen sie nicht ausschließlich dunkle Hexen und Zauberer, sondern vielmehr Persönlichkeiten, die bereit sind, Grenzen zu überschreiten, um ihre Ziele zu erreichen.
Aufgrund ihrer Seltenheit und ihres Rufes existieren nur wenige bekannte Exemplare.
Bekannte Zauberstabmacherin: Violetta Beauvais Verwendung: Amerika
Rückendorn des White-Rivers-Ungeheuers
Dieser außergewöhnliche Kern stammt von dem sagenumwobenen White-Rivers-Ungeheuer. Seine Eigenschaften sind nahezu vollständig unbekannt, da nur sehr wenige Zauberstäbe mit diesem Material gefertigt wurden.
Das Wissen darüber, wie das seltene Tier angelockt werden konnte, starb mit dem Zauberstabmacher Thiago Quintana. Seitdem konnten keine weiteren Rückendornen gewonnen werden.
Heute existieren nur noch wenige historische Zauberstäbe mit diesem Kern, die als unbezahlbare Sammlerstücke gelten.
Verwendung: Wird nicht mehr hergestellt.
SSnallygaster-Herzfaser
Die Herznervenfaser des Snallygasters zählt zu den traditionellen Zauberstabkernen Nordamerikas. Obwohl ihre genauen Eigenschaften nie vollständig dokumentiert wurden, gelten entsprechende Zauberstäbe als außergewöhnlich robust und vielseitig.
Viele amerikanische Zauberstabmacher schätzen diesen Kern wegen seiner Zuverlässigkeit und seiner Fähigkeit, unterschiedlichste Formen der Magie gleichermaßen gut zu unterstützen.
Bekannte Zauberstabmacher: James Steward & Isolt Sayre Verwendung: Amerika
TThestralschweifhaar
Thestralschweifhaar gehört zu den mächtigsten, aber zugleich gefährlichsten Zauberstabkernen überhaupt. Nur Hexen und Zauberer, die den Tod gesehen und akzeptiert haben, können eine echte Verbindung zu einem solchen Zauberstab aufbauen.
Die Magie dieses Kerns ist außergewöhnlich kraftvoll, verlangt ihrem Besitzer jedoch große geistige Stärke und emotionale Stabilität ab. Er besitzt eine natürliche Affinität zu komplexer Magie, mächtigen Schutzzaubern und den Dunklen Künsten.
Der berühmte Elderstab besitzt einen Kern aus Thestralschweifhaar.
Im Forum werden Zauberstäbe mit diesem Kern weder als erster Zauberstab noch für Schüler zugelassen und bedürfen grundsätzlich der Zustimmung des Teams.
Verwendung: Europa und Asien (sehr selten)
Trollbarthaar
Trollbarthaar gehört zu den ältesten bekannten Zauberstabkernen der Geschichte. Bereits zu Zeiten Merlins wurden vereinzelt Zauberstäbe mit diesem Material gefertigt.
Heute ist über seine Eigenschaften kaum noch etwas bekannt. Da Trollbarthaar nur schwer zu verarbeiten ist und deutlich leistungsfähigere Alternativen existieren, wird dieser Kern praktisch nicht mehr verwendet.
Der letzte bekannte Besitzer eines solchen Zauberstabes war Sir Cadogan.
Verwendung: Europa (extrem selten)
VVeelahaar
Veelahaar erzeugt ausgesprochen temperamentvolle und eigenwillige Zauberstäbe. Sie verlangen von ihrem Besitzer Selbstbewusstsein, Leidenschaft und starke Emotionen, reagieren jedoch empfindlich auf Unsicherheit oder Zögern.
Besonders harmonisch arbeiten sie mit Hexen und Zauberern zusammen, die selbst Veela-Blut in sich tragen. Das bekannteste Beispiel ist Fleur Delacour, deren Zauberstab ein Haar ihrer Großmutter als Kern enthält.
Da Veelahaar nur schwer zu beschaffen ist, werden solche Zauberstäbe meist ausschließlich auf besondere Bestellung gefertigt.
Verwendung: Europa (auf Anfrage)
WWampuskatzenhaar
Über das Haar der legendären Wampuskatze ist nur wenig bekannt. Es wurde ausschließlich von wenigen indianischen Zauberstabmachern Nordamerikas verarbeitet.
Nachdem das Wissen über den respektvollen Umgang mit diesen scheuen Wesen verloren ging, werden heute keine neuen Zauberstäbe mit diesem Kern mehr gefertigt. Die wenigen erhaltenen Exemplare zählen zu den wertvollsten Zauberstäben der Welt.
Verwendung: Wird nicht mehr hergestellt.
Heute gebräuchliche Zauberstabkerne
Die meisten modernen Zauberstäbe werden heutzutage mit einer vergleichsweise kleinen Auswahl bewährter Kerne gefertigt. Diese haben sich über Jahrhunderte als zuverlässig erwiesen und werden von den meisten Zauberstabmachern verwendet.
Zu den heute gebräuchlichen Kernen gehören:
• Drachenherzfaser
• Einhornhaar
• Phönixfeder
• Diptamstängel
• Donnervogelschwanzfeder
• Snallygaster-Herzfaser
• Kieselschnurrhaar
• Geweih eines Hasenbocks
• Veelahaar (meist nur auf Bestellung)
• Thestralschweifhaar (nur bei wenigen spezialisierten Zauberstabmachern)
Nicht mehr hergestellt oder praktisch ausgestorben sind hingegen Zauberstäbe mit Horn der Gehörnten Schlange, Rückendornen des White-Rivers-Ungeheuers, Wampuskatzenhaar und Trollbarthaar. Historische Exemplare dieser Kerne gelten heute als unbezahlbare Sammlerstücke und sind nur noch äußerst selten anzutreffen.