Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Das St.-Mungo-Hospital steht grundsätzlich jeder Hexe und jedem Zauberer offen, unabhängig von Alter, Herkunft oder gesellschaftlichem Stand. In medizinischen Notfällen hat die Versorgung der Patienten stets oberste Priorität. Erst nachdem ein Patient stabilisiert wurde, erfolgen die Aufnahmeformalitäten.
Während kleinere Verletzungen häufig von örtlichen Heilern oder Medimagiern behandelt werden können, werden komplizierte Fälle grundsätzlich nach St. Mungo überwiesen. Insbesondere Fluchverletzungen, schwere Vergiftungen, magische Krankheiten oder Unfälle mit gefährlichen Tierwesen erfordern oftmals eine Behandlung durch spezialisierte Heiler.
Die Patientenaufnahme
Jeder Patient wird zunächst in der großen Aufnahmehalle untersucht.
Dort stellen Empfangsheiler fest:
• Art der Verletzung oder Erkrankung
• Dringlichkeit der Behandlung
• Zuständige Fachstation
• Eventuelle Ansteckungsgefahr
• Ob ministerielle Stellen informiert werden müssen
Anschließend wird der Patient entweder direkt behandelt oder auf die entsprechende Station gebracht.
Notfälle
Schwerverletzte Patienten werden unmittelbar in den Notfallbereich gebracht.
Zu den häufigsten Notfällen gehören:
• Fluchverletzungen
• Schwere Verbrennungen
• Apparitionsunfälle
• Explosionen durch Zaubertränke
• Drachen- oder Tierangriffe
• Vergiftungen
• Bewusstlosigkeit nach Duellen
• Magische Unfälle außerhalb der Kontrolle des Betroffenen
Mehrere Heiler arbeiten gleichzeitig an besonders schweren Fällen. Je nach Verletzung werden zusätzlich Spezialisten anderer Stationen hinzugezogen.
Anreise
Patienten erreichen das Hospital auf unterschiedlichste Weise.
Üblich sind:
• Flohpulver über die dafür vorgesehenen Kamine
• Apparition bis vor das Gebäude
• Portschlüssel bei ministeriellen Notfällen
• Besen oder Kutschen
• Der Fahrende Ritter
• Begleitung durch Medimagier oder Auroren
Schwerverletzte werden häufig direkt durch Medimagier oder das Magische Unfallumkehr-Kommando eingeliefert.
Triage
Wie in jedem großen Krankenhaus erfolgt auch in St. Mungo eine Priorisierung der Patienten.
Lebensbedrohliche Verletzungen werden stets zuerst behandelt. Kleinere Blessuren müssen entsprechend warten, selbst wenn die Patienten bereits früher eingetroffen sind.
Gerade nach größeren Unglücken oder Anschlägen kann es vorkommen, dass sämtliche verfügbaren Heiler gleichzeitig im Einsatz sind.
Kosten der Behandlung
Die medizinische Versorgung im St.-Mungo-Hospital ist für die britische Zauberbevölkerung grundsätzlich kostenlos.
Finanziert wird das Hospital überwiegend durch das Zaubereiministerium sowie verschiedene Stiftungen und Spenden. Lediglich außergewöhnlich seltene Zutaten, experimentelle Heilverfahren oder individuell angefertigte Heiltränke können zusätzliche Kosten verursachen.
Ausländische Patienten müssen die Behandlung in der Regel selbst bezahlen oder entsprechende Abkommen ihres Heimatministeriums vorweisen.
Meldepflichtige Fälle
Nicht jede Verletzung bleibt ausschließlich eine Angelegenheit des Hospitals.
In bestimmten Fällen sind die Heiler gesetzlich verpflichtet, das Zaubereiministerium zu informieren.
Hierzu gehören insbesondere:
• Anwendung Unverzeihlicher Flüche
• Verdacht auf Schwarzmagie
• Werwolfbisse
• Illegale Vampirverwandlungen
• Schwere Verstöße gegen das Geheimhaltungsabkommen
• Verdächtige Todesfälle
• Angriffe mit verbotenen magischen Artefakten
In solchen Fällen erscheinen häufig Auroren oder Beamte der Magischen Strafverfolgung direkt im Hospital.
Besucherregelung
Besucher sind grundsätzlich willkommen, sofern der Gesundheitszustand des Patienten dies zulässt.
Auf den Intensivstationen, Isolationsbereichen und Forschungsstationen gelten jedoch besondere Zutrittsbeschränkungen. Angehörige dürfen schwer verletzte Patienten häufig nur nach Genehmigung des behandelnden Heilers besuchen.
Aus Sicherheitsgründen dürfen Besucher keine gefährlichen magischen Gegenstände, Tränke oder Tiere mit auf die Station bringen.
Besonderheiten im Jahr 1977
Seit der Machtübernahme der Todesser unterliegen sämtliche Aufnahmen einer deutlich strengeren Kontrolle.
Patienten mit Verletzungen, die auf Widerstandsaktivitäten oder Kämpfe gegen das Ministerium hindeuten könnten, werden besonders genau überprüft. Häufig erscheinen bereits kurz nach der Einlieferung Auroren oder Beamte des Ministeriums, um Aussagen aufzunehmen oder Ermittlungen einzuleiten.
Einige Heiler versuchen heimlich, verletzte Mitglieder des Ordens des Phönix zu schützen, indem sie Diagnosen verschleiern, Krankenakten verändern oder Patienten unter falschen Namen aufnehmen. Solche Handlungen gelten jedoch als schweres Dienstvergehen und können bei Entdeckung drastische Konsequenzen nach sich ziehen.